Cluvenhagen, 24. Mai:

Noch dreimal schlafen, dann geht's los: Kommenden Freitag fahren wir nach Bermatingen in eine Ferienwohnung. Am Wochenende treffen wir uns mit "rauhen Meeren" auf der dortigen Bahn, Samstag Schau, Sonntag Rennen. Und wir sind zum ersten Mal am Bodensee, wollen die Zeit vor allem auch touristisch nutzen. Pfingstsamstag werden wir wieder daheim sein!

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Cluvenhagen, 24. Mai:

In der letzten Woche haben wir über den Tod von Qualtinger vom rauhen Meer berichtet, aktuell erreichte uns eine traurige Nachricht über Seargeant Pepper vom rauhen Meer. "Chili", so erfuhren wir von den Besitzern Elke Lüllmann und Ralf Ehresmann, ist seit heute nicht mehr unter uns.

So eine Information ist immer Anlass zu einer kleinen historischen Retrospektive. Chili war von Anfang an in seinem häuslichen Rudel mit den Wurfbrüdern High Baroque und Hamond vom rauhen Meer ein Integrationsfaktor. Bewegungsfreudig, aber nie hektisch, passte er gut zu den beiden "Platzhirschen", hielt die letzten Jahre solo die innerfamiliäre Whippetfahne hoch. Auf der Rennbahn verfügte er über eindrucksvolles Können, gewann mit dem Wettbewerb "DWZRV-Jubiläumssieger 2009" in Bad Homburg sogar ein Titelrennen. Schneller Antritt, das war sein Markenzeichen, doch kam er ab und an verspätet aus der Box und neutralisierte damit seine Stärke.

Wir trauern mit Elke und Ralf um diesen freundlichen Burschen, werden ihn immer in Ehren halten. Die Bilder zeigen Chili, der im November 15 Jahre alt geworden wäre, zunächst vor Ralf auf dem Siegerpodest, dann solo im Ruhemodus und schließlich zweimal on tour.

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Zehlendorf, 21. Mai:
Schnelles Trio: Oberbootsmann, Millowitsch, Xanthios
Nahtlos an seine Klasseleistung von vor sechs Tagen, als er in Hildesheim die Deutsche Kurzstreckenmeisterschaft gewann, hat Oberbootsmann vom rauhen Meer heute beim Nationalen Rennen auf der 270m-Sandbahn in Zehlendorf angeknüpft. Bereits im Trial knackte der knapp Vierjährige den Bahnrekord, lief 17,82 Sekunden. Als Sieger des Finals steigerte "Obi" sich noch einmal auf 17,74, blieb damit klar vor seinem Zuchtgefährten Millowitsch (18,64, VL 18,57) und Dévaj 1976 Xanthios (18,71, VL 18,44). Obi und Willy: Habt Ihr super gemacht, Glückwunsch von Karin und mir auch an die Besitzer Simone und Kay Massow sowie Dirk und René Engmann.

Oberbootsmann vom rauhen Meer

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Cluvenhagen, 20. Mai:

Ein ergreifendes Erlebnis ist für uns im Rahmen der Deutschen Kurzstreckenmeisterschaft in Hildesheim am Sonntag die letzte Begegnung mit Qualtinger vom rauhen Meer von Dirk und René Engmann gewesen. Noch einmal durfte der greise ältere Herr mit auf die Rennbahn, war auch sichtlich neugierig auf die knapp zwölf Wochen alte Salamanca vom rauhen Meer von Hanna Hillers. Die beiden Bilder zeigen "Quincy" mit der kleinen "Sally" und mit Dirk. Am Montagabend war dann für die Besitzer und uns der traurige Moment da. Dirk und René riefen an, dass Quincy erlöst worden sei.

