Cluvenhagen, 22. Oktober:


Eine für unseren Zwinger sehr erfolgreiche Saison ist zu Ende gegangen. Für ihren Einsatz bedanken wir uns bei allen Whippies vom rauhen Meer und ihren Besitzern. Wir sind stolz auf die ganze Mannschaft! Dank an Euch alle!
Aber wir richten auch den Blick nach vorn! Und da warten wir voller Spannung auf die Läufigkeit von Gondola vom rauhen Meer (Hanna Hillers/Dirk Engmann)! Denn "Enie", die Schwarze (A-Klasse) mit dem Blitzstart (u.a. Bundesrennsiegerin 2016, Internationale Derbysiegerin 2017, Vize Deutsches Derby 2016, DWZRV-S&L-Jahressiegerin 2017, Deutscher Rennchampion VDH) wird gedeckt werden. Sobald für den Rüden, der uns begeistert, die formalen Voraussetzungen für einen Zuchteinsatz gegeben sind und der Deckakt erfolgt ist, werden wir alle Einzelheiten dieses spannenden Projekts publizieren!

Dazu gibt's eine Vorgeschichte, die wir in aller Offenheit darstellen: Als Enies Besitzerin aus dem ersten Dreierwurf ihrer Hündin ein kleines Schätzchen erst einige Tage bei sich daheim hatte, erlitt sie auf der Rennbahn in Hamburg im Juni 2019 einen Herzinfarkt. Einer unserer Besitzer hat die Kleine übernommen. Gegen Versprechungen, die nicht eingehalten wurden, hat er sie dann behalten. Wir haben uns mit Hanna geeinigt, im Herbst 2021 mit Enie erneut einen Wurf zu ziehen. Doch die schnelle Dame war mit der letzten Läufigkeit nicht so fix. So besteht die Gefahr, dass der Deckakt erst nach dem 23. November, wenn sie acht Jahre alt wird, erfolgen kann.

Wir haben alternativ im Frühsommer Petra und Detlev Bentrup angesprochen und vereinbart, in diesem Oktober Gondolas Schwester Gentildonna belegen zu lassen. Hanna Hillers war einverstanden, doch natürlich traurig, keinen Nachwuchs von ihrer Enie zu haben. Wir haben daraufhin noch 'mal die Situation reflektiert und einen Antrag gestellt, den erlaubten Zeitraum für eine Bedeckung um einen Monat bis zum 22. Dezember zu verlängern (Wahrscheinlichkeit, diese Genehmigung in Anspruch nehmen zu müssen, etwa 40 Prozent, aber wir wollten auf Nummer sicher gehen). Damit entfiel die avisierte alternative Bedeckung von Gentildonna.

Petra und Detlev Bentrup entschlossen sich daraufhin, selbst einen Zwinger anzumelden und zum Auftakt ihrer Zucht Gentildonna decken zu lassen. Beides ist mittlerweile erfolgt. Bentrups waren mit Hunden aus unserer Zucht bisher 27 Jahre treue Besitzer und werden das mit ihren "rauhen Meeren" sicher auch weiterhin sein. Wir können ihre Beweggründe absolut nachvollziehen und wünschen ihnen für ihre Zucht für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute!

In schwierigen Zeiten für Freizeitbetätigungen jeglicher Art, vor allem auch auf sportiver Ebene, ist es wichtig, kooperativ und fair miteinander umzugehen. Es wird angesichts sprunghaft steigender Lebenshaltungskosten und expandierender Betätigungsmöglichkeiten im Hobbybereich ohnehin schwierig werden, ein so tolles und faszinierendes Geschehen wie den Windhundrennsport auf einem akzeptablen quantitativen Niveau zu halten. Dies völlig unabhängig von der züchterischen sowie die Haltung und Rennvorbereitung der Hunde betreffenden Qualität der vierbeinigen Athleten.

Jetzt warten wir gespannt auf Gondolas Läufigkeit. Zu den beiden Fotos das Motto "wenn aus Babys erfolgreiche Athleten werden": Zunächst bezaubert Enie im Dezember 2013 als 24 Tage altes Schätzchen, dann imponiert sie mit drei Jahren als Bundesrennsiegerin 2016!

Und, das sei auch schon verraten, beträgt der Abstand zu Enies Hitze mindestens fünf Wochen (Diesen Abstand wollen wir haben, sonst werden zwei Projekte zu stressig) wird ebenso Ottilie vom rauhen Meer gedeckt! Auch das wird eine extrem vielversprechende Paarung werden (In diesem Fall mit einem erfahrenen und bewährten Liebhaber!). "Frida" hat fest versprochen, mindestens fünf Wochen zu warten...

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Eilenburg, 19. Oktober:

"11 J., gestromt, schöne Hündin, die voll im Maß ist, vorz. aufgebaut, dunkle Augen, langer Hals, korr. Verlauf der Oberlinie, korr. Winkel. der Vor- und Hinterhand, tiefer Brustkorb, schöne Pfoten, im Kommen und Gehen vorz., vorz. ausgreif. Gangwerk, für Ihr Alter wunderbar in Schuss"! Was? Ein Richterbericht als Einleitung zu einem Rennbericht? Klar, und dann soll auch gleich noch ein ungewöhnliches Foto dazu:

Der Richterbericht bezieht sich auf Contessa Maddalena vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann), die am Samstag auf der Landessiegerschau in Eilenburg  bei Richter Harald Henne den Titel eines Veteranenlandessiegers Sachsen, v1, Vet. VDH, Vet. CAC, Vet. BOB, errang! Das jüngste Erlebnis für die rüstige ältere Dame, eins der ältesten zeigt das Foto, denn zum Zeitpunkt der Aufnahme mit Karin im Oktober 2011 war "Julchen" gerade 'mal fünf Wochen alt! Wir sind gemeinsam mit den Besitzern stolz auf die Kleine (Das Wort "Kleine" darf man ruhig wörtlich nehmen...)! Erwähnenswert: Kinder und Enkel schlagen sich im Rennsport mehr als prächtig...

Dieses Attribut gilt auch für die Vertreter vom rauhen Meer, die sich einen Tag später am Nationalen Rennen auf dem 355m-Sandparcours (Senioren 280m) beteiligten. Sieben Starter erkämpften in vier Klassen drei Triumphe, dazu je zweimal Rang zwei und drei! Dazu kommt ein Erfolg in der Wertung Schönheit & Leistung! Wir freuen uns mit Euch allen. Überhaupt waren unsere Teilnehmer mit der Durchführung des Rennens und der Atmosphäre bestens zufrieden!

Zu den Rennen:

Nach langer, erfolgreicher Laufbahn hat Galileo vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann) auch den letzten Laufwettbewerb seiner Karriere in einen Sieg umgemünzt. Gegen drei Kontrahenten war es für "Leo" dabei eine klare Sache. In dem gemischten Wettbewerb der Senioren sicherte er sich zunächst das Trial auf der 280m-Distanz in 18,91 Sekunden vor Barbie Girl Fancy That (19,73), Effloresco's Mahonia (19,94) und Paul Vlapan (CZ, 20,30). Im Finale war der knapp Achtjährige erneut vorn (19,07). Fancy That (19,75), Mahonia (20,24) und Paul (20,44) folgten deutlich zurück.

Oldtimer bei der Ehrung mit Fancy That und Mahonia

Schnellster des neunköpfigen Feldes der Rüden-A-Klasse war Oberbootsmann vom rauhen Meer (Simone und Kay Massow) sowohl im ersten Vorlauf, in dem er in 23,12 Sekunden die Tagesbestzeit dieser Klasse erzielte, als auch in Durchgang zwei, als er 23,37 Sekunden ablieferte und damit unter roter Decke ins Finale einzog. Jeweils die zweitschnellste Zeit lief der tschechische Gast Peruan of Bohemia Snap Dog in 23,55 und 23,43 Sekunden. Die weiße Decke sicherte sich für das Duell der besten sechs Renner Oberbootsmanns Familien- und Zuchtgefährte Prince Ippi mit 23,74 und 23,87 Sekunden. Dellinger Ready Go (CZ, schnellste Vorlaufzeit 23,76), Dévaj 1976 Xanthios (23,84) und Millowitsch vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann, 24,00) komplettierten das Endlauffeld.

Das Finale gestaltete Oberbootsmann zu einem sicheren Triumph in 23,44 Sekunden. Prince Ippi hatte keinen optimalen Rennauftakt, aber unterwegs einen großen Moment wo sich nach meinem Videoeindruck kurz sogar der Abstand zu "Obi" verkürzte. Letztlich war "Theo" für Rang zwei in 23,90 Sekunden ungefährdet. "Bronze" eroberte Millowitsch (24,15) ungeachtet eines nicht optimalen Starts, der damit die Erfolgstriplette für vom rauhen Meer komplettierte. Rang vier besetzte Ready Go (24,22) vor Peruan (24,62) und Xanthios (24,83), wobei die beiden Letzteren durch die Renndramaturgie unter Wert geschlagen blieben. Millowitsch hieß auch der Sieger in der Kombinationswertung S&L, denn der Vierjährige hatte in der Schau unter sieben Wettbewerbern den vierten Rang in der offenen Klasse mit einem v4 belegt. Alle drei Renner vom rauhen Meer sollten sich auch 2022 exzellent in Szene setzen.

Siegreiches A-Klassentrio: (v.l.) Oberbootsmann, Prince Ippi, Millowitsch.

Ein Quartett gestaltete den Wettbewerb der A-Klassehündinnen. Im Trial setzte sich Europameisterin Winsome Yankees Hazara in 23,60 Sekunden durch, Molly Malone war in 23,99 Sekunden für Rang zwei ebenso ungefährdet. Für Platz drei behauptete sich Ma Cherie Gentle Heart in 24,47 Sekunden hauchdünn vor Quintanera vom Badenermoor (24,50). Diese Rangfolge war auch im Finale gegeben, für das leider keine Zeiten angegeben werden konnten. "Momo" ist jetzt vier Jahre alt, hat sich in dieser Rennzeit noch einmal verbessert und dürfte sich auch in der kommenden Saison in dieser Klasse gut behaupten.

Hazara und Molly Malone bei der Ehrung

Zu einem ungefährdeten Triumph kam in der B-Klasse der Hündinnen Prairie Bunny vom rauhen Meer (Uta und Peter Keller). Im Vorauf des sechsköpfigen Feldes hatte die knapp Zweijährige in 23,69 fast eine Sekunde Vorsprung vor Crazy Runner's Rocket (24,63) und Hanadi el Schiras (26,54). Den anderen Lauf sicherte sich Nebraska Tornado (24,45) ebenfalls deutlich (24,45) vor Culann's Zen Zen (24,94) und Sotiria vom Bedenermoor (25,77).

Hinter der auch im Finale überlegenen Prairie Bunny, die sich auf 23,63 Sekunden steigerte, lieferten sich Rocket und Nebraska Tornado einen spannenden Kampf um "Silber", den letztlich Rocket in 24,51 zu 24,58 Sekunden knapp für sich entschied. Rang vier ging an Zen Zen (25,19) vor Sotiria (25,50) und Hanadi (26,58). Josy startet jetzt in der A-Klasse, wird auch dort eine scharfe Klinge schlagen. "Pebbles" zeigte sich gegenüber dem letzten Rennen in Hildesheim fein gesteigert, sollte den Aufwärtstrend auch in der kommenden Saison fortsetzen.

Ehrung der Hündinnen B-Klasse mit (v.l.) Prairie Bunny, Rocket, Nebraska Tornado, Zen Zen, Sotiria, Hanadi.

Uta Keller schickte uns noch vier Topfotos zweier Finals von Birgit Ludwig:

Zunächst die Hündinnen-A-Klasse mit Hazara (r), Molly Malone (b), Ma Cherie (w) und Quintanera (s)

Jetzt zweimal die B-Klasse:

Unter rot Prairie Bunny, blau Nebraska Tornado, weiß Rocket, schwarz Zen Zen, gelb Sotiria, streifen Hanadi:

Nun drei Fotos von Dr. Trecksler (der im Übrigen auch die beiden oberen Fotos der Ehrungen machte, die zwei anderen sind von Kellers), das erste zeigt Simone Massow mit ihrem Siegerduo Oberbootsmann (r) und Prince Ippi, dann Galileo mit Tochter Crazy Runner's Rocket, danach die "rauhen Meere" Galileo, Millowitsch, Oberbootsmann, Prince Ippi, Molly Malone, Prairie Bunny. Es fehlt Nebraska Tornado , die ist auf dem Archivfoto darunter mit ihrer Mama Gondola zu sehen. Die eine, "Pebbles", in Eilenburg Dritte, steht am Beginn ihrer Karriere. Die andere, "Enie", hat unlängst ihre Laufbahn beendet. Wir sehen mit Hochspannung ihrer bevorstehenden Läufigkeit und der damit verbundenen Bedeckung durch einen absoluten Toprüden entgegen.

