Cluvenhagen, 04. Dezember:

Fünf Wochen ist unser P-Wurf heute alt. Aus diesem Anlass wartete das erste "große Abenteuer" auf die acht Schätzchen: Die Autofahrtpremiere. Bisher haben wir die Tour immer mit vier Wochen gestartet, haben uns aber entschlossen, eine Woche länger zu warten, dann sind die Kleinen aufnahmefähiger.  Der letzte Wurf bestand lediglich aus einem Trio, da gingen alle zusammen auf die Reise. Diesmal haben wir vier Pärchen gebildet, die nacheinander an der Reihe waren. Den Anfang machten der rote Prince Ippi und die schwarze Prairie Bunny.

Und vor Fahrtbeginn habe ich das Duo fotografiert. So richtig trauten sie der ganzen Angelegenheit noch nicht. Aber das gibt sich schnell. Karin geht dann mit ihnen auf den Rücksitz, vorne saßen sie nur zu Fotozwecken. Die Tour dauert 12 bis 15 Minuten, zum Abschluss gibt's Leckerchen, dann sind die nächsten dran. In einer Woche wird das Ganze wiederholt. In 16 Tagen, wenn Impfung und Chippen erfolgt sind, gibt's eine dreiminütige Autofahrt zum Ausgangspunkt des ersten Spaziergangs. Dann werden wir "zwei Abteilungen" bilden, die nacheinander an der Reihe sind. Und natürlich auch wieder Fotografieren. Das Autofahren selbst absolvieren die Welpen dann stets "megacool"!

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Cluvenhagen, 03. Dezember:

Reflexionen...

In der Woche nach dem Verbandssiegerrennen ist obiger Artikel im Juli in der heimischen Presse erschienen. Seit Beginn unserer Windhundaktivitäten vor knapp 40 Jahren lassen wir die Leser der Region an unserer Freude teilhaben, wenn es etwas zu feiern gibt (in der Regel nach einem Titelgewinn). So kennt man uns hierzulande nicht nur als Leichtathleten, sondern auch als stolze Whippetzüchter und -besitzer. Gibt natürlich der Eitelkeit Raum, hat aber auch historischen Wert, wenn wir uns, vorzugsweise im Winter, hinsetzen und das Artikelarchiv durchblättern.

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Warum diese Zeilen zu diesem Zeitpunkt? Sicher nicht nur, um sich an die breite Brust zu klopfen, sondern um darauf hinzuweisen, welche Möglichkeiten eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit bietet. Kitty hat gerade ihren prachtvollen Wurf nach Galileo, die Welpen sind morgen fünf Wochen alt. Und speziell auf diesen Artikel hin haben sich im Sommer zwei Leser gemeldet. Der eine möchte aus dem jetzigen Wurf gern einen Rüden in seine Ein-Mann-Familie aufnehmen, da sein Dackel unlängst gestorben ist. Der andere hat sein Interesse an einem Welpen in zwei Jahren angemeldet, "wenn", so der Originalton, "unsere Kinder aus dem Gröbsten 'raus sind"!

Öffentlichkeitsarbeit ist mehr als die Ankündigung einer Veranstaltung in der Presse über vielleicht zehn Zeilen, oder eine kurze Rückschau auf ein Event, evtl. sogar mit einem oder zwei Bildern. Selbst wenn mehr erscheint: Ich habe kürzlich in einem Gespräch mit Whippetfreunden erwähnt, dass ich Mitte der 80er Jahre in der Lüneburger Heide das Erscheinen einer Sonderseite über ein Heidecoursing veranlasst habe. Die Wirkung war nur kurzfristig, einen Tag sprachen die Leute darüber. Nachhaltige Wirkung hatten auch damals die Berichte über Erfolge unserer Hunde. Wir wurden des Öfteren bezüglich dieser Zeilen kontaktiert, haben auch den einen oder anderen Welpen auf diesem Weg in liebevolle Hände bekommen, auch zu Leuten, die sich später auf der Rennbahn sehen ließen. Namen sind Nachrichten und wenn es Namen mit lokalem Bezug sind, entsteht ab und an auch ein neuer Kontakt.

Die Redaktionen der Zeitungen, gerade im lokalen Bereich und speziell in diesen für Printmedien nicht einfachen Zeiten, sind in der Regel sehr kooperativ. Und von schwierigen Zeiten können alle Vereine/Organisationen, vor allem die, die auf ehrenamtlicher Mitarbeit fußen, ein Lied singen. Seien es es freiwillige Feuerwehren, Hilfsdienste, Sportvereine, oder eben alle, die sich einem Hobby wie Windhundsport und -zucht widmen, egal in welcher Funktion. Die Notwendigkeit, intern alle Abläufe auf den Prüfstand zu stellen und zu versuchen, sie zu optimieren, gilt umso mehr, wenn externe, gesellschaftliche Entwicklungen Menschen zunehmend davon abhalten, sich in irgendweiner Form hobbymäßig zu engagieren. Da ist die Öffentlichkeitsarbeit nur ein Beispiel...

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Dass Engagement nottut, haben sich auch die Whippetzüchter gesagt, die sich vor einigen Wochen auf dem Gelände der Münsteraner Rennbahn trafen. Dankenswerterweise hatte Frank Neiling die Organisation übernommen. Die Teilnahme erfolgte auf Einladung. Willkommen waren alle, aus deren Zucht zwar auch Hunde in einer Schau oder einem Coursing im Einsatz sind, die sich aber von ihrem Anliegen her als Züchter von Rennhunden verstehen. Die Atmosphäre war sachlich, freundschaftlich, die Fähigkeit, dem Anderen zuzuhören und ihn ausreden zu lassen, war auch bei unterschiedlichen Sachpositionen ausgeprägt. Nicht zuletzt: Für Speis' und Trank war bestens gesorgt.

Herausgekommen sind unter anderem Anträge, die über die Landesgruppen in die DWZRV-JHV im Frühjahr eingebracht werden sollen. Dieser Weg ist so vorgegeben, da ein Treffen wie das in Münster informellen Charakter besitzt, nicht formell institutionalisiert ist. Die formulierten Anträge betreffen zum einen inhaltliche Ergänzungen zum Rennwesen, aber zur Zucht (z. B. DNA-Tests betreffend).