Wir trauern mit den Besitzern um diesen angenehmen und liebenswerten Burschen, der auf der Rennbahn durch einen exzellenten Antritt gefiel. Die unteren Bilder sind entstanden beim Rennen Großer Preis von Weser-Ems im Juni 2009, den er unter schwarzer Decke gewann, auf den nächsten Plätzen Wurfbruder Qsar sowie die Zuchtkumpel San Vicente und Sergeant Pepper. Mach's gut, Quincy, wir vergessen Dich nicht!

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Cluvenhagen, 18. Mai:

Bandola_vom_rauhen_Meer_02.jpg

Bandola vom rauhen Meer unter schwarzer Decke in Führung beim Finale des UICL-Rennens, des Titelrennens des damaligen europäischen Windhundverbandes UICL. Am Schluss siegte "Bandi" (Boy vom Sonnenhügel x Powerplay's Hedda) gegen 39 Rivalinnen vor ihrer gleichwertigen schweizer Kontrahentin und Lokalmatadorin Maureen of Goldenblue. 1985 in Versoix ging das packende Rennen über die Bühne. Gratuliert hat uns damals auch der von uns sehr geschätzte Züchter Hans Nottbrock aus Gütersloh ("vom Buchwald") herzlich. Und hinzugefügt: "Eure Freude wird noch größer, wenn ein selbst gezüchteter Hund an einem erfolgreichen Wurf beteiligt ist!"

Anlässlich der für uns so erfolgreich verlaufenen Deutschen Kurzstreckenmeisterschaft am vergangenen Sonntag in Hildesheim mit unter anderem den eintragungsfähigen Titeln 251 und 252 seit Beginn unserer Zucht bin ich gedanklich wieder zu den ersten Jahren zurückgekehrt. Wieviel Zeit ist doch seit Versoix vergangen! Und aktuell?

Vertreter aus fünf Würfen vom rauhen Meer sind vorgestern in der Bischofsstadt an den Start gegangen: M, N, O, P und Q. In den Würfen M und O sind Ahnen vom rauhen Meer in den ersten sieben Generationen vertreten, bei N, P und Q sind es gar acht! Liest sich wie ich finde beeindruckend! Zeigt aber auch, dass uns dieses Hobby durch mehr als die Hälfte unseres Lebens begleitet. Das Hobby, die zahlreichen tollen Renner aus Deutschland und dem Ausland sowie die vielen netten Windhundfreunde, die wir kennenlernen durften. Dafür danken wir Gott und hoffen, dass wir noch einige Jahre an Bord sind!

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Hildesheim, 17. Mai:

Alt und jung, zwei- und vierbeinig, nach der Ehrung war die vrM-Familie entspannt und guter Dinge!

Einen wunderschönen Tag haben wir vorgestern als Schlachtenbummler derer vom rauhen Meer erlebt. Und ja, es war mit zwei Titeln, einem zweiten Platz und zwei dritten Rängen, dazu einmal Platz vier, zweimal acht, einmal neun und einmal zehn, auch ein erfolgreiches Abschneiden! Das macht uns stolz macht auf unsere Renner und ihre Besitzer, denen wir herzlich gratulieren!

Aber es war vor allem auch ein Tag in harmonischer Atmosphäre bei schönem Wetter! Nette Gespräche, gutes Essen, einfach alles, was in positivem Sinn dazugehört. Grundlage war eine reibungslose Organisation, auch dafür danke! Die Hauptverantwortlichen für Letzteres wurden vor der Siegerehrung gewürdigt (unteres Bild). Und: Nach meinem Dafürhalten war die nicht einfache Zusammenstellung der Läufe absolut zufriedenstellend erfolgt! Abschließend, und dann reicht's aber auch mit dem Lob: Die Verlegung der Siegerehrung vor Jahren von der Platzmitte an den jetzigen Ort am Rand war eine kluge Entscheidung, die sich aus meiner Sicht bestens bewährt hat!

