Zehlendorf, 04. August:

Zufriedenes Sextett: Dirk Engmann und Simone Massow mit (v.l.) Gondola, Millowitsch, Galileo, Brahms.

Zwei Siege sowie je ein zweiter und dritter Rang, das ist gestern auf der 350m-Sandbahn die Ausbeute für vom rauhen Meer beim Landessiegerrennen Berlin/Brandenburg in Zehlendorf gewesen. Die Fotos schickten uns Dirk und René Engmann, Besitzer von Gondola, Mollowitsch und Galileo. Brahms gehört zu Simone und Kay Massow, deren Oberbootsmann vom rauhen Meer heute in der Schau (Jugendklasse) von Richterin Piesik ein sg erhalten hat.

Damen-A-Klassenquartett mit (v.l.) Gondola, Toulouse, Wild at Heart und Olimpic Best Lady

Sehr sicher gewann Gondola vom rauhen Meer in Bahnrekordzeit von 23,42 Sekunden ihr Trial der Hündinnen-A-Klasse vor Dévaj 1976 Toulouse (24,19), Culann's Wild at Heart (25,09) und Olimpic Best Lady Aviaticus (25,73). Auch im Finale war "Enie" die Nummer eins, triumphierte in 23,49 Sekunden vor Toulouse (23,95), Wild at Heart (24,88) und Olimpic Best Lady (25,80).

Millowitsch Sieger der Rüden-Grundklasse vor Oberon und Fasko Sigo.

Auch in der Rüden-Grundklasse war die Rangfolge im Vorlauf und im Finale identisch. Millowitsch vom rauhen Meer gewann zunächst in Bahnrekordzeit von 23,77 Sekunden und ließ dabei Effloresco's Oberon (24,78) sowie Malgranda Fasko Sigo (25,31) hinter sich. Den Endlauf gestaltete "Willy" mit Steigerung auf die erneute Bahnrekordzeit von 23,54 Sekunden wieder überlegen. Oberon lieferte diesmal 25,11 Sekunden ab, Dritter Fasko Sigo (25,28).

Ehrung der Rüden-A-Klasse mit (v.l.) Now or Never, Galileo, Pallaton.

Drei, die sich bestens kennen, trafen in der Rüden-A-Klasse aufeinander. Zunächst hatte im Vorlauf Galileo vom rauhen Meer (23,79) die Nase vorn vor al Fao's Now or Never (23,89) und Pallaton vom Leineufer (24,90). Im Finale drehte Now or Never den Spieß um, sicherte sich den Titel in 23,77 Sekunden vor "Leo" (23,86) und Pallaton (24,63).

Fixe Oldtimer mit (v.l.) Blue Velvet, Black Eddy, Brahms.

Die Vertreterin des "schwachen Geschlechts" behielt in der gemischten Seniorenklasse, einem Rahmenwettbewerb, die Oberhand. Racing King's Blue Velvet reüssierte in 24,63 Sekunden vor ihrem Wurfbruder Black Eddy (24,85) und Brahms vom rauhen Meer (25,21), dem ältestens Whippet der Veranstaltung. Den Vorlauf hatte ebenfalls Blue Velvet (24,67) vor Black Eddy (24,92) und Brahms (25,21) für sich entschieden.

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Hildesheim, 28. Juli:

Abschiedspräsent für Ella Retford

Es war eine kurze Rennkarriere: Erst in "hohem Rennalter" in den Besitz von Gabi Assmann gekommen, startete Ella Retford vom rauhen Meer in drei Rennen. Die knapp Achtjährige kann täglich in ihre nächste Läufigkeit kommen. Damit ist es ziemlich sicher, dass ihr heutiger Auftritt  beim Wettkampf "Großer Preis von Niedersachsen" in Hildesheim ihre letzte Rennteilnahme bedeutete. So gab's ein Abschiedspräsent, herzliche Geste der Hildesheimer Verantwortlichen!

Gerannt ist "Ella" in der Seniorenklasse. Nach dem sechsten Rang beim Welfenrennen in der Vorwoche gab's diesmal Platz zwei im Dreierfeld, couragierter Auftritt der kleinen und zierlichen Hündin. Rennen drei im Leben, da boten sich zum Abschied drei Rennbilder vom Finale an, entstanden ausgangs Kurve vier, Alabastas Cara unter rot, Ella Retford vom rauhen Meer unter blau und Crazy Runner's Latte Macchiato unter weiß:

Den Vorlauf auf der 280m-Sandbahn hatte Ella als Zweite (20,65) hinter Cara (20,09) beendet, Dritte Latte Macchiato (21,11). Im Finale sah es für mich so aus, als habe der Assmann-Schützling Ende gegenüber die Beine gewechselt, was bei Galoppern im Rennen durchaus ab und an vorkommt, ich aber in Whippetrennen extrem selten beobachtet habe. Es war dann auch nicht so, wie mir von einem unmittelbaren Beobachter geschildert wurde, sondern es hatte "ganz normalen" Körperkontakt gegeben. In jedem Fall war Cara die verdiente Siegerin (20,21), aber Ella hatte es ihr schwer gemacht (20,27), für Latte Macchiato wurden 20,88 Sekunden gestoppt.

Ältere Damen (zumindest renntechnisch gesehen), v.l. Cara, Ella Retford, Latte Macchiato

Alles Gute weiterhin, Ella und Gaby, und viel Spaß nicht zuletzt auch bei künftigen Trainingsläufen!

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Lermontov (r) vorn, dahinter Rocked the House (w), Forever be Faithful (b), Jeff (s) und Peabody (g).

Lermontov vom rauhen Meer (Jenny Schumacher) bewarb sich in der Rüden-B-Klasse über 365 Meter um sportliche Meriten. Im Fünferfeld war der Dreijährige der überlegene Hund, befindet sich nach Verletzungspause im Aufwärtstrend. Im Vorlauf kam "Monty" katastrophal ins Rennen, gewann dennoch überlegen in 24,71 Sekunden vor Crazy Runner's Peabody (25,75), Jeff of Mystical Wooden House (26,31), Ancari's Forever be Faithful (27,11) und Crème Anglaise's Rocked the House (27,73).

Lermontov B-Klassensieger der Rüden vor Forever be Faithful, Rocked the House und Jeff.

Akzeptabel war der Start des späteren Siegers im Finale. So war er Ende Kurve 2, als die Hunde an mir, der ich an dieser Stelle fotografierte, vorbeiliefen, bereits vorn und gewann unangefochten in 24,23 Sekunden vor Forever be Faithful (27,15), Rocked the House (27,99) und Jeff (28,21). Wenn Monty sich einen guten Start aneignet, wird er sich auch in der A-Klasse gut zu behaupten wissen. Hilfreich dabei wäre für den jungen Mann, der sich bevorzugt außen aufhält, ein "w".

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A-Klassensextett der Damen mit Quintana (r), Bina's Live (g), Dingle (b), Gondola (w), Ishana (s) und Toulouse (str).

Vier Monate alt sind Gondolas Welpen unseres N-Wurfes vor acht Tagen geworden. Da ist die Mama längst wieder fit und bereit für neue Taten. Doch dazu muss die Fünfeinhalbjährige auch ihre große Stärke, den Blitzstart, ins Spiel bringen. Das tat sie in der Bischofsstadt wahrlich nicht, vor allem bezogen auf das Finale. Im Vorlauf gewann der Schützling von Hanna Hillers und Dirk Engmann zunächst in 24,30 Sekunden vor Winsome Yankees Darkley (24,82), Dévaj 1976 Midnight (24,88) und Baileys vom Roten Schopf (25,44). Beim zweiten Auftritt reüssierte sie erneut (24,61), diesmal vor Darkley (24,80) und Baileys (25,32).

Ehrung der Damen-A-Klasse mit (v.l.) Quintana, Dingle, Gondola, Bina's Live, Ishana und Toulouse.

Vorbei war es mit allen Chancen für "Enie" bereits kurz nach dem Start des Endlaufs. Ich sah die weiße Decke mit Verzögerung aus der Box "leuchten". Als das Sextett an mir vorbeilief, hatte sie mit ihrem Antritt das Malheur bereits etwas behoben, doch ging unmittelbar darauf vorn "die Bude zu". So blieb letztlich Rang drei in 24,51 Sekunden hauchdünn vor Bina's Live (24,52), Simply Heurekas Ishana (24,69) und Toulouse (24,77). Siegerin der elfköpfigen Konkurrenz wurde überlegen Bundesrennsiegerin Quintana vom Badenermoor (23,76) vor Weltmeisterin Winsome Yankees Dingle (24,31).

Gondola wurde in Kombination mit dem am Tag zuvor in der Gebrauchshundklasse erworbenen v2 Siegerin Schönheit und Leistung. Dazu erhielt sie im Rennen das CACL, darf sich jetzt VDH-Rennchampion nennen. Glückwunsch!

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A-Klassen-Rüdentrio mit Eoin (r), Galileo (b) und Voltage (w).

Einen Blitzstart erwischte Gondolas Wurfbruder Galileo (Dirk und René Engmann) im Finale der vierköpfigen A-Klasse. Als das Trio an mir vorbeikam, hatte sich innen aber bereits Winsome Yankees Eoin an die Spitze gesetzt. Der Zweieinhalbjährige Vater unseres vier Monate alten N-Wurfes, bei seinen letzten Auftritten wahrlich nicht vom Rennglück verwöhnt, hatte diesmal ein ungestörtes Rennen. Gegen einen sich hochachtbar schlagenden "Leo" (24,11) war er im Ziel unangefochten vorn (23,79), als Dritter zeigte die Uhr für Culann's Voltage 24,57 Sekunden.