Für mich persönlich brachte der Tag die Bestätigung meiner Eindrücke von den ersten beiden Treffen mit diesem Personenkreis in den Jahren zuvor, dass, bei aller Konkurrenz und aller unterschiedlichen Meinungen im Detail, doch den Whippetrennsport und die -zucht betreffend alle an einem Strang ziehen. Es ist nicht Ziel dieser Zeilen, in aller Einzelheit auf die Anträge einzugehen, aber wenn Sie, lieber Leser dieser Ausführungen, bei diversen Treffen, spätestens bei den Landesgruppensitzungen im Frühjahr, mit diesen konfrontiert werden, können Sie davon ausgehen, dass die Züchter bei ihren Erörterungen Wohl und Entwicklung der Zucht, des Rennsports und allgemein der Rasse Whippet im Blick hatten, international, aber vor allem auch national in unserer geschätzten Organisation, dem DWZRV.

Das gilt speziell vor dem Hintergrund, dass nicht alle Entwicklungen der Rasse Whippet im letzten Jahrzehnt den verantwortungsvollen Züchter, Besitzer und Funktionär beglücken... Und wer sollte hier nicht versuchen, nachhaltig positiven Einfluss zu nehmen, wenn nicht die Züchter, die mit ihrem Einsatz und Engagement dafür sorgen, dass so etwas wie Rennsport überhaupt stattfinden kann.

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Es ist eine Binsenweisheit, dass da, wo das Kommunikationsbedürfnis voluminöser ist als das, was Geschehnisse und Fakten hergeben, es in der Gerüchteküche zu brodeln beginnt, zumal in Zeiten zunehmender Relevanz "sozialer Medien". So stand auch das Thema "Erneuerung der Whippetmaße" im Mittelpunkt vieler Erörterungen, sei es auf Facebook, am Bierstand auf der Rennbahn oder wo auch immer.

Hier allen Spekulationen ein Ende gesetzt zu haben, ist das Verdienst von Willlem Vermaut und Chris Bekker, Präsident und Sekretär der CdL, der FCI-Kommission für das Windhundrennwesen. Sie wiesen in einem Schreiben an die CDL-Vertreter der einzelnen Länder auf die Problematik des "Klatsches und Tratsches" der letzten Monate hin, zugleich aber auch darauf, dass mit ihrem jetzigen Vorschlag keine Beschlüsse mit Endgültigkeitscharakter vorlägen, sondern dass die Mitgliedsländer bis zum 1. Januar die Ausarbeitungen erhielten, dann im Januar und Februar Zeit hätten, zu diesen Stellung zu beziehen und auch Änderungen vorzuschlagen, dass im März und April die Arbeitsgruppe CdL die Ausarbeitungen vor dem Hintergrund neuer Vorschläge besprechen und gegebenenfalls anpassen würden. Dass anschließend auf der CdL-Sitzung in Ungarn die neuen Ordnungen aktualisiert verabschiedet würden, die dann zum 1.1.2022 in Kraft träten. Ein absolut demokratisches Prozedere, hierfür gilt den Verantwortlichen der CdL ausdrückliches Lob.

Diesem Lob schließen sich auch die Vertreter der drei Zuchtstätten des DWZRVs an, mit denen ich Gelegenheit hatte zu kommunizieren, Dunja Baensch (Winsome Yankees), Frank Neiling (Dark Dragon's) und Tobias Sicking (Fast Company's).

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So weit, so gut.

Einig sind wir uns aber auch darin, dass, bei aller Billigung der formalen Vorgehensweise, wir inhaltlich eine konträre Position beziehen.

Die Vorschläge für die Whippetgrößen im Rennsport ab 1.1.2022 durch die CDL sehen so aus:

Whippetrüden maximale Schulterhöhe statt wie bisher bis 51 cm künftig bis 53 cm, Whippethündinnen statt wie bisher bis 48 cm künftig bis 49 cm.

Whippetsprinter: maximale Schulterhöhe unverändert, Gesamtvolumen jetzt 53,1 cm bis 56 cm, Hündinnen 49,1 bis 52 cm.

Das halten die gerade genannten Rennzüchter und auch ich für ein völlig falsches Signal!

Wie würden Züchter in Europa bei ihren Wurfplanungen hinsichtlich der zu erwartenden Größe der künftigen Nachkommen vorgehen? Mit Blick auf den Standard von 51 bzw. 47 cm? Wohl nicht! Sie würden sich am oberen Maß des Rennwesens orientieren, also 53 und 49 cm. Es würde zu einer signifikanten Vergrößerung der Schultermaße der Rennpopulation insgesamt führen.

Das kann niemand wollen!

Ich persönlich gehe davon aus, dass auch die Rennzüchter, mit denen ich diese Problematik nicht analysiert habe, sich ebenfalls den Vorbehalten des genannten Quartetts anschließen werden.

Zwei Anträge an die DWZRV-JHV im März, die sich damit befassen, dass seitens des DWZRVs im Rahmen des demokratischen Verfahrens diese Entwicklung nicht unterstützt wird, sondern dafür votiert werden soll, dass die aktuell gültigen Maße bleiben, hat dankenswerterweise Tobias Sicking formuliert. Bitte unterstützen Sie in den Landesgruppenversammlungen und im März bei der DWZRV-JHV auch dieses für unsere Rasse so wichtige Anliegen!

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Cluvenhagen, 02. Dezember:

Wie schnell doch subjektiv empfunden die Zeit vergeht! Klingt banal, stimmt aber dennoch! Zumindest für mich und mein Empfinden. Aktuell wurde es mir wieder bewusst, als Susan Dörsel-Müller uns Bilder ihres Keen Ice vom rauhen Meer schickte. Allein, mit vierbeinigen Kumpels und mit seinem Familiengefährten Eric. Dank dafür! Vier Jahre wird "Keeni" im nächsten Monat alt. Ich sehe ihn noch als Welpen mit seinem Rudel im Garten herumjagen...

