Eilenburg, 13. Oktober:

Erfolgreicher Tag für vom rauhen Meer beim Landessiegerrennen auf der 355m- (Senioren 280m-) Sandbahn in Eilenburg. Für vier Teilnehmer standen zwei Siege sowie je ein zweiter und dritter Rang zu Buche. Unsere Besitzer berichteten von einer gelungenen Veranstaltung und harmonischen Atmosphäre.


Man kann noch so stolz auf seine Kinder sein, manchmal gibt's doch interessante Ablenkungen. Wir wissen nicht, was Contessa Maddalena (links) abgelenkt hat, aber dass sie stolz auf ihren Nachwuchs (v.l.) Galileo, Millowitsch und Molly Malone ist, ist kein Geheimnis. Ersterer setzt im Übrigen die Familientradition Ende des Monats fort, dann wird er Vater unseres vielversprechenden P-Wurfes werden, mit "Renngranate" Madam Brett als Mama... Mensch, sind wir gespannt!!!

Die ersten Plätze gingen an Molly Malone (Uta und Peter Keller) in der Hündinnen-A-Klasse und Hobbie Noble (Brian Esser) bei den gemischten Senioren. "Silber" und "Bronze" gab's für Galileo und Millowitsch (Dirk und René Engmann) in der Rüden-A-Klasse.

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Schnelle Senioren mit (v.l.) Hobbie Noble, Exclusive, Zunamy, Youman, Jeffie Jane und Balintyre.

Nummer eins war Hobbie Noble bereits in ihrem Vorlauf, den sie in 19,37 Sekunden vor Powerplay's Youman (19,67) und Jeffie Jane Bohemia Snap Dog (CZ, 20,43) gewann. Im Finale steigerte "Hilde" sich auf 19,29 Sekunden. Der tschechische Gast Exclusive Inventum sicherte sich Rang zwei (19,47) vor Powerplay's Zunamy (19,55). Youman führte das zweite Trio (19,75) ins Ziel, Jeffie Jane (20,14) blieb vor Winsome Yankees Balintyre (20,42).

Der Erfolg der Siegerin ist umso beachtenswerter, als sie eher hinten 'raus ihre Stärken hat und die Senioren in der Regel die kurze Strecke laufen. Sie wird sich bei den Oldies auch künftig gut in Szene setzen.

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Molly Malone führt die A-Klassedamen an vor Dorie Stark, Jolene, Toulouse, Quintanera und Harmony.

Einen packenden Kampf um "Gold" lieferten sich die Hündinnen der A-Klasse. Am Schluss hatt Molly Malone die Nase knapp vorn. Gegen gleichwertige Konkurrenz kam sie nach 23,63 Sekunden über die Ziellinie. Fast Company's Dorie Stark, unlängst Vierte der Europameisterschaften, folgte nur zwei Hundertstel zurück. "Bronze" ging an die Tschechin Jolene Gentle Heart (23,88), die im Kampf um Rang drei Dévaj 1976 Toulouse nur um eine Hundertstel das Nachsehen gegeben hatte. Quintanera vom Badenermoor (24,13) und Harmony Inventum (CZ, 24,57) komplettierten den Einlauf.

Im Schmuck der Siegerdecke: Molly Malone vom rauhen Meer

Ihren ersten Vorlauf hatte Molly Malone in 23,56 Sekunden vor Quintanera (24,20) und Harmony (24,21) gewonnen, danach in 23,52 Sekunden Toulouse (24,16), Miss Daenerys Gentle Heart (CZ, 24,33) und Harmony (24,35) das Nachsehen gegeben. "Momo" hat sich gut in die A-Klasse eingefunden. Nach ihrer ersten Läufigkeit hat sie sich sichtlich gesteigert und wird ihrem Anhang sicher noch viel Freude bereiten.

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Ehrung der Rüden-A-Klasse mit (v.l.) Xanthios, Galileo, Millowitsch, Quirl Vlapan, Pallaton und Kiwi Soda.

Spannend ging es auch bei den Rüden der A-Klasse zu, doch war letztlich Dévaj 1976 Xanthios ein sicherer und verdienter Sieger (23,53). Aber die beiden Jungs vom rauhen Meer schlugen ebenfalls eine scharfe Klinge. Galileo kam Xanthios mit 23,79 Sekunden am nächsten. Dahinter errang Millowitsch (23,83) noch Rang drei, nachdem er infolge eines mäßigen Starts zunächst nur auf Platz fünf gelegen hatte. Quirl Vlapan (CZ, 23,91) wurde Vierter vor Pallaton vom Leineufer (24,16) und Kiwi Soda Gentle Heart (CZ, 24,31). In den Trials musste Galileo in 23,43 Sekunden Xanthios (23,31) den Vortritt lassen, Dritter Kiwi Soda (23,98). "Willy" hatte sich zuvor (23,46) gegen Quirl Vlapan (23,74) und Pallaton (24,17) behauptet.

Für Galileo war es der vorletzte Start vor Übertritt in die Seniorenklasse, bis zuletzt macht er seinen Kontrahenten das Leben schwer. Als startschnelle Truppe werden unsere Gs bei den Oldies der Konkurrenz sicher bestens Paroli bieten, 2020 geht's los. Millowitsch hat sich in den letzten Monaten sehr gesteigert. Was dem jungen Mann, der wie Schwester Momo vor zwei Wochen zwei Jahre alt wurde, noch fehlt, ist Konstanz am Start. 'Mal kommt er super ins Rennen, 'mal... Aber das wird noch kommen!

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Hildesheim, 06. Oktober:

Einen hervorragenden Eindruck haben heute die Youngsters unserer Würfe M und O beim Training in Hildesheim hinterlassen. Anlass zur Stipvisite in der Domstadt war die anstehende Messung, für die Ms die zweite, für die Os die erste. Die Zeiten waren beeindruckend, wir sind sehr stolz auf alle. Aber natürlich auch auf die "ältere Garde" mit Galileo und Contessa Maddalena (Dirk und René Engmann), ihrer Tochter Gentildonna und Jack Sullivan (beide Petra und Detlev Bentrup). Beim Messen selbst wurden alle drei M-linge, das waren Millowitsch (Dirk und René Engmann), Mata Hari (Hatice Öztürk und Nico Hartgenbusch) sowie Molly Malone (Uta und Peter Keller) ebenso problemlos unter 51 bzw. 48 Zentimeter eingemessen wie vier der fünf Vertreter des O-Wurfes; namentlich Oberbootsmann (Simone und Kai Massow), Ombra Veneziana (Petra und Detlev Bentrup), Opal Tiara (Jana Müller) und Ottilie (Rachel Klara Dygas). Ollie Fliptrik (Kaja und Christian M. Flögel) wird sich im nächsten Jahr in der Sprinterklasse Respekt verschaffen. Die Fotos machte Christian M. Flögel.

O-Wurfquintett mit (v.l.) Opal Tiara, Oberbootsmann, Ottilie, Ollie Fliptrik und Ombra Veneziana.

Haben uns alle Renner heute überzeugt, so war das Augenmerk natürlich besonders auf die Kinder des O-Wurfes von Chichicastenango vom rauhen Meer und Madam Brett gerichtet, da wir etwa am 1. November Nachwuchs von Chichicastenangos Neffen Galileo mit Madam Brett erwarten. Also: Nach dem mehr als überzeugenden Laufen der Os heute sind wir noch mehr als ohnehin schon gespannt auf das Erscheinen des P-Nachwuchses in knapp vier Wochen. Eine bessere Werbung kann es kaum geben...

Contessa Maddalena

Millowitsch und Overthemoon

Jack Sullivan

Jack Sullivan, Galileo, Ollie Fliptrik

Ottilie


Molly Malone

Contessa Maddalena, Ottilie und Gentildonna

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Cluvenhagen, 26. September:

Demnächst glückliche Eltern: Kitty und Leo

Große Freude in unserer Familie: Madam Brett ist trächtig! Das hat die Sonaruntersuchung heute früh ergeben! "Kitty" war sehr kooperativ, sie weiß: Anschließend gibt's in der Praxis immer Leckerchen! Der potenziellen Mama geht es im Übrigen bestens, dem Nachwuchs sicherlich auch! Glückwunsch auch an Papa Galileo! Nähere Infos unter "Welpen I"

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Greppin, 15. September:

Vier Renner vom rauhen Meer sind beim Wettkampf Herbstmeister Greppin/2. DWZRV Siegerrennen auf dem 365m-Sandkurs an den Start gegangen. Am Ende standen zwei Siege sowie je ein zweiter und sechster Rang zu Buche. Dazu kam ein Erfolg "S&L"! Die Fotos der Ehrungen machte Dr. Andreas Drechsler, die beiden Rennbilder schickten uns Uta und Peter Keller.

Stolzer Doppelsieger: Millowitsch

Bereits am Tag zuvor wurde Millowitsch vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann) in der Schau von Richterin Piesik mit einem v1 (Zwischenklasse) bewertet und hatte sich dabei gegen zwei Kontrahenten behaupet. Damit hatte "Willy" auch ausgezeichnete Voraussetzungen für den Sieg "Schönheit und Leistung". Mit seinem Erfolg im Rennen der Rüden-B-Klasse stellte er diesen dann auch konsequent sicher.

Dieser Wettkampf war geprägt vom Zweikampf zweier gleichwertiger Kontrahenten, die im Vorlauf in der Startkurve durch Körperkontakt eine noch bessere Zeit liegen ließen. Das Trial gewann Millowitsch in 24,72 Sekunden vor Remus vom Badenermoor (24,90). Da war wie im späteren Endlauf doch gehörig Luft zur Konkurrenz, hier verkörpert durch Crème Anglaises Rocked the House (28,44).

Im Finale erwischte "Willy" einen sehr guten Start, Grundlage für den Erfolg in 24,56 Sekunden, Whippettagesbestzeit des DWZRV-Siegerrennens. Für Remus wurden 24,80 Sekunden gestoppt. Rang drei sicherte sich Headman Hero el Schiras (26,33) vor Jeff of Mystical Wooden House (27,12), Mortimer's Noxville (27,38) und Rocked the House (28,38). Millowitsch gehört jetzt zur A-Klasse. Werden gute Starts wie im Endlauf bei ihm zum Standard, wird er auch dort vielversprechend mitmischen.