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In vier Klassen wurden bei den Whippets die Champions gesucht! Die Bilder zeigen zunächst unsere Hunde im ersten Vorlauf auf den ersten Metern, dann im Finale ausgangs der Zielkurve und zuletzt bei der Ehrung. Wie seit eh und je mag sich, wer möchte, das, was ihn interessiert, herunterladen. Ich bitte jedoch bei Publizierung um Angabe der Quelle.

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17 Athletinnen traten bei den Hündinnen der A-Klasse an. Darunter mit Winsome Yankees Hazara die amtierende Europameisterin und mit Opal Tiara vom rauhen Meer (Jana und Torsten Müller) die Titelverteidigerin. Aus unserer Zucht begleiteten sie die Vizekurzstreckenmeisterin Quisquis (Hans-Jürgen Thomas), Prairie Bunny (Uta und Peter Keller), Nebraska Tornado (Yvonne Gerlach) sowie Prairie Bunny's Familiengefährtin Molly Malone.

Die Bilder vom ersten Trial zeigen zunächst unter rot Prairie Bunny ("Josy"), die in 18,46 Sekunden gewann. Dann, ebenfalls als Siegerin, unter blau Quisquis ("Kiki", 18,59). Auf dem dritten Foto sehen wir unter rot Opal Tiara ("Ayda"), Laufbeste in 18,42 Sekunden und unter weiß Nebraska Tornado ("Pebbles"), in 19,06 Laufdritte. Ebenfalls für sich entschied Molly Malone ("Momo") in 18,83 Sekunden ihr Duell unter blauer Decke, zu sehen im vierten Bild.

Durchgang zwei brachte Prairie Bunny mit Steigerung auf 18,30 Sekunden als Lauferste, Opal Tiara war ebenfalls vorn, rannte 18,55, gefolgt von Molly Malone (18,92). Zweite ihres Auftritts war Nebraska Tornado, die sich auf 18,85 verbesserte. Auch Quisquis kam als Erste ins Ziel, ebenfalls mit Steigerung auf 18,37.

Damit waren Momo als Achte und Pebbles als Neunte zwar nicht im Finale, hatten sich aber dennoch hochachtbar geschlagen.

Im Endlauf bewarben sich Hazara (rot), Prairie Bunny (blau), Quisquis (weiß), Fast Company's Dorie Stark (schwarz), Ringeldingel vom Badenermoor (gelb) und Opal Tiara (streifen) um sportliche Meriten. Josy setzte sich bereits auf der Gegengeraden resolut in Szene und lief in 18,25 Sekunden einen letztlich ungefährdeten Sieg heraus. Keinen Meter zuviel laufend agierte Opal Tiara konsequent an den Rails und wurde mit "Silber" (18,49) belohnt.

Dahinter kam die EM-Vierte Dorie Stark (18,55) unweit zurück als Dritte ein. Quisquis (18,58) verpasste diese Platzierung lediglich um drei Hundertstel. Auch Kiki hatte überzeugt, verfügt ohnehin über große Konstanz. Den Einlauf komplettierten Hazara (18,78), die durch eine deutliche Störung unterwegs ihr Können nicht optimal aufs Geläuf bringen konnte, und Ringeldingel, die nur eine Hundertstel hinter der Favoritin das Ziel erreichte.

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Ein beeindruckend starkes Feld stellte sich mit den 13 A-Klasserüden vor. Für vom rauhen Meer waren Millowitsch (Dirk und René Engmann, 1. Lauf, weiß), Oberbootsmann (Simone und Kay Massow, 3. Lauf rot) sowie Prince Ippi (Simone und Kay Massow, rot) und Quarterback (Petra und Detlef Bentrup, weiß) im vierten Lauf im Einsatz. In dieser Reihenfolge sehen wir auch die Startbilder.