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Cluvenhagen, 19. November:

Drei Wochen wird unser P-Wurf morgen alt! Und wie versprochen haben wir die acht kleinen Schätzchen aktuell zum ersten Mal individuell fotografiert. Ebenso haben wir jedem Sprössling seinen Namen zugeordnet. Zum Wurf gehören in jeweils alphabetischer Reihenfolge die Rüden Papa Clem, Pasternak, Peer Gynt und Prince Ippi sowie die Hündinnen Pachattack, Peppy Lapeau, Polly Perkins und Prairie Bunny. Wir sind unverändert begeistert von den Kleinen. Wie schon einmal beschrieben: Ein ruhiger, aber sehr sicherer Wurf. Mit einer absolut souverän und instinktsicher agierenden Mama!

Nicht zuletzt Kittys so vielversprechend auf der Rennbahn auftretender O-Wurf weckt bei uns auch große Hoffnungen auf eine erfolgreiche sportliche Zukunft des P-Oktetts! In der Gegenwart bezaubern sie uns durch ihr Wesen! So machte uns "Fotoamateuren" auch das heutige Ablichten des Nachwuchses großen Spaß! Und morgen geht's auf in die vierte Lebenswoche! Ach ja: Alle Namen stammen wie seit knapp 40 Jahren in unserer Zucht aus dem Galoppsport, mit erfolgreichen Vollblütern aus den Bereichen Zucht und Rennen!

Papa Clem

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Pasternak

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Peer Gynt

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Prince Ippi

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Pachattack

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Peppy Lapeau

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Polly Perkins

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Prairie Bunny

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Cluvenhagen, 19. November:

Zwölf Jahre alt wird der S-Wurf vom rauhen Meer heute, Gratulation! Martina und Josef Brüggen feierten den Ehrentag mit ihrem San Vicente! "Luigi" genoss vor allem die Leckereien sichtlich! Brüggens schickten uns auch die drei Bilder!

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Venlo/NL, 11. November:

Wohlgefühlt haben sich die Teilnehmer vom rauhen Meer des Carnavalsren in Venlo am gestrigen Sonntag in der niederländischen Grenzstadt. Das lag zum einen an der harmonischen Atmosphäre, aber auch am sportlichen Erfolg. Drei Renner vom rauhen Meer gingen auf der 350m-Grasbahn an den Start, alle drei kamen zu Siegen. Das Besondere dabei: Zum Trio gehörten zwei Debütanten! Die Fotos der Ombra- und Donna-Ehrung sind von Diane Hense, die anderen drei Bilder schickte uns Petra Bentrup.

So sehen Sieger aus, v.l. Gentildonna, Ombra, Oscar Schindler

Keine Rennpremiere feierte Gentildonna (Petra und Detlev Bentrup). In knapp zwei Wochen wird sie sechs Jahre alt werden, startet im kommenden Jahr bei den Senioren. Bevor sie im Dezember vom internationalen Spitzenrüden Olaf/NL gedeckt werden wird (siehe hierzu "Welpen II"), gab sie ihren Abschied in der A/B-Sprinterklasse der Hündinnen. Standesgemäß mit einem Erfolg. Bereits im Vorlauf war der deutsche Gast die Nummer eins, gewann in 23,38 Sekunden knapp vor L'Fayette van Dia-Robinne (NL, 23,46), Nellaluna (B, 23,69) und Naturatas Always my Sun (26,88).

Ehrung der Sprinterdamen, v.l. Gentildonna, Nellaluna, L'Fayette, Always my Sun

Spät die Kiste verließ Donna im Endlauf. Jedoch lag sie mit resolutem Antritt bald vorn und errang einen überlegenen Erfolg. 23,33 zeigte die Uhr. Ihr am nächsten kam Nellaluna (23,77), die hauchdünn vor L'Fayette (23,78) blieb, dann gehöriger Abstand zu Always my Sun (26,26). Jetzt kann die künftige Mutter bis zu ihrem geplanten Deckakt einige Wochen optimal regenerieren.

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15 Monate alt ist Oscar Schindler (Ronja Hartmann) am 28. Oktober geworden. Gestern stand in den Niederlanden seine Wettkampfpremiere in der Sprinter-A-Klasse der Rüden an. Der kräftige junge Mann, der in seiner Zunft sicher zu den kleinsten Exemplaren zählt, musste sich im Trial zunächst orientieren, bedeutete der manuelle Hasenzug für ihn doch absolutes Neuland. Aber: "Über den Rennsieg entscheidet das Finale", mag sich der Debütant gedacht haben. Denn beim ersten Auftritt hatte er unterwegs noch einige Schlenker: sauber, aber unreif. So ging der Sieg an Alexandro (NL, 23,06) vor Dark Dragon's Batman (23,16) und New Racing Lover Pitou (NL, 23,35). "Oscar" trug die Rote Laterne (23,43) ins Ziel.

Oscar Schindler die Nummer eins der Sprinter-A-Rüden vor (v.l.) Alexandro, Batman und Pitou.

Dass er ein lernfähiger Bursche ist, zeigte der Youngster im Finale. Der Start war okay, nicht mehr. Aber schon eingangs Gegenüber übernahm Oscar die Spitze. Bis ins Ziel kam er gegen starke und hartnäckige Gegner nicht mehr in Gefahr. Nach 22,77 Sekunden blieb die Uhr stehen. Das war nicht nur Rang eins, sondern auch die schnellste Tageszeit bei den Whippets. Alexandro (22,89) sicherte sich "Silber" vor Batman (22,92) und Pitou (23,27). Der Sieger wird seinen Weg machen, im kommenden Jahr in dieser Klasse weiter bestens mitmischen.

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Auch für Oscars Schwester Ombra Veneziana (Petra und Detlev Bentrup) bedeutete der manuelle Hasenzug Neuland. Und auch sie hatte mit Anfangsschwierigkeiten zu kämpfen. So musste sie sich im Trial der Hündinnen-B-Klasse mit Rang drei (24,31) begnügen, ließ Vaya con Dios Cathy (NL, 24,36) knapp hinter sich. Es gewann Vaya con Dios Coco Chanel (B, 24,10) vor Barchabell's Noortje (B, 24,20).