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Alte Rivalen: Galileo und Now or Never

Liebevoll und routiniert ging Galileo (Dirk und René Engmann) vor, als 15 Tage zuvor Madam Brett ihn auf Rügen besuchte und keinen Zweifel daran ließ, dass er für sie der ideale Liebhaber sei (Am 26. ist Sonartermin mit Kitty! Dann wissen wir, ob Babys "im Anmarsch" sind!). Liebevoll zu sein war in Greppin auf der Rennbahn nicht angebracht, aber routiniert agierte "Leo" auch diesmal. Er traf wieder einmal auf seinen alten Rivalen al Fao's Now or Never. Und der zeigte ihm im Trial erst einmal eine lange Nase. 24,80 Sekunden wurden für den Kontrahenten gestoppt, 24,88 für Leo. Rang drei ging an den tschechischen Gast Kiwi Soda Gentle Heart (25,29).

Im Endlauf hatte Leo nach gutem Start die Trümpfe auf seiner Seite, lief auch nach identischer Zeit wie im Vorlauf (24,88) als sicherer Sieger über die Ziellinie. "Silber" ging deutlich an Now or Never (25,09) vor Kiwi Soda (25,41). Die weitere Rangfolge: 4. Dévaj 1976 Xanthios (25,53) vor Pallaton vom Leineufer (28,10). Quirl Vlapan (CZ), Trialdritter seines Laufs in 25,51 Sekunden, war danach zurückgezogen worden. Sollte eine Verletzung die Ursache sein, wünschen wir baldige Genesung.

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Lange klar vorn im Finale: Gondola (b), dahinter Toulouse (w), Jolene (r), Ready Go (s), Bina's Live (str) und Molly Malone (g).

Im März drei vielversprechende Babys in die Welt gesetzt habend, war Gondola (Dirk und René Engmann) bald nach ihrem Start im Internationalen Derby erneut läufig geworden. In Greppin durfte sie zu ihrer großen Freude wieder 'ran. Zum letzten Mal in der A-Klasse, im November geht's ab zu den Senioren. Diesmal musste sie sich in einer neunköpfigen Konkurrenz bewähren. Das tat sie zunächst souverän. 24,74 Sekunden zeigte beim ersten Auftritt die Uhr - Rang eins. Den zweiten Durchgang schloss sie mit 24,97 Sekunden ab. Das reichte erneut zum Erfolg.

Diesen hatte "Enie" nach Topstart und klarer Führung auch im Endlauf im Visier. Doch als ihr Jolene Gentle Heart eingangs der Zielgeraden näher rückte, war schon zu befürchten, dass angesichts ihrer Nachhitze die Kraft nicht reichen würde. Dem war auch so, selbst wenn Enie bis zum letzten Meter versuchte, die Führung zu verteidigen. Mit 25,25 Sekunden kam Jolene zu einem knappen, aber verdienten Erfolg. Für Gondola wurden 25,28 Sekunden gestoppt. Dahinter platzierten sich Crazy Candy Ready Go (25,36), Dévaj 1976 Toulouse (25,40), Bina's Live vom Roten Schopf (25,55) und Molly Malone vom rauhen Meer (Uta und Peter Keller, 25,61).

Für "Momo" war es der erste Auftritt in der A-Klasse. Und das mit dem Handikap, gerade gesundheitliche Probleme überstanden zu haben. Da fehlte letztlich wie bei ihrer Zuchtgefährtin, wenn auch aus anderer Ursache, (noch) die Kraft. 25,34 Sekunden hatte die Hündin, die am 30. zwei Jahre alt werden wird, im ersten Vorlauf als Dritte abgeliefert, danach als Zweite 25,11 Sekunden. Zur Bestform zurückgekehrt, wird sie drei Läufe wie heute locker auf konstantem Niveau wegstecken.

Ehrung der A-Klasse mit (v.l.) Jolene, Gondola, Crazy Candy, Toulouse, Bina's Live, Molly Malone.

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K├Âln, 14. September:

Rang drei hat heute beim Waffenschmiedrennen/Landessiegerrennen auf der 350m-Grasbahn in Köln in der Rüden-B-Klasse Lermontov vom rauhen Meer (Jenny Schumacher) in 23,28 Sekunden hinter Qinu vom Leineufer (22,50) und Achilles v. d. Scheldeschooiers (23,08) belegt, Vierter Storktown's Krypton (23,52) vor Zagon Phonix v. d. Oogstlaan (23,85) und O`Bryan vom Kleinen Berg (24,61). Im Vorlauf hatte "Monty" in 23,04 Sekunden Platz zwei errungen, Dritter Zagon Phonix (23,85). Leider hatte er in beiden Läufen in der Startkurve "regen" Körperkontakt in der Startkurve, kam auch angeschlagen aus dem Finale. Doch solange es diese Distanz mit dem Start in die Kurve gibt, wird es auch derartige Probleme geben.

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Gelsenirchen, 08. September:

Im Rahmen der Europameisterschaften auf der 355m-Sandbahn in Gelsenkirchen hat in der 29köpfigen Klasse der Sprinterrüden gestern Jakkalberry vom rauhen Meer (Julia und Leif Bottke) einen hochachtbaren zehnten Platz belegt und den Endlauf lediglich um 18 Hundertstel verpasst. Dabei gewann er seine beiden Vorläufe.

Jakkalberry vom rauhen Meer in Aktion

Beim ersten Auftritt ließ "Berry" in 23,18 Sekunden Madaki's Iron Maiden (23,47), Rio Vlapan (CZ, 23,84) und Havok (RU, 24,24) deutlich hinter sich. Auch im zweiten Trial war er die Nummer eins (23,32), diesmal vor Bella Ragazzo vom roten Schopf (23,52), Overthemoon (23,821) und Rio Vlapan (23,825).

Wir selbst betreuten gestern zuerst unseren Sohn Raoul Johannes in einem von ihm gewonnenen 10km-Rennen, hatten dann eine Familienfeier. Abends zurückgekehrt, war ich vor allem durch die vorbildliche und umfassende Information durch die Gelsenkirchener Verantwortlichen auf der extra eingerichteten Seite www.FCI-EM.de schnell und top informiert. Zusätzlich gab es umfassende und aktuelle Infos per Video durch Whippet Power Racing Team. Beides Spitze! Heute hatte ich nach dem Gottesdienst einige Stunden "Stallwache" bei unseren Hunden, allen voran der hoffentlich trächtigen Madam Brett, da Karin einen befreundeten Schützling mit geistiger Behinderung betreute und mit ihm unser Stadtfest besuchte. Auch hier vielen Dank an die beiden genannten Adressen: Ich war jederzeit auf dem neuesten Stand der Ergebnisse, untermauert durch die Videos! Klasse!

Bei internationalen Sportereignissen gelten meine Sympathien zugegebenermaßen stets zuerst deutschen Teilnehmern. Das ist im Windhundsport und speziell in diesem Fall  auch so. Aber nicht nur. So drückten wir heute bei den Rüden vor allem Winsome Yankees Eoin die Daumen, ist er doch Papa unseres im März geborenen N-Wurfes (aus Gondola vom rauhen Meer). Und dem Niederländer Olaf, der November/Dezember Gentildonna vom rauhen Meer decken soll. Beide imponierten schon in den Vorläufen, sodass Olaf unter blauer Decke und Eoin unter schwarz den Endlauf erreichten. Dort sicherte sich Olaf die Vizeeuropameisterschaft, knapp hinter Sieger Qatai! Glückwunsch an alle Finalisten, speziell an den exzellenten Renner Olaf und Wimpie Bakker! Chapeau aber insbesondere an Eoin, Dunja Baensch und Fabi Ehlert! Der "junge Mann" eroberte in hervorragender Manier, und ich glaube, man darf auch sagen, überraschend, "Bronze"! Mama Enie und die drei Kinder Nero, Pebbles und Nicki dürfen stolz auf Papa sein...

Glückwunsch auch an die erfolgreichen Hündinnen mit der neuen Titelträgerin Qesari an der Spitze, vor allem aber auch an Brian Esser und seine Fast Company's Dorie Stark! Die Tochter des von uns gezüchteten Surumu hielt sich als Fünfte im internationalen Klassefeld hervorragend!

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Cluvenhagen, 01. September:

Wir erwarten etwa am 1. November unseren P-Wurf!

Wie sagte Humphrey Bogart im Filmklassiker "Casablanca" 1942 zu Ingrid Bergman: "Schau' mir in die Augen, Kleines!"

Was für ein schöner Tag: Gestern hat Galileo vom rauhen Meer unsere Madam Brett gedeckt!

Und das in wunderschöner Umgebung! Wir haben ihren P-Wurf mit "Leo" ja seit einigen Wochen an dieser Stelle angekündigt! Doch dass Kitty zeitlich so läufig werden würde, dass der Liebesakt in Dirk und René Engmanns Urlaubsdomizil stattfinden durfte, damit haben wir nicht gerechnet:

Auf Rügen schauten sich die beiden Protagonisten nicht nur tief in die Augen...

Das 1818 von Caspar David Friedrich geschaffene Gemälde "Kreidefelsen auf Rügen" gehört zu den unser Heim verschönernden Kunstdrucken. Jetzt waren wir selbst einmal auf dieser herrlichen Ostseeinsel!

Zweimal Deutsches Derby, zunächst Galileo 2015 als Sieger vor Aristoteles vom Meatloaf, dann Madam Brett 2017 als Siegerin vor ihrer Wurfschwester Non Stop Dreaming.

