Cluvenhagen, 10. Juni:

Die eine Lady wird im Herbst vier Jahre alt, hat sich bereits auf der Rennbahn bewährt, sie wird jetzt gezielt auf das Bundessiegerrennen in Freiburg vorbereitet. Die andere junge Dame, 20 Monate alt, legt aktuell die Grundlagen für eine erfolgreiche Rennlaufbahn, hat unlängst ihre Sololizenzläufe absolviert. Die Fotos, die uns die Besitzer Uta und Peter Keller schickten, zeigen das Duo beim Training in Greppin. Oben die routinierte "Momo" (Molly Malone vom rauhen Meer) an der Spitze eines Dreierfeldes, unten "Novizin" Prairie Bunny vom rauhen Meer, Rufname Josy. Weiter so, Ihr lieben Mädchen!

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Hamburg, 06. Juni:

So sehen Sieger aus: Opal Tiara und Oberbootsmann

Große Tradition hat die Rennveranstaltung, die heute in Hamburg-Höltigbaum unter Regie des Norddeutschen Windhundrennvereins über die Bühne ging. Bei der gut organisierten Veranstaltung gingen aus den Reihen derer vom rauhen Meer drei Hunde an den Start. Dabei gewann Oberbootsmann (Simone und Kay Massow) die B-Klasse der Rüden, seine Wurfschwester Opal Tiara (Familie Müller) das Pendant der Hündinnen. Die Fotos schickten uns die Massows.

Nicht mit Fortuna im Bunde war auf der 350m-Sandbahn dagegen Ombra Veneziana. Ihre Besitzer, Petra und Detlev Bentrup, hatten sich in der gemischten A-Klasse gute Chancen ausgerechnet. Doch bereits im Vorlauf verletzte sich (an guter Position liegend) die knapp Dreijährige. Sie kam zwar noch in 23,40 Sekunden als Dritte ins Ziel, doch der Wettbewerb war damit für sie beendet. Eine erste Diagnose ergab zum Glück, dass mutmaßlich keine längere Zwangspause notwendig sein wird.

Ehrung der Rüden-B-Klasse, v.l. Oberbootsmann, Eskimo Joe, Quicktop und Rocked the House

In der Rüden-B-Klasse imponierte Oberbootsmann eindrucksvoll, als er sein Trial in 22,53 Sekunden für sich entschied. In respektvollem Abstand folgten Fast Company's Eskimo Joe (23,27), Crazy Runner's Quicktip (23,55) und Crème Anglaise's Rocked the House (28,38). Auch im Finale lief "Obi" in einer eigenen Liga. Er steigerte sich sogar noch gegenüber dem Vorlauf und erzielte mit 22,42 Sekunden die Whippet-Tagesbestzeit aller Klassen. Dabei distanzierte er Eskimo Joe (23,42), Quicktip (23,55) und Rocked the House (27,84) überlegen. Der Sieger gehört jetzt der A-Klasse an, hat als nächste Aufgabe das Bundessiegerrennen in Freiburg vor sich. Neben seinen läuferischen Fähigkeiten und seiner mentalen Stärke war für die Leistungssteigerung auch der zweimal sehr gute Start verantwortlich. Die Grundlage dafür hatten die Besitzer mit einem intensiven Startkastentraining unter Regie von Uwe Geisler gelegt, dem sie für die gute Zusammenarbeit danken.

Opal Tiara war bereits im Vorlauf der Hündinnen-B-Klasse sicher die Nummer eins. Die Uhr zeigte 23,39 Sekunden beim deutlichen Sieg vor Dragonfly vom Roten Schopf (24,30) und True Type C`Keleeka (25,14). Auch im Finale ließ die Hündin, die ihren letzten Start in der B-Klasse bestritt, nichts anbrennen. 23,42 standen beim sicheren Triumph auf der Uhr. Hinter ihr führte Alabastas Omelia Muti (23,80) die Verfolger ins Ziel vor Fierce Fireball Her Majesty (23,98), Ma Cherie Gentle Heart (24,21), Dragonfly (24,33) und C`Keleeka (24,83).