Das Trial hatte Eoin in 23,82 Sekunden überlegen vor Galileo (24,44) gewonnen, Dritter Voltage (24,72) vor dem dann zurückgezogenen Dévaj 1976 Paprika aus Polen (24,96). Der Grund für den Rückzug ist mir nicht bekannt, sollte es eine Verletzung sein, wünschen wir ihm gute Besserung und baldiges Comeback!


Drei schnelle Jungs mit (v.l.) Eoin, Galileo und Voltage.

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Sechs Bewerberinnen traten in der Sprinterklasse der Hündinnen an, darunter mit Chasing Lane's Jivi Talk die Siegerin der letzten WM in Awans und mit Gentildonna vom rauhen Meer (Petra und Detlev Bentrup) die amtierende Internationale Derbysiegerin. "Donna" gewann ihr Trial in 24,30 vor Angel of North Bijou (24,42) und Madaki's No Surrender (24,80). Im anderen Vorlauf wurde Dévaj 1976 Tinkle Bell Dritte, danach zurückgezogen. Auch hier für den Fall einer Verletzung gute Besserung!

Jivi's Talk (r) voraus, dann Caprice-Rose (s), außen No Surrender (str) und Bijou (w), innen Gentildonna (b) im Sprinterinnenfinale.

Die hohe Favoritin Jivi's Talk wurde dieser Rolle auch vollauf gerecht. 23,42 Sekunden in ihrem Trial gelaufen, rannte sie im Endlauf Whippettagesbestzeit 23,40 Sekunden. Gentildonna lag lange auf Position drei, kämpfte sich aber in 24,24 Sekunden auf Platz zwei vor, Dritte Bijou (24,49) vor Caprice-Rose (24,68) und No Surrender (24,92). Über das Internationale Derby geht Donna jetzt in die EM, auf die die Dritte von 2017 noch einmal vorbereitet wird.

Poleposition für Jivi's Talk vor Gentildonna, Bijou, Caprice-Rose und No Surrender.

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H├╝nstetten, 22. Juli:

Zweimal gelaufen, zweimal vorn: Optimale Ausbeute für den sechsjährigen Fiepes Shuffle vom rauhen Meer (Simone und Michael Zuber) auf der 280m-Sandbahn beim internationalen Rennen in Hünstetten gestern in der fünfköpfigen Konkurrenz der gemischten Seniorenklasse.

Dabei war "Fips" im Trial in 18,17 Sekunden sicher vorn vor Dévaj 1976 Kincsem (18,33), Gold Run's High Five (18,34), Nabucco vom Badenermoor (18,44) und Satellite (19,03).

Spannend wurde es im Finale, das Fiepes Shuffle mit Steigerung auf 18,09 Sekunden hauchdünn vor der ebenfalls gesteigerten Kincsem (18,10) gewann. Rang drei ging an Nabucco (18,27), High Five (18,77) und Satellite (18,89).

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Garbsen, 21. Juli:

Zweite ist Ella Retford vom rauhen Meer (Gaby Assmann) heute beim Welfenrennen in ihrem 280m-Vorlauf der siebenköpfigen Konkurrenz der Senioren-Hündinnen auf der Grasbahn in Garbsen in 20,42 Sekunden hinter Kohout's Fiona Princess (20,31) geworden, Dritte Amelie of Lordly Essence (21,05). Im Finale hatte "Ella" keinen optimalen Rennverlauf, trug in 20,78 Sekunden die Rote Laterne ins Ziel. Es gewann der niederländische Gast Izzy-Lizzy v. Dia-Robinne (19,65) vor Effloresco's Magnolia (19,87), Kohout's Franzi-Black Lady (20,29), Fiona Princess (20,63) und Amelie (20,73).

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Rijssen/NL, 20. Juli:

Einen hervorragenden zweiten Rang hat heute auf der 350m-Grasbahn im niederländischen Rijssen La Blue vom rauhen Meer in der A-Klasse der Sprinterhündinnen errungen. Die Dreijährige der Familie Wendy und Wim Pie kam im Endlauf hinter Johanna van de Spaarnemeute (21,58) in 22,27 Sekunden ins Ziel. "Bronze" ging an Quick-Start (22,31) vor Roma (22,46), dem deutschen Gast Aviaticus Racing Queen (22,47) und Old Road's Ryleigh (22,68).

Im Vorlauf hatte "Pip" als Siegerin in 22,05 Sekunden ihre beste Zeit dieses Tages erzielt, blieb vor Quick-Start (22,43) und Roma (22,49).

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Oude Pekela/NL, 16. Juli:

La Blue vom rauhen Meer, Tochter von San Vicente vom rauhen Meer und unserem US-Import Shannon Down World Spirit, hat beim Rennen "Großer Preis von Oude Pekela" vorgestern in den Niederlanden auf dem 350m-Grasparcours den Wettbewerb der gemischten A/B-Klasse der Sprinterhündinnen gewonnen. Bereits im Trial durften Wendy und Wim Pie sich über einen Sieg (22,52) ihres dreijährigen Schützlings freuen, Quick-Start (22,71) und Flame van Tourleader (23,70) folgten auf den Plätzen. Beim zweiten Auftritt steigerte "Pip" sich auf 22,40, für Quick-Start (22,64) und Flame (23,70) blieben erneut die Ränge zwei und drei.

Das Finale ergab einen engeren Einlauf. La Blue behauptete sich in 22,50 Sekunden vor Quick-Start (22,61) und Flame (25,24). Der Bahnrekord, den unsere Madam Brett am Pfingstmontag mit 21,62 Sekunden aufgestellt hatte, blieb unangetastet, wie überhaupt kein Renner eine Zeit unter 22 Sekunden schaffte. Ohnehin war in der langen Geschichte dieser Traditionsbahn bisher nur ein Hund flotter als "Kitty" unterwegs, Fallout Boy hält mit 21,59 Sekunden den A-Klassenrekord der 51 cm und niedriger gemessenen Rüden.

In den Niederlanden gibt es bei den Sprintern eine Unterteilung in A- und B-Klasse. Bei zu wenigen Meldungen laufen aber nicht Rüden und Hündinnen jeweils in A- und B-Klasse gemischt, sondern die Rüden gemischt A/B, ebenso die Hündinnen. Auf Basis dieser Regelung kann ich mir auch in Deutschland eine Klasseneinteilung bei den Sprintern vorstellen, nicht aber wenn bei zu wenig Nennungen geschlechtergemischt gelaufen würde.

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K├Âln, 15. Juli:

Karin außer Haus zu zwei ärztlichen Untersuchungen, Kitty nach Spaziergang mit mir glücklich und müde, Fanny und Nelli nach morgendlichem Promenieren mit Karin ebenfalls mental und motorisch bestens versorgt - so habe ich Muße. Und da nach dem ereignisreichen Wochenende einfach zu viele Gedanken durch den Kopf schwirren, um sich auf Lesen oder Hörbücher konzentrieren zu können, nehme ich mir jetzt Zeit und werde Einschätzungen und Fakten zum Meeting im Rheinland "niederschreiben". Konkret: Es geht um die Verbandssiegerveranstaltung am Samstag und Sonntag in Köln.

Sieg für Madam Brett in der Sprinterklasse der Hündinnen, mit Gentildonna vom rauhen Meer (Petra und Detlev Bentrup) auf Platz vier, ein zweiter Triumph für "Kitty" in der Kombinationswertung "Schönheit und Leistung", Rang zwei für Jakkalberry vom rauhen Meer (Sprinterrüden, Julia und Leif Bottke), Millowitsch vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann) Fünfter bei den Rüden der B-Klasse und im Einlagewettbewerb Danehill vom rauhen Meer (Petra und Detlev Bentrup) auf Platz drei der gemischten Sprintersenioren: Das ist für unsere Zuchtstätte die Bilanz bei der Schau und auf dem 350m-Grasparcours (Senioren 280m) der Großveranstaltung in der Domstadt.

Verbandsrennsiegerin/Verbandssiegerin S&L: Madam Brett ("Kitty") Foto: Bentrup

Was sich für uns noch hinter den reinen sportlichen Fakten verbirgt? Zum Beispiel Folgendes: Eine Hinfahrt ohne Stau, eine sehr preiswerte Pension, die unsere Erwartungen deutlich übertraf, gute Gemeinschaft mit netten Leuten über beide Tage, hervorragendes Essen seitens der Kölner Gastgeber (Die Reibekuchen haben wir gleich an beiden Tagen mit Genuss verputzt!), ein Dirk Engmann, der (nach leckerem Grillen am Samstag) am Sonntag ungeachtet einer kleinen sportlichen Enttäuschung (Komme ich noch drauf!) einen spitzenmäßigen Kuchen "zauberte", ein gastgebender Klub, der alles bestens organisiert hatte, den Gästen von nah und fern ein absolutes Topgeläuf präsentierte, ein die Wettkämpfe wie gewohnt sehr souverän begleitender Bahnsprecher (vor allem unaufgeregt, in den von mir geschätzten Humansportarten habe ich manchmal den Eindruck, dass fehlende Dramaturgie durch verbale Inkontinenz und signifikant steigende Lautstärke kompensiert werden soll) sowie nach den von Bläsern umrahmten Ehrungen eine Heimfahrt erneut ohne Stau: Das passte!