Nun zu den Hauptdarstellern, zunächst Galileo:

Es war seit langem klar, dass Galileo vom rauhen Meer in unserer Zucht eine Bewährungschance erhalten würde. Topabstammung, mit einem Vater, dessen einziger Wurf unsere G-linge sind, einer Mutter mit selbst bestens durchgezüchteter Mutterlinie sowie mit Barbarossa einem Vater, dessen Einfluss auf die europäische Zucht in den letzten Jahren stetig gewachsen ist. Dazu ist "Leo" schnell, vor allem "out of the box", mit einem tadellosen (mehrfach v-bewerteten) Exterieur und einem ruhigen, sicheren Wesen. Schwester Gondola, Mutter unseres am 21. März geborenen N-Wurfes, ist u.a. Bundesrennsiegerin 2016, Int. Derbysiegerin 2017, DWZRV S & L-Jahressieger 2017, Sieger DWZRV-Jahresausstellung S & L 2017, VDH-Rennchampion. Schwester Gentildonna ist u.a. 3. der Europameisterschaft 2017, Int. Derbysiegerin 2018, Verbandsssiegerin S & L 2017,  Vizederbysiegerin Deutsches Derby 2016, Vizemeisterin Schweizer Kurzstreckenmeisterschaft 2017.

Wichtig: Galileo (u.a. Deutscher Derbysgr. 2015, Ldsrsgr. Sachsen 2017, DWZRV-Jahresrennsieger 2017, 3. Int. Derby 2017) ist maßig mit einer kleinen Mama! Und nach Kittys vielversprechendem O-Wurf mit Chichicastenango vom rauhen Meer ("Speedy") als Partner wird jetzt dessen Neffe Leo  versuchen, den Onkel züchterisch noch zu übertrumpfen. Klar ist: Die Linien von Leo und Kitty harmonieren bestens miteinander!

Zweimal Galileo: In souveräner Machopose und im Rennen

Jetzt zu Madam Brett:

Man kann nicht alles haben im Leben - eine Binsenweisheit sicherlich, aber dennoch korrekt! In diesem Fall: Wir hätten gern unsere Madam Brett 2018 dreijährig in ihrem mutmaßlich besten Jahr an den Start gebracht. Aber nachdem sie im Januar 2017 von einem Kampfhundmischling gebissen worden war und nur nach längerer Not-OP überlebt hatte, wollte vor allem Karin kein Risiko eingehen und zunächst einmal die Nachzucht unseres Italienimportes sichern. Resultat: Unser  beeindruckender O-Wurf mit Chichicastenango vom rauhen Meer (Petra und Detlev Bentrup), WT 28.7.2018, als Vater!

Konsequenz aus der bereits im Welpenalter gesetzten Priorität, dass "Kitty" primär eine Zuchthündin und erst in zweiter Linie eine Rennerin ist: Sie war nach dem Triumph im Deutschen Derby 2017 knapp 22 Monate nicht mehr rennaktiv. Am 10. Juni (Pfingstmontag) feierte sie ihr Comeback mit Sieg und Bahnrekord (21,62 Sek.) in Oude Pekela/NL. Danach wurde sie Vizebundesrennsiegerin, gewann ein Rennen in Eilenburg und vervollständigte ihren Triumph im Verbandssiegerrennen in Köln damit, dass sie (in Kombination mit einem v in der Ausstellung am Tag zuvor) sich den Titel Verbandssiegerin Schönheit & Leistung 2019 sicherte. Dazu hat sie die Anwartschaften erfüllt, sich jetzt auch Deutscher Rennchampion DWZRV zu nennen!

Kitty mit ihren einen Tag alten Siebenlingen am 29. Juli letzten Jahres

Wir haben sie in diesem Jahr mit einigen Ambitionen gezielt auf die Europameisterschaft Anfang September in Gelsenkirchen vorbereitet. Zuvor sollte es noch Ende Juli nach Hildesheim und am 17. August zum Internationalen Derby nach Hamburg gehen. Doch nachdem im Harzurlaub ein Rhodesian Ridgeback-Rüde von ihr so begeistert war, dass er sich von der Besitzerin losriss und beim Heranjagen an die neue Bekanntschaft dieser mit allem Gewicht auf den Fuß sprang, beendete ein Kapselriss die Rennsaison vorzeitig. In Hildesheim waren wir Zuschauer, doch behandelte die dortige Bahntierärztin Kitty, u.a. per Egel, so effektiv, dass zumindest die Rennkarriere ab 2020 gesichert ist.

Kitty ist schnell (zehn Rennen, acht Siege, zwei zweite Plätze! Dabei Deutsche Derbysiegerin 2017, Deutsche Kurzstreckenmeisterin 2017, Verbandsrennsiegerin 2019, Verbandssiegerin Schönheit & Leistung 2019, Deutscher Rennchampion, Vizeverbandsrennsiegerin 2017, Vizebundesrennsiegerin 2019). Sie entstammt einem schnellen Wurf (u.a. ist Bruder Franky Four Fingers Europameister 2017, hat Schwester Never Stop Dreaming in Deutschland vier Renntitel erworben), ist substanzvoll, dabei absolut korrekt (zwei Schaus, zweimal v-bewertet von unterschiedlichen Richtern) im Exterieur, wesensfest, dabei stets freundlich (Liebling nicht nur der Kinder im Dorf), internationales Spitzenpedigree. Mit 49,5 bis 49,8 Zentimetern gehört sie in der Sprinterklasse sicher nicht zu den Größeren!

Zweimal Kitty, oben unter rot auf dem Weg zu einem überlegenen Sieg im Union-Rennen 2017, unten in Ruhepose im Garten.

Die Farben?

Wir erwarten die kleinen Schätzchen auf Grundlage der genetischen Farbgebung beim Whippet in den Farben schwarz, sand/rot und sand-/rotgestromt, evtl. mit weißen Abzeichen, keine Schecken und kein blau/isabell.

Erwachsene Leute waren auch 'mal Babys, oben Klein Kitty, unten Klein Leo.

Ach ja: Natürlich sind beide potenziellen Eltern myostatingetestet und -frei (N/N), wie es in unserer Zucht noch keinen Träger mit diesem Gendefekt gegeben hat und auch nicht geben wird!

Wer bereits jetzt Interesse an einem Welpen anmelden oder sich näher informieren möchte: Anrufen, mailen, auf der Bahn ansprechen oder einfach vorbeikommen...

Freuen Sie sich mit uns auf die vielversprechende kleine Schar!

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M├╝nster, 28. August:

Den zweiten Platz in der Rüden-B-Klasse hat sich am Samstag auf der 350m-Sandbahn in Münster beim Kiepenkerlrennen/LSR NRW Lermontov vom rauhen Meer (Jenny Schumacher) gesichert. Es gewann Qinu vom Leineufer (23,02) vor "Monty" (23,18), Remus vom Badenermoor (23,22), Millowitsch vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann, 23,29), Kadyl vom Kleinen Berg (24,98) und O`Bryan vom Kleinen Berg (25,07).

Im  Trial hatte Lermontov in 23,16 Sekunden vor Qinu (23,17), O`Bryan (25,03) und Crème Anglaise's Rocked the House (25,74) gewonnen. Den anderen Vorlauf hatte Remus (22,75) vor "Willy" (23,06) und Kadyl (25,22) für sich entschieden.

Galileo vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann) kam in seinem Trial der Rüden-A-Klasse in 22,94 Sekunden hinter Winsome Yankees Eoin (22,41) und dessen Wurfbruder Eyes like Jagger (F, 22,88) ins Ziel. Im Finale lief "Leo" (23,11) als Vierter vor Eyes like Jagger (23,17) und Aristoteles vom Meatloaf (23,29) ins Ziel. Der Sieg ging an Weltmeister OK Bleuy aus Frankreich (22,25) vor Home Run Inventum (22,78) und Eoin (22,84).

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Cluvenhagen, 19. August:

Eindrucksvolle Bilder von einem Spaziergang mit Nachwuchs am Wasser haben uns Saskia Gläser und Maurice Latuske geschickt. Nachwuchs, das ist "Sohn" Neverland Rock vom rauhen Meer und "Pflegetochter" Nicky Nook vom rauhen Meer. Das Trio (Die Dritte im Bunde ist Nebraska Tornado vom rauhen Meer von Yvonne Gerlach. Das Trio traf sich gestern in Hamburg auf der Rennbahn, siehe gestrigen Bericht). Übermorgen werden die jungen Remonten fünf Monate alt, kleine Binsenweisheit: Wie doch die Zeit vergeht...


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Hamburg, 18. August:

Acht Whippies aus "unserer Truppe" sind beim Derbywochenende auf der 350m- (Senioren 270m-)Sandbahn in Hamburg-Höltigbaum an den Start gegangen. In der Reihenfolge ihres Auftretens gehe ich auf sie ein. Die Bilder schickte uns Dirk Engmann.

Ehrung der Oldtimer mit (v.l.) Fiepes Shuffle, Fatal Action, Kincsem, Drosselmeyer, Leonardo, Danehill.

Gemischt liefen die Senioren der Sprinterklasse im Internationalen Derby am Samstag. Im Trial der siebenköpfigen Konkurrenz setzte sich zunächst Fiepes Shuffle vom rauhen Meer (Familie Zuber) in 17,83 Sekunden durch vor Dévaj 1976 Kincsem (18,13), Drosselmeyer vom rauhen Meer (Gesa und Holger Wübbenhorst, 18,31) sowie al Fao's Leonardo (18,63). Das andere Trial holte sich Fatal Action van Tourleader (18,01) vor Danehill vom rauhen Meer (18,77) und Dévaj 1976 Kosmos (19,06).

Das Finale sah "Fips" erneut vorn, diesmal in 17,80 Sekunden. Erste Verfolger waren die beiden Hündinnen, die mangels einer dritten "Dame" gemischt laufen mussten, sich aber hochachtbar schlugen. Fatal Action (17,99) holte "Silber" vor Kincsem (18,07). Drosselmeyer (18,50) , Leonardo (18,71) und Danehill (18,78) komplettierten den Einlauf.

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Natalya Klytsjko schnellste Sprinterin vor Jivi's Talk, Jessie Dixon und Sweet Virginia.