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Bern/CH, 05. Juni:

Nicht nur Bahnrekord, sondern auch die schnellste Zeit aller Whippets hat heute beim Rennen Großer Preis von Bern auf dem 280m-Grasparcours im schweizerischen Lotzwil Ollie Fliptrik vom rauhen Meer im Trial erzielt. Der Schützling von Kaja und Christian Flögel wurde in der gemischten Sprinterklasse mit 17,637 Sekunden gestoppt. Hinter ihm platzierten sich Dark Dragon's Brian (17,979) und Glenn Running Spirit (18,456).

Rennen und relaxen: Ollie beherrscht beides

Im Finale erwischte der knapp dreijährige Rüde einen schwachen Start, kam aus Box eins als Letzter aus der Kiste. Da vor ihm keiner an die Rails zog, beharrte "Ollie" auf der Innenbahn, lief dort an vier Kontrahenten vorbei. Den Sieger Winsome Yankees Gatlin, der mit 17,603 Sekunden einen neuen Bahnrekord aufstellte, konnte er zwar nicht mehr ernsthaft gefährden, hatte aber dennoch seine exzellente Form unter Beweis gestellt. Die gilt es nun auch beim Bundessiegerrennen in Freiburg zu bestätigen. Gutes Omen: Dort hatte Oliie unlängst seinen Saisoneinstand mit einem überzeugenden Erfolg gefeiert. Die Rangfolge in Lotzwil hinter dem Sieger: 2. Ollie Fliptrik (17,786 Sekunden), 3. Brian (18,134), 4. Sunfire (18,261), 5. Winsome Yankees Dunderry (18,521), 6. Glen (18,543).

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Freiburg, 28. Mai:

Einen sehr guten Eindruck hat heute auf der 350m-Sandbahn des WRV-Breisgau Schwarzwald bei der offenen Vereinsmeisterschaft in der Klasse der Whippet-Sprinterrüden der knapp dreijährige Ollie Fliptrik (Kaja und Christian Flögel) hinterlassen. Besonderer Akzent: Seine Siegerzeit von 22,443 Sekunden war die schnellste Whippetzeit des Tages überhaupt.

Aber der Reihe nach. Bereits im Trial war "Ollie" im Fünferfeld nicht zu schlagen. 22,53 Sekunden zeigte die Uhr. In respektvollem Abstand folgte Alabastas Maharaja (23,04) vor Bello Ragazzo vom roten Schopf (23,36), Jet Run Gentle Heart (23,62) und Alabastas Nandor (24,00). Im Finale setzte sich der spätere Sieger bereits nach dem Start an die Spitze. Im Verlauf des Rennens baute er seine Führung kontinuierlich aus und überquerte nach 22,443 Sekunden die Ziellinie. Runner up war erneut Maharaja (23,200), wie überhaupt die Rangfolge identisch mit der im Vorlauf war. So holte Bello Ragazzo (23,497) "Bronze" vor Jet Run (23,637) und Nandor (23,750).  Seine Besitzer haben Ollie Fliptrik bereits in feiner Form vorgestellt, darauf lässt sich weiter aufbauen.

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Zehlendorf, 23. Mai:

Drei Starter, dabei ein Sieg und zwei zweite Ränge - eine sehr gute Ausbeute für das Trio vom rauhen Meer, das heute im brandenburgischen Zehlendorf auf der 270m-Sandbahn bei der Berliner Kurzstreckenmeisterschaft an den Start gegangen ist. Doch zuerst einmal: Das Pfingstwochenende brachte den gelungenen deutschen Saisonauftakt in ein hoffentlich spannendes Rennjahr! Dank an alle Beteiligten, vor allem die Verantwortlichen des Windhundsportvereins Berlin-Brandenburg! Dirk Engmann schickte uns die beiden Fotos.

Drei Starter, dabei zwei Senioren im letzten Rennjahr, quantitativ sicher nicht berauschend. Doch das Trio der Rüden-A-Klasse zeigte sehr gute Leistungen. Millowitsch vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann) setzte sich im Trial in 18,53 Sekunden sicher gegen seinen Familien- und Zuchtgefährten Galileo (18,69) durch, der seinerseits vor al Fao's Now or Never (18,96) blieb. Das Finale brachte eine exorbitante Steigerung von Millowitsch auf 18,17 Sekunden. Damit triumphierte er klar vor Galileo (18,64), Dritter erneut Now or Never (18,96).