Premierenerfolg für Ombra Veneziana, sie blieb vor (v.l.) Noortje, Cathy und Coco Chanel.

Einen exzellenten Auftakt erwischte "Ombra" im Finale. So gewann sie Start-Ziel in 23,41 Sekunden. Auch sie hatte aus dem Trial gelernt, wie sie beim manuellen Hasenzug zu agieren hat. Deutlich zurück folgte Noortje (23,73) als Zweite vor Cathy (23,75) und Coco Chanel (23,93). Jetzt geht's auch für Ombra Veneziana in die Winterpause, ihr Anhang wir an ihr in der Zukunft noch viel Freude haben.

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Zwei Sieger für  die Bentrups: Gentildonna (l) und Ombra Veneziana

Wir haben uns daheim natürlich riesig über die Nachrichten aus Venlo gefreut. Wir erfreuen uns derzeit an zwei Wochen alten Welpen von O-Wurf-Mutter Madam Brett (siehe Welpen I). Die Nachrichten von den Trainingsleistungen des O-Wurfes auf der Rennbahn waren schon sehr, sehr positiv. Da hat es am Sonntag im Wettkampf mit den ersten beiden Startern so geklappt, dass wir uns jetzt schon nicht nur auf das Auftreten des O-Septetts im nächsten Jahr freuen, sondern auch große Hoffnungen haben, dass die jetzigen acht Kleinen in der Zukunft auf der Rennbahn ihren O-Geschwistern in nichts nachstehen werden. Zumal bei identischer Mama die P-Wurf-Schützlinge Kinder von Galileo sind. Und dieser Galileo ist ein Neffe des O-Wurf-Papas Chichicastenango!

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Cluvenhagen, 10. November:

Wunderschön, diese Aufnahmen von Mick Jerome und Ustinov vom rauhen Mer! Kirsten und Boris Schäfer schickten sie uns, verbunden mit lieben Grüßen von einem erholsamen und für das Whippetduo auch "tobeintensivem" Herbsturlaub an der Ostsee!

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Oude Pekela/NL, 02. November:

Zweimal "Silber" haben die beiden Bentrup-Starter am vergangenen Sonntag auf der 350m-Grasbahn im niederländischen Oude Pekela beim Najaarsren errungen, Gentildonna vom rauhen Meer bei den Sprinterhündinnen, ihr Zuchtgefährte Jack Sullivan bei den "großen Jungs".

Gentildonna kam im Trial hinter Quick-Start (22,57) und der zweifachen niederländischen Rennchampionesse Chasing-Lane's Ice-Gold (22,58) in 22,92 Sekunden auf Rang drei. Im Finale steigerte der deutsche Gast sich, lief in 22,60 Sekunden noch bis auf vier Hundertstel an die Siegerin Ice-Gold (22,56) heran, Dritte Quick-Start (22,79). Für "Donna" war es der letzte Jahresstart. Sie wird in diesem Monat sechs Jahre alt, wird ab 2020 ihre Meriten in der Seniorenklasse erwerben. Zuvor steht aber im Dezember noch der Deckakt mit dem zweifachen niederländischen Rennchampion und Vizeeuropameister dieses Jahres, Olaf, an. Wir freuen uns auf unseren R-Wurf, Näheres unter "Welpen II"!

Jack Sullivan belegte im Trial Rang zwei hinter Lancaster Gentle Heart, Dritter Chasing Lane's Iron Arrow vor New Racing Lover Pitou, Zeiten gab es hier nicht. Im Finale lag Lancaster in 22,40 Sekunden sicher vorn. Rang zwei ging knapp an "Jack" (22,80) vor Iron Arrow (22,84) und Pitou (22,92).

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Cluvenhagen, 02. November:

Zehn Jahre alt ist Wauthi vom rauhen Meer am 24. Oktober geworden. Aus diesem Anlass schickte uns die Besitzerfamilie Brückner aus dem Erzgebirge die Bildes des Jubilars und seines Kumpels Yorck vom rauhen Meer. "Er ist immer noch die liebe Seele wie stets", schrieben sie dazu. Auch Yorck, der das Jubiläum am 11. Februar feiern wird, ist immer noch der Spaßvogel. Allen geht es bestens, so die Brückners. Wir wünschen dem Quartett noch viel Freude miteinander!

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Cluvenhagen, 01. November:

Bestens entwickelt hat sich das Oktett in den ersten beiden Lebenstagen. Mama Kitty hat eine Engelsgeduld, die Milch fließt reichlich, alles wunschgemäß!!

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Cluvenhagen, 30. Oktober:

Unsere P-Wurf-Schätzchen sind da!

Kitty mit ihrem Nachwuchs zwei Stunden nach Erscheinen des letzten Ankömmlings

Was für ein herrlicher Herbsttag! Draußen ein wolkenloser Himmel, der Wald leuchtet in vielen bunten Farben, drinnen leuchten unsere Augen: Denn heute sind die Schätzchen unseres P-Wurfes in unserer Familie angekommen. Unter liebevoller Assistenz von Karin hat Mama Madam Brett souverän und umsichtig die Kleinen zur Welt gebracht. "Kitty" und ihr Nachwuchs sind putzmunter. Von Anfang an war die Milchbar geöffnet und ihre Schützlinge machen davon reichlich Gebrauch. Instinktsicher, aber nicht hektisch, so präsentiert sich die Schar.

Ladies first, zuerst das Damenquartett....

Acht Welpen gehören zum Nachwuchsteam: Vier Rüden, vier Hündinnen; dabei drei schwarze Mädchen, ein rotes; ferner zwei rotgestromte Jungs, ein roter und ein schwarzer junger Mann.