Ein Quartett bewarb sich bei den Sprinterhündinnen um den Sieg. Überlegen setzte sich Natalia Klytsjko Twirlwind's (21,92), der einzigen 21er Zeit des Wochenendes bei den Whippies, durch vor Chasing Lane's Jivi's Talk (23,06), unserem Import Jessie Dixon (Sabine Bassimir/Karin Dygas, 23,45) sowie dem polnischen Gast Sweet Virginia van de Groene Golf (23,54). Das Trial hattte Natalia Klytsjko in 22,01 Sekunden vor Jivi's Talk (22,51), "Jessie" (22,99) und Sweet Virginia (23,13) für sich entschieden.

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Sprinterquartett mit (v.l.) Metallica, Clancy, Quantero und Jakkalberry.

Madaki's Metallica (22,25) vor Angel of North Clancy (22,53), Quantero vom Badenermoor (22,65) und Jakkalberry vom rauhen Meer (22,94), das war die Rangfolge bei den Sprinterrüden im Endlauf. Im Trial war "Berry" (22,74) Dritter vor Quantero (22,90) geworden, Erster Metallica (22,64) knapp vor Clancy (22,70).

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Schnelles Damensextett mit (v.l.) Dingle, Dorie Stark, Gondola, Ravisa, Pasadena, Kiss me Sweet.

Hart umkämpft war der Vorlauf der Hündinnen, in dem Gondola vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann, 22,84) sich nur knapp der Favoritin Winsome Yankees Dingle (22,82) beugen musste, Dritte Ravisa Vlapan aus Tschechien (23,28). Im Finale erwischte "Enie" nicht ihren besten Start, wurde Dritte (23,17) knapp hinter Dorie Stark (23,14). Überlegene Siegerin war Weltmeisterin und Multititelträgerin Dingle (22,85). Rang vier ging knapp an Ravisa (23,43) vor Pasadena vom Badenermoor (23,47) und dem niederländischen Gast Kiss me Sweet van de Groene Golf (24,59).

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Vizeweltmeister OK Bleuy auf Position eins vor Winsome Yankees Eoin, Winsome Yankees Eyes Like Jagger, Galileo und Lewis Happy Forever.

Galileo vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann) wurde im achtköpfigen Rüdenfeld zunächst Zweiter in 23,04 Sekunden, ließ Pallaton vom Leineufer (23,60) und King of My Heart van Dia-Robinne (23,84, NL) hinter sich. Beim zweiten Auftritt lieferte Galileo 23,28 Sekunden ab. Damit stand er als Viertschnellster der Trials unter schwarzer Decke im Endlauf. Rang vier belegte "Leo", der im November sechs Jahre alt werden wird, dann auch im Finale (23,26) vor Lewis Happy vor Ever (23,52). Der Sieg ging an den Favoriten OK Bleuy aus Frankreich (22,41) vor dem letztjährigen Sieger im Deutschen Derby, Winsome Yankees Eoin. Der Papa unseres N-Wurfes gefiel mit 22,79 Sekunden vor seinem Wurfbruder Eyes Like Jagger (F, 22,90).

Apropos Eoin: Gemeinsam mit N-Wurf-Mama Gondola stellte er sich am Tag darauf dem Fotografen, die Sprösslinge Pebbles, Nero und Nicky (in der Mitte v.l.) vervollständigten die Idylle.

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Einziger Starter für vom rauhen Meer heute im Deutschen Derby war diesmal Kala Shikari (Sabine Bassimir). In ihrem ersten Rennen blieb sie unter Wert, kam nach zwei dritten Rängen in 24,52 und 25,23 Sekunden in den Trials nicht ins Finale der Hündinnenklasse.

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Zehlendorf, 04. August:

Zufriedenes Sextett: Dirk Engmann und Simone Massow mit (v.l.) Gondola, Millowitsch, Galileo, Brahms.

Zwei Siege sowie je ein zweiter und dritter Rang, das ist gestern auf der 350m-Sandbahn die Ausbeute für vom rauhen Meer beim Landessiegerrennen Berlin/Brandenburg in Zehlendorf gewesen. Die Fotos schickten uns Dirk und René Engmann, Besitzer von Gondola, Mollowitsch und Galileo. Brahms gehört zu Simone und Kay Massow, deren Oberbootsmann vom rauhen Meer heute in der Schau (Jugendklasse) von Richterin Piesik ein sg erhalten hat.

Damen-A-Klassenquartett mit (v.l.) Gondola, Toulouse, Wild at Heart und Olimpic Best Lady

Sehr sicher gewann Gondola vom rauhen Meer in Bahnrekordzeit von 23,42 Sekunden ihr Trial der Hündinnen-A-Klasse vor Dévaj 1976 Toulouse (24,19), Culann's Wild at Heart (25,09) und Olimpic Best Lady Aviaticus (25,73). Auch im Finale war "Enie" die Nummer eins, triumphierte in 23,49 Sekunden vor Toulouse (23,95), Wild at Heart (24,88) und Olimpic Best Lady (25,80).

Millowitsch Sieger der Rüden-Grundklasse vor Oberon und Fasko Sigo.

Auch in der Rüden-Grundklasse war die Rangfolge im Vorlauf und im Finale identisch. Millowitsch vom rauhen Meer gewann zunächst in Bahnrekordzeit von 23,77 Sekunden und ließ dabei Effloresco's Oberon (24,78) sowie Malgranda Fasko Sigo (25,31) hinter sich. Den Endlauf gestaltete "Willy" mit Steigerung auf die erneute Bahnrekordzeit von 23,54 Sekunden wieder überlegen. Oberon lieferte diesmal 25,11 Sekunden ab, Dritter Fasko Sigo (25,28).

Ehrung der Rüden-A-Klasse mit (v.l.) Now or Never, Galileo, Pallaton.

Drei, die sich bestens kennen, trafen in der Rüden-A-Klasse aufeinander. Zunächst hatte im Vorlauf Galileo vom rauhen Meer (23,79) die Nase vorn vor al Fao's Now or Never (23,89) und Pallaton vom Leineufer (24,90). Im Finale drehte Now or Never den Spieß um, sicherte sich den Titel in 23,77 Sekunden vor "Leo" (23,86) und Pallaton (24,63).

Fixe Oldtimer mit (v.l.) Blue Velvet, Black Eddy, Brahms.

Die Vertreterin des "schwachen Geschlechts" behielt in der gemischten Seniorenklasse, einem Rahmenwettbewerb, die Oberhand. Racing King's Blue Velvet reüssierte in 24,63 Sekunden vor ihrem Wurfbruder Black Eddy (24,85) und Brahms vom rauhen Meer (25,21), dem ältestens Whippet der Veranstaltung. Den Vorlauf hatte ebenfalls Blue Velvet (24,67) vor Black Eddy (24,92) und Brahms (25,21) für sich entschieden.

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Hildesheim, 28. Juli:

Abschiedspräsent für Ella Retford

Es war eine kurze Rennkarriere: Erst in "hohem Rennalter" in den Besitz von Gabi Assmann gekommen, startete Ella Retford vom rauhen Meer in drei Rennen. Die knapp Achtjährige kann täglich in ihre nächste Läufigkeit kommen. Damit ist es ziemlich sicher, dass ihr heutiger Auftritt  beim Wettkampf "Großer Preis von Niedersachsen" in Hildesheim ihre letzte Rennteilnahme bedeutete. So gab's ein Abschiedspräsent, herzliche Geste der Hildesheimer Verantwortlichen!

Gerannt ist "Ella" in der Seniorenklasse. Nach dem sechsten Rang beim Welfenrennen in der Vorwoche gab's diesmal Platz zwei im Dreierfeld, couragierter Auftritt der kleinen und zierlichen Hündin. Rennen drei im Leben, da boten sich zum Abschied drei Rennbilder vom Finale an, entstanden ausgangs Kurve vier, Alabastas Cara unter rot, Ella Retford vom rauhen Meer unter blau und Crazy Runner's Latte Macchiato unter weiß:

Den Vorlauf auf der 280m-Sandbahn hatte Ella als Zweite (20,65) hinter Cara (20,09) beendet, Dritte Latte Macchiato (21,11). Im Finale sah es für mich so aus, als habe der Assmann-Schützling Ende gegenüber die Beine gewechselt, was bei Galoppern im Rennen durchaus ab und an vorkommt, ich aber in Whippetrennen extrem selten beobachtet habe. Es war dann auch nicht so, wie mir von einem unmittelbaren Beobachter geschildert wurde, sondern es hatte "ganz normalen" Körperkontakt gegeben. In jedem Fall war Cara die verdiente Siegerin (20,21), aber Ella hatte es ihr schwer gemacht (20,27), für Latte Macchiato wurden 20,88 Sekunden gestoppt.

Ältere Damen (zumindest renntechnisch gesehen), v.l. Cara, Ella Retford, Latte Macchiato

Alles Gute weiterhin, Ella und Gaby, und viel Spaß nicht zuletzt auch bei künftigen Trainingsläufen!

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Lermontov (r) vorn, dahinter Rocked the House (w), Forever be Faithful (b), Jeff (s) und Peabody (g).

Lermontov vom rauhen Meer (Jenny Schumacher) bewarb sich in der Rüden-B-Klasse über 365 Meter um sportliche Meriten. Im Fünferfeld war der Dreijährige der überlegene Hund, befindet sich nach Verletzungspause im Aufwärtstrend. Im Vorlauf kam "Monty" katastrophal ins Rennen, gewann dennoch überlegen in 24,71 Sekunden vor Crazy Runner's Peabody (25,75), Jeff of Mystical Wooden House (26,31), Ancari's Forever be Faithful (27,11) und Crème Anglaise's Rocked the House (27,73).

Lermontov B-Klassensieger der Rüden vor Forever be Faithful, Rocked the House und Jeff.

Akzeptabel war der Start des späteren Siegers im Finale. So war er Ende Kurve 2, als die Hunde an mir, der ich an dieser Stelle fotografierte, vorbeiliefen, bereits vorn und gewann unangefochten in 24,23 Sekunden vor Forever be Faithful (27,15), Rocked the House (27,99) und Jeff (28,21). Wenn Monty sich einen guten Start aneignet, wird er sich auch in der A-Klasse gut zu behaupten wissen. Hilfreich dabei wäre für den jungen Mann, der sich bevorzugt außen aufhält, ein "w".