Ehrung der Rüden-A-Klasse, von links Millowitsch, Galileo, Now or Never.

"Willy" hat zum Saisonauftakt sehr gefallen, wird in diesem Jahr noch so manch' scharfe Klinge schlagen. Das gilt auch für "Leo", wenn dieser sich in der Seniorenklasse um sportliche Meriten bewerben wird.

In der sechsköpfigen Konkurrenz der Hündinnen-B-Klasse standen vom Leistungsbild her Opal Tiara vom rauhen Meer (Familie Müller) und Crazy Runner's Roxanne, eine Galileo-Tochter, heraus. Den Vorlauf sicherte sich Opal Tiara in 18,50 Sekunden sicher vor Roxanne (18,86) und Fierce Fireball Her Majesty (19,28). Damit war die Dritte dieses Trials noch schneller als die Erste des anderen Vorlaufs.

Führungsquartett der Hündinnen B-Klasse, v.l. Roxanne, Opal Tiara, Her Majesty, Eroica Pernille Blume.

Im Finale, so die Besitzerfamilie Müller, habe "Ayda" nur einen mäßigen Start gehabt. So revanchierte sich Roxanne und behielt in 18,70 Sekunden verdient die Oberhand vor Opal Tiara (18,80), Her Majesty (19,34), Eroica Pernille Blume (19,65), Indira of blueline (19,85) und Effloresco's Mahonia (20,44).

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Cluvenhagen, 22. Mai:

Sie schwächelte schon seit einiger Zeit, hatte aber sichtlich noch Freude am Leben. Gestern erlitt sie einen Schlaganfall und musste vom Veterinär erlöst werden! Sie, das ist Nella dell'Arca vom rauhen Meer. Gemeinsam mit Gondola vom rauhen Meer und Chefin Hanna Hillers bildete "Nelli" ein Familientrio, das über Jahre gemeinsam das Leben meisterte. Nicht nur Hanna und "Enie" werden die alte Dame, die im Jui ihren 15. Geburtstag gefeiert hätte, vermissen. Wir trauern mit ihnen um diesen liebenswerten Whippie.

Das obere Bild zeigt Nelli im Juni 2019 vor unserem Haus nach Rückkehr aus Oude Pekela. Rechts Ottilie vom rauhen Meer, zu dem Zeitpunkt zehneinhalb Monate alt, links Madam Brett, die in den Niederlanden in ihrer Klasse der Sprinter-Hündinnen den Bahnrekord trotz verpatztem Start auf 21,62 Sekunden verbessert hatte. Natürlich von Nelli und "Frida" als Schlachtenbummlern lebhaft unterstützt... Auf dem unteren Foto relaxt Nelli einige Tage vor ihrem Schlaganfall.

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Cluvenhagen, 23. April:

Dreimal Brahms vom rauhen Meer: Als sechs Wochen alter Welpe 2011, in vollem Renneinsatz 2016 in Eilenburg und nach dem Rennen als sechster von links im Kreis seiner Kumpel vom rauhen Meer. Der Anlass für diese Zeilen und Bilder ist ein trauriger: Im Alter von zehn Jahren ist Brahms plötzlich verstorben. Für die Seinen umso verstörender, als sie sich nicht hatten darauf vorbereiten können: Ein Tumor am Hals, bis dato unbekannt und offensichtlich auch keine Beschwerden verurasachend, platzte - keine Chance! Wir trauern mit Simone und Kay Massow um diesen liebenswerten Burschen! Liebenswert, aber auch eigenwillig! Mit ordentlich Schnelligkeit ausgestattet, akzeptierte er erst im Seniorenalter, dass man sich im Rennen am besten nur auf die Verfolgung des Häschens konzentriert. Bis dahin lief er Solorennen, da er nicht verstehen wollte, dass die anderen Renner sich partout nicht um ihn kümmern wollten. Wir werden seiner immer in Liebe und Zuneigung gedenken!

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Cluvenhagen, 21. März:

Klasse gemacht, Kinder! Am Donnerstag hat unser R-Wurfseptett Impfe und Chip erhalten, heute stand planmäßig der erste Spaziergang auf dem Programm. In zwei Etappen, zunächst mit Rachmaninov, Rinaldo Rinaldini, Rubens und Roncaglia, dann ab nach Hause. Erneut ging's los, diesmal mit Remarque, Rossini und Rotkäppchen Rubin.