Natürlich haben wir auch schon acht Namen, wie immer von erfolgreichen Vollblütern aus Zucht und Rennen. Zuordnen wollen wir sie aber (auch wie immer seit vielen Jahren) erst mit drei Wochen. Dann bekommt jeder Sprössling auch sein erstes individuelles Foto. Also: Am 20. November (Buß- und Bettag) wollen wir die Schätzchen einzeln mit Namen portaitieren und ins Netz stellen.

...dann die vier Herren der Schöpfung

Ach ja: Mama Kitty ist, wenn's drauf ankommt, auch ganz schön schlagfertig! Als ich ihr sagte: "Beim ersten Wurf sieben Kinder, beim zweiten acht, was soll das erst beim dritten und dann beim letzten Wurf werden...", antwortete sie cool: "Wer hat denn immer gesagt, ich sei vorrangig eine Zucht-, und erst in zweiter Linie eine Rennhündin? Na also, dementsprechend habe ich mich voll auf diese Prämisse eingestellt, quantitativ und qualitativ, warte 'mal ab"!

In dieser Lage gilt Mamas Interesse nur mir allein...

Einzelheiten zu unserem P-Wurf unter "Welpen I", zum geplanten R-Wurf unter "Welpen II"!

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Kleindöttingen/CH, 28. Oktober:

Ein später Höhepunkt der kontinentaleuropäischen Rennsaison ist alljährlich Ende Oktober die Internationale Schweizer Kurzstreckenmeisterschaft auf der 280m-Sandbahn in Kleindöttingen. Gestern war es wieder soweit. Dabei eroberte Molly Malone vom rauhen Meer (Uta und Peter Keller) in der Hündinnen-A-Klasse Rang vier, im Pendant der Rüden kam ihr Wurfbruder Millowitsch (Dirk und René Engmann) auf Platz fünf. Das Solofoto schickte uns Uta Keller, die Gruppenaufnahme Dirk Engmann.

Molly Malone vom rauhen Meer

"Momo" gewann ihr erstes Trial in 18,436 Sekunden vor Winsome Yankees Darkley (18,460), No more Drama (B, 18,518) und Penny Lane of Resin Farm (CH, 18,860). Dann kam sie mit Steigerung auf 18,302 Sekunden knapp hinter Ever So Clever Cinpress (18,236) auf Platz zwei vor Ginger (CH, 18,933) und Penny Lane (19,131).

Damit war die Zweijährige unter weißer Decke im Endlauf. Hier lief sie als Vierte (18,542) knapp vor Darkley (18,565) über die Ziellinie, Sechste Harmony Inventum (18,789). Der Sieg ging an Ever So Clever (18,243) vor Fast Company's Chasing Farrah (18,336) und No more Drama (18,444). Momo hatte sich teuer verkauft und gezeigt, dass sie in diesem noblen Rennkreis absolut mithalten kann.

Schnelles Sextett mit (v.l.) Rover, Enter Sandman, Eoin, Jailhouse Rock, Millowitsch und Paint it Black

Bei den Jungs gewann der niederländische Gast Rover (18,109) im ersten Durchgang vor Millowitsch (18,354) und Paint it Black (18,633), also zwei Söhnen von Ex-Weltmeister Fast Company's Boys Talk. Auch beim zweiten Auftritt kam der Engmann-Schützling auf Platz zwei (18,384) vor Paint it Black (18,611), Erster Jailhouse Rock (CZ, 18,225).

Damit war "Willy" unter gelber Decke im Finale, wurde hier auch Fünfter (18,525) vor Paint it Black (18,869). Der Sieg ging an Rover (18,009) hauchdünn vor Enter Sandman Cinpress (18,106). Der deutsche Gast stellte sich in Top-Form vor, verbesserte im zweiten Vorlauf den Bahnrekord des Italieners Ettore (17,908) auf 17,842, ging unter roter Decke in den Endlauf. Doch fehlte ihm dort das nötige Quentchen Fortune. "Bronze" holte sich der aktuelle EM-Dritte Winsome Yankees Eoin (18,249) vor Rovers Vater Jailhouse Rock (CZ, 18,370). Millowitsch hat sich in der A-Klasse gut akklimatisiert. Der M-Wurf ist sehr spätreif, im kommenden Jahr wird er sich weiter verbessert haben und werden dann auch zwei weitere Geschwister ins Rengeschehen eingreifen.

Dritter Starter vom rauhen Meer war Galileo (Dirk und René Engmann). Er wurde zunächst Zweiter (18,627) vor Harlekin du Lac des Cygnes (18,956), Sieger Jailhouse Rock (18,184). Danach musste "Leo" leider zurückgezogen werden. Es war ohnehin sein letzter Auftritt in der A-Klasse. Im kommenden Jahr möchten die G-Renner in der Seniorenklasse eine scharfe Klinge schlagen. Apropos Galileo: Wir erwarten in dieser Woche seine Kinder des P-Wurfes aus Madam Brett. "Kitty" geht es bestens! Nicht nur ich bin gespannt, wann es losgeht...

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Eilenburg, 26. Oktober:

In der kommenden Woche erwarten wir mit Spannung unseren P-Wurf (Galileo vom rauhen Meer x Madam Brett)! Es ist das zweite Mal, dass "Kitty" Mama wird! Ihr erster Wurf, geboren am 28. Juli letzten Jahres, hat beim Training auf der Bahn bereits großen Eindruck gemacht und damit beste Werbung für die zu erwartenden Sprösslinge! Zum O-Septett gehören auch Opal Tiara (Familie Müller) und Oberbootsmann (Familie Massow), die untenstehendes Foto zeigt, das uns Simone Massow schickte. Beide sind bereits problemlos eingemessen, jetzt hat "Obi" auf der Bahn in Eilenburg mit Bravour seine Rennlizenz erworben. Schwester "Ayda", am Messtag in Hildesheim zum ersten Mal auf der Bahn aktiv, lief diesmal bereits zweimal die volle Distanz, das sah ebenfalls richtig flott aus! Im Frühjahr wird sie ihre Lizenzläufe machen, dann wird's für alle O-Renner den Einstieg in den Wettkampfsport geben! Besitzer und Züchter freuen sich schon!