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A-Klassensextett der Damen mit Quintana (r), Bina's Live (g), Dingle (b), Gondola (w), Ishana (s) und Toulouse (str).

Vier Monate alt sind Gondolas Welpen unseres N-Wurfes vor acht Tagen geworden. Da ist die Mama längst wieder fit und bereit für neue Taten. Doch dazu muss die Fünfeinhalbjährige auch ihre große Stärke, den Blitzstart, ins Spiel bringen. Das tat sie in der Bischofsstadt wahrlich nicht, vor allem bezogen auf das Finale. Im Vorlauf gewann der Schützling von Hanna Hillers und Dirk Engmann zunächst in 24,30 Sekunden vor Winsome Yankees Darkley (24,82), Dévaj 1976 Midnight (24,88) und Baileys vom Roten Schopf (25,44). Beim zweiten Auftritt reüssierte sie erneut (24,61), diesmal vor Darkley (24,80) und Baileys (25,32).

Ehrung der Damen-A-Klasse mit (v.l.) Quintana, Dingle, Gondola, Bina's Live, Ishana und Toulouse.

Vorbei war es mit allen Chancen für "Enie" bereits kurz nach dem Start des Endlaufs. Ich sah die weiße Decke mit Verzögerung aus der Box "leuchten". Als das Sextett an mir vorbeilief, hatte sie mit ihrem Antritt das Malheur bereits etwas behoben, doch ging unmittelbar darauf vorn "die Bude zu". So blieb letztlich Rang drei in 24,51 Sekunden hauchdünn vor Bina's Live (24,52), Simply Heurekas Ishana (24,69) und Toulouse (24,77). Siegerin der elfköpfigen Konkurrenz wurde überlegen Bundesrennsiegerin Quintana vom Badenermoor (23,76) vor Weltmeisterin Winsome Yankees Dingle (24,31).

Gondola wurde in Kombination mit dem am Tag zuvor in der Gebrauchshundklasse erworbenen v2 Siegerin Schönheit und Leistung. Dazu erhielt sie im Rennen das CACL, darf sich jetzt VDH-Rennchampion nennen. Glückwunsch!

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A-Klassen-Rüdentrio mit Eoin (r), Galileo (b) und Voltage (w).

Einen Blitzstart erwischte Gondolas Wurfbruder Galileo (Dirk und René Engmann) im Finale der vierköpfigen A-Klasse. Als das Trio an mir vorbeikam, hatte sich innen aber bereits Winsome Yankees Eoin an die Spitze gesetzt. Der Zweieinhalbjährige Vater unseres vier Monate alten N-Wurfes, bei seinen letzten Auftritten wahrlich nicht vom Rennglück verwöhnt, hatte diesmal ein ungestörtes Rennen. Gegen einen sich hochachtbar schlagenden "Leo" (24,11) war er im Ziel unangefochten vorn (23,79), als Dritter zeigte die Uhr für Culann's Voltage 24,57 Sekunden.

Das Trial hatte Eoin in 23,82 Sekunden überlegen vor Galileo (24,44) gewonnen, Dritter Voltage (24,72) vor dem dann zurückgezogenen Dévaj 1976 Paprika aus Polen (24,96). Der Grund für den Rückzug ist mir nicht bekannt, sollte es eine Verletzung sein, wünschen wir ihm gute Besserung und baldiges Comeback!


Drei schnelle Jungs mit (v.l.) Eoin, Galileo und Voltage.

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Sechs Bewerberinnen traten in der Sprinterklasse der Hündinnen an, darunter mit Chasing Lane's Jivi Talk die Siegerin der letzten WM in Awans und mit Gentildonna vom rauhen Meer (Petra und Detlev Bentrup) die amtierende Internationale Derbysiegerin. "Donna" gewann ihr Trial in 24,30 vor Angel of North Bijou (24,42) und Madaki's No Surrender (24,80). Im anderen Vorlauf wurde Dévaj 1976 Tinkle Bell Dritte, danach zurückgezogen. Auch hier für den Fall einer Verletzung gute Besserung!

Jivi's Talk (r) voraus, dann Caprice-Rose (s), außen No Surrender (str) und Bijou (w), innen Gentildonna (b) im Sprinterinnenfinale.

Die hohe Favoritin Jivi's Talk wurde dieser Rolle auch vollauf gerecht. 23,42 Sekunden in ihrem Trial gelaufen, rannte sie im Endlauf Whippettagesbestzeit 23,40 Sekunden. Gentildonna lag lange auf Position drei, kämpfte sich aber in 24,24 Sekunden auf Platz zwei vor, Dritte Bijou (24,49) vor Caprice-Rose (24,68) und No Surrender (24,92). Über das Internationale Derby geht Donna jetzt in die EM, auf die die Dritte von 2017 noch einmal vorbereitet wird.

Poleposition für Jivi's Talk vor Gentildonna, Bijou, Caprice-Rose und No Surrender.

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H├╝nstetten, 22. Juli:

Zweimal gelaufen, zweimal vorn: Optimale Ausbeute für den sechsjährigen Fiepes Shuffle vom rauhen Meer (Simone und Michael Zuber) auf der 280m-Sandbahn beim internationalen Rennen in Hünstetten gestern in der fünfköpfigen Konkurrenz der gemischten Seniorenklasse.

Dabei war "Fips" im Trial in 18,17 Sekunden sicher vorn vor Dévaj 1976 Kincsem (18,33), Gold Run's High Five (18,34), Nabucco vom Badenermoor (18,44) und Satellite (19,03).

Spannend wurde es im Finale, das Fiepes Shuffle mit Steigerung auf 18,09 Sekunden hauchdünn vor der ebenfalls gesteigerten Kincsem (18,10) gewann. Rang drei ging an Nabucco (18,27), High Five (18,77) und Satellite (18,89).

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Garbsen, 21. Juli:

Zweite ist Ella Retford vom rauhen Meer (Gaby Assmann) heute beim Welfenrennen in ihrem 280m-Vorlauf der siebenköpfigen Konkurrenz der Senioren-Hündinnen auf der Grasbahn in Garbsen in 20,42 Sekunden hinter Kohout's Fiona Princess (20,31) geworden, Dritte Amelie of Lordly Essence (21,05). Im Finale hatte "Ella" keinen optimalen Rennverlauf, trug in 20,78 Sekunden die Rote Laterne ins Ziel. Es gewann der niederländische Gast Izzy-Lizzy v. Dia-Robinne (19,65) vor Effloresco's Magnolia (19,87), Kohout's Franzi-Black Lady (20,29), Fiona Princess (20,63) und Amelie (20,73).

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Rijssen/NL, 20. Juli:

Einen hervorragenden zweiten Rang hat heute auf der 350m-Grasbahn im niederländischen Rijssen La Blue vom rauhen Meer in der A-Klasse der Sprinterhündinnen errungen. Die Dreijährige der Familie Wendy und Wim Pie kam im Endlauf hinter Johanna van de Spaarnemeute (21,58) in 22,27 Sekunden ins Ziel. "Bronze" ging an Quick-Start (22,31) vor Roma (22,46), dem deutschen Gast Aviaticus Racing Queen (22,47) und Old Road's Ryleigh (22,68).

Im Vorlauf hatte "Pip" als Siegerin in 22,05 Sekunden ihre beste Zeit dieses Tages erzielt, blieb vor Quick-Start (22,43) und Roma (22,49).

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Oude Pekela/NL, 16. Juli:

La Blue vom rauhen Meer, Tochter von San Vicente vom rauhen Meer und unserem US-Import Shannon Down World Spirit, hat beim Rennen "Großer Preis von Oude Pekela" vorgestern in den Niederlanden auf dem 350m-Grasparcours den Wettbewerb der gemischten A/B-Klasse der Sprinterhündinnen gewonnen. Bereits im Trial durften Wendy und Wim Pie sich über einen Sieg (22,52) ihres dreijährigen Schützlings freuen, Quick-Start (22,71) und Flame van Tourleader (23,70) folgten auf den Plätzen. Beim zweiten Auftritt steigerte "Pip" sich auf 22,40, für Quick-Start (22,64) und Flame (23,70) blieben erneut die Ränge zwei und drei.

Das Finale ergab einen engeren Einlauf. La Blue behauptete sich in 22,50 Sekunden vor Quick-Start (22,61) und Flame (25,24). Der Bahnrekord, den unsere Madam Brett am Pfingstmontag mit 21,62 Sekunden aufgestellt hatte, blieb unangetastet, wie überhaupt kein Renner eine Zeit unter 22 Sekunden schaffte. Ohnehin war in der langen Geschichte dieser Traditionsbahn bisher nur ein Hund flotter als "Kitty" unterwegs, Fallout Boy hält mit 21,59 Sekunden den A-Klassenrekord der 51 cm und niedriger gemessenen Rüden.

In den Niederlanden gibt es bei den Sprintern eine Unterteilung in A- und B-Klasse. Bei zu wenigen Meldungen laufen aber nicht Rüden und Hündinnen jeweils in A- und B-Klasse gemischt, sondern die Rüden gemischt A/B, ebenso die Hündinnen. Auf Basis dieser Regelung kann ich mir auch in Deutschland eine Klasseneinteilung bei den Sprintern vorstellen, nicht aber wenn bei zu wenig Nennungen geschlechtergemischt gelaufen würde.

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K├Âln, 15. Juli:

Karin außer Haus zu zwei ärztlichen Untersuchungen, Kitty nach Spaziergang mit mir glücklich und müde, Fanny und Nelli nach morgendlichem Promenieren mit Karin ebenfalls mental und motorisch bestens versorgt - so habe ich Muße. Und da nach dem ereignisreichen Wochenende einfach zu viele Gedanken durch den Kopf schwirren, um sich auf Lesen oder Hörbücher konzentrieren zu können, nehme ich mir jetzt Zeit und werde Einschätzungen und Fakten zum Meeting im Rheinland "niederschreiben". Konkret: Es geht um die Verbandssiegerveranstaltung am Samstag und Sonntag in Köln.