Zum Abschluss noch zwei Fotso von Uta und Peter Keller, sie zeigen Prairie Bunny: solo und "geküsst"!

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Oberhausen, 18. Oktober:

Sieben auf einen Streich! Na ja, nicht direkt auf einen Streich, aber in einer Saison! Hintereinander! Beim 35. Hubertusrennen/Landessiegerrennen auf der 350m-(Senioren 280m-)Grasbahn in Oberhausen-Rheinhausen gewann Jack Sullivan vom rauhen Meer (Petra und Detlev Bentrup) den Wettbewerb der gemischten Seniorensprinter in 18,494 Sekunden vor Dévaj 1976 Kincsem (18,638), deren Wurfbruder Kosmos (19,231) und dem schweizer Gast Lady Pearl Queen of the moon (19,338). Im Trial war die Rangfolge identisch gewesen, die Zeiten aber jeweils fixer, 18,32 zu 18,56 zu 19,14 zu 19,15. Für "Jack" war es der siebte Triumph en suite in dieser Saison. Der frühere EM-Dritte und Schweizer Kurzstreckenmeister 2017, der zwischendurch mit Verletzungspech zu kämpfen gehabt hatte, ist im Kreis der Oldtimer wieder voll unter Dampf!

 

Jack Sullivan vor Kincsem, Kosmos und Lady Pearl das Oldtimer-Sextett.

Zehn Rüden bewarben sich bei den Sprintern um sportliche Meriten, darunter mit Ollie Fliptrik (Kaja und Christian Flögel) und Oscar Schindler (Ronja Hartmann) auch ein Brüderpaar vom rauhen Meer. "Ollie" wurde im Vorlauf zunächst Zweiter (22,131) knapp hinter Winsome Yankees Gatlin (CH, 22,131), Dritter mit 23,198 Sekunden Alabastas Nandor. "Oscar" rannte hinter Replay (NL, 22,254) als Zweiter 22,733 Sekunden, blieb vor Romanow's Hobbit (22,955). Auftritt zwei sah Ollie mit exzellenter Tagesbestzeit dieser Klasse von 21,910 Sekunden, im anderen Lauf lag Oscar vorn mit toller Steigerung auf 22,33 Sekunden vor Dévaj 1976 Black Panther (22,36) und Gatlin (22,38).

Der Endlauf brachte einen mäßigen Start von Ollie Fliptrik, der sich ungeachtet dessen in den Kampf um den Sieg einschaltete, aber dabei weite Wege gehen musste. Dennoch stand am Ende ein starker zweiter Platz zu Buche (22,193). Gatlin gewann in 22,074 Sekunden. Platz drei ging an Replay (22,256), der unterwegs einen ganz starken Moment gehabt hatte. Hinter Black Panther (22,653) kam Oscar Schindler (23,048) vor Night Flash Tyler (23,097) auf Platz fünf. Beide Jungs hatten sich bestens präsentiert und teuer verkauft.

Schnelles Sextett mit (v.l.) Gatlin, Ollie Fliptrik, Replay, Black Panther, Oscar Schindler, Tyler.

Sehr angetan waren wir als heimische Daumendrücker auch, als die Resultate von Quisquis vom rauhen Meer (Hans-Jürgen Thomas) eintrafen. "Nur" ein Fünferfeld in der Hündinnen-A-Klasse am Start, jedoch viel Klasse. Die Damen machten es wie die Senioren. Aber nur insofern, als die Rangfolge in Vor- und Endlauf identisch war. Darüberhinaus verfolgten sie eine genau umgekehrte Strategie: Sie verbesserten sich alle gegenüber dem Trial. 

Dort hatte Fast Company's Emmylou Harris in 22,54 Sekunden vor Quisquis (22,65), Emma Peels Apple Crumble (23,01), die, wie wir erfahren haben, erst den 86. Tag der Nachhitze hatte und deren Leistung so umso höher zu bewerten ist, Old Road's Queen B (B, 23,33) und Dragonfly vom Roten Schopf (23,86) die Nase vorn. Im Endlauf kam Emmylou Harris als Siegerin auf hervorragende 22,237 Sekunden. Quisquis legte mit 22,459 Sekunden  ebenfalls eine Klassezeit "aufs Parkett", blieb vor  Verbandsrennsiegerin Emma Peels Apple Crumble (22,627), Queen B (22,646) und Dragonfly (23,368). "Kiki", in diesem Jahr u.a. Deutsche Kurzstreckenvizemeisterin, ist, wenn sie mit ihrem explosiven Antritt auch gut aus der Kiste kommt, immer gefährlich.

Ehrung der Damen-A-Klasse mit (v.l.) Emmylou Harris, Quisquis, Emma Peels Apple Crumble und Dragonfly.

Siebter von acht - das liest sich erst 'mal nicht so pralle. Aber dennoch steht hinter der Leistung, die der eineinhalbjährige Quarterback vom rauhen Meer (Petra und Detlev bentrup) in der Rüden-A-Klasse brachte, durchaus ein Ausrufungszeichen. "Coopi" wurde zunächst Dritter in 22,832 Sekungen vor Dévaj 1976 Fly like a Falcon (CH, 22,292). Es gewann Winsome Yankees Irish Spirit (22,256) vor Winsome Yankees Eyes like Jagger (B, 22,493). Durchgang zwei sah den Bentrup-Schützling mit Steigerung auf 22,716 Sekunden hinter Fast Company's Eskimo Joe (22,278), Achilles van de Scheldeschooiers (22,358) und dessen Wurfbruder Ato Boldon (CH, 22,631). Damit war zwar der Endlauf um fünf Hundertstel verpasst, dennoch besitzt der spätreife Youngster für 2022 hervorragende Perspektiven.

Nach den Bewertungen von Gesprächspartnern, die vor Ort waren, machte Rennern und Betreuern die Teilnahme bei reibungsloser Organisation und harmonischer atmosphäre viel Spaß! Von hier aus allen ein gesundes und frohes Überwintern!

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Cluvenhagen, 08. Oktober:

Was für herrliche Tage! Zwei Wochen nach ihrer Zehamputation bei Dr. Apelt in Essen hat Kitty gestern die Fäden gezogen bekommen! Alles bestens verheilt! Musste sie in diesem Jahr dem Renngeschehen fernbleiben, so steht 2022 und '23 einer Fortsetzung ihrer Karriere (dann im zweiten und dritten Seniorenjahr) nichts im Wege! Und natürlich wird sie mit Deckakt etwa in der zweiten Oktoberhälfte 2022 in einem Jahr ihren vierten und letzten Wurf haben! Der ausländische Partner ist schon gebucht. Noch 'mal vielen Dank an Dr. Apelt und sein  Team für die exzellente Versorgung!!!

Fanny und Kitty (r): Morgen macht Karin den Verband ab!

Zweiter Grund zur Freude: Der Babyjogger ist angekommen! Unser zwölfter Enkel wird im Mai erscheinen, und da Mama Rachel Klara als Lehrerin im Einsatz ist, auch Papa Sebastian voll berufstätig, ist Töchterchen Marie Elisabeth zweimal die Woche vormittags unser Gast. Einmal wird dann Dauerlauf auf der Agenda stehen. Zuerst Ottilie vom rauhen Meer mit Marie Elisabeth und mir zwei Kilometer, dann bleibt die Kleine bei Oma Karin und ich laufe mit "Frida" weiter. Nach einer Drei-Kilometer-Runde ist auch für Ottilie Schluss und ich trainiere solo. Das Foto mit "historischem  Wert" zeigt den Auftakt der Premiere.

Auf zur Einweihung des Babyjoggers!!!

Zuletzt das Wichtigste: Unsere Freunde wissen um Karins Probematik mit dem Multiblen Myelom. Früh entdeckt, keine Symptomatik, aber es musste behandelt werden. Gestern haben wir erfahren: Alle Werte normal, nichts zu entdecken. Jetzt muss sie nur noch alle drei Monate zum Blutabnehmen. Bleiben die Werte wie derzeit, geschieht nichts weiter. Ansonsten Behandlung wie bisher. In etwa drei bis vier Jahren, so ein Spezialist, geht man davon aus, dass die Krankheit geheilt werden kann. Ich bin vor Freude fast geplatzt, wusste nicht wohin mit meiner Energie. Und Karin? Ihr kennt sie ja: Blieb wie immer gelassen! "Schön", sagte sie dem Professor und lächelte ihn freundlich an!

Jetzt warten wir gespannt auf die Hitze von Gondola (Deckakt etwa 1. Novemberhälfte), die im benachbarten Ausland gedeckt werden wird. Und freuen uns umsomehr auf die kleinen Schätzchen. Wird's wieder ein kleiner Wurf und ist der Abstand zu Gondola nicht kleiner als fünf Wochen, wird anschließend Ottilie gedeckt (Auch im Ausland von einem bewährten Vererber). Diese Info vor allem für die Rennliebhaber, die sich bereits nach potenziellen Sprösslingen vom rauhen Meer erkundigt haben.

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Cluvenhagen, 07. Oktober:

Einen Doppelerfolg  für vom rauhen Meer schafften die einzigen Starter unserer Zuchtstätte beim Nationalen Rennen in Bermatingen am vergangenen Sonntag in der gemischten Sprinterklasse. Auf der 260m-Grasbahn triumphierte Ollie Fliptrik (Kaja und Christian Flögel) vor Peppy Lapeau (Michaela Walk).

Bereits im Trial hatte dieses Duo vorn gelegen. "Ollie" lief 16,83, für "Peppy" wurden 17,30 Sekunden gestoppt. Dahinter platzierte sich Amazing Soul Haven Sunbeam on my Soul (18,85) hauchdünn vor Sylvianne's Yssabeau (18,86) und Orzanza Silk Lazyjil Levels (19.10).

Bemerkenswert: Alle fünf Renner steigerten sich im Finale erheblich. Ollie Fliptrik lief nach 16,37 Sekunden ins Ziel. Peppy Lapeau blieb zur Freude ihrer Besitzerin, die den Weg aus Oesterreich an den Bodensee gefunden hatte, mit 16,79 Sekunden ebenfalls unter der 17-Sekunden-Barriere. Yssabeau holte "Bronze" (18,33) vor Soul Haven Sunbeam on my Soul (18,46) und Organza Silk (18,77).

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Hildesheim, 03. Oktober:

Sehr wohl haben Karin und ich uns gestern auf dem Gelände des WRC Niedersachsen beim Huckup-Wettbewerb in Hildesheim gefühlt: Angenehme Atmosphäre, nette Gespräche, schmackhaftes Essen, kein Tropfen Regen! Und sportlich lief's auch für vom rauhen Meer: Fünf Siege, ein zweiter Rang und dreimal Platz drei standen am Schluss zu Buche! Toller Job der Renner und ihrer Besitzer (Ich schreibe im Übrigen immer konservativ neutral, den "Genderunfug" erspare ich mir. Also z.B. keine Renner*innen und Besitzer*innen)! Fotografiert habe ich in Kurve vier!

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Oldtimer on tour, rechts schaut Sieger Galileo um die Ecke, v.l. Paladina, Now or Never, Darkley, unten das Quartett einen Moment später.


Die Finals begannen mit dem Auftritt der gemischten Senioren. Hier erwies sich sowohl im Trial als auch im Endlauf Galileo vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann) als Nummer eins. Zunächst gewann der knapp Achtjährige auf der 280m-Sandbahn in 18,84 Sekunden vor Paladina vom Badenermoor (18,92) und Winsome Yankees Balintyre (20,20). Im Finale steigerte "Leo" sich auf 18,76 Sekunden, Runner Up Winsome Yankees Darkley (18,89) vor Paladina (18,96), al Fao's Now or Never (19,26), Winsome Yankees Balintyre (20,38) und Crème Anglaise's Rocked the House (22,22).

Sechs erfahrene Sportler, v.l. Galileo, Darkley, Paladina, Now or Never, Balintyre und Rocked the House.

Vor diesem Finale waren Galileo's Schwestern Gondola (Hanna Hillers) und Gentildonna (Petra Bentrup) bei ihrem Abschiedslauf unterwegs gewesen. Beide hatten zuletzt Verletzungsprobleme, nahmen deshalb nicht am eigentlichen Wettbewerb teil, sondern absolvierten einen Schaulauf. Dabei kam "Enie" als Erste (18,83) ins Ziel, ihre Schwester folgte unweit zurück.

 

Zweimal das Schwesternduo im roten Dress.