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Cluvenhagen, 26. Oktober:

Was für ein wunderschöner Herbsttag! Yvonne Gerlach hielt einige Impressionen von einem Waldspaziergang mit ihrer Nebraska Tornado vom rauhen Meer im Bild fest. "Pebbles" gehört zum dreiköpfigen N-Wurf und wurde vor fünf Tagen sieben Monate alt. Das Trio macht seinen Besitzern viel Freude, damit natürlich auch uns!

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Cluvenhagen, 24. Oktober:

Zehn Jahre alt wird unser W-Wurf heute. Wir wünschen den Jubilaren und ihren Besitzern ein langes und gesundes Leben. Stellvertretend ein Foto von Wacky Princess, das uns Diemut und Joachim Thoß aus Bad Oeynhausen schickten.

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Oberhausen, 21. Oktober:

Klasse, wie sie ihr letztes Rennen vor Übertritt in die Seniorenklasse zu einem Titelgewinn gestaltet hat: Gentildonna vom rauhen Meer (Petra und Detlev Bentrup) hat gestern beim 33. Hubertusrennen/Landessiegerrennen Baden-Kurpfalz auf dem 350m-Grasparcours in Oberhausen in einem zehnköpfigen Bewerberfeld der Sprinterhündinnen knapp triumphiert. Eindrucksvoll auch das Comeback nach Verletzungspause ihres Familien- und Zuchtgefährten Jack Sullivan, der sich im Pendant der Rüden Rang zwei sicherte.

Gentildonna gewann ihr erstes Trial in 23,053 Sekunden, ließ dabei Caprice-Rose vom Roten Schopf (23,511) und L'Fayette van Dia-Robinne (NL, 23,575) deutlich hinter sich. Auch im zweiten Durchgang hatte sie die Nase vorn, blieb dabei in 22,94 Sekunden unter der 23er Grenze. Den Endlauf beendete sie nach 23,063 Sekunden. Anemoon van de Scheldeschooiers (NL, 23,100) kam ihr am nächsten. Rang drei eroberte First Lady of Villa Whippet (23,121) vor der mit 22,87 Sekunden vorlaufschnellsten Winsome Yankees Emily (23,308), Caprice-Rose (23,397) und L'Fayette (23,914).

 Gentildonna vom rauhen Meer

35 Tage vor Erreichen des Seniorenalters imponierte "Donna" sehr, machte zugleich auch Reklame für unseren R-Wurf, denn ca. Mitte Dezember wird sie vom aktuellen Vizeeuropameister (zugleich niederländischer Rennchampion 280 und 350m 2019) Olaf gedeckt werden.

Jack Sullivan gefiel bei seiner Wettkampfrückkehr nach längerer Verletzungspause im siebenköpfigen Feld durch seine Leistungskonstanz, was dadurch dokumentiert ist, dass bei drei Auftritten zwischen schnellster und langsamster Zeit gerade einmal etwa drei Hundertstel lagen. Zunächst gewann "Jack" sein Trial in 22,768 Sekunden vor Dévaj 1976 Whiskey on the Rocks (22,879), Muraco River du Tepée d'Amour (23,471) und Silverhawk's X-ing the memory of dune (24,941). Im zweiten Durchgang lief der Viereinhalbjährige 22,74 Sekunden. Dabei rannte er als Zweiter über die Ziellinie, Dark Dragon's Brian (22,67) gewann, Dritter Murako River du Tepée d'Amour (23,31).

Der Endlauf sah den mit 22,41 Sekunden Schnellsten im Vorlauf, Jet Run Gentle Heart (CH, 22,512), als Sieger vor Jack Sullivan (22,739), Whiskey on the Rocks (23,195), Brian (23,348), Romanow's Hobbit (23,717) und Muraco River (CH, 26,217). Jack wird im Frühjahr fünf, doch sollte ihn das nicht hindern, in seinem letzten Rennjahr vor Übertritt zu den Senioren noch einmal eine scharfe Klinge zu schlagen.

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Eilenburg, 13. Oktober:

Erfolgreicher Tag für vom rauhen Meer beim Landessiegerrennen auf der 355m- (Senioren 280m-) Sandbahn in Eilenburg. Für vier Teilnehmer standen zwei Siege sowie je ein zweiter und dritter Rang zu Buche. Unsere Besitzer berichteten von einer gelungenen Veranstaltung und harmonischen Atmosphäre.


Man kann noch so stolz auf seine Kinder sein, manchmal gibt's doch interessante Ablenkungen. Wir wissen nicht, was Contessa Maddalena (links) abgelenkt hat, aber dass sie stolz auf ihren Nachwuchs (v.l.) Galileo, Millowitsch und Molly Malone ist, ist kein Geheimnis. Ersterer setzt im Übrigen die Familientradition Ende des Monats fort, dann wird er Vater unseres vielversprechenden P-Wurfes werden, mit "Renngranate" Madam Brett als Mama... Mensch, sind wir gespannt!!!

Die ersten Plätze gingen an Molly Malone (Uta und Peter Keller) in der Hündinnen-A-Klasse und Hobbie Noble (Brian Esser) bei den gemischten Senioren. "Silber" und "Bronze" gab's für Galileo und Millowitsch (Dirk und René Engmann) in der Rüden-A-Klasse.

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Schnelle Senioren mit (v.l.) Hobbie Noble, Exclusive, Zunamy, Youman, Jeffie Jane und Balintyre.

Nummer eins war Hobbie Noble bereits in ihrem Vorlauf, den sie in 19,37 Sekunden vor Powerplay's Youman (19,67) und Jeffie Jane Bohemia Snap Dog (CZ, 20,43) gewann. Im Finale steigerte "Hilde" sich auf 19,29 Sekunden. Der tschechische Gast Exclusive Inventum sicherte sich Rang zwei (19,47) vor Powerplay's Zunamy (19,55). Youman führte das zweite Trio (19,75) ins Ziel, Jeffie Jane (20,14) blieb vor Winsome Yankees Balintyre (20,42).

Der Erfolg der Siegerin ist umso beachtenswerter, als sie eher hinten 'raus ihre Stärken hat und die Senioren in der Regel die kurze Strecke laufen. Sie wird sich bei den Oldies auch künftig gut in Szene setzen.