Auf unsere Akteure bzw. ihre Wettbewerbe gehe ich in der Reihenfolge des Auftretens ein. Die Fotos können wie immer gern übernommen werden, bei Publizierung bitte mit Quellenangabe www.whippetzuechter.de. Neben den unten platzierten Bildern der Ehrungen "schoss" ich die Rennbilder in den Endläufen ausgangs Kurve zwei/eingangs der Gegengeraden, das Seniorenfoto am Ziel eingangs Kurve drei.

Oldtimerquartett mit (v.l.) Kincsem, Kosmos, Danehill, Rainbow.

Den Anfang macht also der Siebenjährige Danehill. Wie seine drei Mitstreiter musste er auf der Grasbahn 280m absolvieren mit Start aus dem 480m-Kasten und dem Ziel eingangs Kurve drei. Im Vorlauf und im Finale erwischte "Rocket" durchwachsene Starts. Zunächst sicherte er sich aber mit gutem Schlussakkord Rang zwei in 19,08 Sekunden hinter der überlegenen Dévaj 1976 Kincsem (18,23), blieb knapp vor Culann's Rainbow (19,11) und Dévaj 1976 Kosmos (19,29).

Oldies am Ziel, v.l. Kosmos (s), Rainbow (w), Danehill (b) und Kincsem (r).

Im Endlauf war Kincsem (18,44) erneut deutlich überlegen. "Rocket" hatte unterwegs die Möglichkeit, auf Rang zwei vorzustoßen, wurde aber letztlich Dritter in 19,12 Sekunden hinter Kosmos (18,97), blieb vor Rainbow (19,29).

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Kostolany führt, ihm folgen Botticelli (g), Godolphin (s),  Hundred Diamonds (b), Voltage (str), am Schluss Millowitsch

Millowitsch hatte im ersten Trial der zehnköpfigen Rüden-B-Klasse einen sehr mäßigen Start. Dass er an diesem Tag in dieser Hinsicht konsequent sein würde, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Es reichte aber dennoch, um den Lauf in 23,08 Sekunden hauchdünn vor Alabastas Godolphin (23,085) für sich zu entscheiden, Dritter Botticelli vom Roten Schopf (23,12). Im zweiten Durchgang startete "Willy" erneut schwach, diesmal wurde er nach 23,12 Sekunden Zweiter vor Pamino vom Leineufer (23,94) und Jeff of Mystical Wooden House (24,48), knapper Sieger Godolphin (23,10).

Ehrung für die B-Klasse der Rüden mit (v.l.) Kostolany,

Zügig setzte sich unter roter Decke im Endlauf Kostolany an die Spitze. Willy, der unter weißer Decke ins Rennen gegangen war, hatte sich seinen schwächsten Start fürs Finale aufbewahrt. Deutlich hinter den fünf Widersachern kam er aus der Box, damit waren alle Chancen dahin. Rang fünf (23,27) vor Culann's Voltage (23,61) war die Ausbeute. Alabastas Kostolany, der unter rot in den Endlauf gegangen war und auf mich auch den stärksten Eindruck gemacht hatte, gewann nach packendem Endkampf vor dem gesteigerten Botticelli (22,90), Hundred Diamonds Inventum (22,99) und Godolphin (23,12). Am Tag zuvor hatte Willy in der Schau ein sg erhalten.

Rein läuferisch kann der knapp 22 Monate alte Engmann-Schützling in so einer Aufgabe vorn mitmischen. Doch dazu muss er vorher eine Liebesbeziehung zu guten Starts aufbauen. Vielleicht ist das ja schon in zwei Wochen auf seiner Heimatbahn Hildesheim geschehen...

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Sprinterdamen noch dicht zusammen, vorn Madam Brett (b) mit Racing Queen (w), dann  Fallen Angel (g) und Beetlejuice (r), hinten Sweety (str) und Gentildonna (s).

Neun Sprinterhündinnen bewarben sich um den Titel. Im ersten Durchgang überragte mit Blitzstart in ihrem Lauf Fast Company's Beetlejuice (21,69). Unsere Madam Brett verpatzte den Auftakt völlig, kam aber noch zu einem überlegenen Sieg (22,17) vor Fallen Angel of Villa Whippet (23,06) und Anna vom Meatloaf (23,74). Im zweiten Durchgang kam Kitty "okay" ins Rennen, steigerte sich auf 22,06 Sekunden. Wir wussten: Mit einem Topstart ist deutlich mehr drin vor allem dank ihres festen Willens im Sechserfeld des Endlaufes. Hinter ihr rangierten Racing Queen Aviaticus (22,46) und Mortimer's Osiris (23,76).

Madam Brett Nummer eins vor Beetlejuice, Racing Queen, Gentildonna, Fallen Angel und Sweety.

Racing Queen und Madam Brett übernahmen im Finale gemeinsam die Führung. Erleichterung bei uns, dass unser Schützling zumindest akzeptabel die Kiste verlassen hatte. Eingangs der Gegengeraden lag Kitty außen weiter mit Racing Queen innen vorn, unmittelbar dahinter außen Fallen Angel, innen Beetlejuice, hinten außen Sweety und innen Gentildonna. Dann setzte Kitty sich von ihrer Kontrahentin Racing Queen ab. Erste Verfolgerin war jetzt Beetlejuice. Im Ziel hatte die neue Titelträgerin einen Vorsprung von etwa einem bis eineinhalb Metern.

Große Freude natürlich bei uns. Und gefreut haben wir uns auch über den großen Zuspruch vor Ort. Schon vor dem Rennen, aber erst recht danach. Madam Brett gewann in 22,50 Sekunden vor Beetlejuice (22,58), Racing Queen (22,82), Gentildonna, die mit 22,99 Sekunden knapp unter der 23er Barriere blieb, Fallen Angel (23,23) und Dévaj Sweety (23,76). "Donna" hat mir sehr gefallen. Sie ist noch nicht ganz aus der Nachhitze 'raus, wird sich bald in alter Stärke präsentieren. Gefallen hat mir ihr Kampfgeist jeweils auf der Zielgerade, wenn die Physis nachlässt, muss es der Wille richten...

Die Zeiten hielten, wie oft in engen Finals, nicht mit denen der Vorläufe Schritt. Doch das ist sekundär, wichtig ist der Titel. Pardon, DIE Titel! Denn Kitty nahm gleich zwei Triumphe für sich in Anspruch. Einen Tag zuvor hatte sie sich der Jurorin Angelika Kammerscheid-Lammers im Schauring in der offenen Klasse gestellt. Exzellent vorgeführt von Dirk Engmann, dem wir dafür herzlich danken, erhielt sie ein vorzüglich als Bewertung. Das war die Grundlage für den Erfolg in der Kombinationswertung S&L gegen drei Kontrahentinnen. Mit dem Zieleinlauf gestern im Rennen war der Sieg unter Dach und Fach. Kitty ist jetzt auch Verbandssiegerin Schönheit und Leistung 2019!

Am Morgen nach der Rückkehr schnell ein Foto vorm Haus mit der S&L-Siegerschleife 

Wir sind natürlich sehr stolz auf die Doppeltitelträgerin des Wochenendes. Unser Dank gilt aber auch den Züchtern Giulia Bonato und Nicola Farronato aus Italien, denen wir dieses "Prachtweib" zu verdanken haben.

Kitty ist absolut liebenswert, freundlich zu jedermann, verfügt über ein tadelloses Exterieur (zwei Schaus, zweimal v, beeindruckender Körbericht), einen liebenswerten Charakter und ein internationales Spitzenpedigree. Sie ist schnell, auch im Antritt, mit Stamina, vital, hat z.B. bei ihrem Titelgewinn im Deutschen Derby 2017 und als knapp geschlagene Zweite im Verbandssiegerrennen desselben Jahres (drei Läufe, dreimal unter 22 Sekunden) jeweils im dritten Lauf, dem Finale, ihre beste Zeit an diesem Tag erzielt.

Was wir von Anfang an mit Giulia und Nicola kommuniziert haben, ist, dass Kitty eine Zuchthündin sein soll, die auch Rennen läuft, und nicht eine Rennhündin, mit der auch gezogen wird.

Sichtbarer Ausdruck dessen: Unser Liebling wurde im Juni vier Jahre alt. Der gestrige Triumph im Verbandssiegerrennen war erst ihr 10.(!) Rennen. Bei diesen zehn Wettkämpfen hat sie im Übrigen achtmal gewonnen, zweimal war sie knapp bezwungene Zweite. Wir beabsichtigen, mit ihr am 28. Juli in Hildesheim zu laufen, danach im Internationalen Derby am 17. August in Hamburg und als Abschluss 2019 am 7. September bei der Europameisterschaft in Gelsenkirchen. Auf diesen Höhepunkt hin wird sie behutsam aufgebaut. 

Dies in der Hoffnung, dass sie sich mit der Läufigkeit noch bis mindestens einen Tag nach der internationalen Meisterschaft geduldet.  Dann wird sie gedeckt werden (siehe unter "Welpen I"). Dass Mutterschaft sie mindestens ebenso ausfüllt wie die Rennerei, haben wir im letzten Jahr erlebt. Da widmete sie sich mit Inbrunst ihrem O-Wurf-Septett (Vater Chichicastenango vom rauhen Meer), das am 28. Juli ein Jahr alt werden wird und von dem die Nachrichten (Charakter, Gebäude, Größen, Bewegungen) der Besitzer stets allerbestens ausfallen.