Millowitsch ("Willy") kam in 18,87 Sekunden auf Platz drei, Oberbootsmann ("Obi") war in 18,25 Sekunden knapp vorn. Imponierend, dass er ungeachtet eines Wegrutschens in Kurve drei sein Rennen in dieser Zeit über die Bühne brachte. Prince Ippi ("Theo") lag gemeinsam mit Fast Company's Eskimo Joe in Führung, als er auf der Zielgeraden zum Kontrahenten 'rüberlangte. Die Disqualifikation war berechtigt. So gewann der innen laufende und unbeteiligte Quarterback ("Coopi") in 18,59 Sekunden. Simone und Kay werden den ansonsten hochveranlagten Theo, da sind wir sicher, wieder in die richtige Spur bringen!

Im zweiten Durchgang lief Coopi als Zweiter 18,76. Obi hatte erneut seine Nase vorn (18,27), hier kam Willy als Dritter in 18,95 Sekunden an. Damit hatte Coopi als Achter den Endlauf verpasst. Der sicher noch steigerungsfähige Zweijährige hatte sich aber dennoch gut behauptet. Zumal wenn man weiß, dass er es daheim mit heißen Damen zu tun hat, was einem jungen Mann die Konzentration in dieser Zeit zweifellos sehr erschwert. Willy wurde Zehnter, hatte sicher nicht seinen besten Tag, schlug sich dennoch sehr wacker. Die Vorlaufbilder (wie oben beschrieben):

 

Das Finale sah mit Enrico vom roten Schopf einen leistungsstarken Youngster unter rot, Vizeeuropameister und Titelverteidiger Ghan buri ghan's Wade Wilson unter blau, die weiße Decke trug Eskimo Joe. Schwarz war für Obi reserviert, gelb für Winsome Yankees Irish Spirit und die Streifendecke trug Crazy Runner's Quicktip. Wie seine Halbschwester Prairie Bunny zuvor im Hündinnenendlauf, so machte auch Oberbootsmann einen resoluten Eindruck. Aus Box zwei heraus sehr gut ins Rennen gekommen, landete der knapp Vierjährige am Ende einen ungefährdeten Erfolg, musste sich um manche Körperkontakte der Konkurrenz nicht kümmern.

Der Vierte der letztjährigen Europameisterschaft war nach 18,17 Sekunden ungefährdet. Enrico kam nach 18,38 Sekunden als Zweiter knapp vor Irish Spirit (18,40) an, dicht gefolgt von Wade Wilson (18,44) und Eskimo Joe (18,45). Quicktip komplettierte den Einlauf (18,73). Klar, dass mir Obi enorm imponierte. Der ruhige, nur 50,5 cm große Bursche hatte im richtigen Moment die richtige Vorgehensweise. Und sicher auch das Glück des Tüchtigen, von Rangeleien verschont geblieben zu sein. Klasse!

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Jetzt zur Sprinterklasse der Hündinnen. Hier vertrat Quezon City (Jessica Jacob) die Zuchtstätte vom rauhen Meer. Der Vorlauf zeigt sie unter weißer Decke. "Heidi" kam im Reigen der fünf Bewerberinnen in 18,91 Sekunden als Vierte ins Ziel.

Damit musste sie im Finale unter schwarzer Decke 'ran. Hier schlug sich die Zweijährige als Dritte hochachtbar, ließ kampfesfreudig mit Steigerung auf 18,60 Sekunden Titelverteidigerin Dévaj 1976 Carrera (weiß, 18,62) hauchdünn hinter sich, Fünfte unweit zurück Quantanamera vom Badenermoor (gelb, 18,74). Es siegte Favoritin Dévaj 1976 Danger (rot) mit Bahnrekord von 17,99 Sekunden vor ihrer Zuchtgefährtin Vanilla (blau, 18,26). Gut gemacht, Heidi!