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Molly Malone führt die A-Klassedamen an vor Dorie Stark, Jolene, Toulouse, Quintanera und Harmony.

Einen packenden Kampf um "Gold" lieferten sich die Hündinnen der A-Klasse. Am Schluss hatt Molly Malone die Nase knapp vorn. Gegen gleichwertige Konkurrenz kam sie nach 23,63 Sekunden über die Ziellinie. Fast Company's Dorie Stark, unlängst Vierte der Europameisterschaften, folgte nur zwei Hundertstel zurück. "Bronze" ging an die Tschechin Jolene Gentle Heart (23,88), die im Kampf um Rang drei Dévaj 1976 Toulouse nur um eine Hundertstel das Nachsehen gegeben hatte. Quintanera vom Badenermoor (24,13) und Harmony Inventum (CZ, 24,57) komplettierten den Einlauf.

Im Schmuck der Siegerdecke: Molly Malone vom rauhen Meer

Ihren ersten Vorlauf hatte Molly Malone in 23,56 Sekunden vor Quintanera (24,20) und Harmony (24,21) gewonnen, danach in 23,52 Sekunden Toulouse (24,16), Miss Daenerys Gentle Heart (CZ, 24,33) und Harmony (24,35) das Nachsehen gegeben. "Momo" hat sich gut in die A-Klasse eingefunden. Nach ihrer ersten Läufigkeit hat sie sich sichtlich gesteigert und wird ihrem Anhang sicher noch viel Freude bereiten.

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Ehrung der Rüden-A-Klasse mit (v.l.) Xanthios, Galileo, Millowitsch, Quirl Vlapan, Pallaton und Kiwi Soda.

Spannend ging es auch bei den Rüden der A-Klasse zu, doch war letztlich Dévaj 1976 Xanthios ein sicherer und verdienter Sieger (23,53). Aber die beiden Jungs vom rauhen Meer schlugen ebenfalls eine scharfe Klinge. Galileo kam Xanthios mit 23,79 Sekunden am nächsten. Dahinter errang Millowitsch (23,83) noch Rang drei, nachdem er infolge eines mäßigen Starts zunächst nur auf Platz fünf gelegen hatte. Quirl Vlapan (CZ, 23,91) wurde Vierter vor Pallaton vom Leineufer (24,16) und Kiwi Soda Gentle Heart (CZ, 24,31). In den Trials musste Galileo in 23,43 Sekunden Xanthios (23,31) den Vortritt lassen, Dritter Kiwi Soda (23,98). "Willy" hatte sich zuvor (23,46) gegen Quirl Vlapan (23,74) und Pallaton (24,17) behauptet.

Für Galileo war es der vorletzte Start vor Übertritt in die Seniorenklasse, bis zuletzt macht er seinen Kontrahenten das Leben schwer. Als startschnelle Truppe werden unsere Gs bei den Oldies der Konkurrenz sicher bestens Paroli bieten, 2020 geht's los. Millowitsch hat sich in den letzten Monaten sehr gesteigert. Was dem jungen Mann, der wie Schwester Momo vor zwei Wochen zwei Jahre alt wurde, noch fehlt, ist Konstanz am Start. 'Mal kommt er super ins Rennen, 'mal... Aber das wird noch kommen!

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Hildesheim, 06. Oktober:

Einen hervorragenden Eindruck haben heute die Youngsters unserer Würfe M und O beim Training in Hildesheim hinterlassen. Anlass zur Stipvisite in der Domstadt war die anstehende Messung, für die Ms die zweite, für die Os die erste. Die Zeiten waren beeindruckend, wir sind sehr stolz auf alle. Aber natürlich auch auf die "ältere Garde" mit Galileo und Contessa Maddalena (Dirk und René Engmann), ihrer Tochter Gentildonna und Jack Sullivan (beide Petra und Detlev Bentrup). Beim Messen selbst wurden alle drei M-linge, das waren Millowitsch (Dirk und René Engmann), Mata Hari (Hatice Öztürk und Nico Hartgenbusch) sowie Molly Malone (Uta und Peter Keller) ebenso problemlos unter 51 bzw. 48 Zentimeter eingemessen wie vier der fünf Vertreter des O-Wurfes; namentlich Oberbootsmann (Simone und Kai Massow), Ombra Veneziana (Petra und Detlev Bentrup), Opal Tiara (Jana Müller) und Ottilie (Rachel Klara Dygas). Ollie Fliptrik (Kaja und Christian M. Flögel) wird sich im nächsten Jahr in der Sprinterklasse Respekt verschaffen. Die Fotos machte Christian M. Flögel.

O-Wurfquintett mit (v.l.) Opal Tiara, Oberbootsmann, Ottilie, Ollie Fliptrik und Ombra Veneziana.

Haben uns alle Renner heute überzeugt, so war das Augenmerk natürlich besonders auf die Kinder des O-Wurfes von Chichicastenango vom rauhen Meer und Madam Brett gerichtet, da wir etwa am 1. November Nachwuchs von Chichicastenangos Neffen Galileo mit Madam Brett erwarten. Also: Nach dem mehr als überzeugenden Laufen der Os heute sind wir noch mehr als ohnehin schon gespannt auf das Erscheinen des P-Nachwuchses in knapp vier Wochen. Eine bessere Werbung kann es kaum geben...

Contessa Maddalena

Millowitsch und Overthemoon

Jack Sullivan

Jack Sullivan, Galileo, Ollie Fliptrik

Ottilie


Molly Malone

Contessa Maddalena, Ottilie und Gentildonna

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Cluvenhagen, 26. September:

Demnächst glückliche Eltern: Kitty und Leo

Große Freude in unserer Familie: Madam Brett ist trächtig! Das hat die Sonaruntersuchung heute früh ergeben! "Kitty" war sehr kooperativ, sie weiß: Anschließend gibt's in der Praxis immer Leckerchen! Der potenziellen Mama geht es im Übrigen bestens, dem Nachwuchs sicherlich auch! Glückwunsch auch an Papa Galileo! Nähere Infos unter "Welpen I"

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Greppin, 15. September:

Vier Renner vom rauhen Meer sind beim Wettkampf Herbstmeister Greppin/2. DWZRV Siegerrennen auf dem 365m-Sandkurs an den Start gegangen. Am Ende standen zwei Siege sowie je ein zweiter und sechster Rang zu Buche. Dazu kam ein Erfolg "S&L"! Die Fotos der Ehrungen machte Dr. Andreas Drechsler, die beiden Rennbilder schickten uns Uta und Peter Keller.