Nach der Ehrung des Seniorensextetts wurden das G-Trio mit einer kleinen Laudatio verabschiedet. Natürlich auch mit Nennung ihrer Meriten So war Leo u.a. Sieger im Deutschen Derby 2015, DWZRV-Jahresrennsieger 2017, Landesrennsieger Sachsen 2017, LRS Berlin/Brandenburg 2018. "Donna" imponierte 2017 als EM-Dritte in Ungarn und triumphierte im Internationalen Derby 2018, war Verbandssiegerin S&L 2017, Vizederbysiegerin DD 2015, 3. KSM 2017 und LRS Baden/Kurpfalz 2019. Enie war u.a. Bundesrennsiegerin 2016, Int. Derbysiegerin 2017,DWZRV-Jahressieger S&L 2017 und Vizederbysiegerin Deutsches Derby 2016. Bemerkenswert: Alle drei G-linge haben sich auch schon als Eltern bewährt. Gondola wird, wahrscheinlich in der ersten Novemberhälfte, von einem Spitzenrenner im benachbarten Ausland gedeckt werden! Darüberhinaus bin ich sicher, dass das Trio auch künftig für den einen oder anderen Renner, vor allem aus dem Nachwuchsbereich, im Training zur Verfügung stehen wird!

Einträchtig nebeneinander: (v.l.) Galileo, Gentildonna, Gondola.

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Den Senioren der A-/B-Klasse folgte in der Renntagsdramaturgie der Wettbewerb der gemischten Seniorensprinter. Hier war Jack Sullivan vom rauhen Meer (Petra und Detlev Bentrup) der stärkste. Doch ein Spaziergang war es gegen die drei "Damen" für den einzigen männlichen Vertreter, der in diesem Rennen seinen sechsten Erfolg hintereinander feierte, nicht. "Jack" gewann zunächst seinen Vorlauf in 18,86 Sekunden knapp vor Winsome Yankees Digby (18,95), Feuernelke vom rauhen Meer (Barbara Gaffert, 19,71) und Crazy Runner's Nancy (20,43).

Dreimal oben und unten die Sprintersenioren, rot Jack Sullivan, blau Digby, weiß Feuernelke, schwarz Nancy, ganz unten Feuernelke allein.

Nichts anbrennen ließ "Jack" im Endlauf. 18,63 Sekunden zeigte die Uhr für den Sechseinhalbjährigen, der gern weite Wege geht, damit aber 2017 auch schon Rang drei bei der EM belegte. Digby gefiel mit Verbesserung auf 18,87, dann Abstand zum Bronzeplatz von Feuernelke (19,71), die ihrerseits deutlich vor Nancy (20,43) blieb. Bei der Ehrung wurde auch Feuernelke verabschiedet. Die so bezaubernd liebenswerte "Maily", Stabilisationsfaktor in ihrem heimischen Rudel, war stets mehr Familien- als Rennhund. Wenn sie aber auf der Rennbahn erschien, wusste sie sich gut in Szene zu setzen. Achteinhalb Jahre ist sie bereits alt. Alles Liebe und Gute auch für sie und ihren Anhang!

Seniorinnenquartett mit v.l. Jack Sullivan, Digby, Feuernelke, Nancy

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Fünf Athletinnen traten in der B-Klasse der Hündinnen an. Diese mussten bereits im Trial gegeneinander 'ran. Dabei ließ Prairie Bunny vom rauhen Meer (Uta und Peter Keller) vom ersten Meter an keinen Zweifel an ihrer Favoritenrolle aufkommen. Am Ende summierte sich der Abstand zur Zweiten auf eine glatte Sekunde. 24,26 Sekunden wurden für die Siegerin gestoppt, für die Zweite Crazy Runner's Rocket 25,26. Auf Rang drei erneut eine Vertreterin vom rauhen Meer. Nebraska Tornado (Yvonne Gerlach) überquerte nach 25,60 Sekunden die imaginäre Ziellinie mit respekvoller Differenz zu Sotiria vom Badenermoor (26,64) und Betty Barkley Tequila Sunrise (28,22).

Zweimal Prairie Bunny vor Rocket

Der Endlauf brachte eine identische Rangfolge. Ungeachtet eines diesmal nicht optimalen Starts gewann Prairie Bunny mit Steigerung auf 24,19 Sekunden. Rocket blieb ungefährdet auf Rang zwei (24,95). Dahinter hatte Nebraska Tornado mehr Schwierigkeiten mit dem Maulkorb als mit der Konkurrenz, blieb mit 26,32 Sekunden unter Wert geschlagen. Für Sotiria wurden 26,64 Sekunden, für Betty Barkley 28,22 Sekunden gestoppt. Kleine Ergänzung: Die drei vorn Platzierten sind alle Enkel von Contessa Maddalena vom rauhen Meer!

Prairie Bunny auf Rang eins vor Rocket, Nebraska Tornado, Sotiria und Betty Barkley.

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Für vom rauhen Meer ging im Pendant der Rüden Quarterback (Petra und Detlev Bentrup) an den Start. Der 19 Monate alte junge Mann gehört in seiner Spezies eher zu den kleineren Exemplaren, verfügt aber über Talent und Willen. Das stellte er auch gestern unter Beweis. Im Vorlauf des fünfköpfigen Feldes versemmelte er aus innerer Position den Start, eroberte aber mit Kampfgeist noch den zweiten Rang hinter dem enteilten Crazy Runner's Quicktip (24,57). In 24,82 Sekunden bezwang er Culann's Voltage (25,67), Effloresco's Qallderon (26,35) und dessen Zuchtgefährten Oberon (27,34), der danach zurückgezogen wurde.

In der Kurve lag Quarterback (blau) noch hinter Quicktip


Eine kleine Katastrophe wie im Trial war der Start von "Coopi" im Finale nicht. Aber so richtig gelungen auch nicht. Dennoch war der Bentrup-Schützling recht bald an zweiter Stelle. Vorn schien Quicktip enteilt. Auch eingangs der Zielgeraden hatte der Verfolger noch respektablen Rückstand. Doch Coopi lief klug innen an den Rails. Und noch vor der Ziellinie hatte er seinen Rivalen überholt, am Ende um drei Hundertstel distanziert, was etwa 45 Zentimetern entspricht. 24,69 wurden bei der Ehrung für den Sieger verkündet, für seinen Widersacher 24,72. Dritter wurde deutlich zurück Voltage (25,85) vor Qallderon (26,23). Schön, wenn Kampfgeist oder, wie ich auch ab und an neudeutsch lese, fighting spirit, belohnt wird.


Farblich nahezu abgestimmt aufeinander: v.l. Quarterback, Quicktip, Voltage und Qallderon.

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Danach waren die Hündinnen der A-Klasse an der Reihe, acht an der Zahl. Zunächst setzte sich Ottilie vom rauhen Meer im Besitz unserer jüngsten Tochter Rachel Klara Stonis und ihres Mannes Sebastian an die Spitze. Da die beiden im Mai ihr zweites Kind erwarten, drückten sie diesmal daheim die Daumen. Dies nicht ohne Erfolg. Spontan entschied Karin, Frida nach einigem Antritt-Training daheim auf dem Sportplatz aus Box zwei starten zu lassen. Das bewährte sich.

Die Dreijhrige lag sofort vorn und gewann unangefochten in 24,16 Sekunden, Tagesbestzeit ihrer Rennklasse, vor Quintanera vom Badenermoor (24,85), Ma Cherie Gentle Heart (25,18) und Crazy Runner's Roxanne (25,60). Lauf zwei sah einen Doppelsieg für vom rauhen Meer. Quisquis (Hans-Jürgen Thomas) lag in 24,30 Sekunden Start-Ziel vor Molly Malone (Uta und Peter Keller, 24,58), Bina's Live vom Roten Schopf (25,22) und Crazy Candy Ready Go (25,27). Auch im zweiten Durchgang startete Frida besser als gewohnt, lag schnell in Führung und sicherte sich klar Rang eins (24,17) vor Ma Cherie Gentle Heart (CZ, 24,81), Quintanera (24,96) und Roxanne (25,55). Quisquis gewann den anderen Lauf (24,41) vor Molly Malone (24,56), Bina's Live (24,98) und Crazy Candy (25,40). Danach legten die vier "wilden Hummeln" im Canter noch eine Extrarunde "aufs Parkett"...

Enteilt war Ottilie (r) der Konkurrenz, dahinter Ma Cherie (s), Bina's Live (str.), Quisquis (b), Molly Malone (w) und Quintanera (g).

Der Start im Finale war okay, nicht mehr, sicher für Ottilie der mäßigste an diesem Tag. Doch Mitte der Gegengeraden machte sie sich erneut frei, triumphierte ohne Probleme in 24,27 Sekunden. "Silber" ging an Molly Malone (24,74) vor Quisquis (25,01), Quintanera (25,03), Ma Cherie (25,13) und Bina's Live (25,30). Es hatte unterwegs vor allem für Quisquis Kontakt gegeben, wie die Zeiten zeigen, doch haben "Kiki" und die anderen Damen das Ganze glücklicherweise  ohne Blessur überstanden.

Ottilie, Molly Malone, Quisquis, Quintanera, Ma Cherie und Bina's Live stellten sich nach der Ehrung den Fotografen.

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Unter dramaturgischen Aspekten war das Finale der A-Klasserüden der Höhepunkt des Tages. Im Finale lag eine Dreiergruppe zu Beginn der Zielgeraden mit besten Aussichten vorn. Doch dahinter ging Winsome Yankees Eoin konsequent an den Zaun, zog innen voll durch und war in 24,27 Sekunden im Ziel hauchdünn vorn vor seinem Zuchtgefährten, dem aus Süddeutschland angereisten Harlekin, Dritter Remus vom Badenermoor (24,31) vor Millowitsch vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann (24,36). Mit Abstand folgten Qinu vom Leineufer (24,86) und der tschechische Gast Winsome Yankees Highflyer (25,03).

Millowitsch(w), Remus (b) und Harlekin (s) vorn, dahinter lauert Eoin (r), hinten Highflyer (str.) und Qinu (g).

In den Trials des sechsköpfigen Feldes hatte sich zunächst Remus (24,21) vor Qinu (24,70) und Highflyer (25,15) behauptet. Dann war Eoin (23,69) vorn vor Millowitsch (24,24) und Harlekin (24,30). Letzterer hatte lange auf Rang zwei gelegen, fiel plötzlich zurück, hat sich aber offensichtlich nichts getan und hielt sich im Endlauf schadlos mit Rang zwei.

Schnelle Jungs der A-Klasse mit v.l. Eoin, Harlekin, Remus, Millowitsch und Qinu, nicht dabei gewesen Highflyer.

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In den beiden Klassen, in denen niemand für vom rauhen Meer am Start war, bei den Sprintern, gab es Favoritensiege. Zunächst siegte bei den Hündinnen gegen drei Widersacherinnen Dévaj 1976 Carrera (23,76) vor Rebecca (CZ, 24,63), Crazy Runner's Questa (24,86) und Quantanamera vom Badenermoor (25,84). Dann lag der tschechische Gast Ivanhoe Globe Glass (23,53) im neunköpfigen Rüdenfeld in Front vor Hunter of Villa Whippet (24,17), Dark Dragon's Baron Bradley (24,41), Quintano vom Badenermoor (24,61), Overthemoon (24,70) und Iglesias Globe Glass (CZ, 24,71).

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Das war's vom Rennen in Hildesheim. Jetzt gibt's Bewegung! Zu Beginn meines Trainings steht Dauerlauf mit Fanny (World Spirit) auf dem Programm. Die ist zwar zehneinhalb Jahre alt, liebt aber immer noch Bällchentraining. Wir laufen knapp einen Kilometer, dann werfe ich auf dem Sportplatz den Tennisball sieben/achtmal aus der Hand, anschließend geht's zurück nach Haus. Und da Kitty nach ihrer Zehamputation bei Dr. Apelt in Essen erst am kommenden Donnerstag im Ruhrgebiet die Fäden 'rausbekommt, laufe ich allein wieder los. Das Bällchen-Zurücktragen vom Sportplatz ist Fanny im Übrigen genauso wichtig wie das Bällchen jagen...

Zum Abschluss: Wir waren gestern sehr angetan vom Rennsprecher Kay Massow. Ruhig und sachlich wurden wir informiert. Zudem hat Kay auch eine geeignete Mikrostimme, die hat man oder nicht. Ich habe bis vor 20 Jahren bei bestimmten Leichtathletikereignissen die Funktion des Stadionsprechers ehrenamtlich übernommen, da weiß ich, was ankommt und was nicht. Wir hoffen, Kay macht das noch des Öfteren...

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Gelsenkirchen, 27. September:

Spannende Wettkämpfe auf hohem Niveau mit hochachtbaren Teilnehmerfeldern, dazu eine gute Atmosphäre: Die EM-Revanche gestern war drei Wochen nach den kontinentalen Titelkämpfen in Münster noch einmal ein Jahreshöhepunkt unseres geliebten Sports. Auf der 355m- (Senioren 280m-) Sandbahn gingen auch vier Vertreter vom rauhen Meer an den Start, für die es zwei Siege und einen fünften Rang gab.