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Last not least ist jetzt die Sprinterklasse der Rüden an der Reihe. So richtig 'was drauf hatten auch die acht Jungs dieses Feldes. Für unsere Zuchtstätte war Ollie Fliptrik (Kaja und Christian Flögel) mit seiner Familie aus dem Badischen in die Bischofsstadt gereist. Dass ihm die Distanz liegt, zeigte er im letzten Jahr als Schweizer Kurzstreckenmeister. Im ersten Trial, dass er unter schwarzer Decke bestritt, zeigte die Uhr für "Ollie" auf Platz drei 18,56 Sekunden. Zweiter wurde der knapp Vierjährige beim zweiten Auftritt mit Steigerung auf 18,44.

Damit ging's unter schwarzer Decke in den Endlauf. Hier gab's erneut eine Verbesserung und als Lohn "Bronze" in 18,35 Sekunden vor Dévaj 1976 Black Panther (blau, 18,51), Alabastas Ocean of Blue (streifen, 18,58) und Dévaj 1976 Whiskey on the Rocks (gelb, 18,71). Vorn war, nachdem sein vermeintlich ärgster Rivale Black Panther kein optimales Rennen gehabt hatte, Dévaj 1976 Daario (rot, 17,82) mit Bahnrekord ungefährdet vor DeSantiano vom roten Schopf (18,25) die Nummer eins. Ollie hatte nach meinem Eindruck einen soliden Tag erwischt und sich teuer verkauft!

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Ein erfolgreicher Tag also für vom rauhen Meer. Für Galileo war der Triumph seiner Tochter Prairie Bunny (war Vierte im DD 2021, gewann ansonsten alle ihre Rennen, darunter zwei Landessiegerrennen) im Übrigen der erste Titelgewinn auf nationaler Ebene als Vererber. Chichicastenango als Vater des O-Wurfes hat da schon einiges mehr erlebt.

Vier der fünf Medaillengewinner vom rauhen Meer sind Kinder unserer Madam Brett. Kitty ist nicht nur eine Rennrakete (Sie darf sich in diesem und im nächsten Jahr noch ein wenig bei den Senioren austoben), sondern hat ihre eigentliche Bedeutung als Mama. Nach den Würfen O (28.7.18) und P (29.10.19) kommt in diesem Jahr der R-Wurf (28.1.21) auf die Bahn. Was wir hören, stimmt uns sehr optimistisch! Und im November wird sie im Ausland gedeckt werden, im Januar zum vierten und letzten Mal Mama werden. Näheres zu entsprechender Zeit.

Das war's vom Rennen in Hildesheim. Wenn wir schon vor Ort sind, wollte ich das Ganze ruhig ein wenig umfangreicher gestalten. Ein letzter Satz: Die beiden Triumphe an der Innerste waren für Karin und mich die eintragungsfähigen Titel unserer Zucht Nummer 251 und 252! Darf man doch wirklich zufrieden mit sein...

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Cluvenhagen, 09. Mai:

Saisonpremiere haben gestern Madam Brett ("Kitty") und Ottilie ("Frida") gefeiert. Auf der Trainingsstrecke am etwa 350m langen und 250m breiten, 900 Meter von unserem Domizil entfernten, See (Geläuf sand, Gras, zum Schluss wieder Sand) absolvierten sie getrennt einen Lauf über 350 Meter. Bisher gab's gezieltes Training des Antritts auf unserem speziell dafür und für familiär-sportliche Aktivitäten hergerichteten Nachbargrundstück.

Fridas S-Wurfwelpen sind am 29. Mai knapp 14 Wochen alt, dann wird sie ihren ersten Jahresstart absolvieren. In Bermatingen am Bodensee, wo wir in einer Ferienwohnung unweit des Rennplatzes acht Tage Urlaub machen werden. Die Streckenlänge kommt ihr zum Wiedereinstieg (Hündinnen-A-Klasse) entgegen, es sind "nur" 260 Meter. Die stehen auch für Madam Brett bei den Sprintersenioren auf dem Programm. Kitty hat seit Sommer 2019 pausiert, in der Zwischenzeit zwei ihrer drei Würfe mit insgesamt 15 Kindern gehabt. Und darf jetzt rennsportlich gesehen das Seniorendasein genießen. Bis Anfang September, dann wird sie gezielt auf ihren letzten Deckakt, voraussichtlich in der ersten Novemberhälfte, vorbereitet. Zuvor aber zunächst Bermatingen, dann voraussichtlich Eilenburg. Beide Male werden wir auch einige Besitzer von Hunden vom rauhen Meer mit ihren Schützlingen treffen. Wir freuen uns schon drauf!