Ach ja, die Größe: Kitty ist zwar kräftig mit idealen Proportionen, bei der Körung wurde sie jedoch ohne Mühe unter 50 Zentimeter gemessen, gehört damit in der Sprinterklasse nun wahrlich nicht zu den Großen...

Ja, ja: Sie ist schon ein Schatz!

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Enge Kiste auch hier, Jakkalberry (r) vor Coming Out (b), Clancy (str), Jet Run (w), Baracuda (s) und Sweeney Todd (g).

Mit Verletzungsproblemen hatte Jakkalberry sich im Frühjahr herumplagen müssen. Das ist jetzt ausgestanden. In der Rheinmetropole gefiel er in der elfköpfigen Sprinterrüdenklasse in beiden Vorläufen mt Blitzstarts. Zunächst brachte das den Sieg in 22,16 Sekunden vor Jet Run Gentle Heart (22,28) und Dévaj 1976 Whiskey on the Rocks (22,80). Dann reüssierte Berry in 22,12 Sekunden vor Overthemoon (22,69), der mir auf den letzten Metern sehr gut gefiel, und Dark Dragon's Batman (22,87). Damit hatte der Vierjährige unter rot das Finale erreicht.

Ehrung der Sprinterrüden mit (v.l.) Coming Out, Jakkalberry, Baracuda, Clancy, Jet Run, Sweeney Todd.

Für diesen Endlauf hatte Julia Bottke sich für Berry entschieden, Box 1 zu wählen. Er hat nach kleiner Durststrecke bezüglich optimaler Starts zu seiner alten Stärke zurückgefunden, kombiniert zuverlässig seinen schnellen Antritt mit zügigem Boxverlassen. Demgemäß war Julias Entscheidung nachvollziehbar und richtig. Prompt ging Berry auch sofort in Führung. Dass mit Angel of North Coming Out der für mich Favorit ebenfalls gut startete und sich sofort an Berrys Fersen heftete, erschwerte natürlich dessen Situation. Doch wer top startet, frei laufen kann, bis zum letzten Meter kämpft und ehrenvoll einem um einen Tick schnelleren Kontrahenten unterliegt, hat alles richtig gemacht und darf wie sein Besitzer stolz sein.

Für den neuen Verbandsrennsieger zeigten die Uhren 22,18 Sekunden, Berry folgte eine Zehntel zurück, was etwa eineinhalb Metern entspricht. Baracuda holte "Bronze" (22,45) vor Angel of North Clancy (22,49), Jet Run Gentle Heart (22,59), der mir in den Trials auch sehr gut gefallen hatte und Ghan buri ghan's Sweeney Todd (22,79), der ungeachtet eines Sturzes in Lauf eins vor allem im zweiten Durchgang einen guten Eindruck machte.

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Das war's mit dem Rückblick auf ein schönes Wochenende im Rheinischen. Allen eine harmonische Woche! Jetzt gibt's ein lockeres Dauerlauftraining, leider ohne Kitty, die darf nur einmal in der Woche, und auch nur die ersten fünf Kilometer, mit. Das wird am Samstag im Urlaub in Bad Harzburg sein. Dort verbringen wir anlässlich der Galopprennwoche seit vielen Jahren unsere Ferien. Auf der Rückfahrt machen wir am 28. in Hildesheim Station. Dann darf Kitty wieder rennen!

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Lelystad/NL, 10. Juli:

Sie kommt auch in der A-Klasse hervorragend klar, das hat am Sonntag beim Niederländischen Rennchampionat auf der 350m-Grasbahn in Lelystad La Blue vom rauhen Meer beim zweiten Start nach ihrem Aufstieg aus der B-Klasse eindrucksvoll unterstrichen. In einem hochklassigen Feld sicherte sich die Tochter von San Vicente vom rauhen Meer und unseres US-Importes Shannon Down World Spirit "Bronze".

La Blue  Foto: Archiv

Im Vorlauf blieb die Uhr für "Pip" nach 22,07 Sekunden stehen. Damit wurde sie hinter Johanna van de Spaarne Meute (21,69) und deren Zuchtgefährtin Kalinka (21,86), die zu Pfingsten in Oude Pekela deutlich hinter unserer Madam Brett geblieben war, Dritte vor Madaki's No Surrender (22,55). Johanna (21,74) dominierte auch das Halbfinale, La Blue wurde Zweite (22,20) vor Ginger van de Spaarne Meute 822,33) und Quick-Start (22,43).

Turbulent ging es im Endlauf zu, sodass die Zeiten liegenblieben. Johanna war die Nummer eins (22,42) vor Kalinka (22,62). Dahinter schnappte sich "Pip" zur Freude ihrer Besitzer Wendy und Wim Pie aus Wateren Rang drei (22,70) vor Jetset Showgirl (22,87), der Wurfschwester u.a. von Jailhouse Rock und Jessie Dixon. Rang fünf ging an Quick-Start (22,88) vor Ginger (23,00).

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Eilenburg, 08. Juli:

 

Gelohnt hat sich unser Wochenendtrip nach Eilenburg! Und das in jeder Hinsicht. Mit "unseren" Leuten Zeit zu verbringen macht ohnehin immer Spaß. So haben wir nicht nur gemütlich zusammen gesessen, sondern waren auch am Samstagabend in der "Drossel" essen - bestimmt nicht zum letzten Mal. Das Rennen war in wie immer angenehmer Atmosphäre sehr gut organisiert.

Wir haben nette und selbst auch sehr sportliche "Salukileute" kennengelernt, mit einer sympathischen und kompetenten Tierärztin über alles mögliche geplauscht, zum ersten Mal in einer gastfreundlichen Pension übernachtet (Auch hier gilt: Bestimmt nicht zum letzten Mal!), und uns gefreut, dass Familie Müller aus Dresden mit ihrer Opal Tiara vom rauhen Meer und deren Familiengefährtin Mila die Veranstaltung besuchten. "Ayda", wie Opal Tiara gerufen wird, sah prächtig aus. Sie wird in drei Wochen ein Jahr alt, ist zwischen 47,0 und 47,3 cm hoch und verriet mir heimlich, dass sie sich schon unheimlich darauf freut, im Herbst ihre Rennlaufbahn mit dem Erwerb der Lizenz zu beginnen.

Sie war auch happy, ihrem Bruder Oberbootsmann zu begegnen. Und was die Höhe angeht, passen sie insofern gut zueinander, als auch "Obi" (Familie Massow) sich über das Erscheinen der jungen Dame freute und wie sie mit jetzt 50 bis 50,5 Zentimetern  ein problemloser Fall für die Messprozedur ist. Das obere Bild zeigt Müllers mit ihrer Opal Tiara.

Die "rauhen Meere" vor der Ehrung, v.l. Madam Brett, Gondola, Millowitsch, Galileo, Molly Malone, Hobbie Noble.

Jetzt aber zum sportlichen Teil: Mit vier Siegen sowie je einem dritten und vierten Rang war die Ausbeute wirklich exzellent! Zu den einzelnen Klassen in der Reihenfolge des Auftretens (Für die Bilder gilt wie stets: Wer mag, darf sich 'runterladen was er möchte, bei Publizierung bitte Quelle www.whippetzuechter.de angeben. Die Rennaufnahmen entstanden in den jeweiligen Finals eingangs der Gegengeraden, bei den Seniorinnen am Start.):

Schnelle A-Klassendamen mit Molly Malone (s.) vorn, dahinter Quintanera (w), Gondola (r), hinten Ravisa (b) und Toulouse (g).

Auf der Rückfahrt war ich mit dem Abschneiden der Unsrigen sehr zufrieden, aber am meisten imponiert hat mir doch Gondola (Hanna Hillers/Dirk Engmann). Deren Welpen sind gerade 'mal fünfzehneinhalb Wochen alt, da haut sie im Vorlauf der fünfköpfigen A-Klassendamenkonkurrenz im Trial mit einem Topstart 23,74 Sekunden 'raus, gerade 'mal 27 Hundertstel langsamer auf dem 350m-Sandparcours (Senioren 280m) als im Pendant der Rüden kurz darauf der amtierende Weltmeister OK Bleuy aus Frankreich.

Auf dem Geläuf, dass nach dem Aufbringen neuen Sandes, wie mir erläutert wurde, langsamer ist als früher, eine Topleistung. Der tschechische Gast Ravisa Vlapan (23,95) wurde Zweiter vor Quintanera vom Badenermoor (24,21), Molly Malone vom rauhen Meer (Uta und Peter Keller, 24,42) und Dévaj 1976 Toulouse (24,79).

A-Klassenquintett mit (v.l.) Gondola, Quintanera, Molly Malone, Ravisa und Toulouse.

Hatte Molly Malone im Trial einen etwas unglücklichen Rennverlauf gehabt, so wollte sie im Endlauf die Scharte unbedingt auswetzen. Resultat: Ein Blitzstart! Als die Athletinnen eingangs der Gegengeraden an mit vorbeiliefen, lag "Momo" sichtbar vorn, im Schlepptau etwas weiter außen Gondola neben ganz außen Quintanera. In die Kurve ging die Favoritin schon als Erste. Momo verlor nach suboptimalem Einbiegen in Kurve drei Rang zwei dann an Quintanera, versuchte auf der Zielgeraden alles, doch noch "Silber" zu ergattern. Doch letztlich war gut sichtbar: Gondola (24,11) vor Quintanera (24,25) und Molly Malone (24,39). Für Ravisa blieb Platz vier (24,66) vor Toulouse (24,80).