Bei den Senioren-Sprintern sicherte sich Jack Sullivan vom rauhen Meer (Petra und Detlev Bentrup) den fünften Sieg en suite. Im Vorlauf wurde der Sechsjährige kurz vor dem Ziel noch von Oochigea's Melandri (B,18,42) abgefangen, kam zwei Hundertstel zurück ins Ziel. Dritte mit Ackley Supersonic (B, 18,75) die einzige Hündin des Quartetts vor Old Road's Ocean Drive (B, 18,96). Das Finale fand ohne den verletzten Melandri (Wir wünschen gute Genesung!) statt. "Jack" steigerte sich auf 18,38, war ungefährdet vorn vor Ackley (18,68) und Ocean Drive (18,92).

Quisquis

Aus Box zwei Start-Ziel nicht zu beeindrucken war bei den Hündinnen der B-Klasse Quisquis vom rauhen Meer. Die Uhren blieben im Finale bei 23,74 Sekunden stehen. Da brauchte Besitzer Hans-Jürgen Thomas nicht zu zittern, denn ihr Runner-up  Alabastas Ornella Muti folgte mit respektablem Abstand (24,12) vor Lilli Vanilli van Dia-Robinne (24,24), Pink Hot Lady (NL, 24,56), Early Sunrise Arizona (24,59) und Ghan buri ghan's Sapphire Prim (NL, 24,94). Im Trial des siebenköpfigen Feldes hatte "Kiki" zwar unangefochten triumphiert, aber zum Schrecken des Besitzers den schwächsten Start ihrer Karriere abgeliefert. Doch als sich innen eine Lücke ergab, startete sie durch und zog auf und davon. 23,80 Sekunden zeigte die Uhr vor Pink Hot Lady (24,45), Arizona (24,59) und Sapphire Prim (24,63).

Rang fünf in 23,84 Sekunden belegte Quarterback vom rauhen Meer vor Crazy Runner's Quicktip (24,04) in der Rüden-B-Klasse. Der Familienkumpel von Jack Sullivan musste sich einem belgischen Quartett beugen, mit Night Flash Shotgun (23,204) an der Spitze vor Barchabell's Sterling (23,205), Vai Avanti Tiamo (23,662) und Slater (23,69). In den Trials hatte "Coopi" zunächst Rang zwei (23,60) hinter Slater (23,27) belegt, ließ Vaya con dios Cooper (B, 24,40) hinter sich. Dann war Rang zwei hinter Sterling (23,910) und Ghan buri ghan's The Mad Hatter (24,16) die Ausbeute für den Youngster (24,24). Damit sicherte er sich den Endlaufplatz unter schwarzer Decke.

Vierte Vertreterin aus unserer Zucht war Opal Tiara (Jana und Thorsten Müller). Sie war im ersten Vorlauf überhaupt nicht der Hund, den die Besitzer und auch wir von der Deutschen Kurzstreckenmeisterin und Vizederbysiegerin dieses Jahres kennen. Um nichts zu riskieren, zogen die umsichtigen Besitzer ihren Schützling, der nach 24,12 Sekunden als Dritter über die Linie gekommen war, zurück. Physisch und psychisch: Sei bald wieder top drauf, Ayda!

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Cluvenhagen, 23. September:

Eine traurige Nachricht hat uns heute erreicht: "Lupo" ist tot! Lupo, das ist der Rufname für M Double M vom rauhen Meer. Am 6. Mai war er 15 Jahre alt geworden, zunehmende gesundheitliche Probleme ließen keine andere Möglichkeit zu, als ihn jetzt gehen zu lassen. Wir trauern mit  Dr.es Dreyer und deren drei Töchtern um diesen liebenswerten Sohn von Villains del Abokhan und Golly Gosh vom rauhen Meer.

M Double M auf dem Weg zum Derbytriumph im ID 2008 wie gewohnt unterwegs in der Innenposition.

In all den Jahren war Lupo der Mittelpunkt seiner Hamburger Besitzer! Ein Familienhund par excellence! Auch sportlich machte er auf sich aufmerksam, lief aber nur im Sommer 2008 einige Rennen. Und diese sehr erfolgreich! So sicherte Lupo sich den Titel eines Internationalen Derbysiegers und des Landesrennsiegers Nord/MeckPom. Einen Topstart hinzulegen, das war seine Sache nicht. Aber dann zügig an die Rails zu gehen, das lag ihm im Blut. Und Kampfgeist! Ich sehe noch das Bild vor mir, wie er nach ungünstigem Rennverlauf mit einigen Kontakten als Zweiter hinter dem niederländischen Gast Napoleon im Internationalen  Derby auf die Zielgerade kam, und diesen dann noch sicher abfing. Klasse gemacht! Unter blau war er ins Rennen gegangen. Nach dem ersten Trial Schnellster der 15 Renner aus dem In- und Ausland, verzichteten die Besitzer klug auf den zweiten, damals noch fakultativen (!) Vorlauf. So war ein Kontrahent in Lauf zwei noch schneller, aber Lupo konnte sich einige "Körner" für das Finale aufbewahren. Die beiden Bilder erinnern an das Rennen in der Elbmetropole.

Lupo die Nummer eins in einem starken Rüdensextett.

Jetzt wünschen wir ihm, dass er diejenigen seiner Geschwister, die ebenfalls schon verstorben sind, wiedersieht. Und der Besitzerfamilie wünschen wir viel Kraft, über den Tod ihres Lieblings hinwegzukommen! Tschüß Lupo, warst ein toller Bursche!

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Kleind├Âttingen/CH, 22. September:

Ollie Fliptrik vom rauhen Meer hat am Sonntag in Kleindöttingen auf der 280m-Sandbahn in der A-Klasse der Rüdensprinter bei der Schweizer Kurzstreckenmeisterschaft den ersten Platz erkämpft. Im Vorlauf setzte sich der Schützling von Kaja und Christian Flögel mit 18,169 Sekunden knapp vor Winsome Yankees Hunter ((18,188) durch, dahinter folgten Dark Dragon's Captain America (CH, 18,750) und Gotham Running Spirit (CH, 19,138). Im anderen Lauf dieser Klasse setzte sich mit Fast Company's Commander in Chief (18,368) ebenfalls ein deutscher Gast durch. Runner-Up war Dark Dragon's Brian (CH, 18,690) vor Fast Company's Flying Shadow (CH, 18,722) und Romanow's Hobbit (CH, 18,870).

Damit hatte "Ollie" als Vorlaufschnellster das Finale unter roter Decke erreicht. Hier hatte der Dreijährige einen Topstart, setzte sich sofort in Führung. Doch nach ergiebigem Regen hatte die Maschine keinen richtigen Grip mehr, wurde phasenweise langsamer, sodass es nach Ansicht der Verantwortlichen keine reguläre Leistungsprüfung mehr war. Letztlich entschied das Schiedsgericht die Klassifizierung anhand des Trialresultats vorzunehmen. Das bedeutete Rang eins für Ollie vor Hunter, Commander in Chief, Brian, Flying Shadow und Captain America. Es hat wohl im Zusammenhang mit dem Regen und den daraus resultierenden technischen Problemen einige Aufregung gegeben. Dazu kann ich natürlich als nicht anwesend Gewesener keine Aussage treffen. Wir wünschen den Verantwortlichen vor Ort, dass das traditionelle Rennen im nächsten Jahr wieder in seit langen Jahren bewährter Manier stattfinden wird.

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Cluvenhagen, 15. September:

Zu Besuch bei Fotografin Regina Heuser waren Martina und Josef Brüggen in Kürten mit ihren Schützlingen. Ergebnis waren exzellente Aufnahmen, zwei davon zeigen einmal Doctor Dino vom rauhen Meer solo, einmal mit drei Galgas.

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Cluvenhagen, 09. September:

Familienduell beim Training: Prairie Bunny (sandfarben) und Molly Malone vom rauhen Meer bereiten sich aktuell auf ihre Teilnahme am Rennen in Greppin in elf Tagen vor. Die Besitzer Uta und Peter Keller schickten uns die wunderschönen Aufnahmen von Yvonne Schneeweiß.

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M├╝nster, 05. September:

"Obi" Vierter bei der EM! Eine erfreuliche Nachricht aus dem Westfälischen:

Zwei Teilnehmer unserer Zucht sind heute im Rahmen der Europameisterschaft in Münster auf der 350m-Sandbahn bei den Whippetrüden in dem 29köpfigen Feld an den Start gegangen, Oberbootsmann vom rauhen Meer (Simone und Kay Massow) und Quarterback vom rauhen Meer (Petra und Detlev Bentrup). Dabei zeigte "Obi" mit dem vierten Rang eine Superleistung! Aber auch "Coopi" vertrat seine Zuchtstätte eindrucksvoll! Klasse gemacht von beiden Athleten und ihren Besitzern!

Im ersten Durchgang setzte sich Oberbootsmann überlegen durch. Seine 22,18 Sekunden bedeuteten den fünften Rang im Zwischenklassement. Auf den Plätzen landeten deutlich zurück der niederländische Gast Kiamo van de Spaarnemeute (22,91), Norwegian Ridgeback (I, 23,259) und Ghan buri ghan's Wicked Game (CH, 23,34). In einem anderen der acht Trials dieses Durchgangs belegte Quarterback Rang drei. Wir haben uns daheim gefreut, dass der kleine Kerl mit 22,88 Sekunden sicher unter der 23-Sekunden-Barriere blieb, dabei OK Bleuy (F, 22,42) und Snoopdog (NL, 22,59) den Vortritt hatte lassen müssen.

Oberbootsmann on tour (Archivbild)

Beim zweiten Auftritt lieferte der Massow-Schützling 22,39 Sekunden ab. Damit wurde er Zweiter hinter Ready to Rumble (NL, 22,30), ließ Madaki's Faith No More (22,66) und Winsome Yankees Highflyer (23,37) hinter sich. Damit hatte Obi unter gelber Decke als Fünftschnellster den Endlauf erreicht. Quarterback verbesserte sich als Dritter hinter Oochigea's Rising Star (B, 22,22) und Winsome Yankees Irish Lad (I, 22,44) auf 22,85 Sekunden, Vierter Norwegian Ridgeback (23,03). Der knapp 18 Monate alte Youngster war insgesamt 22. in einem sehr starken Feld.

Quarterback in Aktion

Das Finale gestaltete sich erwartungsgemäß packend. Letztlich setzte sich der unter rot gestartete Rover (NL, 22,25) knapp vor der deutschen Nummer eins, Ghan buri ghan's Wade Wilson (22,30) durch. Bronze ging an den Belgier Royboy Runs for Liver Graft (22,44). Und dann schon Oberbootsmann (22,69), für den es in Kurve drei auch zum Körperkontakt gekommen war, nachdem er in der Gegengeraden die absolute Außenbahn genommen hatte. Nach einer kleinen "Formdelle" im Deutschen Derby hatte seine Besitzerin den Dreijährigen wieder exzellent in Schwung, toll hinbekommen! Er wird wie Youngster Quarterback seinem Anhang noch viel Freude bereiten! Rang fünf ging im Übrigen an Run before Beauty Quatai (22,82) vor seinem belgischen Landsmann Oochigea's Rising Star (22,88). 

Wir gratulieren allen Siegern und Finalplatzierten zum tollen Erfolg, allen Teilnehmern zum ehrenvollen Abschneiden! Gratulation aber auch an die neue Europameisterin Winsome Yankees Hazara und die Fünfte Fast Company's Dorie Stark bei den Hündinnen. Letztere, von der wir gehört haben, dass sie gerade die 100 Tage der Nachhitze 'rumhat (!), hat uns ein wenig auch beteiligt, denn ihr Vater, der unvergessene Vizeeuropameister früherer Tage von Familie Zuber, Surumu vom rauhen Meer, war ein herausragender Vertreter unserer Zucht. Und ein wenig Chauvinismus darf sein, wir wollen natürlich auch daran erinnern, dass gestern bei den Sprinterrüden Madaki's Metallica siegreich war, Zweiter Dévaj 1976 Daario, Vierter Winsome Yankees Hunter, Fünfter DeSantiano vom roten Schopf, eine eindrucksvolle Bilanz des Gastgeberlandes! Im Pendant der Hündinnen war Natalia Klytsko Twirlwind's für Deutschland Nummer eins!

Leider haben wir die EM daheim verfolgen müssen (Aber sehr informativ mittels der Videos von Julia Grünschneder auf fb!). Bei einer Tempoeinheit auf der Straße, Wettkampfersatz in Coronazeiten, habe ich mir einen Sehnenanriss am Sitzbein zugezogen. Moderat trainieren geht, Spazierengehen auch, Liegen auch, aber Sitzen ist schmerzhaft. Morgen um 17.15 wird entschieden: OP oder konservative Behandlung mit Laser- und Stoßwellentherapie. In jedem Fall hoffe ich, Karin am 2. Oktober zum Rennen in Hildesheim in die Domstadt begleiten zu können.