Stolzer Doppelsieger: Millowitsch

Bereits am Tag zuvor wurde Millowitsch vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann) in der Schau von Richterin Piesik mit einem v1 (Zwischenklasse) bewertet und hatte sich dabei gegen zwei Kontrahenten behaupet. Damit hatte "Willy" auch ausgezeichnete Voraussetzungen für den Sieg "Schönheit und Leistung". Mit seinem Erfolg im Rennen der Rüden-B-Klasse stellte er diesen dann auch konsequent sicher.

Dieser Wettkampf war geprägt vom Zweikampf zweier gleichwertiger Kontrahenten, die im Vorlauf in der Startkurve durch Körperkontakt eine noch bessere Zeit liegen ließen. Das Trial gewann Millowitsch in 24,72 Sekunden vor Remus vom Badenermoor (24,90). Da war wie im späteren Endlauf doch gehörig Luft zur Konkurrenz, hier verkörpert durch Crème Anglaises Rocked the House (28,44).

Im Finale erwischte "Willy" einen sehr guten Start, Grundlage für den Erfolg in 24,56 Sekunden, Whippettagesbestzeit des DWZRV-Siegerrennens. Für Remus wurden 24,80 Sekunden gestoppt. Rang drei sicherte sich Headman Hero el Schiras (26,33) vor Jeff of Mystical Wooden House (27,12), Mortimer's Noxville (27,38) und Rocked the House (28,38). Millowitsch gehört jetzt zur A-Klasse. Werden gute Starts wie im Endlauf bei ihm zum Standard, wird er auch dort vielversprechend mitmischen.

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Alte Rivalen: Galileo und Now or Never

Liebevoll und routiniert ging Galileo (Dirk und René Engmann) vor, als 15 Tage zuvor Madam Brett ihn auf Rügen besuchte und keinen Zweifel daran ließ, dass er für sie der ideale Liebhaber sei (Am 26. ist Sonartermin mit Kitty! Dann wissen wir, ob Babys "im Anmarsch" sind!). Liebevoll zu sein war in Greppin auf der Rennbahn nicht angebracht, aber routiniert agierte "Leo" auch diesmal. Er traf wieder einmal auf seinen alten Rivalen al Fao's Now or Never. Und der zeigte ihm im Trial erst einmal eine lange Nase. 24,80 Sekunden wurden für den Kontrahenten gestoppt, 24,88 für Leo. Rang drei ging an den tschechischen Gast Kiwi Soda Gentle Heart (25,29).

Im Endlauf hatte Leo nach gutem Start die Trümpfe auf seiner Seite, lief auch nach identischer Zeit wie im Vorlauf (24,88) als sicherer Sieger über die Ziellinie. "Silber" ging deutlich an Now or Never (25,09) vor Kiwi Soda (25,41). Die weitere Rangfolge: 4. Dévaj 1976 Xanthios (25,53) vor Pallaton vom Leineufer (28,10). Quirl Vlapan (CZ), Trialdritter seines Laufs in 25,51 Sekunden, war danach zurückgezogen worden. Sollte eine Verletzung die Ursache sein, wünschen wir baldige Genesung.

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Lange klar vorn im Finale: Gondola (b), dahinter Toulouse (w), Jolene (r), Ready Go (s), Bina's Live (str) und Molly Malone (g).

Im März drei vielversprechende Babys in die Welt gesetzt habend, war Gondola (Dirk und René Engmann) bald nach ihrem Start im Internationalen Derby erneut läufig geworden. In Greppin durfte sie zu ihrer großen Freude wieder 'ran. Zum letzten Mal in der A-Klasse, im November geht's ab zu den Senioren. Diesmal musste sie sich in einer neunköpfigen Konkurrenz bewähren. Das tat sie zunächst souverän. 24,74 Sekunden zeigte beim ersten Auftritt die Uhr - Rang eins. Den zweiten Durchgang schloss sie mit 24,97 Sekunden ab. Das reichte erneut zum Erfolg.

Diesen hatte "Enie" nach Topstart und klarer Führung auch im Endlauf im Visier. Doch als ihr Jolene Gentle Heart eingangs der Zielgeraden näher rückte, war schon zu befürchten, dass angesichts ihrer Nachhitze die Kraft nicht reichen würde. Dem war auch so, selbst wenn Enie bis zum letzten Meter versuchte, die Führung zu verteidigen. Mit 25,25 Sekunden kam Jolene zu einem knappen, aber verdienten Erfolg. Für Gondola wurden 25,28 Sekunden gestoppt. Dahinter platzierten sich Crazy Candy Ready Go (25,36), Dévaj 1976 Toulouse (25,40), Bina's Live vom Roten Schopf (25,55) und Molly Malone vom rauhen Meer (Uta und Peter Keller, 25,61).

Für "Momo" war es der erste Auftritt in der A-Klasse. Und das mit dem Handikap, gerade gesundheitliche Probleme überstanden zu haben. Da fehlte letztlich wie bei ihrer Zuchtgefährtin, wenn auch aus anderer Ursache, (noch) die Kraft. 25,34 Sekunden hatte die Hündin, die am 30. zwei Jahre alt werden wird, im ersten Vorlauf als Dritte abgeliefert, danach als Zweite 25,11 Sekunden. Zur Bestform zurückgekehrt, wird sie drei Läufe wie heute locker auf konstantem Niveau wegstecken.

Ehrung der A-Klasse mit (v.l.) Jolene, Gondola, Crazy Candy, Toulouse, Bina's Live, Molly Malone.

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