Noch einmal: "Enie" hat mir sehr imponiert. Sie wird auch in den letzten Monaten vor Eintritt ins "Seniorenreich" ihrem Anhang Freude bereiten. Das gilt uneingeschränkt aber auch für Momo. Die wird im September zwei Jahre alt werden, absolvierte ihr erstes Rennen in der A-Klasse hochrespektabel. Vor allem: Für sie war es der 35. Tag nach Beginn der Läufigkeit. Jetzt erhält sie eine Pause, ist ab Mitte September wettkampftechnisch gesehen "wieder an Bord".

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OK Bleuy (r) schon vorn vor Xanthios (w) sowie Lemon Soda (b) und Galeleo (s).

Zugegeben: Es war heute der 3. Lauf der Championsleague (und das 1. DWZRV-Siegerrennen 2019), und der Rennverein in Eilenburg ist ein rühriger und erfahrener Veranstalter. Doch das zum Wettkampf der Rüden-A-Klasse der amtierende Weltmeister OK Bleuy aus Frankreich anreisen würde, damit war nicht unbedingt zu rechnen. Der Favorit wurde seiner Rolle auch uneingeschränkt gerecht.

OK Bleuy (v.l.) vor Lemon Soda, Xanthios und Galileo.

Bereits im Trial machte der Gast aus "Gallien" einen souveränen Eindruck. 23,47 Sekunden zeigte die Uhr, Lemon Soda Bohemia Snap Dog (23,95) folgte in respektvollem Abstand. Galileo vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann) war zunächst Dritter, musste aber in 24,27 Sekunden Dévaj 1976 Xanthios noch passieren lassen. Im Endlauf steigerte OK Bleuy sich auf die Whippettagesbestzeit von 23,12 Sekunden. Da war es bis zu Lemon Soda (24,02) schon fast eine Sekunde, für Xanthios und Galileo wurden 24,09 bzw. 24,26 Sekunden gestoppt. Ungeachtet der Topzeit des Weltmeisters behielt Galileo aber seinen Bahnrekord von 23,05 Sekunden, was zugegebenermaßen aber dem doch sehr langsamen Geläuf "zu verdanken" ist.

Galileo lief solide, hatte offensichtlich nicht seinen besten Tag erwischt. Indiz: In Hildesheim im Training war er zuletzt neben seiner Schwester Gondola ins Ziel gekommen, deren beste Tageszeit war heute eine knappe halbe Sekunde schneller. Er wird sicher bald wieder an alte Form anknüpfen. Eines ist aber noch anzumerken:

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Millowitsch (r) löst sich von Ondra Mae (w), Jeff (s) und Eroica Pernille Blume (b)

Zweimal klare Sache für Millowitsch vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann) in der gemischten B-Klasse. Zunächst siegte der Youngster in 24,36 Sekunden vor Eroica Pernille Blume (25,42), Effloresco's Ondra Mae (25,54), Jeff of Mystical Wooden House (26,48) und Nine Lives Vanilla Sky (26,70). Dabei hatte er nach schwachem Start aus Box 1 heraus Glück, dass sein Kampfgeist zum Tragen kam, und er soeben noch durch die sich bietende Lücke in Front kam.

Millowitsch der Sieger vor Ondra Mae und Eroica Pernille Blume (v.l.).

Den miserablen Vorlaufstart wollte "Willy" seinem Anhang nicht noch einmal bieten. Im Finale kam er sehr gut 'raus, drückte sofort auf die Tube und verabschiedete sich ensuite. Dass er mit 23,97 Sekunden unter der 24-Sekunden-Grenze blieb, war für den 21 Monate alten Burschen und seine Fans eine feine Sache. Für Ondra Mae wurden 25,25 Sekunden gestoppt, dahinter holte sich Eroica Pernille Blume (25,38) "Bronze" vor Jeff (26,00).

Millowitsch wird seinen Weg machen. Er ist in jeder Hinsicht spätreif, entwickelt sich aber kontinuierlich weiter. 'Mal sehen, was Köln bringt...

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Madam Brett (r) in Führung vor Gatta Melata (b) und Essence of life (w).

Unsere Madam Brett traf in der Klasse der Sprinter-Hündinnen auf die Oesterreicherin Gatta Melata du Chat Qui Rit und Essence of life Cinpress aus Tschechien. Nach in diesem Jahr bei drei Trainings und zwei Wettkämpfen durchweg schwachen Starts kam "Kitty", die bei ihren Erfolgen 2017 durchweg mit Klassestarts überzeugt hatte, diesmal wieder gut aus der Box, war gleichauf mit der Konkurrenz und eingangs gegenüber schon vorn. Das brachte im Trial den Sieg in 23,41 Sekunden vor Gatta Melata (24,06) und Essence of Life (24,18).

Sprinterinnentrio mit (v.l.) Madam Brett, Gatta Melata und Essence of Life.

Auch im Finale war Kitty aus der Box heraus dabei und so bereits ausgangs Kurve zwei in Führung. Die baute sie kontinuierlich aus, holte sich den Sieg in 23,48 Sekunden. Für Gatta Melata wurden 24,20 Sekunden gestoppt, für Essence of Life knapp dahinter 24,26.

Kitty wird zielgerichtet auf die EM Anfang September in Gelsenkirchen vorbereitet, so sie uns den Gefallen tut und bis dahin noch nicht läufig ist. Dann soll sie zum zweiten Mal Mama werden. Darauf freuen wir uns mindestens genauso wie auf ihre Rennen. Zumal ihr erster Wurf so überaus positiv in seiner Entwicklung ist.

Nachdem sie in diesem Jahr für uns ungewohnt stets als Letzte aus der Box gekommen war, überlegten wir, was zu tun sei. Wir erachteten als sinnvoll, einen Außenstehenden um Rat zu fragen. Dankenswerterweise hat sich Uwe Geisler zur Verfügung gestellt. Wir haben ihn und Birgit Oberländer in ihrem Domizil gemeinsam mit Kitty aufgesucht. Unter seiner Regie haben wir einige Stunden mit Kitty gearbeitet. Dabei wurde schnell klar, dass nachdem unser Liebling 2017 von einem Kampfhundmischling fast totgebissen worden war und nur nach langer Not-Op überlebte, wir in unserem Bemühen, ihr nun besonders unsere Liebe zu zeigen, zu sehr auf sie und ihre Vorstellungen eingegangen sind.

Daheim, beim Training am See, beim Dauerlauf mit mir und auch beim Spazierengehen ist sie jetzt viel ruhiger und besonnener. Und Eilenburg war ein gewaltiger Fortschritt. Wir danken Uwe dafür explizit. Selbst wenn 'mal ein Rückschlag kommt, wir sind wieder auf dem richtigen Weg. Tja, auch nach 40 Jahren im Metier ist es wichtig, offen für neue Erfahrungen zu sein!

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Unmittelbar nach dem Start: Auf geht's für Hobbie Noble und Manali.

Drei Bewerberinnen traten in der Seniorenklasse der Hündinnen über 280 Meter an. Im Vorlauf erwischte Racing King's Blue Velvet den besten Start. Hobbie Noble vom rauhen Meer (Brian Esser) heftete sich an ihre Fersen, kam auch näher heran, ohne der Siegerin wirklich gefährlich werden zu können. Als Dritte lief Effloresco's Manali ins Ziel. Leider gab es keine Zeiten.

Vor dem Finale musste Blue Velvet zurückgezogen werden. Sollte eine gesundheitliche Beeinträchtigung die Ursache sein, wünschen wir baldige Genesung. So kam's zum Showdown Hobbie Noble gegen Manali. "Hilde" hat den Blitzstart nicht erfunden, kommt zumeist erst im Verlauf des Rennens ins Rollen. Dennoch lag sie von Anfang an vorn, setzte sich in 20,01 Sekunden vor Manali (20,67) durch. Die Sechsjährige sollte in noch manchem Rennen reüssieren können. Die für die Oldies obligatorische Kurzdistanz liegt ihr allerdings nicht so sehr - macht nichts!

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Nicht vertreten waren wir im elfköpfigen Feld der Sprinterrüden. Ich habe dem Finale dennoch gern zugesehen. Ich bin seit 55 Jahren aktiver Wettkampfsportler, liebe die Vergleiche, sehe gern Fights auf hervorragendem Niveau, egal ob Pferd, Hund oder Mensch im Mittelpunkt stehen.

Und die Konkurrenz der großen Jungs war spannend. Letztlich siegte verdient Start-Ziel Angel of North Coming Out unter weiß (23,47) vor dem tschechischen Gast Ivanhoe Globe Glass unter blau (23,54), der nach schwachem Start aus Box 1 konsequent auf die Position an den Rails pochte und aufkam, und dem Vorlaufbesten unter rot, Quantero vom Badenermoor (23,58), der sich außen in Szene zu setzen versuchte.

Fazit: Ein schöner Tag, spannende Wettkämpfe auf sehr gutem Niveau!

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Cluvenhagen, 27. Juni:

Urlaubsgrüße haben uns Saskia Gläser und Maurice Latuske geschickt, verbunden mit zwei Fotos des Nachwuchsduos Neverland Rock und Nicky Nook vom rauhen Meer. "Nero" und "Nicky" werden heute 14 Wochen alt.

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Cluvenhagen, 23. Juni:

Plädoyer für die 280m-Distanz als Grundlage für die Whippetrennen...