Zum Schluss: Ich habe aus der Stadt von Wiedertäufern, Westfälischem Frieden und Wilsberg absolut positive Resonanz über Atmosphäre und Ablauf der Titelkämpfe erhalten. Man darf als Windhundliebhaber froh sein, dass Gleichgesinnte bereit sind, den enormen organisatorischen Aufwand zu stemmen, und dass in so großer Zahl Enthusiasten aus dem In- und Ausland mit ihren Schützlingen dem Ruf gefolgt sind. Als Züchter und Besitzer sind wir dafür dankbar!

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Untersiebenbrunn/A, 23. August:

Schnelles Trio mit (v.l.) Cinderella, Peppy Lapeau, Echo.

Rang zwei in der Sprinterklasse der Hündinnen hat sich gestern auf dem 360m-Grasparcours im österreichischen Untersiebenbrunn beim Nationalen Rennen Peppy Lapeau vom rauhen Meer (Michaela Walk) gesichert. Einen Sieg feierte der Import aus Deutschland dennoch: Nach einem v2 in der Schau in der Wertung Schönheit & Leistung! Das Foto machte Leonie Wiesinger.

Den Vorlauf gewann die Hündin, die Ende Oktober zwei Jahre alt werden wird, in 23,63 Sekunden hauchdünn vor Dévaj 1976 Cinderella (23,64) und der mit Abstand gefolgten Echo Simeoni Whippster (25,18). Im Finale drehte Cinderella den Spieß herum, steigerte sich auf 23,42 vor "Peppy" (23,75) und Echo (25,42).

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Cluvenhagen, 21. August:

Traurige Nachricht haben wir von Kirsten und Boris Schäfer erhalten: Sie mussten Ustinov vom rauhen Meer gehen lassen, seine neuronale Problematik ließ keine andere Enscheidung zu. "Usti" wäre im Dezember 13 Jahre alt geworden. Kirsten schrieb unter anderem: "Dieser kleine , wunderschöne Hund hat immer alles gegeben und nie etwas eingefordert. Er war tatsächlich der unkomplizierteste Hund, den ich bisher hatte und es tat mir unsagbar leid, ihn so still leiden zu sehen." Wir trauern mit den Besitzern und wünschen Ihnen für die kommende Zeit viel Kraft, über den Verlust hinweg zu kommen. Die Fotos schickte uns Kirsten, sie erinnern an den liebenswerten Burschen.

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Hamburg, 16. August:

Da sind sie auf einem Bild vereint, die Teilnehmer vom rauhen Meer am gestrigen Tag des Deutschen Derbys auf dem Gelände des Norddeutschen Windhundrennvereins, dem wir herzlich zum 75jährigen Bestehen gratulieren. Nach der Ehrung präsentierten sich gemeinsam von links Schlachtenbummlerin Mila (für das Foto einfach 'mal adoptiert), Opal Tiara, Oberbootsmann, Schlachtenbummlerin Molly Malone (Vizederbysiegerin ID am Vortag), Prairie Bunny, Ottilie, Quezon City, Ollie Fliptrik und last not least Herr und Frau Wichtig: Rinaldo Rinaldini und Rotkäppchen Rubin, sechseinhalb Monate alt, die versprachen, im kommenden Jahr hier ihr Bestes zu geben.

Karin und ich waren uns auf der Heimreise einig, einen schönen Tag verlebt zu haben. Spannender Sport, nette Gespräche, der Regen hatte sich bald verzogen, Essen war auch lecker. Es passte. Auch die Organisation: Angenehm war, dass in zeitlicher Nähe nach der Ehrung die Resultate schriftlich vorlagen. Und auch 'mal ein Satz zum Ansager Frank Karnitzki: Sachlich informierend, mikrofonsicher, unaufdringlich. Habe von 1989 bis 2000 elf Jahre ehrenamtlich den Stadionsprecher bei größeren und kleineren Leichtathletikveranstaltungen gemacht, man darf die Bedeutung der Funktion nicht unterschätzen. Die sportliche Bilanz war für vom rauhen Meer mit mit zwei Vizetiteln sowie je zweimal Rang drei und vier auch sehr gut. Fotografiert habe ich in den Finals eingangs der Gegengeraden. Wie immer mag sich, wer will, Bilder 'runterladen, bei Publizierung bitte mit Quellenhinweis www.whippetzuechter.de

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Zweimal die Sprinterdamen, Carrera vorn, dahinter v.l. Quezon City, Deja Vu und Questa.

Nur vier Damen stellten sich in der Sprinterklasse der Hündinnen der Konkurrenz. Neben Quezon City vom rauhen Meer (Jessica Bergerweiß/Martin Dodl) noch Dévaj 1976 Carrera, Deja Vu vom roten Schopf und Crazy Runner's Questa. Favoritin Carrera, frisch gebackene Kurzstreckenmeisterin, wurde ihrer Rolle gerecht und gewann sowohl das Trial (22,78) als auch den Endlauf (22.51). Auch die Rangfolge auf den Plätzen war identisch: Questa (23,19/22,81) vor Deja Vu (23,43/23,08) und Quezon City (23,45/23,50).

Carrera die Titelträgerin vor Questa, Deja Vu und Quezon City.

Bei "Heidi" hoffe ich, dass die Bodychecks in den letzten Rennen, die die leichtgewichtige Hündin kassiert hatte (regelgerecht, aber trotzdem unangenehm) ihr nicht künftig unterwegs das Selbstvertrauen rauben, mit dem sie ansonsten reichlich gesegnet ist. Auch diesmal fehlte zumindest einmal nicht viel, und sie wäre von den Beinen gekommen. Aber sie wird das schon machen, und die erfahrenen Besitzer werden ihr dabei helfen.

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Scheinbar so einträchtig nebeneinander: Baron Bradley, Ollie Fliptrik und Hunter

Qualität ja, Quantität? Na ja... So stellte sich die Situation auch bei den Rüden der Sprinterklasse dar, in der sich fünf Starter um Siegeslorbeer bewarben. Den Vorlauf entschied Verbandsrennsieger Hunter of Villa Whippet (22,94) vor Ollie Fliptrik vom rauhen Meer (23,10) für sich, Dritter Dévaj 1976 Daario (23,13) vor Dark Dragon's Baron Bradley (23,58) und De Santiano vom Roten Schopf (23,69). Der Dritte war zunächst disqualifiziert worden, doch nach Videobetrachtung wurde das dis zurückgenommen. Fand ich erfreulich, dass die Entscheidungsträger den Mut dazu hatten, eine eigene Entscheidung zu korrigieren. Doch sollte man aufpassen, dass solche Videobetrachtungen jetzt nicht auf breiter Front Eingang ins Renngeschehen finden. Das sollte die absolute Ausnahme bleiben...

Die drei Sprinterjungs mit v.l. Hunter, Ollie Fliptrik und Baron Bradley.

Zum Finale trat nur noch ein Trio an. Hunter gewann Start-Ziel. Eingangs der Zielgeraden hoffte ich einen Moment, "Ollie" wurde ihn attackieren können, doch letztlich gewann der neue Derbysieger knapp, aber verdient in 22,72 zu 22,78, Dritter Baron Bradley (23,09). Der Sieger hatte zudem clever und konsequent die Innenbahn "gebucht", sodass sein Widersacher z.B. die Kurven 3 und 4 außen davon absolvierte... Ollie Fliptrik hatte erneut eine sehr solide Leistung geboten. Ich bin zuversichtlich, dass ihm auch der große Wurf ganz nach vorn bei einer Titeljagd noch gelingen wird.

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Zehn Hündinnen am Start! Das las sich nicht nur erfreulich, das war es auch! Zumal die Rennerinnen spannenden Sport boten! Allen voran Winsome Yankees Hazara, die mit 22,54 Sekunden gleich 'mal ein Ausrufungszeichen setzte. Hinter ihr liefen Prairie Bunny vom rauhen Meer (Uta und Peter Keller, 23,17) und Crazy Runner's Roxanne (23,63) ein. Vorlauf zwei sah Opal Tiara vom rauhen Meer (Jana und Torsten Müller, 23,399) als Siegerin vor Winsome Yankees Irish Penny (23,74), Ilena of blue line franconia's (25,63) und Hanadi el Schiras (26,06). Lauf drei dieser Klasse wurde eine Ausbeute von unserer Ottilie vom rauhen Meer (23,08) vor Dark Dragon's Brianna (23,996) und Ringeldingel vom Badenermoor (23,87).

Sechs ehrgeizige junge Athletinnen, v.l. Ottilie, Irish Peny, Brianna, Opal Tiara, Hazara und Prairie Bunny.

Den zweiten Lauf sicherte sich zunächst Hazara (22,63) sicher vor ihrer Zuchtgefährtin Irish Penny (23,58) und Roxanne (23,96). Dann überholte Ottilie (23,23) unmittelbar vor dem Ziel noch Opal Tiara (23,24), Dritte Ringeldingel (23,74). Zum Abschluss vor der Pause legte dann Prairie Bunny los, ließ Start-Ziel in 22,85 Sekunden Brianna (23,55), Ilena (25,11) und Hamadi (25,65) hinter sich.

Im Finale, das lassen schon die Zeiten vermuten, gab's dann reichlich Kontakt. Letztlich fing Hazara (23,24) die führende Opal Tiara (23,25) noch ab. Direkt dahinter außen Ottilie (23,30), die noch als Vierte mit Rückstand auf die Zielgerade gekommmen war, vor innen Prairie Bunny (23,39), dann etwas Abstand zu Brianna (23,55) und Irish Penny (23,86).

Mit Hazara gewann die rein läuferisch stärkste Hündin, die sich nach einer Störung unterwegs gut zurückkämpfte. Opal Tiara und Prairie Bunny sind sehr gute Starterinnen, pochen in der Regel auf die Innenbahn, die sich hier "Josy" gesichert hatte. Bei Opal Tiara gefiel mir, dass sie zwar diesmal nicht Start-Ziel unterwegs sein konnte, sich aber dennoch unterwegs in die Poleposition gebracht hatte. Prairie Bunny war nach ihrem souveränen Auftritt in Lauf zwei meine geheime Hoffnung vor allem im Hinblick auf ihre Willensstärke, in jedem Fall den Platz an den Rails einzunehmen. Es sah auch lange gut aus, doch blieb letztlich Rang vier. Aber diese Hündin wird sicher ihren Weg gehen, was natürlich auch für Kurzstreckenmeisterin Opal Tiara gilt.

Ehrung für Hazara, Opal Tiara, Ottilie, Prairie Bunny, Brianna und Irish Penny.

Ottilie machte vor den Augen ihrer Besitzerfamilie Stonis (unsere jüngste Tochter Rachel Klara mit Ehemann Sebastian und Töchterchen Marie Elisabeth kamen zu den Finals nach Hamburg) läuferisch enormen Eindruck auf mich. Aber sie geht weite Wege, auch ohne Not. Im 2. Vorlauf war sie Letzte, die vor ihr laufende Ringeldingel lief weit außen. "Frida" hätte nur geradeaus laufen müssen, legte aber Wert darauf, Ringeldingel ganz außen, fast an der Grasnarbe, zu überholen. Auch im Finale orientierte sie sich ganz nach außen. Dennoch lief sie im Endlauf nur fünf Hundertstel hinter der Siegerin ins Ziel. Sie hat nicht den explosiven Antritt wie "Ayda" und "Josy", verfügt aber über enorme Stamina. Jetzt ist sie bis 2022 wieder reiner Familienhund (wenn man von der Schau am 28.8. zu Körungszwecken absieht). Vor den nächsten Aufgaben im kommenden Jahr werden wir versuchen, sie für das innen Rennen zu begeistern. In jedem Fall ist sie, wenn man auf die Abstammung, ihr tadelloses Exterieur und ihren liebenswerten Charakter schaut, für uns eine absolute Zuchtperle.

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Unteres Bild: Wade Wilson auf dem Weg zum Sieg vor Oberbootsmann, Quicktip, außen Eskimo Joe, innen lauert der spätere "Vize" Irish Spirit, oben ist auch der Sechste The Mad Hatter hinten zu sehen.

Im Sechserfeld der Rüden gab's naturgemäß nur einen Trialdurchgang zu je drei Rennern. Zunächst gewann Verbandsrennsieger Ghan buri ghan's Wade Wilson (22,59) vor Winsome Yankees Irish Spirit (22,731) und Crazy Runner's Quicktip (23,52). Dann war Oberbootsmann vom rauhen Meer (22,734) sicher vorn vor Fast Company's Eskimo Joe (22,98) und Ghan buri ghan's The Mad Hatter (23,56).