Die Fotos zeigen zunächst die beiden Damen ungeduldig wartend, dass es endlich sosgeht, hinter ihnen am Seeufer ein Teil der Strecke. Dann den Startbereich, schließlich von einer Position am anderen Seeufer zunächst das Gewässer, dahinter einen Teil der Laufstrecke.

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Awans/B, 08. Mai:

Das Derby d'Awans hat heute auf der 345m-Grasbahn der belgischen Traditionsrennbahn auf dem Programm gestanden. Mit am Start Querry Boy vom rauhen Meer (Noah Collard). Der Zweijährige holte hinter Old Road's Tyson (21,11) und dem französischen Gast Atomic (21,36) in 21,49 Sekunden "Bronze"! Auf den folgenden Rängen dieser Gewichtsklasse (13,69 bis 15,69 kg) liefen Pilgrim Lindo des Fleurs de Vence (F, 21,74) und Only for Iron Maiden du Mas des Grives (F, 22,87) ein. Im Trial war Querry Boy als Sieger seines Laufs sogar 21,32 gerannt. Wir gratulieren "Tooboy" und seinen belgischen Besitzern. Wir freuen uns mit Euch!

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Cluvenhagen, 03. Mai:

Rang zwei für Querry Boy beim Gewichtsrennen auf der 345m-Grasbahn in Awans, jeweils fünfte Plätze für die Schwestern Quisquis (Hans-Jürgen Thomas) und Quezon City (Jessica Jacob) beim Wettbewerb "Sandbahnmeister" in Münster auf dem 350m-Sandparcours, Platz sieben für Opal Tiara (Jana und Torsten Müller): Das ist die Ausbeute für vom rauhen Meer bei zwei Veranstaltungen am Wochenende gewesen.

Topduo: Old Road's Tyson und Querry Boy vom rauhen Meer

In Belgien imponierte Querry Boy im neunköpfigen Feld der Klasse 14,380 bis 16,380 kg bereits im ersten Vorlauf als Sieger in 21,27 Sekunden vor Slater (B, 21,71) und Pawnee River du Tepée d´amour (F, 21,96). Durchgang zwei sah "Tooboy" (21,41) erneut vor Slater (21,90). Klare Verhältnisse schuf schnell Tooboys "good friend" Old Road's Tyson im Finale, das der Belgier in 21,15 Sekunden gewann. Querry Boy lieferte mit 21,74 Sekunden seine an diesem Tag langsamste Zeit ab, sicherte sich damit aber "Silber". Siroj van't Nieuwe Woud (21,83) führte das übrige Feld ins Ziel, blieb vor Paloma River de tepée d'amour (F, 21,96), Slater (22,22) und  Winsome Yankees Eyes like Jagger (B, 24,12). Tooboy, unter blauer Decke ins Finale gegangen, ist im März zwei Jahre alt geworden und besitzt weiteres Steigerungspotenzial.