Drei Wochen war es gestern her, dass Lucas Cranach vom rauhen Meer tödlich verunglückte. Drei Wochen Zeit, das schreckliche Ereignis zu verarbeiten. Aber auch drei Wochen Zeit, anhand des konkreten Geschehens Grundsätzliches zu reflektieren.

Grundsätzliches zum Beispiel über die Streckenlänge bei den Rennen der Whippets.

Ende der 70er Jahre, als der Entschluss fiel, Whippets in die Familie aufzunehmen, gab es als Angebot der Streckenlängen 350 und 480 Meter (plus minus ein paar Meter, je nach Rennbahngegebenheiten). Nach meiner Erinnerung fand dann 1984 in Mammendorf die erste Deutsche Kurzstreckenmeisterschaft über 280 Meter statt. Parallel gab der Rennverein in Hamburg den Whippets Gelegenheit, im Eröffnungsrennen, das jährlich am 1. Mai in Farmsen über die Bühne ging, 280 Meter zu laufen. Das Rennen eignete sich sehr gut als Generalprobe für die KSM. Ich erinnere mich, dass 1986 unsere Bandola vom rauhen Meer die gemischte A-Klasse gewann. Wer wollte, durfte aber auch seinen Whippet über 480 Meter rennen lassen. Diese Startgelegenheit über 280 Meter ging leider Jahre später verloren. Günther Schultze erklärte mir damals, im Zuge der beschränkten Anzahl an Rennen, die jeder Verein jährlich durchführen dürfe, habe man das Eröffnungsrennen opfern müssen, Union-/Hansarennen und die Derbys seien wichtiger.

Mich als sportwissenschaftlich ausgebildeten und vorbelasteten Whippetbesitzer interessierte, wie die physische Beanspruchung der Whippies über die drei verschiedenen Strecken aussähe. Ich habe zwei Jahre lang unseren und von uns gezüchteten Hunden unmittelbar nach dem Zieleinlauf, dann nach 5, 15 und 30 Minuten, den Puls genommen. Die Unterlagen stehen nicht mehr zur Verfügung, ich erinnere mich aber, dass die Unterschiede zwischen der 280- und der 480m-Strecke exorbitant waren. Dies weniger beim Maximalpuls unmittelbar im Ziel, sondern in der Verlaufskurve der Beruhigung. Nachvollziehbarerweise verlangsamte sich die Frequenz nach 280 Metern signifikant schneller. Die 350m-Strecke lag in den Resultaten wie erwartet in der Mitte und, was auch zu erwarten war, näher an den Werten der 280m-Distanz.

Meine Ansicht damals war, dass man alle drei Strecken anbieten könne, doch über die 480m-Distanz die Durchführung so gestalten solle, dass der Hund am Tag nur zweimal läuft. Mit der Zeit stellte sich heraus, dass die deutschen Hunde im internationalen Kontext zunehmend ihre Chancen einbüßten. International war die 350m-Strecke vorherrschend und unsere deutschen Hunde verlernten oder lernten erst gar nicht ausreichend den Start in die Kurve. Zu der Zeit wurden z.B. Verbandssieger-, Bundessiegerrennen und Deutsches Derby über 480 Meter absolviert, lediglich das Internationale Derby ging über die mittlere Distanz.

Daraus wurde die Konsequenz gezogen, Whippets nicht mehr 480 Meter laufen zu lassen. Zunehmend gewann auch die Erkenntnis Raum, dass eine dreimalige physiologische Ausbelastung am Tag (Nach dem Einlaufsystem waren es ab und an für einzelne Athleten sogar vier Läufe) die Hunde absolut an ihre Grenzen brächte.

In Beobachtung der Wettkämpfe über Jahre wurde für mich immer klarer, dass nicht nur der Aspekt der Ausbelastung ein zu beachtender sei, sondern dass auch eine Gefahr in der Dramaturgie der Rennen läge. So stellte ich fest, dass es über die 350m-Strecke mit dem Start in die Kurve immer wieder zu erheblichen Karamboulagen kam. Demgemäß waren Probleme dieser Art über die 280 Meter im Verhältnis 'gelaufene Rennen zu Problemen' viel geringer. In den 90er Jahren hatten wir einen Besitzer (leider nur kurz als Besucher im Sport, einmal beim Training, einmal beim Rennen), der als Naturwissenschaftler/Physiker überrascht war, dass man Hunde dem Start in die Kurve aussetzen würde mit allen Risiken, wenn es eine nicht so gefahrvolle Alternative gäbe. Er meinte damals, dass er nicht allzuviel von Hunderennen verstünde, aber von Physik, und dass ihm das Ganze für seinen Liebling zu riskant wäre.

Seit langen Jahren spreche ich nun immer wieder Sportfreunde an und versuche, für die Idee zu werben, Rennen für Whippets grundsätzlich über die 280-Meter-Strecke zu ziehen. Es ist absolut frustrierend, dass bei vielen Teilnehmern dafür ein offenes Ohr zu finden ist, praktisch aber nichts geschieht (Das Wort 'nichts' ist zu relativieren, in diesem Jahr zog Münster im April über kurz, chapeau!)

Vielleicht trägt der Unfall von Lucas Cranach ja zu einer Änderung bei. Wir hatten im Dorf eine Straße, in der 50kmh gefahren werden durften. Aber es war den meisten Leuten klar: Das ist für die Gegebenheiten zu schnell! Änderungswünsche "prallten" an den Verantwortlichen ab. Dann verunglückte ein Dorfbewohner tödlich. Ein halbes Jahr später waren 30kmh Realität...

Die bisherigen, in Form eines Brainstormings bewusst etwas unstrukturiert gemachten, Ausführungen fasse ich jetzt strukturiert zusammen:

1. Wünschenswertes Endziel für mich wäre, dass die Whippets in Deutschland ausschließlich die 280m-Distanz mit Start in die Gerade absolvieren.

2. Um nicht noch einmal ähnliche Erfahren im internationalen Kontext zu machen wie in früheren Jahren mit der 480m-Strecke, kann dies nur schrittweise erfolgen. Parallel zu einer national vermehrten, jedoch noch nicht ausschließlichen Anbietung der 280m-Strecke müsste auf internationaler Ebene durch unsere Interessenvertreter (über FCI/CdL), aber auf den Plätzen auch durch uns Rennteilnehmer als Transmissionsriemen, Werbung gemacht werden für die Idee der 280 Meter. Nach meinem Gefühl läuft man damit in der Schweiz, wo z.B. Kleindöttingen ausschließlich 280m laufen lässt, offene Türen ein. Aber auch in anderen Ländern erfolgen zunehmend Angebote über die kurze Distanz und werden angenommen.

3. Positive Aspekte:

a. Der Start in die Gerade wird die Gefahr von Unfällen und damit eine Gefährdung der Hunde signifikant verringern. Natürlich kann es immer Karamboulagen geben, doch alles ist eine Frage der Wahrscheinlichkeiten. Ein Windhundfreund sagte mir, es könne doch genauso Zusammenstöße am Ende der Geraden beim Einbiegen in die Kurve geben. Sicher kann es das, aber noch einmal: Mit viel geringerer Wahrscheinlichkeit! Das Argument erinnert mich an einen Mann, den ich gelegentlich beim Hundespaziergang traf. Er hatte Probleme mit der Lunge, rauchte aber weiter. Meine vorsichtige Frage, ob es nicht der Gesundheit zuträglicher sei, damit aufzuhören, konterte er mit der Info, dass sein Nachbar Nichtraucher gewesen und dennoch an Lungenkrebs gestorben sei... Mein Argument der Wahrscheinlichkeiten wischte er weg. Habe ihn lange nicht mehr gesehen, hoffe, es geht ihm gut... Ach ja: Mir wurde auch erzählt, es müsse nur der "Hase" richtig gezogen werden, dann passiere nichts! Um im gerade geschilderten Bild zu bleiben: Das wäre in der Bedeutung dann so wie weiterrauchen trotz Problemen, aber nur Zigaretten mit Filter... Viel Spaß dabei!

b. Die 280m-Strecke bringt natürlich eine erheblich geringere Belastung mit sich, sowohl des Herz-/Kreislaufsystems, als auch des Skelettapparates. Wenn Athleten dreimal am Tag eine Grenzbelastung eingehen, sind insgesamt 210 Meter Streckenersparnis gewaltig!!! Zumal in Zeiten des Klimawandels und damit verbunden steigender Temperaturen.

c. Je kürzer die Strecke, je größer auf die ganze Population gesehen auch die Möglichkeiten für kleinere Hunde!

d. Auch die am Start langsameren Hunde haben ungeachtet der 70 Meter kürzeren Strecke ihre Chancen, da sie sich auf den ersten 100 Metern besser entfalten können als beim Start in die Kurve.

e. Bei anderen Gelegenheiten wird bei Diskussionen auf das Ursprungsland der betreffenden Rasse verwiesen. Bedeutet konkret für den aus England stammenden Whippet: Bei einem Vergleich mit den englischen Gepflogenheiten wären die 280 Meter die "Superlangstrecke": Dort werden umgerechnet 140 Meter straight und 220 Meter mit einer Kurve gelaufen!

f. Selbstverständlich stehen für mich und die meisten Windhundfreunde der Spaß am Rennen, den unsere Schützlinge haben, und die Freude, die wir selbst dabei genießen dürfen (bei allem sportlichen Ehrgeiz), im Vordergrund.

Aber die Rennen sind auch Zuchtleistungsprüfungen!