Leistungsstarkes Rüdenfeld mit Wade Wilson, Irish Spirit, Oberbootsmann, Eskimo Joe, Quicktip und The Mad Hatter.

Favorit Wade Wilson sicherte sich Start-Ziel in Whippettagesbestzeit von 22,37 Sekunden den Derbytriumph. Oberbootsmann (22,75) lag lange auf dem Vizerang, wurde aber noch von dem jungen Irish Spirit (22,74) abgefangen, der mir auch sehr gefiel. Rang vier ging an Eskimo Joe, der nicht gut vom Start weggekommen war (22,95). Quicktip (23,51) und The Mad Hatter (23,61) komplettierten etwas zurück den Einlauf.

Oberbootsmann, ein angenehm ruhiger, nicht sehr großer Dreijähriger, setzte sich wie immer sehr gut ein, hatte aber erkennbar nicht seine Bestform zur Hand. So gesehen ein sehr gutes Ergebnis. Die rührigen Besitzer werden wissen, an welcher Stellschraube zu drehen ist (So wie es uns z.B. bei Ottilie's Problematik geht).

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Es war ein schöner Tag, unser Dank gilt den Rennern vom rauhen Meer und ihren Besitzern - es hat Spaß gemacht mit Euch! Allgemein noch ein Satz: Allen Zwei- und Vierbeinern des DWZRV, die die deutschen Farben bei der EM Anfang September in Münster vertreten, wünschen wir, um in die Pferdeterminologie zu wechseln, "Hals und Bein"!

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Hamburg, 14. August:

Spannende Duelle hat es heute auf der 350m-Sandbahn des Norddeutschen Windhundrennvereins gegeben. Der erste Tag des Derbywochenendes stand an, traditionell mit dem Internationalen Derby inklusive der Rahmenwettbewerbe für die Oldtimer über die kurze 270m-Distanz. Alles verlief für die deutschen und ausländischen Teilnehmer bei günstigen Witterungsbedingungen reibungslos. Für unsere Zuchtstätte gab es an diesem Tag einen Sieg, zwei zweite Ränge, einmal "Bronze"  sowie je einen fünften und sechsten Platz zu konstatieren. Ein insgesamt sehr erfreuliches Ergebnis. Die Bilder schickten uns Dirk und René Engmann.

Das Septett vom rauhen Meer nach getaner Tat, v.l. Millowitsch, Galileo, Molly Malone, Quisquis, Jack Sullivan, Gentildonna, Quarterback.

In der gemischten Seniorenklasse der Sprinter trafen die Bentrup-Schützlinge Gentildonna und Jack Sullivan vom rauhen Meer auf den belgischen Gast Oochigea's Melandri, bei seinem letzten Deutschlandauftritt vor drei Wochen in Hildesheim Dritter hinter "Jack" und dessen Wurfbruder Jakkalberry.

Im Trial triumphierte der ausländische Renner in 17,68 Sekunden vor der Vertreterin des weiblichen Geschlechtes (17,89) und Jack Sullivan (17,96). Letzterer hielt sich im Endlauf schadlos, siegte (17,87) vor Melandri (18,03) . Nicht beenden konnte "Donna" den Wettstreit, ein Krampf zwang sie zur Aufgabe. Nach Auskunft der Besitzer ist die Dame, die mit Saisonschluss ihre Karriere aus Altersgründen beenden muss, aber wieder wohlauf, erhielt ihre verdiente Abschiedsdecke. Jack und sein Anhang durften sich erneut über Platz eins freuen.

Oldtimersprinter mit v.l. Jack Sullivan, Melandri und Gentildonna.

Einen übermächtigen Gegner hatte Donnas Wurfbruder Galileo (Dirk und René Engmann) bei den Rüdensenioren. Bereits den Vorlauf dominierte der tschechische Toprenner und -vererber Fellini z Osirisova domu (17,41), doch blieb als Runner up auch "Leo" (17,95) unter der 18-Sekunden-Marke. Alabastas El Paso (18,30) und  Winsome Yankees Balintyre (19,29) komplettierten den Einlauf.

Diese Rangfolge ergab sich auch im Finale. Fellini (17,58) war die Nummer eins vor Galileo (18,18), El Paso (18,45)  und Balintyre (19,25). Leo hatte das Mögliche möglich gemacht!

Fellini der Seniorensieger vor Galileo und El Paso.

Neun Athletinnen stellten sich bei den Hündinnen der Konkurrenz um Titelehren. Darunter mit Molly Malone (Uta und Peter Keller) und Quisquis (Hans-Jürgen Thomas) auch zwei Bewerberinnen vom rauhen Meer.

Und die schlugen sich exzellent. Molly Malone kam zunächst als Siegerin (23,281) hauchdünn vor ihrer Zuchtgefährtin (23,288) über die imaginäre Ziellinie, Dritte Winsome Yankees Darkley (23,75). Dann war die knapp Vierjährige mit Steigerung auf 23,16 Sekunden Erste vor Fast Company's Chasing Farrah (23,30), und Alabastas Ornella Muti (23,40), Vierte Bina's Live vom roten Schopf. Den anderen Lauf (Eine Kontrahentin war beim ersten Auftritt nicht durchgelaufen, sodass jetzt zwei Viererduelle anstanden.) entschied der tschechische Gast Ronnie in 23,31 Sekunden vor Quisquis (23,62) für sich, Dritte Darkley (24,24) vor Crazy Candy Ready Go.

Im Finale, in dem Molly Malone und Quisquis unter weiß und schwarz starteten, sorgte Ronnie mit ihrem Auftritt dann dafür, dass der Titel nach Böhmen ging (23,02). Klasse erneut die Vorstellung von "Momo", die sich auf dem "Silberrang" behauptete (23,38). Den Rest des Feldes führte die Vorlaufschnellste Chasing Farrah an (23,64) vor Ornella Muti (23,70) und hauchdünn dahinter Quisquis (23,71) ins Ziel. Darkley war zurückgezogen worden, sollte eine Verletzung die Ursache sein, wünschen wir baldige Genesung. Kiki musste Lehrgeld zahlen. Ohnehin eher klein im Format, war sie ins Gedränge gekommen und unter Wert geschlagen. Das gleiche Schicksal ereilte im Übrigen Wurfbruder Quarterback (Petra und Detlev Bentrup) bei den Rüden, darauf komme ich noch. Wäre Mollys Mutter Contessa Maddalena nicht knapp elf, sondern sieben Jahre alt, kämen wir doch glatt in Versuchung, sie noch einmal verführen zu lassen...

Damenquintett mit v.l. Ronnie, Molly Malone, Chasing Farrah, Ornella Muti und Quisquis

Denn auch ihr Bruder Millowitsch vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann) schlug in der Elbmetropole im Zehnerfeld der Rüden eine scharfe Klinge, assistiert von seinen Zuchtkumpel Prince Ippi (Kay und Simone Massow) und Quarterback (Petra und Detlev Bentrup). Zunächst mussten Quarterback (genannt Cooper, aber im Größenvergleich zur Konkurrenz oft eher ein "Mini-Cooper", 23,14) und Millowitsch (23,22) die Überlegenheit des aus Belgien angereisten Old Road's Rallaello (22,66) anerkennen. In einem anderen Trial kam Prince Ippi (23,22) auf Rang drei, ließ Winsome Yankees Highflyer (CZ, 23,79) hinter sich, Sieger Ready to Rumble (B, 23,75) vor Remus vom Badenermoor (22,94).

Durchgang zwei sah "Coopi" auf Platz zwei (23,19) knapp hinter Ready to Rumble (23,14), Dritter Winsome Yankees Eyes like Jagger (B). Dann kämpften hinter Raffaello (22,67) "Willi" und "Theo" den letzten Finalplatz unter sich aus. Millowitsch setzte sich in 23,16 Sekunden durch, doch auch Prince Ippi (23,33) hatte nicht enttäuscht, sondern in seinem dritten Rennen wertvolle Erfahrung gesammelt.

Im Finale war gegen Raffaello (22,84) kein Ankommen, auch nicht für den Zweiten Ready to Rumble (23,15). Erfreulich der "Bronzerang" für Millowitsch (23,23), der die bereits mit Titeln an die Elbe gereisten Eoin (23,33) und Remus (23,46) hinter sich ließ. Quarterback trug die Rote Laterne ins Ziel (23,57). Er hatte wie seine Wurfschwester Quisquis kein störungsfreies Rennen gehabt, doch mit 17 Monaten Lebensalter kann man das ebenfalls unter Erfahrung verbuchen.

Schnelle Jungs bei der Ehrung, v.l. Raffaello, Ready to Rumble, Millowitsch, Eoin, Remus und Quarterback.

So, jetzt wird gepackt! Morgen geht's auch für uns nach Hamburg, wenn wir Ottilie vom rauhen Meer, Familienmitglied unserer jüngsten Tochter Rachel Klara Stonis und ihres Mannes Sebastian, an den Start bringen werden. Wir freuen uns schon auf den Tag.

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Zehlendorf, 09. August:

Kleine Dame ganz groß: Contessa Maddalena vom rauhen Meer (links) mit ihren Sprösslingen (v.l.) Sohn Millowitsch, Sohn Galileo, Tochter Molly Malone, Enkelin Prairie Bunny und Enkel Prince Ippi. Offensichtlich war gute Laune Trumpf!

Ein schönes Wochenende mit spannenden Wettkämpfen in angenehmer Atmosphäre haben  die Besitzer mit Whippies vom rauhen Meer nach eigenen Aussagen im Brandenburgischen verbracht. Die 350m-Sandbahn in Zehlendorf war am Samstag Austragungsstätte des Landessiegerrennens Berlin/Brandenburg (Rahmenwettkämpfe für Senioren 270m). Für vom rauhen Meer starteten fünf Renner, holten drei zweite Ränge sowie je einen dritten und vierten Platz. Die Bilder schickten uns Dirk und René Engmann.

Oldtimer mit (v.l.) Fellini, Galileo, Quirl und Pallaton

Galileo (Dirk und René Engmann) vertrat seine Zuchtstätte bei den gemischten Senioren. In seiner letzten Saison vor dem Ruhestand wusste "Leo" sich erneut gut in Szene zu setzen. Der Vizeweltmeister 2016 und mehrfache Rennchampion aus Tschechien, Fellini z Osirisova domu, war allerdings zu stark. Bereits im Trial setzte dieser sich in 18,01 Sekunden vor dem deutschen Rivalen (18,43) und seinem Landsmann Quirl Vlapan (18,93) sicher durch. Auch im Finale ließ sich der ausländische Gast nicht die Butter vom Brot nehmen, reüssierte in 18,08 Sekunden. Leo führte die Verfolger ins Ziel (18,47), blieb deutlich vor Quirl (18,82) und Pallaton vom Leineufer (18,86), Fünfte die einzige Lady im Endlauf, Olimpic Black Cat (PL, 19,71).

B-Klassenquartett mit (v.l.) Eskimo Joe, Prairie Bunny, C'Kavanaugh und Indira.

Je zwei Jungs und Mädchen traten in der gemischten B-Klasse an. Bereits den Vorlauf entschied Fast Company's Eskimo Joe (23,33) für sich, Runner up Prairie Bunny vom rauhen Meer (Uta und Peter Keller). Klar zurück folgte True Type C'Kavanaugh (25,38) vor Indira of blue line franconia's (26,45). Im Finale steigerte Eskimo Joe sich auf die Bahnrekordzeit und Whippettagesbestzeit von 22,86 Sekunden. "Silber" ging an Prairie Bunny (23,72) vor C'Kavanaugh (25,26) und Indira (26,12). Im zweiten Rennen ihrer Laufbahn zeigte "Josy" erneut eine sehr gute Leistung.

Schnelle Rennerinnen mit (v.l.) Chasing Farrah, Priscilla, Molly Malone, Essence of Life, Toulouse.

Ein Sextett bewarb sich in der Hündinnen A-Klasse um sportliche Meriten, darunter auch Molly Malone vom rauhen Meer (Uta und Peter Keller). "Momo" sicherte sich im Trial Platz zwei (23,83) hinter Fast Company's Chasing Farrah (23,42), aber vor Dévaj 1976 Toulouse (24,24). Im Endlauf war Chasing Farrah die Nummer eins (23,61) knapp vor Priscilla of Bohemian Snap Dogs (CZ, 23,63). Molly Malone eroberte "Bronze" (24,16), ließ die Vorlaufschnellste in 23,41 Sekunden, Essence of Life Cinpress (24,21), knapp hinter sich, Fünfte Toulouse (24,84) vor Culann's Wild at Heart (24,97). Momo bewegt sich weiter auf konstant gutem Niveau.