Das gilt sicher auch für seine Wurfschwestern Quisquis und Quezon City. Im Münsterland kam "Kiki" auf der an diesem Tag sehr langsamen Bahn im ersten Durchgang auf 23,17 Sekunden, hatte damit im 14er Feld der Hündinnen-A-Klasse zunächst die drittbeste Zeit. Den zweiten Auftritt gestaltete die Zweijährige zu einer Steigerung auf 23,03 Sekunden. Damit gewann sie den Lauf vor ihrer Zuchtgefährtin Opal Tiara. "Ayda" verbesserte sich nach 23,41 Sekunden zum Auftakt auf 23,34, verpasste aber damit den Endlauf als Gesamtsiebte um lediglich sechs Hundertstel. Den Einlauf komplettierten Gemstone from the Rabbitcatchers (NL, 23,62) und Qioma vom Leineufer (23,90).

Im Duell der besten sechs Rennerinnen hatte Kiki nach suboptimalem Start das Problem, auf der Geraden ins Gedränge zu kommen. So blieb letztlich Platz fünf (23,42) vor Crazy Runner's Questa (23,42). Der Sieg ging an den belgischen Gast Nightflash Silini (22,44) vor Europameisterin Winsome Yankees Hazara (22,88), Dévaj Daytona (23,05) und Shiva van't Nieuwe woud (B, 23,17).

Quezon City kurz vor dem Finalstart

Zehn Damen traten in der Sprinterklasse der Hündinnen an. Nach 23,17 Sekunden im ersten Durchgang verbesserte Quezon City sich im zweiten Lauf als Dritte auf 23,07 Sekunden. Hier siegte die spätere Gesamterste Vai Avanti Tahiti (B, 22,11) vor Dévaj 1976 Carrera (22,67). Im Finale, das sie unter gelber Decke erreicht hatte, war "Heidi" nicht mit Fortuna im Bunde, kam als Fünfte nach gutem Einsatz aber dennoch auf 23,43 Sekunden. Schlusslicht war Chasing Lane's Pink Pop (B, 23,50). Mit hochklassigem Schlussakkord sicherte Tahiti (22,29) sich Rang eins vor Dévaj 1976 Danger (22,46), Chasing Lane's Pick Pocket (PL, 23,18) und  Dévaj 1976 Carrera (23,24). Wie ihr Brüderlein in Belgien werden auch Quezon City und Quisquis sicher noch etliche sportliche Meriten erwerben. Vielleicht bereits bei der KSM in Hildesheim in knapp zwei Wochen. Dort wird Opal Tiara als Titelverteidigerin an den Start gehen.

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Cluvenhagen, 02. Mai:

Zweimal Miss Pinkerton vom rauhen Meer, einmal in jungen Jahren in voller Aktion im Rennen, einmal aktuell auf etwas wackeligen Beinen. Kein Wunder, wird "Missie" doch heute stolze 16 Jahre alt. Ein weiteres Merkmal, wie die Zeit vergangen ist: Am 12. März haben die Kinder ihres D-Wurfes nach Catkyll's Angelo zehnten Geburtstag gefeiert, Sohn Drosselmeyer gehört zu ihrer Familie. Holger und Gesa Wübbenhorst schickten uns das Foto ihrer in die Jahre gekommenen älteren Dame und schrieben: "Nun ist Missie schon 16 Jahre alt. Sie hat mal gute, mal weniger gute Tage. Sie erkundet immer noch täglich den Garten, was einiges an Zeit kostet. Das ist wohl den schwindenden Sinneswahrnehmungen geschuldet. Wir freuen uns, dass sie noch unter uns weilt und geniessen die verbleibende Zeit mit ihr." Abschließend noch zu erwähnen, dass sie vor ihrer Mutterrolle auch auf der Rennbahn eine prägende Rolle spielte,. Sie war u.a. Deutscher Rennchampion, Landesrennsiegerin Nord/MeckPom 2008/2011, Vizederbysiegerin Int. Derby 2010, 3. KSM 2009, 3. Deutsches Derby 2008, 4. BSR 2009 und 4. Deutsches Derby 2007. Wir sind stolz auf Missie und freuen uns, dass sie in ihrer Familie einen würdigen Lebensabend verbringt.