Ein Hund, der über Jahre an Rennen teilnimmt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit keinen verdeckten gesundheitlichen Mangel haben, der träte bei physiologischer Ausbelastung zu Tage. Ein guter Bekannter von mir machte sich Hoffnungen auf eine Olympiateilnahme 1972 in München. Eine sportspezifische Untersuchung ergab im Vorfeld, dass er ein kardiologisches Problem habe. Man sagte ihm, damit könne er alt werden, auch Sport treiben, sich nur nicht ausbelasten. Das Problem sei so, dass er, hätte er normal Breitensport betrieben, wahrscheinlich nie auf dieses Defizit aufmerksam geworden wäre.

Also: Richtig betrieben sind Rennen ein Mittel der Gesunderhaltung einer Rasse, auch weil gesundheitliche Mängel aufgedeckt und züchterisch angegangen werden können. Es müssen nur Grenzen eingehalten werden. Da wären die 280 als Renngrundlage sicher hilfreicher als die 350 Meter.

Eine Leistungsprüfung soll unter anderem darüber Auskunft geben, wer unter züchterischen Gesichtspunkten besonders im positiven Sinn auf sich aufmerksam macht. Da sollte die Gestaltung der Wettbewerbe so sein, dass mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit der Beste gewinnt. Dem haben wir ja auch Rechnung zu tragen versucht, indem wir seit letztem Jahr dem Vorlaufbesten bzw. dessem Besitzer Gelegenheit geben, sich die nach seiner Ansicht beste Startbox für seinen Schützling auszusuchen. Natürlich sympathisiere ich im Einzelfall für einen oder mehrere von uns gezüchteter Hunde, aber für die Population bzw. Zucht im Allgemeinen ist es am wichtigsten, dass möglichst stets der Beste gewinnt und damit auch im Hinblick auf einen potenziellen Zuchteinsatz auf sich aufmerksam macht. Und die Chance auf einen konfliktfreien Lauf ist eben beim Start in die Gerade am größten.

(Kleine scherzhaft gemeinte Einlage: Im täglichen Leben ist das manchmal anders. Wenn 'mal wieder ein "edler Gutmensch" in der privaten Diskussion über die Fußball-Bundesliga meint, der Beste möge gewinnen, ist das im Prinzip sportethisch und sportfachlich richtig. Doch ernte ich schon 'mal verwunderte Blicke, wenn ich anmerke, für mich sei nicht das Wichtigste, dass der Beste gewinnt. Für mich sei immer das Wichtigste, dass Schalke gewinnt!)

Zum Abschluss noch eine Anmerkung, die mir wichtig erscheint: Ich habe versucht, die Argumente, die ich für richtig halte, darzulegen. Generell ist aber ein Windhundfreund, der sich dem nicht anschließen kann, nicht mein Feind. Wir kommen nur durch Erörterungen von Für und Wider, ohne dies persönlich zu nehmen, weiter! Es freut mich aber, wenn, wer immer mag, sich meine Vorstellungen und Ziele im Sinne des Wohles unserer Renner und des Sports zu eigen macht.

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Oude Pekela/NL, 19. Juni:

Je zwei erste und dritte Ränge sowie ein fünfter Platz, das ist die Ausbeute des "Lagers" vom rauhen Meer am Pfingstmontag auf der 350-Meter-Grasbahn im niederländischen Oude Pekela gewesen. Ich habe bis heute mit der Publizierung gewartet, da keine Resultate aushingen und auch noch nichts veröffentlicht wurde. Jetzt gebe ich einfach meine Eindrücke wieder, Zeiten haben wir nur von Madam Brett. Insgesamt hat uns der Ausflug in den Norden der Niederlande sehr gut gefallen.

Das oberste Foto zeigt Karin nach glücklicher Heimkehr vor unserem Haus mit  (v.l.) "Kitty", der alten Dame "Nelli", die bis zur vollständigen Gesundung ihrer Besitzerin Hanna Hillers unser Familienleben bereichert und als Schlachtenbummlerin mit gen Holland fuhr sowie "Frida". Die zehneinhalb Monate alte Nachwuchshoffnung unserer Tochter Rachel Klara bildete mit Nelli das Fanteam.

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Im Finale klar in Front: La Blue, außen auf Position drei Kandia

Eine exzellente Vorstellung lieferte in der B-Klasse der Sprinterinnen La Blue vom rauhen Meer (Wendy und Wim Pie/NL) ab. "Pip" gewann alle drei Läufe überlegen. Ihre Zuchtgefährtin Kandia (Jop ten Kate) wurde im ersten Trial Zweite, belegte beim zweiten Auftritt und im Endlauf jeweils Rang drei. Die beste Zeit von La Blue an diesem Tag lag knapp über 22,40 Sekunden. Für die Dreijährige war es der letzte Start in der B-Klasse. Sie muss sich jetzt "eine Etage höher" beweisen.

La Blue die schnellste B-Klassen-Sprinterin, auf dem "Bronzerang" Kandia.

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Unter blauer Decke im Finale außen: Kafka

Im Duell der Sprinterrüden holte Kafka vom rauhen Meer (Jan de Klerk) den dritten Platz im Finale. In diesem Wettbewerb kam der siebenjährige Oldtimer Danehill vom rauhen Meer (Petra und Detlev Bentrup) auf den fünften Rang.

Schnelles Sprinterrüdensextett mit (v.l.) bei der Ehrung, Dritter Kafka, Fünfter Danehill.

Drei "Damen" bewarben sich bei den Sprinter-Hündinnen um sportliche Meriten, darunter Kalinka und Ginger van de Spaarnemeute. Zum Vergleich: Erstere gewann Ostern in Rijssen die B-Klasse der Sprinterinnen, blieb dabei dreimal unter 22 Sekunden mit ihrer besten Tageszeit von 21,53. Was das sportlich wert ist, zeigt, dass Olaf, der überragende Gelsenkirchener A-Klassensieger vom Pfingstsonntag, ebenfalls in Rijssen in der A-Klasse der Rüden dreimal unter 22 Sekunden blieb mit seiner besten Tageszeit von 21,57 Sekunden. Da hat man als Kontrahent im Vorhinein hohen Respekt.

Unsere Madam Brett ging in Oude Pekela zum ersten Mal nach knapp 22 Monaten wieder in einem Wettkampf an den Start. In ihrer ersten Rennsaison 2017 hatte "Kitty" sechs Rennen gelaufen, dabei fünfmal gesiegt, unter anderem bei der deutschen Kurzstreckenmeisterschaft und im Deutschen Derby, lediglich beim Verbandssiegerrennen "Gold" um zwei Hundertstel verpasst. 2018 war sie im Mai läufig geworden und brachte am 28. Juli sieben prächtige Welpen nach Chichicastenango vom rauhen Meer.

Jetzt das Comeback, zum Glück auf einem für unseren Schützling ideal gutem Geläuf, vor allem war es nicht weich. Im Vorlauf erwischte sie einen Tag vor ihrem vierten Geburtstag einen schwachen Start, kam deutlich hinter ihren Gegnerinnen aus der Box. Sie beharrte aber auf der Innenbahn, setzte sich eingangs Kurve drei an die Spitze und gewann gegen die starken Kontrahentinnen Kalinka und Ginger letztlich sicher. Dabei stellte sie mit 21,67 Sekunden den Bahnrekord ein.

Leider unscharf, aber kein Zweifel, sie ist es: Madam Brett

Dann die Überraschung: Der rührige Veranstalter teilte uns mit, dass Kitty das Finale allein bestreiten würde. Die Konkurrenten hätten mit der Begründung zurückgezogen, ihre Schützlinge seien müde. So hatten wir nach 40 Jahren im Rennsport die Premiere, einen Endlauf allein zu bestreiten. Nach meinem Eindruck kam unser Schätzchen wieder etwas spät aus der Box. Es reichte aber dennoch, um den Bahnrekord auf 21,62 zu verbessern. Außer der Vorlaufzweiten Katalinka blieb an diesem Tag kein Whippet unter 22 Sekunden. Jetzt geht's über Eilenburg zur Verbandssiegerveranstaltung. Danach stehen Hildesheim und das Internationale Derby in Hamburg auf dem Programm. In jedem Fall hoffen wir, dass Kitty mit ihrer nächsten Läufigkeit bis nach der EM am 7. September in Gelsenkirchen wartet, danach... (siehe Rubrik "Welpen I)

Zwei, die sich bestens verstehen: Madam Brett und Karin

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Cluvenhagen, 17. Juni:

Das Dreigestirn unseres N-Wurfes (Winsome Yankees Eoin x Gondola vom rauhen Meer) ist derzeit zehneinhalb Wochen alt. Die Nachrichten aus den Familien sind so, dass alle sehr angetan von den Kleinen sind. So schreibt uns Yvonne Gerlach zu ihrer Nebraska Tornado ("Pebbles"): "Egal wo ich auftauche, alle lieben sie. Sie ist so unfassbar süß. Das weiß Sie auch und nutzt das schamlos aus. Ihren Namen 'Tornado' hat sie übrigens zu Recht… Sie läuft und tobt ohne Ende. Wenn ich sie nicht bremsen würde, würde sie glaube ich den ganzen Tag laufen, laufen, laufen…"  Yvonne hat ihren Liebling abgelichtet, und: Sie ist wirklich sehr, sehr süß!