Wie immer aus diesem Anlass gab's zunächst zwei Kilometer Autofahrt zu einer Nebenstraße, die zur Freilichtbühne führt. Dann an der Leine auf diesem selten befahrenen Weg Richtung Hauptstraße. Dort auf dem Fahrradweg (auf dem auch Radfahrer uns entgegenkommen oder überholen, dazu Busse, LKW... die Straße unmittelbar neben uns befahren) ein kurzes Stück gehen. Anschließend abbiegen auf den Schützenplatz (ein großes Rasenareal), Leinen los und toben. Schließlich durch den Wald an der Freilichtbühne vorbei zurück zum Auto. Gesamtdauer etwa 20 bis 25 Minuten.

Dabei hatte es das Quartett der ersten Tour schwieriger. Die Sonne war noch nicht herausgekommen, ein böiger Wind blies. Spaziergänger trafen wir noch nicht. Aber die Kleinen hatten alles gut im Griff. Bei Tour zwei schien die Sonne, gleich zu Anfang nötigten die drei einen Jogger zum Anhalten und Streicheln, dann mischten sie einen Familienausflug auf und zum Schluss trafen wir zwei Leichtathletinnen, die ihren Spaziergang unterbrachen. Insgesamt hatte es sich für uns alle neun gelohnt.

Am Dienstag (Karin geht morgen für drei Tage ins Krankenhaus) absolvieren unsere jüngste Tochter Rachel Klara und ich nach Maßgabe Karins den zweiten Welpenspaziergang. Unsere Mama, den Rückhalt unserer Zucht, kann keiner ersetzen, aber wir werden uns alle Mühe geben.

Tour 1:




Tour 2:

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Cluvenhagen, 13. März:

"Bist Du für das miese Wetter verantwortlich?" Dies oder Ähnliches scheinen die Blicke unserer sieben kleinen R-Schätzchen ausdrücken zu wollen. Aber wir haben in einer kleinen Regenpause doch draußen getobt, in realitas: Ich bin das Häschen, habe sieben Verfolger! Im Haus ist dann eher Kuscheln angesagt, da gibt's mit Karin und mir dann zwei Komparsen neben den sieben Hauptdarstellern. Die Zeit vergeht schnell, am Donnerstag stehen Impfen und Chippen an. Wenn sie sich davon erholt haben, gibt's am Montag, 22., den ersten Spaziergang (an der Leine und Freilauf). Voraussetzung: Angenehmes Wetter! Das Bild zeigt (Bitte auf die Köpfe konzentrieren!) hinten von links Rinaldo Rinaldini (Naldo), etwas verdeckt Rotkäppchen Rubin (Ruby), Rossini (Rudi), in der Mitte, auch etwas verdeckt, Rachmaninov (Manni), vorn von links Remarque (Fiete), Roncaglia (Coco) und Rubens (Pit).

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Cluvenhagen, 25. Februar:

Vier Wochen sind die Schätzchen unseres R-Wurfes heute alt. Im Rahmen unseres seit vielen Jahren bewährten Sozialisationsprogramms heißt das: Die erste Autofahrt steht an! In zwei Etappen: Zunächst Rachmaninov, Rinaldo Rinaldini, Rubens und Roncaglia, dann Remarque, Rossini und Rotkäppchen Rubin. Modus: Wir tragen sie ins Auto, dort kuscheln sie auf der Rücksitzbank mit Karin. Ich fahre etwa 15 bis 20 Minuten durch die Landschaft, dann geht's wieder ins Haus. Vorher und hinterher gibt's "Leckeres". Das wiederholen wir mit fünf und sechs Wochen, die Fahrt zum Impfen und Chippen ist dann die vierte Tour ihres Lebens. Da sind sie schon richtige "Autoprofis"! Und kurz darauf wird's den ersten Mini-Spaziergang geben. Heute war das Fotografieren gar nicht so einfach, die Kleinen wollten (nachvollziehbar) lieber das Auto untersuchen anstatt einen kleinen Moment "still zu sitzen"...