Sieg für Madam Brett in der Sprinterklasse der Hündinnen, mit Gentildonna vom rauhen Meer (Petra und Detlev Bentrup) auf Platz vier, ein zweiter Triumph für "Kitty" in der Kombinationswertung "Schönheit und Leistung", Rang zwei für Jakkalberry vom rauhen Meer (Sprinterrüden, Julia und Leif Bottke), Millowitsch vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann) Fünfter bei den Rüden der B-Klasse und im Einlagewettbewerb Danehill vom rauhen Meer (Petra und Detlev Bentrup) auf Platz drei der gemischten Sprintersenioren: Das ist für unsere Zuchtstätte die Bilanz bei der Schau und auf dem 350m-Grasparcours (Senioren 280m) der Großveranstaltung in der Domstadt.

Verbandsrennsiegerin/Verbandssiegerin S&L: Madam Brett ("Kitty") Foto: Bentrup

Was sich für uns noch hinter den reinen sportlichen Fakten verbirgt? Zum Beispiel Folgendes: Eine Hinfahrt ohne Stau, eine sehr preiswerte Pension, die unsere Erwartungen deutlich übertraf, gute Gemeinschaft mit netten Leuten über beide Tage, hervorragendes Essen seitens der Kölner Gastgeber (Die Reibekuchen haben wir gleich an beiden Tagen mit Genuss verputzt!), ein Dirk Engmann, der (nach leckerem Grillen am Samstag) am Sonntag ungeachtet einer kleinen sportlichen Enttäuschung (Komme ich noch drauf!) einen spitzenmäßigen Kuchen "zauberte", ein gastgebender Klub, der alles bestens organisiert hatte, den Gästen von nah und fern ein absolutes Topgeläuf präsentierte, ein die Wettkämpfe wie gewohnt sehr souverän begleitender Bahnsprecher (vor allem unaufgeregt, in den von mir geschätzten Humansportarten habe ich manchmal den Eindruck, dass fehlende Dramaturgie durch verbale Inkontinenz und signifikant steigende Lautstärke kompensiert werden soll) sowie nach den von Bläsern umrahmten Ehrungen eine Heimfahrt erneut ohne Stau: Das passte!

Auf unsere Akteure bzw. ihre Wettbewerbe gehe ich in der Reihenfolge des Auftretens ein. Die Fotos können wie immer gern übernommen werden, bei Publizierung bitte mit Quellenangabe www.whippetzuechter.de. Neben den unten platzierten Bildern der Ehrungen "schoss" ich die Rennbilder in den Endläufen ausgangs Kurve zwei/eingangs der Gegengeraden, das Seniorenfoto am Ziel eingangs Kurve drei.

Oldtimerquartett mit (v.l.) Kincsem, Kosmos, Danehill, Rainbow.

Den Anfang macht also der Siebenjährige Danehill. Wie seine drei Mitstreiter musste er auf der Grasbahn 280m absolvieren mit Start aus dem 480m-Kasten und dem Ziel eingangs Kurve drei. Im Vorlauf und im Finale erwischte "Rocket" durchwachsene Starts. Zunächst sicherte er sich aber mit gutem Schlussakkord Rang zwei in 19,08 Sekunden hinter der überlegenen Dévaj 1976 Kincsem (18,23), blieb knapp vor Culann's Rainbow (19,11) und Dévaj 1976 Kosmos (19,29).

Oldies am Ziel, v.l. Kosmos (s), Rainbow (w), Danehill (b) und Kincsem (r).

Im Endlauf war Kincsem (18,44) erneut deutlich überlegen. "Rocket" hatte unterwegs die Möglichkeit, auf Rang zwei vorzustoßen, wurde aber letztlich Dritter in 19,12 Sekunden hinter Kosmos (18,97), blieb vor Rainbow (19,29).

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Kostolany führt, ihm folgen Botticelli (g), Godolphin (s),  Hundred Diamonds (b), Voltage (str), am Schluss Millowitsch

Millowitsch hatte im ersten Trial der zehnköpfigen Rüden-B-Klasse einen sehr mäßigen Start. Dass er an diesem Tag in dieser Hinsicht konsequent sein würde, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Es reichte aber dennoch, um den Lauf in 23,08 Sekunden hauchdünn vor Alabastas Godolphin (23,085) für sich zu entscheiden, Dritter Botticelli vom Roten Schopf (23,12). Im zweiten Durchgang startete "Willy" erneut schwach, diesmal wurde er nach 23,12 Sekunden Zweiter vor Pamino vom Leineufer (23,94) und Jeff of Mystical Wooden House (24,48), knapper Sieger Godolphin (23,10).

Ehrung für die B-Klasse der Rüden mit (v.l.) Kostolany,

Zügig setzte sich unter roter Decke im Endlauf Kostolany an die Spitze. Willy, der unter weißer Decke ins Rennen gegangen war, hatte sich seinen schwächsten Start fürs Finale aufbewahrt. Deutlich hinter den fünf Widersachern kam er aus der Box, damit waren alle Chancen dahin. Rang fünf (23,27) vor Culann's Voltage (23,61) war die Ausbeute. Alabastas Kostolany, der unter rot in den Endlauf gegangen war und auf mich auch den stärksten Eindruck gemacht hatte, gewann nach packendem Endkampf vor dem gesteigerten Botticelli (22,90), Hundred Diamonds Inventum (22,99) und Godolphin (23,12). Am Tag zuvor hatte Willy in der Schau ein sg erhalten.

Rein läuferisch kann der knapp 22 Monate alte Engmann-Schützling in so einer Aufgabe vorn mitmischen. Doch dazu muss er vorher eine Liebesbeziehung zu guten Starts aufbauen. Vielleicht ist das ja schon in zwei Wochen auf seiner Heimatbahn Hildesheim geschehen...

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Sprinterdamen noch dicht zusammen, vorn Madam Brett (b) mit Racing Queen (w), dann  Fallen Angel (g) und Beetlejuice (r), hinten Sweety (str) und Gentildonna (s).

Neun Sprinterhündinnen bewarben sich um den Titel. Im ersten Durchgang überragte mit Blitzstart in ihrem Lauf Fast Company's Beetlejuice (21,69). Unsere Madam Brett verpatzte den Auftakt völlig, kam aber noch zu einem überlegenen Sieg (22,17) vor Fallen Angel of Villa Whippet (23,06) und Anna vom Meatloaf (23,74). Im zweiten Durchgang kam Kitty "okay" ins Rennen, steigerte sich auf 22,06 Sekunden. Wir wussten: Mit einem Topstart ist deutlich mehr drin vor allem dank ihres festen Willens im Sechserfeld des Endlaufes. Hinter ihr rangierten Racing Queen Aviaticus (22,46) und Mortimer's Osiris (23,76).

Madam Brett Nummer eins vor Beetlejuice, Racing Queen, Gentildonna, Fallen Angel und Sweety.

Racing Queen und Madam Brett übernahmen im Finale gemeinsam die Führung. Erleichterung bei uns, dass unser Schützling zumindest akzeptabel die Kiste verlassen hatte. Eingangs der Gegengeraden lag Kitty außen weiter mit Racing Queen innen vorn, unmittelbar dahinter außen Fallen Angel, innen Beetlejuice, hinten außen Sweety und innen Gentildonna. Dann setzte Kitty sich von ihrer Kontrahentin Racing Queen ab. Erste Verfolgerin war jetzt Beetlejuice. Im Ziel hatte die neue Titelträgerin einen Vorsprung von etwa einem bis eineinhalb Metern.

Große Freude natürlich bei uns. Und gefreut haben wir uns auch über den großen Zuspruch vor Ort. Schon vor dem Rennen, aber erst recht danach. Madam Brett gewann in 22,50 Sekunden vor Beetlejuice (22,58), Racing Queen (22,82), Gentildonna, die mit 22,99 Sekunden knapp unter der 23er Barriere blieb, Fallen Angel (23,23) und Dévaj Sweety (23,76). "Donna" hat mir sehr gefallen. Sie ist noch nicht ganz aus der Nachhitze 'raus, wird sich bald in alter Stärke präsentieren. Gefallen hat mir ihr Kampfgeist jeweils auf der Zielgerade, wenn die Physis nachlässt, muss es der Wille richten...

Die Zeiten hielten, wie oft in engen Finals, nicht mit denen der Vorläufe Schritt. Doch das ist sekundär, wichtig ist der Titel. Pardon, DIE Titel! Denn Kitty nahm gleich zwei Triumphe für sich in Anspruch. Einen Tag zuvor hatte sie sich der Jurorin Angelika Kammerscheid-Lammers im Schauring in der offenen Klasse gestellt. Exzellent vorgeführt von Dirk Engmann, dem wir dafür herzlich danken, erhielt sie ein vorzüglich als Bewertung. Das war die Grundlage für den Erfolg in der Kombinationswertung S&L gegen drei Kontrahentinnen. Mit dem Zieleinlauf gestern im Rennen war der Sieg unter Dach und Fach. Kitty ist jetzt auch Verbandssiegerin Schönheit und Leistung 2019!

Am Morgen nach der Rückkehr schnell ein Foto vorm Haus mit der S&L-Siegerschleife 

Wir sind natürlich sehr stolz auf die Doppeltitelträgerin des Wochenendes. Unser Dank gilt aber auch den Züchtern Giulia Bonato und Nicola Farronato aus Italien, denen wir dieses "Prachtweib" zu verdanken haben.

Kitty ist absolut liebenswert, freundlich zu jedermann, verfügt über ein tadelloses Exterieur (zwei Schaus, zweimal v, beeindruckender Körbericht), einen liebenswerten Charakter und ein internationales Spitzenpedigree. Sie ist schnell, auch im Antritt, mit Stamina, vital, hat z.B. bei ihrem Titelgewinn im Deutschen Derby 2017 und als knapp geschlagene Zweite im Verbandssiegerrennen desselben Jahres (drei Läufe, dreimal unter 22 Sekunden) jeweils im dritten Lauf, dem Finale, ihre beste Zeit an diesem Tag erzielt.