 

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M├╝nster, 16. Juni:

Rang zwei für Madam Brett (Sprinterhündinnen) nach knapp 22monatiger Wettkampfpause und sieben "Kindern" im Juli letzten Jahres sowie die Plätze vier (Jakkalberry, Leif und Julia Bottke, Sprinterrüden) und sechs (Galileo, Dirk und René Engmann, Rüden), das ist die Bilanz gestern beim Bundessiegerrennen auf der 350m-Sandbahn in Münster gewesen. Die Fotos habe ich eingangs der Zielgeraden gemacht.

Vanilla vor Madam Brett im Endlauf

Madam Brett kam im Vorlauf hinter Natalia Klytsjko (21,57, Bahnrekord, danach zurückgezogen) und Dévaj 1976 Vanilla (22,06) auf 22,32 Sekunden, blieb vor Racing Queen Aviaticus (22,86). Im Finale belegte sie hinter Vanilla (22,09) in 22,34 Sekunden Platz zwei vor Racing Queen (23,20).

Sprinterinnentrio mit (v.l.) Vanilla, Madam Brett, Racing Queen

In Oude Pekela fünf Tage zuvor war "Kitty" noch in 21,62 Sekunden Bahnrekord gelaufen, da war der Boden gut. Aber auch da war sie zweimal spät aus der Box gekommen (Schlepphase), wie zuvor bereits bei den beiden Bahntrainings, wie auch jetzt in Münster, wo sie im Gegensatz zum letzten Wettkampf zusätzlich für sie unpassenden weichen Boden vorfand. Sie "gräbt" sich dann einfach ein. In beiden Läufen im Westfälischen schwach gestartet, war sie auch im Endlauf keine wirkliche Gefahr für die verdiente und stark laufende Siegerin. 'Mal sehen, wie wir sie an den geräuschlosen "Elektrohasen" gewöhnen, bei ihren Topauftritten 2017 war ein glänzender Start stets die Grundlage zum Erfolg.

Zweimal Sprinterrüden mit Quantero (s), Baracuda (b), Coming Out (r), Jakkalberry (w), Sweety Todd (str) und Jet Run (g).

Im Duell der Sprinterrüden imponierte Angel of North Coming Out im Trial mit einer 21er Zeit (21,93) vor Baracuda vom Roten Schopf (22,21), Quantero vom Badenermoor (22,45) und Phaeton vom Badenermoor (23,50). Den anderen Lauf holte sich Jakkalberry (22,38), der damit unter weiß ins Finale ging, vor Jet Run Gentle Heart (22,75) und Ghan buri ghan's Sweeney Todd (22,86).

Schnelle Sprinterrüden mit (v.l.) Quantero, Baracuda, Coming Out, Jakkalberry, Sweeney Todd und Jet Run.

Im Endlauf hatte Favorit Coming Out keine optimale Dramaturgie. Das nutzte Quantero, der in sehr guten 22,28 Sekunden sicher vor Baracuda (22,46) und Coming Out (22,49) gewann. Jakkalberry, der im Normalfall von seinem guten Start lebt, kam mäßig aus der Kiste, wurde in 22,73 Sekunden Vierter vor Sweeney Todd (22,99) und Jet Run (23,05), hatte sich unterwegs aber wacker geschlagen.

Die Lage geklärt war hier schon für Enter Sandman (w), dahinter Eoin (r), Inventum (b), Blizzard Dragon (g), El Paso (str) und Galileo (s).

Viel Eindruck machte mir im Vorlauf der Rüden Winsome Yankees Eoin, der in 22,29 Sekunden Start-Ziel vor Angel of North Blizzard Dragon (23,00) und Culann's Voltage gewann. Da freuen wir uns schon auf seine Gondola-Kinder vom rauhen Meer, die im kommenden Jahr ins Renngeschehen eingreifen werden. Das andere Trial holte sich Home Run Inventum (22,40) vor Enter Sandman Cinpress (22,81). Galileo (22,72) und Alabastas El Paso (23,13).

Rüdenfinalsextett mit (v.l. Enter Sandman, Inventum, Blizzard Dragon, Eoin, El Paso und Galileo

Turbulenzen gab es bald nach dem Start im Endlauf. Besonders betroffen war der Vorlaufbeste Eoin, der sich letztlich mit Rang vier (23,42) vor El Paso (23,58) begnügen musste, sowie Galileo, der in 23,71 Sekunden die Rote Laterne ins Ziel trug. Vorn hatte Kurzstreckenmeister Enter Sandman schnell klare Verhältnisse geschaffen und triumphierte in 22,81 Sekunden vor Inventum (23,26), der sich auf den letzten Drücker noch an Blizzard Dragon (23,27) vorbeischob. "Leo" darf alles gelassen sehen, bevor es in der nächsten Saison bei den Senioren weitergeht, kann er sich sicher noch ungestörter in Szene setzen.

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Jubbega/NL, 16. Juni:

Den ersten Platz in der Sprinterinnen-B-Klasse hat heute beim Rennen "Grote Prijs van Friesland" im niederländischen Jubbega im Finale der Sprinterinnen-B-Klasse Kandia vom rauhen Meer (Jop ten Kate) belegt. Die Dreieinhalbjährige siegte auf der 350m-Grasbahn im Endlauf in 22,64 Sekunden vor Tinklebell van Saenhaja (23,24) und Flame van Tourleader (23,97). Im ersten Trial hatte Anna (ohne Zwingernamen, 22,59) vor Kandia (22,64), Flame (23,04) und Tinklebell (23,06) vorn gelegen. Dann gewann Anna in 22,47 Sekunden mit fünf Hundertsteln vor "Angel", Dritte Tinklebell (22,85) vor Flame (23,09).

Zum ersten Mal in der Sprinterinnen-A-Klasse trat nach ihrem überlegenen B-Klassenerfolg am Pfingstmontag in Oude Pekela La Blue vom tauhen Meer (Wenda und Wim Pie) an. Im Trial wurde "Pip" Vierte (22,12) vor Nicky (22,35). Es siegte Katalinka van de Spaarnemeute (21,81) vor Flawless Victory z Osirisova domu (21,91) und Ginger van de Spaarnemeute (22,01). Beim zweiten Auftritt triumphierte Katalinka (21,65) vor Flawless Victory (21,82), Ginger (21,92) und La Blue (22,51), die danach zurückgezogen werden musste.

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Cluvenhagen, 09. Juni:

Ein herrliches Tandem bilden derzeit die elfeinhalb Wochen alten Neverland Rock und Nicky Nook vom rauhen Meer. Saskia Gläser und Maurice Latuske schickten uns die wunderschönen Bilder des Duos. "Nero" und "Nicky" sind äußerst kreativ und stets zu neuen "Schandtaten" bereit.

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Gelsenkirchen, 09. Juni:

Beim Sandbahnrennen Großer Preis von Gelsenkirchen heute in der Ruhrgebietsmetropole wurde Frankel vom rauhen Meer (Michelle Zuber) im 280m-Wettbewerb der Senioren hinter Shannon Down Imagine That (18,18) und Night Flash Lucky Star (18,84) Dritter in 18,94 Sekunden. Im Trial hatte "Frankie" hinter Imagine That (18,14) und Lucky Star (18,88) in 18,97 Sekunden ebenfalls Rang drei belegt.

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Hoisdorf, 09. Juni:

Unter blauer Decke auf "Hasenjagd": Lu Ravi vom rauhen Meer

Lu Ravi vom rauhen Meer ist heute beim Rennen Preis von Schleswig-Holstein auf der 350m- Grasbahn in Hoisdorf, liebevoll begleitet von Dennis Massaro (der uns auch die Bilder schickte) und seiner Familie, in der Hündinnen-Grundklasse an den Start gegangen und hat sich Platz zwei gesichert.

Zwei aufmerksame Beobachter...

Zunächst wurde "Lu" Vorlaufsiegerin in 24,946 Sekunden vor Effloresco's Ombra Blanca (24,956), Gwindi el Schiras (25,017) und Eurostar's Quintessa (26,193). Im Finale behauptete sich Bina's Live vom Roten Schopf (23,346) vor Lu Ravi (23,567). Deutlich hinter diesem dominierenden Duo kamen Culann's Unity (25,027), Dorée el Grazie (25,088), Ombra Blanca (25,200) und Gwindi (25,518) ins Ziel.

Ehrung für (v.l.) Bina's Live, Lu Ravi, Unity,  Dorée, Ombra blanca, Gwindi.

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Cluvenhagen, 07. Juni:

Post von Mike Titzmann und Christian Göpfert haben wir heute erhalten. Sie sind die Besitzer von Kayf Tarà vom rauhen Meer. "Felix" wurde im April 14 Jahre alt, ist altersgemäß sehr gut auf dem Posten. Und ließ das Ablichten routiniert über sich ergehen...

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Cluvenhagen, 03. Juni:

Lucas Cranach

Er war ein wundervoller Gefährte für Maurice Latuske und Saskia Gläser, zuletzt auch für den Welpen Neverland Rock vom rauhen Meer, dem er die Integration in die Familie leicht machte. Dazu war dieser liebenswerte Bursche auch auf der Rennbahn in seinem Element, gewann 2018 das Verbandssiegerrennen/Gk in Köln. Das obere Foto zeigt "Lucas" bei der Siegerehrung, unten der Sprössling mit sechseinhalb Wochen. Leider ist der Anlass für diese Zeilen ein sehr trauriger. Gestern ist  Lucas Cranach vom rauhen Meer beim Union-Rennen in Hamburg kurz nach dem Start so unglücklich gestürzt, dass er unmittelbar verstarb. Wir trauern mit den Seinigen um diesen prächtigen Burschen und werden seiner immer in Liebe und Stolz gedenken!


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