Tour1:

Ach ja: Der S-Wurf wird in der ersten Januarhälfte 2022 fallen. Mit einer Hündin, die auf der Rennbahn hocherfolgreich war, aber auch durch tadelloses Exterieur, bezaubernden Charakter und erstklassigen, internationalen Pedigree überzeugt: Gondola vom rauhen Meer! Ihr bereits gebuchter Partner steht ihr in allen Punkten nicht nach, nähere Infos etwa zum Deckaktzeitpunkt!

Tour2:


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Cluvenhagen, 14. Februar:

"Mit 17 fängt das Leben erst an" - so sang Ivo Robic in den 60er Jahren seinen Hit. Gemeint waren natürlich Jahre. "Mit 17 fängt das Leben erst an" - so könnte auch unser Welpensextett fühlen. Gemeint sind natürlich Tage. Heute ist die muntere Schar 17 Tage alt. Augen und Ohren sind offen - die Welt steht offen. Zugegeben, vorerst nur ein sehr kleiner Teil der Welt. Sie sind bezaubernd, die Kleinen! Ein ruhiger Wurf, nie hektisch (Na ja, das fällt auch nicht schwer, Kitty würde auch einen deutlich größeren Wurf bestens versorgen! Was für eine Milchbar!!!), instinktsicher, einfach klasse!

Wie angekündigt haben wir sie heute das erste Mal individuell fotografiert und ihnen ihre Namen zugeordnet. Wie immer seit Jahrzehnten solche von Top-Pferden aus dem Bereich Vollblutzucht und -rennen! Dort gilt die Regel: Der Name des Fohlens muss mit demselben Buchstaben beginnen wie derjenige der Mutter. Bei manchen Würfen war das in der Vergangenheit unter quantitativem Aspekt schwierig, mussten wir aufpassen, nicht in "Chantalisierung" zu verfallen. Bei den allermeisten gab es aber genug hippologische Prachtexemplare als Vorbilder. So auch bei "R".

Wir haben uns diesmal für Galopper-Namenspaten mit den Merkmalen Kultur/Historie entschieden. Bei den Rüden die Komponisten Rossini und Rachmaninov, der Schriftsteller Remarque, der Maler Rubens und Rinaldo Rinaldini, Titelfigur eines Romans von Christian August Vulpius, Schwager von Goethe und zu seiner Zeit genauso populär wie der Dichterfürst. Rotkäppchen Rubin ist eine Hündin, der wir in Erinnerung an eine Märchengestalt ihren Namen gaben, Roncaglia einmal in sprachlicher Anlehnung an den hochklassigen Zirkus, aber auch an einen Ort in Oberitalien, in dem im Mittelalter etliche Hof- und Reichstage des Heiligen Römischen Reiches stattfanden.

Jetzt aber (zuerst die Rüden, dann die Hündinnen, jeweils in alphabetischer Reihenfolge) Bühne frei für die Hauptdarsteller:

Rachmaninov

(rotgestromt, w. Abz., Maske)


++++++++++++++++++++


Remarque

(weiß, isabellf. Platten, Maske)


++++++++++++++++++++


Rinaldo Rinaldini

(weiß, rotgestromte Platten)


++++++++++++++++++++


Rossini

(isabell, gestromt, w. Abz., Maske)


++++++++++++++++++++


Rubens

(weiß, isabellf. Platten, leicht gestromt, Maske)


++++++++++++++++++++


Roncaglia

(weiß, rotgestromte Platten, Maske)


++++++++++++++++++++


Rotkäppchen Rubin

(weiß, rotgestromte Platten, Maske)


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Cluvenhagen, 28. Januar:

Jubilate: Das R-Wurf-Septett ist da!!!

"Am heutigen Donnerstag, 28. Januar 2021, sind zwischen 6.47 und 9.08 im Cluvenhagener Whippetzwinger vom rauhen Meer am 63. Tag nach der Bedeckung von Madam Brett durch Winsome Yankees Eoin die sieben Welpen des R-Wurfes zur Welt gekommen! Mutter und Nachwuchs sind wohlauf!"