Was wir von Anfang an mit Giulia und Nicola kommuniziert haben, ist, dass Kitty eine Zuchthündin sein soll, die auch Rennen läuft, und nicht eine Rennhündin, mit der auch gezogen wird.

Sichtbarer Ausdruck dessen: Unser Liebling wurde im Juni vier Jahre alt. Der gestrige Triumph im Verbandssiegerrennen war erst ihr 10.(!) Rennen. Bei diesen zehn Wettkämpfen hat sie im Übrigen achtmal gewonnen, zweimal war sie knapp bezwungene Zweite. Wir beabsichtigen, mit ihr am 28. Juli in Hildesheim zu laufen, danach im Internationalen Derby am 17. August in Hamburg und als Abschluss 2019 am 7. September bei der Europameisterschaft in Gelsenkirchen. Auf diesen Höhepunkt hin wird sie behutsam aufgebaut. 

Dies in der Hoffnung, dass sie sich mit der Läufigkeit noch bis mindestens einen Tag nach der internationalen Meisterschaft geduldet.  Dann wird sie gedeckt werden (siehe unter "Welpen I"). Dass Mutterschaft sie mindestens ebenso ausfüllt wie die Rennerei, haben wir im letzten Jahr erlebt. Da widmete sie sich mit Inbrunst ihrem O-Wurf-Septett (Vater Chichicastenango vom rauhen Meer), das am 28. Juli ein Jahr alt werden wird und von dem die Nachrichten (Charakter, Gebäude, Größen, Bewegungen) der Besitzer stets allerbestens ausfallen.

Ach ja, die Größe: Kitty ist zwar kräftig mit idealen Proportionen, bei der Körung wurde sie jedoch ohne Mühe unter 50 Zentimeter gemessen, gehört damit in der Sprinterklasse nun wahrlich nicht zu den Großen...

Ja, ja: Sie ist schon ein Schatz!

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Enge Kiste auch hier, Jakkalberry (r) vor Coming Out (b), Clancy (str), Jet Run (w), Baracuda (s) und Sweeney Todd (g).

Mit Verletzungsproblemen hatte Jakkalberry sich im Frühjahr herumplagen müssen. Das ist jetzt ausgestanden. In der Rheinmetropole gefiel er in der elfköpfigen Sprinterrüdenklasse in beiden Vorläufen mt Blitzstarts. Zunächst brachte das den Sieg in 22,16 Sekunden vor Jet Run Gentle Heart (22,28) und Dévaj 1976 Whiskey on the Rocks (22,80). Dann reüssierte Berry in 22,12 Sekunden vor Overthemoon (22,69), der mir auf den letzten Metern sehr gut gefiel, und Dark Dragon's Batman (22,87). Damit hatte der Vierjährige unter rot das Finale erreicht.

Ehrung der Sprinterrüden mit (v.l.) Coming Out, Jakkalberry, Baracuda, Clancy, Jet Run, Sweeney Todd.

Für diesen Endlauf hatte Julia Bottke sich für Berry entschieden, Box 1 zu wählen. Er hat nach kleiner Durststrecke bezüglich optimaler Starts zu seiner alten Stärke zurückgefunden, kombiniert zuverlässig seinen schnellen Antritt mit zügigem Boxverlassen. Demgemäß war Julias Entscheidung nachvollziehbar und richtig. Prompt ging Berry auch sofort in Führung. Dass mit Angel of North Coming Out der für mich Favorit ebenfalls gut startete und sich sofort an Berrys Fersen heftete, erschwerte natürlich dessen Situation. Doch wer top startet, frei laufen kann, bis zum letzten Meter kämpft und ehrenvoll einem um einen Tick schnelleren Kontrahenten unterliegt, hat alles richtig gemacht und darf wie sein Besitzer stolz sein.

Für den neuen Verbandsrennsieger zeigten die Uhren 22,18 Sekunden, Berry folgte eine Zehntel zurück, was etwa eineinhalb Metern entspricht. Baracuda holte "Bronze" (22,45) vor Angel of North Clancy (22,49), Jet Run Gentle Heart (22,59), der mir in den Trials auch sehr gut gefallen hatte und Ghan buri ghan's Sweeney Todd (22,79), der ungeachtet eines Sturzes in Lauf eins vor allem im zweiten Durchgang einen guten Eindruck machte.

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Das war's mit dem Rückblick auf ein schönes Wochenende im Rheinischen. Allen eine harmonische Woche! Jetzt gibt's ein lockeres Dauerlauftraining, leider ohne Kitty, die darf nur einmal in der Woche, und auch nur die ersten fünf Kilometer, mit. Das wird am Samstag im Urlaub in Bad Harzburg sein. Dort verbringen wir anlässlich der Galopprennwoche seit vielen Jahren unsere Ferien. Auf der Rückfahrt machen wir am 28. in Hildesheim Station. Dann darf Kitty wieder rennen!

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Lelystad/NL, 10. Juli:

Sie kommt auch in der A-Klasse hervorragend klar, das hat am Sonntag beim Niederländischen Rennchampionat auf der 350m-Grasbahn in Lelystad La Blue vom rauhen Meer beim zweiten Start nach ihrem Aufstieg aus der B-Klasse eindrucksvoll unterstrichen. In einem hochklassigen Feld sicherte sich die Tochter von San Vicente vom rauhen Meer und unseres US-Importes Shannon Down World Spirit "Bronze".

La Blue  Foto: Archiv

Im Vorlauf blieb die Uhr für "Pip" nach 22,07 Sekunden stehen. Damit wurde sie hinter Johanna van de Spaarne Meute (21,69) und deren Zuchtgefährtin Kalinka (21,86), die zu Pfingsten in Oude Pekela deutlich hinter unserer Madam Brett geblieben war, Dritte vor Madaki's No Surrender (22,55). Johanna (21,74) dominierte auch das Halbfinale, La Blue wurde Zweite (22,20) vor Ginger van de Spaarne Meute 822,33) und Quick-Start (22,43).

Turbulent ging es im Endlauf zu, sodass die Zeiten liegenblieben. Johanna war die Nummer eins (22,42) vor Kalinka (22,62). Dahinter schnappte sich "Pip" zur Freude ihrer Besitzer Wendy und Wim Pie aus Wateren Rang drei (22,70) vor Jetset Showgirl (22,87), der Wurfschwester u.a. von Jailhouse Rock und Jessie Dixon. Rang fünf ging an Quick-Start (22,88) vor Ginger (23,00).

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Eilenburg, 08. Juli:

 

Gelohnt hat sich unser Wochenendtrip nach Eilenburg! Und das in jeder Hinsicht. Mit "unseren" Leuten Zeit zu verbringen macht ohnehin immer Spaß. So haben wir nicht nur gemütlich zusammen gesessen, sondern waren auch am Samstagabend in der "Drossel" essen - bestimmt nicht zum letzten Mal. Das Rennen war in wie immer angenehmer Atmosphäre sehr gut organisiert.

Wir haben nette und selbst auch sehr sportliche "Salukileute" kennengelernt, mit einer sympathischen und kompetenten Tierärztin über alles mögliche geplauscht, zum ersten Mal in einer gastfreundlichen Pension übernachtet (Auch hier gilt: Bestimmt nicht zum letzten Mal!), und uns gefreut, dass Familie Müller aus Dresden mit ihrer Opal Tiara vom rauhen Meer und deren Familiengefährtin Mila die Veranstaltung besuchten. "Ayda", wie Opal Tiara gerufen wird, sah prächtig aus. Sie wird in drei Wochen ein Jahr alt, ist zwischen 47,0 und 47,3 cm hoch und verriet mir heimlich, dass sie sich schon unheimlich darauf freut, im Herbst ihre Rennlaufbahn mit dem Erwerb der Lizenz zu beginnen.

Sie war auch happy, ihrem Bruder Oberbootsmann zu begegnen. Und was die Höhe angeht, passen sie insofern gut zueinander, als auch "Obi" (Familie Massow) sich über das Erscheinen der jungen Dame freute und wie sie mit jetzt 50 bis 50,5 Zentimetern  ein problemloser Fall für die Messprozedur ist. Das obere Bild zeigt Müllers mit ihrer Opal Tiara.

Die "rauhen Meere" vor der Ehrung, v.l. Madam Brett, Gondola, Millowitsch, Galileo, Molly Malone, Hobbie Noble.

Jetzt aber zum sportlichen Teil: Mit vier Siegen sowie je einem dritten und vierten Rang war die Ausbeute wirklich exzellent! Zu den einzelnen Klassen in der Reihenfolge des Auftretens (Für die Bilder gilt wie stets: Wer mag, darf sich 'runterladen was er möchte, bei Publizierung bitte Quelle www.whippetzuechter.de angeben. Die Rennaufnahmen entstanden in den jeweiligen Finals eingangs der Gegengeraden, bei den Seniorinnen am Start.):

Schnelle A-Klassendamen mit Molly Malone (s.) vorn, dahinter Quintanera (w), Gondola (r), hinten Ravisa (b) und Toulouse (g).

Auf der Rückfahrt war ich mit dem Abschneiden der Unsrigen sehr zufrieden, aber am meisten imponiert hat mir doch Gondola (Hanna Hillers/Dirk Engmann). Deren Welpen sind gerade 'mal fünfzehneinhalb Wochen alt, da haut sie im Vorlauf der fünfköpfigen A-Klassendamenkonkurrenz im Trial mit einem Topstart 23,74 Sekunden 'raus, gerade 'mal 27 Hundertstel langsamer auf dem 350m-Sandparcours (Senioren 280m) als im Pendant der Rüden kurz darauf der amtierende Weltmeister OK Bleuy aus Frankreich.

Auf dem Geläuf, dass nach dem Aufbringen neuen Sandes, wie mir erläutert wurde, langsamer ist als früher, eine Topleistung. Der tschechische Gast Ravisa Vlapan (23,95) wurde Zweiter vor Quintanera vom Badenermoor (24,21), Molly Malone vom rauhen Meer (Uta und Peter Keller, 24,42) und Dévaj 1976 Toulouse (24,79).

A-Klassenquintett mit (v.l.) Gondola, Quintanera, Molly Malone, Ravisa und Toulouse.