Ehrung der Rüden-A-Klasse mit (v.l.) Peruan, Millowitsch, Xanthios, Prince Ippi, Highflyer und Kiwi Soda.

Mit zwölf Startern war die Rüden-Klasse zahlenmäßig am stärksten vertreten. Dabei hinterließen die Vertreter vom rauhen Meer, Prince Ippi (Simone und Kay Massow) sowie Millowitsch (Dirk und René Engmann) in den Trials den stärksten Eindruck, gingen demgemäß unter rot unds blau in den Endlauf. Zunächst ließ Prince Ippi (23,33) den tschechischen Gast Peruan Bohemia Snap Dog (23,59) und Dew Verchache Diamond (PL, 27,80) hinter sich, Millowitsch (23,44) blieb deutlich vor Cloud Podsmrcku (CZ, 24,81). Durchgang zwei sah zunächst Prince Ippi, der mit 23,42 im Bereich seiner Leistung aus dem ersten Lauf blieb, vor Winsome Yankees Highflyer (CZ, 24,53) und Cloud (24,58). Millowitsch kam nach 23,69 Sekunden ins Ziel, Runner up Kiwi Soda Gentle Heart (24,39). 

Im Finale versemmelte der Vorlaufschnellste Prince Ippi den Start, wurde nach suboptimalem Rennverlauf in 24,33 Sekunden Vierter vor Highflyer (24,64) und Kiwi Soda (24,94). Millowitsch kam "so la la" ins Rennen, kämpfte aber unverdrossen und eroberte in 24,14 Sekunden den "Silberrang" deutlich hinter Peruan (23,59), Platz drei war die Ausbeute für Dévaj 1976 Xanthios (24,23). Für "Theo" war es das zweite Rennen. Er musste etwas "Lehrgeld zahlen", auf Sicht eine gute Investition. "Willy" gab nie auf, belohnte sich so mit Platz zwei.

Alle fünf vrM-Athleten marschieren jetzt am Derby-Wochenende in die Elbmetropole.

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Inzing/A, 02. August:

Was für ein Einstand! Im ersten Rennen ihres 22 Monate alten Lebens setzte gestern Peppy Lapeau vom rauhen Meer (Galileo vom rauhen Meer x Madam Brett) im Besitz der Tullnerin Michaela Walk auf der 390m-Grasbahn im österreichischen Inzing in der Sprinterklasse der Hündinnen gleich ein Ausrufezeichen und triumphierte! Exzellente 25,47 Sekunden zeigte die Uhr. Mit Dévaj 1976 Cinderella (25,61) kam unweit zurück eine gleichwertige Rivalin auf Rang zwei. "Bronze" ging an den schweizer Gast Zibidee of Goldenblue. Hier war die Lücke größer, wie die Zeit von 28,02 Sekunden zeigt. Den Vorlauf hatte Cinderella mit 25,81 Sekunden vor Peppy (26,09) und Zibidee (27,70) für sich entschieden. Einen Tag vor dem Sieg im CCLA-Rennen hatte der Walk-Schützling bei der CACA-Ausstellung in der Zwischenklasse von Richterin Szanka ein v erhalten. Damit hatte Peppy auch das CCLA für Schönheit und Leistung gewonnen. Das Foto der Renn-Siegerehrung habe ich der Seite des WRCT Inzing entnommen, dafür vielen Dank!


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Hannover, 31. Juli:

"Gold" für Opal Tiara (Familie Müller), "Silber" für Quisquis (Hans-Jürgen Thomas) und Quezon City (Jessica Bergerweiss), "Bronze" für Ottilie (Rachel Klara und Sebastian Stonis) sowie Ollie Fliptrik (Familie Flögel) und ein vierter Rang für Oscar Schindler (Ronja Hartmann), das ist heute bei der Deutschen Kurzstreckenmeisterschaft auf der 280m-Grasbahn in Garbsen die Ausbeute der Truppe vom rauhen Meer gewesen.

In der Aufzählung fehlt noch Quarterback (Familie Bentrup). "Coopi" wurde im siebenköpfigen Rüdenfeld zunächst im 1. Vorlauf Zweiter (18,47) hinter Ghan buri ghan's Wade Wilson (18,07), aber vor Alabastas Kostolany (18,87) und Culann's Voltage (19,40). Dann belegte der knapp 17 Monate alte Rüde erneut Rang zwei mit Verbesserung auf 18,34 Sekunden, ließ Dévaj 1976 Xanthios (19,17) und Voltage (19,49) hinter sich. Dabei hatte er sich jedoch eine Blessur zugezogen und aus dem Finalstart unter weißer Decke wurde nichts, da die Besitzer nachvollziehbar kein Risiko eingehen wollten und den "jungen Mann" zurückzogen. Wir wünschen gute Besserung!

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In der Sprinterklasse der Hündinnen gewann zunächst Dévaj 1976 Carrera das Trial des Viererfeldes (18,12) sicher vor Quezon City (18,51), Fallen Angel of Villa Whippet (19,15), Alabastas Laetitia hatte sich verletzt und den Lauf nicht beendet, auch hier: gute Besserung!

Sprinterdamen on tour, v.l. Fallen Angel, Quezon City und Carrera, auch bei einem Trio kann's eng werden:

Das Finale brachte erneut einen Start-Ziel-Sieg für Carrera, einen sicheren, wie der Abstand von 18,12 zu 18,51 der zweitplatzierten Quezon City und der Dritten Fallen Angel (19,15) zeigt. "Heidi" machte mit "Silber" das Mögliche möglich, wird sich mit mehr Routine vor allem in der Renngestaltung weiter steigern, eine junge, vielversprechende Lady. Den Schock, als sie vor zwei Wochen in einem gemischten Rennen einige "Bodychecks" zu verdauen hatte, hat sie offensichtlich gut überstanden, charakterlich ist sie ohnehin top!

Damentrio mit (v.l.) Carrera, Quezon City und Fallen Angel. 

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Acht große Jungs warfen in der Sprinterklasse der Rüden ihren Hut in den Ring, darunter auch die Wurfbrüder Ollie Fliptrik und Oscar Schindler. Ersterer wurde zunächst Zweiter in exzellenten 17,87 Sekunden hinter dem Berliner Favoriten Madaki's Metallica (17,49), der gleich den bisherigen Bahnrekord pulverisierte. Rang drei ging an den frischgebackenen Verbandsrennsieger Hunter of Villa Whippet (18,07) vor Irvine of Svantevit (20,00). Im anderen Lauf setzte sich Ghan buri ghan's Sweeney Todd (18,04) vor Dévaj 1976 Whiskey on the Rocks (18,45), Oscar Schindler (18,49) und Manitu Agita (20,92) durch.

Beim zweiten Auftritt lieferte Metallica 17,74 Sekunden ab, Runner up Whiskey on the Rocks (18,40) vor Hunter (18,48) und Manitu Agita (21,40). Auch Sweeney Todd (17,97) behauptete sich erneut, ließ das Brüderpaar Ollie Fliptrik (18,06) und Oscar Schindler (18,18) hinter sich, Vierter Irvine (20,53).

Zweimal Sextett der Sprinterrüden beim Finalauftakt, v.l. Ollie Fliptrik, Whiskey on the Rocks, Hunter, Oscar Schindler, Sweeney Todd, Metallica:



Im Endlauf erwischte Metallica einen suboptimalen Start, kam aber eingangs Kurve drei nach vorn und gewann noch sicher in 17,68 Sekunden vor Sweeney Todd (18,15), Ollie Fliptrik (18,19), Oscar Schindler (18,32), Hunter (18,40) und Whiskey on the Rocks (18,56). "Oscar" kam wie gewohnt auf schnellen Beinen ins Rennen, vor allem im zweiten Durchgang imponierte er mir mit seinen 18,18 Sekunden. Er ist nach langer Verletzungspause im Aufwind. "Ollie" zeigt konstant Leistungen auf hohem Niveau. Manchmal fehlt ihm ein wenig Rennglück, aber das gleicht sich im Sportlerleben zumeist auf lange Sicht aus.


Ehrung für (v.l.) Metallica, Sweeney Todd, Ollie Fliptrik, Oscar Schindler, Hunter und Whiskey on the Rocks.

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Drei Rennerinnen vom rauhen Meer in der zehnköpfigen Hündinnenkonkurrenz am Start der im ersten und zweiten Durchgang jeweils drei Trials, und alle sechs Vorläufe wurden vom vrM-Trio gewonnen. Zum Aufkakt triumphierte Ottilie (18,24) ungeachtet eines mäßigen Starts vor Dragonfly vom Roten Schopf (18,92) und Culann's Wild at Heart (19,37). Dann lag Quisquis (18,40) vor Racing King's Quadrophenia (18,56) und Vitesse Pearl Shot (21,15) in Front. Und schließlich triumphierte Opal Tiara in Laufbestzeit des ersten Durchgangs dieser Klasse (18,15) gegen Bina's Live vom Roten Schopf (19,06), Alabastas Ornella Muti (19,19) und Crazy Candy Ready Go (19,27).

Wie gewohnt mit Blitzstart ließ sich beim zweiten Erscheinen Opal Tiara in 18,26 nicht die Butter vom Brot nehmen, klar zurück Ornella Muti (19,20) und Bina's Live (19,21). Dann setzte sich Ottilie, erneut mäßig gestartet, in 18,31 Sekunden vor Dragonfly (28,98) und Crazy Candy (19,27) in Szene. Quisquis, gewohnt hervorragend ins Rennen gekommen, ließ in 18,39 Sekunden Quadrophenia (18,49), Wild at Heart (19,38) und Pearl Shot (20,77) hinter sich.

Aufmerksam von der Kamera verfolgt: Der Finalauftakt der Hündinnen in vier Augenblicken nach dem Start, von links Dragonfly, Ottilie, Bina's Live, Quadrophenia, Quisquis, Opal Tiara:


Damit waren Opal Tiara, Ottilie und Quisquis im Finale unter rot, blau und weiß am Start. Hier ließ Opal Tiara nichts anbrennen, verbesserte sich Start-Ziel als neue Kurzstreckenmeisterin sogar auf 18,13 Sekunden. Und nicht nur das: Sie stellte damit auch den Bahnrekord ein! Quisquis behauptete nach ebenfalls wie gewohnt schnellem Auftakt knapp gegen die heranrückende Ottilie (18,355 zu 18,36). Quadrophenia auf Platz vier (18,54) deutlich vor Dragonfly (19,09) und Bina's Live (19,29) komplettierten den Einlauf.

Auszeichnung, für (v.l.) Opal Tiara, Quisquis, Ottilie, Quadrophenia, Dragonfly und Bina's Live.

Von Opal Tiara habe ich jetzt in Hildesheim und Hannover sechs Topstarts hintereinander gesehen! Beeindruckend von der verdienten neuen Titelträgerin. Sie geht jetzt ins Deutsche Derby in zwei Wochen. Da wird sie auch ihre heutigen vrM-Rivalinnen wiedertreffen. Quisquis gefiel wie gewohnt durch sehr gute Starts, hielt die heranrückende Ottilie mit Kampfgeist nieder. Unser Familienhund "Frida" kam nach mäßigem Start in die Bedrouille, wie obige Bilder zeigen. Aber: Alles lief regelkonform.

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Letztlich war es erfreulich, dass nach meinem Eindruck in allen vier Whippetklassen der jeweils an diesem Tag stärkste Hund gewonnen hat. Können soll auch belohnt werden. Mir selbst haben nette Gespräche und spannende Läufe über ein Stimmungstief hinweggeholfen. Ob beim eigenen Lauftraining oder beim Hundespaziergang oder -training: Keine Ahnung! Jedenfalls hatte ich einen Tag nach dem VSR abends eine Zecke an der Innenseite des linken Oberschenkels. Karin hat sie entfernt, wie auch bei den Hunden fachgerecht. Aber es bildete sich eine Rötung und gestern war ich beim Arzt. Diagnose: Borreliose. Jetzt nehme ich seit gestern für 14 Tage morgens und abends ein Antibiotikum. Eigenes Training nur locker aerob, Wettkämpfe, habe ich entschieden, in diesem Jahr nicht mehr. Ein Bekannter hat sich in ähnlicher Situation durch zu frühe Belastung eine Myokarditis zugezogen. Also: Passt auf Euch auf, nehmt, wenn so etwas geschieht, die Sache ernst! Nächste Aufgabe ist für einige unserer Renner Zehlendorf, anschließend Hamburg, bis dann!

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Hildesheim, 26. Juli:

Viel Mühe haben sich die Verantwortlichen des Windhundrennvereins Niedersachsen am Wochenende mit ihren Veranstaltungen gegeben. Wir waren gestern beim 2. DWZRV-Siegerrennen/Landessiegerrennen auf der Anlage mit der 365m (Senioren 280m-)-Sandbahn zu Gast und haben uns wohlgefühlt. Auch sportlich lief es für unsere Zuchtstätte sehr gut, standen doch am Schluss fünf Rennerfolge (plus 1x S&L) sowie vier zweite und zwei dritte Ränge auf der Habenseite der Bilanz. Dank an die Renner und ihre Besitzer für die Engagements! Wir sind stolz und freuen uns mit Euch!