So, das war die Nachricht im Stil der Tagesschau! Genug davon! Jetzt die Emotionen: Juchhu! Kitty's Schätzchen sind da! Es lief alles wie am Schnürchen, die Kleinen kamen problemlos im Eiltempo auf die Welt. Kitty agierte, wie immer assistiert von Karin, gewohnt souverän, liebevoll und umsichtig! Wir sind glücklich, haben natürlich zuerst den stolzen Papa Bobby informiert und ihm gratuliert. Hat das Pärchen doch klasse gemacht! Die ersten Fotos können wir auch schon zeigen. Individuell wollen wir sie wie stets zum ersten Mal mit etwa zweieinhalb bis drei Wochen präsentieren. Die Namen, wie seit Jahrzehnten von Beginn unserer Zucht an aus dem Lager des Vollblutes/Galopprennsportes, haben wir auch schon ausgewählt, wollen sie dann auch bereits zugeordnet haben.

Die Farben: Die beiden Hündinnen rotgestromte Schecken mit Maske; ein Rüde rotgestromt, Maske, w. Abz.; ein Rüde isabell, gestromt, w. Abz.; ein Rüde weiß mit kleinen, rotgestr. Platten; zwei Rüden isabellfarbene Schecken mit Maske, davon einer leicht gestromt.

Jetzt zunächst zwei Bilder der Mama mit ihrem Septett:

Ladies first, jetzt zweimal die Hündinnen:

Nun sind zweimal die fünf Jungs an der Reihe:

Und zum Schluss das Septett ohne Mama:

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Cluvenhagen, 24. Januar:

Ein Anruf von Kirsten Schäfer erreichte uns im Frühsommer 2007. Sie sagte mir, dass wir uns sicher freuen würden, im August beim Deutschen Derby ihren Youngster Mick Jerome vom rauhen Meer am Start zu sehen. Daraus würde aber nichts werden. Sie habe sich entschlossen, den im Mai 2006 geborenen "Micky" erst im kommenden Jahr an den Start zu bringen. Er solle physisch und psychisch weiter reifen! Nicht selbstverständlich, eine solche Einstellung! Sie wird aber in den meisten Fällen belohnt. So auch hier: Am 6. April 2008 gewann der knapp Zweijährige gleich sein erstes Rennen in Hildesheim. Mir gut erinnerlich, da bei derselben Veranstaltung unsere No No Sue, im Juli 2006 geboren, ebenfalls einen Premierenerfolg feierte.

Die beiden oberen Bilder schickte uns Kirsten. Sie zeigen zunächst Micky am See in Versoix, bei der Schweizer Kurzstreckenmeisterschaft im Herbst war er Stammgast. Darunter eine Rennaufnahme aus 2009, Micky in Führung. Es schließt sich eine Aufnahme der Siegerehrung der Deutschen Kurzstreckenmeisterschaft 2010 an, bei der Micky vor Powerplay's Wizard the Best triumphierte. Und last not least das unterste Bild: Micky machte auch einen Spaß mit, hier mit Kirsten im Olympiapark.

Ein trauriger Anlass ist es, der mich diese Zeilen schreiben lässt: Heute haben wir aus Beelitz von Kirsten und Ehemann Boris die Nachricht erhalten, dass Micky verstorben ist! Auch Karin und mich hat diese Meldung verstört! Und wir waren uns einig, dass es nicht seine Erfolge waren, die uns zuerst durch den Kopf gingen, sondern die Erinnerung an einen liebenswerten und charismatischen Burschen! Obwohl sich natürlich auch die sportlichen Meriten sehen lassen konnten:

 

Verbandsrennsieger 2008
Deutscher Kurzstreckenmeister 2010
Internationaler Schweizer Kurzstreckenmeister 2009
Deutscher Champion für Schönheit und Leistung
Internationaler Rennchampion
Deutscher Rennchampion
VDH-Rennchampion
Landessieger Berlin/Brandenburg 2010
Vizemeister Internationale Schweizer Kurzstreckenmeisterschaft 2010
Vize-Bundesrennsieger 2009
Vize-Verbandsrennsieger 2009
Vizederbysieger Deutsches Derby 2009
Vize-Bundesrennsieger 2008
Vizederbysieger Deutsches Derby 2008
4. Europameisterschaft 2009
4. Deutsche Kurzstreckenmeisterschaft 2009
Finalist Verbandssiegerrennen 2010
Wir wünschen Kirsten und Boris Schäfer für die kommende Zeit viel Kraft, über diesen Verlust hinwegzukommen! Auch wir werden Micky in liebender Erinnerung behalten!

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