Hatte Molly Malone im Trial einen etwas unglücklichen Rennverlauf gehabt, so wollte sie im Endlauf die Scharte unbedingt auswetzen. Resultat: Ein Blitzstart! Als die Athletinnen eingangs der Gegengeraden an mit vorbeiliefen, lag "Momo" sichtbar vorn, im Schlepptau etwas weiter außen Gondola neben ganz außen Quintanera. In die Kurve ging die Favoritin schon als Erste. Momo verlor nach suboptimalem Einbiegen in Kurve drei Rang zwei dann an Quintanera, versuchte auf der Zielgeraden alles, doch noch "Silber" zu ergattern. Doch letztlich war gut sichtbar: Gondola (24,11) vor Quintanera (24,25) und Molly Malone (24,39). Für Ravisa blieb Platz vier (24,66) vor Toulouse (24,80).

Noch einmal: "Enie" hat mir sehr imponiert. Sie wird auch in den letzten Monaten vor Eintritt ins "Seniorenreich" ihrem Anhang Freude bereiten. Das gilt uneingeschränkt aber auch für Momo. Die wird im September zwei Jahre alt werden, absolvierte ihr erstes Rennen in der A-Klasse hochrespektabel. Vor allem: Für sie war es der 35. Tag nach Beginn der Läufigkeit. Jetzt erhält sie eine Pause, ist ab Mitte September wettkampftechnisch gesehen "wieder an Bord".

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OK Bleuy (r) schon vorn vor Xanthios (w) sowie Lemon Soda (b) und Galeleo (s).

Zugegeben: Es war heute der 3. Lauf der Championsleague (und das 1. DWZRV-Siegerrennen 2019), und der Rennverein in Eilenburg ist ein rühriger und erfahrener Veranstalter. Doch das zum Wettkampf der Rüden-A-Klasse der amtierende Weltmeister OK Bleuy aus Frankreich anreisen würde, damit war nicht unbedingt zu rechnen. Der Favorit wurde seiner Rolle auch uneingeschränkt gerecht.

OK Bleuy (v.l.) vor Lemon Soda, Xanthios und Galileo.

Bereits im Trial machte der Gast aus "Gallien" einen souveränen Eindruck. 23,47 Sekunden zeigte die Uhr, Lemon Soda Bohemia Snap Dog (23,95) folgte in respektvollem Abstand. Galileo vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann) war zunächst Dritter, musste aber in 24,27 Sekunden Dévaj 1976 Xanthios noch passieren lassen. Im Endlauf steigerte OK Bleuy sich auf die Whippettagesbestzeit von 23,12 Sekunden. Da war es bis zu Lemon Soda (24,02) schon fast eine Sekunde, für Xanthios und Galileo wurden 24,09 bzw. 24,26 Sekunden gestoppt. Ungeachtet der Topzeit des Weltmeisters behielt Galileo aber seinen Bahnrekord von 23,05 Sekunden, was zugegebenermaßen aber dem doch sehr langsamen Geläuf "zu verdanken" ist.

Galileo lief solide, hatte offensichtlich nicht seinen besten Tag erwischt. Indiz: In Hildesheim im Training war er zuletzt neben seiner Schwester Gondola ins Ziel gekommen, deren beste Tageszeit war heute eine knappe halbe Sekunde schneller. Er wird sicher bald wieder an alte Form anknüpfen. Eines ist aber noch anzumerken:

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Millowitsch (r) löst sich von Ondra Mae (w), Jeff (s) und Eroica Pernille Blume (b)

Zweimal klare Sache für Millowitsch vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann) in der gemischten B-Klasse. Zunächst siegte der Youngster in 24,36 Sekunden vor Eroica Pernille Blume (25,42), Effloresco's Ondra Mae (25,54), Jeff of Mystical Wooden House (26,48) und Nine Lives Vanilla Sky (26,70). Dabei hatte er nach schwachem Start aus Box 1 heraus Glück, dass sein Kampfgeist zum Tragen kam, und er soeben noch durch die sich bietende Lücke in Front kam.

Millowitsch der Sieger vor Ondra Mae und Eroica Pernille Blume (v.l.).

Den miserablen Vorlaufstart wollte "Willy" seinem Anhang nicht noch einmal bieten. Im Finale kam er sehr gut 'raus, drückte sofort auf die Tube und verabschiedete sich ensuite. Dass er mit 23,97 Sekunden unter der 24-Sekunden-Grenze blieb, war für den 21 Monate alten Burschen und seine Fans eine feine Sache. Für Ondra Mae wurden 25,25 Sekunden gestoppt, dahinter holte sich Eroica Pernille Blume (25,38) "Bronze" vor Jeff (26,00).

Millowitsch wird seinen Weg machen. Er ist in jeder Hinsicht spätreif, entwickelt sich aber kontinuierlich weiter. 'Mal sehen, was Köln bringt...

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Madam Brett (r) in Führung vor Gatta Melata (b) und Essence of life (w).

Unsere Madam Brett traf in der Klasse der Sprinter-Hündinnen auf die Oesterreicherin Gatta Melata du Chat Qui Rit und Essence of life Cinpress aus Tschechien. Nach in diesem Jahr bei drei Trainings und zwei Wettkämpfen durchweg schwachen Starts kam "Kitty", die bei ihren Erfolgen 2017 durchweg mit Klassestarts überzeugt hatte, diesmal wieder gut aus der Box, war gleichauf mit der Konkurrenz und eingangs gegenüber schon vorn. Das brachte im Trial den Sieg in 23,41 Sekunden vor Gatta Melata (24,06) und Essence of Life (24,18).

Sprinterinnentrio mit (v.l.) Madam Brett, Gatta Melata und Essence of Life.

Auch im Finale war Kitty aus der Box heraus dabei und so bereits ausgangs Kurve zwei in Führung. Die baute sie kontinuierlich aus, holte sich den Sieg in 23,48 Sekunden. Für Gatta Melata wurden 24,20 Sekunden gestoppt, für Essence of Life knapp dahinter 24,26.

Kitty wird zielgerichtet auf die EM Anfang September in Gelsenkirchen vorbereitet, so sie uns den Gefallen tut und bis dahin noch nicht läufig ist. Dann soll sie zum zweiten Mal Mama werden. Darauf freuen wir uns mindestens genauso wie auf ihre Rennen. Zumal ihr erster Wurf so überaus positiv in seiner Entwicklung ist.

Nachdem sie in diesem Jahr für uns ungewohnt stets als Letzte aus der Box gekommen war, überlegten wir, was zu tun sei. Wir erachteten als sinnvoll, einen Außenstehenden um Rat zu fragen. Dankenswerterweise hat sich Uwe Geisler zur Verfügung gestellt. Wir haben ihn und Birgit Oberländer in ihrem Domizil gemeinsam mit Kitty aufgesucht. Unter seiner Regie haben wir einige Stunden mit Kitty gearbeitet. Dabei wurde schnell klar, dass nachdem unser Liebling 2017 von einem Kampfhundmischling fast totgebissen worden war und nur nach langer Not-Op überlebte, wir in unserem Bemühen, ihr nun besonders unsere Liebe zu zeigen, zu sehr auf sie und ihre Vorstellungen eingegangen sind.

Daheim, beim Training am See, beim Dauerlauf mit mir und auch beim Spazierengehen ist sie jetzt viel ruhiger und besonnener. Und Eilenburg war ein gewaltiger Fortschritt. Wir danken Uwe dafür explizit. Selbst wenn 'mal ein Rückschlag kommt, wir sind wieder auf dem richtigen Weg. Tja, auch nach 40 Jahren im Metier ist es wichtig, offen für neue Erfahrungen zu sein!

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Unmittelbar nach dem Start: Auf geht's für Hobbie Noble und Manali.

Drei Bewerberinnen traten in der Seniorenklasse der Hündinnen über 280 Meter an. Im Vorlauf erwischte Racing King's Blue Velvet den besten Start. Hobbie Noble vom rauhen Meer (Brian Esser) heftete sich an ihre Fersen, kam auch näher heran, ohne der Siegerin wirklich gefährlich werden zu können. Als Dritte lief Effloresco's Manali ins Ziel. Leider gab es keine Zeiten.

Vor dem Finale musste Blue Velvet zurückgezogen werden. Sollte eine gesundheitliche Beeinträchtigung die Ursache sein, wünschen wir baldige Genesung. So kam's zum Showdown Hobbie Noble gegen Manali. "Hilde" hat den Blitzstart nicht erfunden, kommt zumeist erst im Verlauf des Rennens ins Rollen. Dennoch lag sie von Anfang an vorn, setzte sich in 20,01 Sekunden vor Manali (20,67) durch. Die Sechsjährige sollte in noch manchem Rennen reüssieren können. Die für die Oldies obligatorische Kurzdistanz liegt ihr allerdings nicht so sehr - macht nichts!

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Nicht vertreten waren wir im elfköpfigen Feld der Sprinterrüden. Ich habe dem Finale dennoch gern zugesehen. Ich bin seit 55 Jahren aktiver Wettkampfsportler, liebe die Vergleiche, sehe gern Fights auf hervorragendem Niveau, egal ob Pferd, Hund oder Mensch im Mittelpunkt stehen.

Und die Konkurrenz der großen Jungs war spannend. Letztlich siegte verdient Start-Ziel Angel of North Coming Out unter weiß (23,47) vor dem tschechischen Gast Ivanhoe Globe Glass unter blau (23,54), der nach schwachem Start aus Box 1 konsequent auf die Position an den Rails pochte und aufkam, und dem Vorlaufbesten unter rot, Quantero vom Badenermoor (23,58), der sich außen in Szene zu setzen versuchte.

Fazit: Ein schöner Tag, spannende Wettkämpfe auf sehr gutem Niveau!

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Cluvenhagen, 27. Juni:

Urlaubsgrüße haben uns Saskia Gläser und Maurice Latuske geschickt, verbunden mit zwei Fotos des Nachwuchsduos Neverland Rock und Nicky Nook vom rauhen Meer. "Nero" und "Nicky" werden heute 14 Wochen alt.

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