Für mich als "Dinosaurier", der immer noch gern Zeiten, Platzierungen und Notizen in ein Programm schreibt, ist es zunehmend schwierig. Doch ist auch nachzuvollziehen, wenn Vereine Kosten sparen wollen. Aber wenn entweder ein Programm, wie hier geschehen, im Vorfeld veröffentlicht wird, oder, wie in diesem Jahr auch schon erlebt, die Teilnehmer das Programm zuvor gemailt bekommen, ist alles bestens. Leider klappte es in den Endläufen (Standort eingangs der Zielgeraden) nur bis zum B-Klassenfinale mit den Bildern problemlos, habe auch da gerade noch die Erste erwischt, dann musste ich den Chip wechseln. Ehrungen sind wieder "geglückt".

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Klare Sache für Galileo, Now or Never und Balintyre sind ihm auf den Fersen...

Vier Oldtimer stellten sich bei den gemischten Senioren der Konkurrenz, darunter die Geschwister Gondola (Hanna Hillers) und Galileo (Dirk und René Engmann) vom rauhen Meer. Im Vorlauf war "Leo" sofort vorn, "Enie" machte sich auf die Verfolgung. Plötzlich nahm sie enorm Fahrt 'raus, da musste man sich schon Sorgen machen. Letztlich ist es wohl nach heutigem Gespräch mit Hanna so, dass ihr Schützling einen Muskelabriss hat. Wir wünschen der Rekonvaleszentin gute Besserung. Den Lauf gewann Galileo in 18,61 Sekunden vor al Fao's Now or Never (19,15) und Winsome Yankees Balintyre (20,27). Gondola trudelte "mit gebremsten Schaum" ins Ziel, aber natürlich war für sie Schluss. Bei der Siegerehrung kam sie dennoch aufs Podest, erhielt wie die anderen ihr Abschiedskissen. Eine schöne und geschmackvolle Gabe.


Galileo, Now or Never und Balintyre noch einmal im Mittelpunkt, nicht zu vergessen das gesundheitliche Sorgenkind Gondola rechts.

Im Finale schuf Galileo gleich klare Verhältnisse, gewann Start-Ziel unangefochten in 18,62 Sekunden vor Now or Never (18,96) und Balintyre (20,89). Leo darf weiter zeigen, was er noch drauf hat, über Zehlendorf geht's nach Hamburg zum Derbywochenende.

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Unterwegs: Gentildonna vor Feuernelke, Sweety und Nancy

Klare Sache auch für Gentildonna vom rauhen Meer (Petra und Detlev Bentrup) bei den Seniorinnen der Sprinterklasse. Bereits im Vorlauf lag sie in 18,58 Sekunden deutlich vor ihrer Zuchtgefährtin Feuernelke (Barbara Gaffert, 19,44), Dévaj 1976 Sweety (19,70) und Crazy Runner's Nancy (20,70). Im Finale bestätigte "Donna" mit 18,62 diese Zeit, auch "Maily" blieb als Zweite in 19,48 Sekunden im Bereich ihrer Trialzeit. Dahinter kam Sweety (19,94) vor Nancy (20,56) ins Ziel.

Vier jung gebliebene ältere Damen, v.l. Gentildonna, Feuernelke, Sweety und Nancy.

Für die Siegerin steht Mitte August das Derbywochenende an. Wie ihre Geschwister ist sie für ihr Alter noch topfit. Wir haben es immer bedauert, dass vom Sextett der Contessa-Maddalena-Sprösslinge des G-Wurfes nur drei auf die Bahn kamen. Feuernelke hielt sich unerwartet gut, liegt ihr letztes Rennen doch lange zurück. Aber Mayle ist nicht nur schön, sondern auch schnell. Wenn Eilenburg im Oktober gezogen werden kann, wird sie dort ihr letztes Rennen laufen, ansonsten war dies die Abschiedsvorstellung. Alles Liebe und Gute für die Pensionärin und ihren Anhang!

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Jack Sullivan (blau) im Endlauf mit Bruder Jakkalberry vorn

Das Pendant der Rüden sah im Vorlauf den belgischen Rennchampion 350m/2017 und 280m/2016, Oochigea's Melandri (18,47), vor dem Brüderpaar Jack Sullivan (Petra und Detlev Bentrup, 18,74) und Jakkalberry vom rauhen Meer (Julia und Leif Bottke, 18,75) vorn, die nahezu einträchtig ins Ziel kamen.

Im Finale erwischte der belgische Gast einen extrem schwachen Start. Da war gegen das deutsche Brüderpaar nichts mehr zu machen. Letztlich machte sich auf der Zielgeraden Jack Sullivan deutlich von seinem Bruder frei, siegte in 19,18 Sekunden vor Jakkalberry (19,54), dem Melandri, dessen Sohn Early Alaska Sunrise in dem von Dévaj 1976 Black Panther knapp vor Quantero vom Badenermoor und Dévaj 1976 Daario gewonnen Wettkampf der Sprinterrüden Fünfter wurde, zuletzt noch dicht "auf die Pelle rückte" (19,60).

Altherrentrio mit Jack Sullivan, Jakkalberry und Melandri (v.l.)

"Jack" ist auf seine alten Tage, wenn man das bei einem Sechsjährigen schon sagen darf, dank gezieltem Training ein konstant guter Starter geworden. Er wird wie Bruder "Berry" auch bei den Senioren weiter eine scharfe Klinge schlagen. Letzterer hat sich nach Verletzungspause erstaunlich gut vorgestellt. Noch nicht so explosiv im Antritt wie gewohnt, doch warum sollte das nicht zurückkommen... Für ihn war erst einmal wichtig, gesund aus dem Rennen zu kommen.

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Fünf Starterinnen bewarben sich in der Hündinnen-B-Klasse um sportliche Meriten. Im Trial erwischte Prairie Bunny vom rauhen Meer (Uta und Peter Keller) den besten Start, blieb konsequent innen und lag im Ziel in 24,03 Sekunden vor ihrer Zuchtgefährtin Ottilie, die im Besitz unserer jüngsten Tochter Rachel Klara und deren Ehemann Sebastian steht (24,25). Dragonfly vom Roten Schopf (25,22), Ilena of Blue Line franconia's (26,83) und Hanadi el Schiras (27,03) komplettierten den Einlauf.

Erstes Rennen, erster Sieg: Prairie Bunny vom rauhen Meer

Das Finale sah erneut Prairie Bunny mit Blitzstart vorn, Ottilie machte sich an die Verfolgung. Ende der Gegenseite schloss Ottilie auf, wollte innen vorbei, lief dabei aber auf die Kontrahentin auf und verlor entscheidenden Boden. Letztlich gewann die Trialsiegerin auch den Endlauf verdient (23,94) vor ihrer Widersacherin (24,19). Auch die weitere Rangfolge bestätigte das Vorlaufergebnis, Dragonfly (25,00) blieb vor Ilena (26,44) und Hanadi (27,12).

Siegerin "Josy" hatte eine exzellente Rennpremiere. Gut vorbereitet startete sie zweimal top, zog konsequent nach innen und hatte auch das nötige Stehvermögen. Sie wird die nationale Spitze bereichern, geht ins Derby. Kontrahentin Ottilie erlitt im vierten Rennen die erste Niederlage, startete nach den Topstarts in Offenbach wie zuletzt in Köln und Hannover nicht gut. Sie wird's lernen, doch ist sie für unsere Familie als Barbarossa-Enkelin aus einer Boris-Tochter/Brett-Enkelin in erster Linie eine Zuchtperle.

Prairie Bunny, Ottilie, Dragonfly, Ilena und Hanadi bei der verdienten Ehrung.

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Eine klare Sache schien der zehnköpfige Wettkampf der Hündinnen-A-Klasse spätestens nach den Trials zu sein. Zu überlegen hatte Winsome Yankees Hazara ihre Vorlauferfolge gestaltet. Nicht zuletzt dokumentiert durch die Zeiten von 23,66 und 23,70 Sekunden. Vom rauhen Meer hatte zwei Eisen im Feuer. Zunächst Molly Malone (Uta und Peter Keller). "Momo" lieferte in Lauf eins 24,22 Sekunden ab, wurde Zweite hinter Hazara, blieb vor Bina's Live vom Roten Schopf (25,15). Anschließend belegte sie Rang eins (24,29) vor Priscilla Bohemia Snap Dog (CZ, 24,51) und Bina's Live (25,14). Damit war der Endlauf unter weißer Decke erreicht.

Dort begegnete sie ihrer Zuchtkollegin Opal Tiara (Familie Müller). "Ayda" ließ sich zunächst in 24,02 Sekunden die Butter nicht vom Brot nehmen, gewann vor Coraline Fancy That (24,42) und Dark Dragon's Brianna (24,76). Dann bestätigte sie diese Zeit auf die Hundertstel beim Erfolg gegen Coraline (24,36) und Quintanera vom Badenermoor.

Schnelles Damensextett mit Opal Tiara, Hazara, Molly Malone, Priscilla, Brianna und Coraline.

Im Finale erwischte Opal Tiara einen Blitzstart und übernahm sofort die Poleposition. Das sah lange erfolgversprechend aus, doch zu Beginn der Zielgeraden brachte sich Favoritin Hazara in Stellung. Doch Ayda hielt dagegen, rettete einen hauchdünnen Vorsprung von fünf Tausendstel ins Ziel. 24,13 Sekunden zeigte die Uhr für Opal Tiara, 24,135 für die Kontrahentin. Unangefochten holte Momo dahinter "Bronze" (24,45). Das hintere Trio führte Priscilla (24,70) an vor Brianna (24,79) und Coraline (24,84).

Opal Tiara hat in jeder Hinsicht positiv überrascht. Die wie Zuchtgefährtin Molly Malone eher kleine Hündin brachte drei Blitzstarts aufs Geläuf, Belohnung auch für die Besitzer für das "Start-Sondertraining" in Eilenburg. Ayda soll sich jetzt bei der KSM und im Derby bewähren. Molly Malone liefert in jedem Rennen das Bestmögliche ab, gefällt vor allem auch durch ihre Konstanz.

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Auszeichnung für Peruan, Millowitsch, Prince Ippi und Dellinger

Nach Tschechien ging der Sieg bei den Rüden der A-Klasse. Peruan Bohemia Snap Dog, unter blauer Decke gestartet, sicherte sich das Finale in 23,80 Sekunden vor Millowitsch vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann, 24,00), dessen Zuchtgefährten Prince Ippi (Simone und Kai Massow, 24,005) sowie Dellinger Ready Go (24,28). Damit hatte "Willy" nach dem sg am Samstag in der Schau auch den S&L-Triumph unter Dach und Fach!

Sieben Rüden waren angetreten, da es im ersten Durchgang zu einer Disqualifikation gekommen war, blieb den Athleten der zweite Vorlauf erspart. Zunächst hatte Dellinger (24,44) vor Winsome Yankees Eoin (24,55) und Prince Ippi (24,57) gewonnen, doch kann man "die Zeiten vergessen", da es unterwegs zu erheblichen Kontakten gekommen war. Dann setzte sich Oberbootsmann vom rauhen Meer (Simone und Kay Massow, 23,85) durch vor Peruan (23,87) und Millowitsch (24,25).

Vor dem Finale wurde Oberbootsmann zurückgezogen, da die Besitzerin kein Risiko eingehen wollte. Obi und Prince Ippi sind noch nicht direkt gegeneinander gelaufen, und für "Theo" war es das erste Rennen, das er aufgrund der speziellen Zeitenregelung bei den Lizenzläufen gleich in der A-Klasse bestreiten musste. Oberbootsmann wird aber weiter seinen Mann auf bestem Niveau stehen. Familien- und Zuchtkumpel Prince Ippi hielt sich hochachtbar.  Ihm fehlte Stamina, warum, werden die rührigen Besitzer eruieren. In jedem Fall ist auch er ein toller Bursche. Millowitsch verfügt mittlerweile über beeindruckende Konstanz, macht zumeist das Beste aus der vorgefundenen Situation, so auch heute. Die Zeiten, wo Willy auch 'mal einen Start versemmelte, sind offensichtlich vorbei. 'Mal sehen, wie es in Zehlendorf und im Int. Derby läuft...

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Das war's für heute. Jetzt schaue ich mir mit Karin die Olympiaaufzeichnungen an. Allerdings muss ich gestehen: Corona wirkt auch hier. So gepackt wie in meinem bisherigen Leben bin ich von Olympia diesmal nicht.

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