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Cluvenhagen, 28. April:

Zwei junge Damen und ein junger Herr haben beim Rennen "Rotes Band von Greppin" auf der 365m-Sandbahn am letzten Sonntag unsere Zuchtstätte vom rauhen Meer bestens vertreten. Einmal "Gold" und zweimal "Silber" waren die Ausbeute für Quisquis (Hans-Jürgen Thomas), Opal Tiara (Jana und Torsten Müller) sowie Prince Ippi (Simone und Kay Massow).

Kiki (rot) auf dem Weg zum Triumph vor Ayda (weiß) und Dorie Stark (blau).

Die Girlies traten in der Hündinnen-A-Klasse an. Im fünfköpfigen Feld zeigte Quisquis bereits im Trial an, dass der Erfolg nur über sie führen würde. In 24,75 Sekunden war sie die Nummer eins, gefolgt von der u.a. EM-Fünften 2021 und Dt. Derbysiegerin 2018 Fast Company's Dorie Stark (24,97) und Opal Tiara (25,08). Die Tschechin Kiss Kiss Gentle Heart (25,82) und Baileys vom Roten Schopf (26,45) folgten in respektvollem Abstand.

So sehen Sieger aus: Kiki im Schmuck ihrer Schärpe

Im Finale imponierte "Kiki" mit einem Blitzstart. Damit war die Sache auch schon in ihrem Sinne gelaufen. 24,71 zeigten die Uhren, damit eine Verbesserung der Vorlaufzeit. Im Kampf um Platz zwei behielt diesmal Opal Tiara die Oberhand. 25,08 Sekunden wurden für "Ayda" gestoppt, Dorie Start folgte sieben Hundertstel zurück vor Kiss Kiss (25,44) und Baileys (26,32). Kiki war damit die Revanche für ihr Duell gegen Ayda im Rahmen der Deutschen Kurzstreckenmeisterschaft 2021 in Hannover gelungen. Damals waren die beiden Athletinnen auch eins-zwei gewesen, doch in umgekehrter Rangfolge. In Münster am 1. Mai werden sie sich wohl erneut duellieren.

Damenquintett mit v.l. Quisquis, Opal Tiara, Dorie Stark, Kiss Kiss, Baileys.

Die zweitbeste Whippetzeit überhaupt im ersten Vorlauf gelang Prince Ippi bei seinem Trialerfolg in der Rüden-A-Klasse. Nach 24,47 Sekunden blieb die Uhr stehen. Schneller war nur der Beste der Rüden-Sprinterklasse, der tschechische Gast Ivenhoe Globe Glass, und der ist nicht irgendein Nobody, sondern u.a. Dritter der letztjährigen EM im September in Münster! Nach 24,47 Sekunden kam "Theo" ins Ziel, blieb vor den beiden Tschechen Dellinger Ready Go (24,75) und Cloud z Podsmrcku (26,08).

Die Rangfolge blieb bis ins Ziel: Peruan (blau) vor Theo (rot) und Dellinger (weiß).

Im Finale, so Besitzerin Simone Massow, habe ihr Theo keinen guten Start erwischt und damit gegen einen erstklassigen Renner wie den Tschechen Peruan Bohemia Snap Dog die Trümpfe frühzeitig aus der Hand gegeben. Dieser siegte nicht nur unangefochten, sondern steigerte die Zeit seines deutschen Widersachers aus dem Trial noch um vier Hundertstel auf 24,43. Für den Massow-Schützling wurden 24,85 Sekunden gestoppt, im Kampf um "Silber" hatte der mit Dellinger sogar noch einen gleichwertigen Kontrahenten, der sich nur um drei Hundertstel bezwingen ließ. Cloud wurde in 25,72 Sekunden Vierter vor seinem Landsmann Kiwi Soda Gentle Heart (25,99). Fünf Hundertstel dahinter trug  der Österreicher Incredible Silent Quick Silver die "Rote Laterne" ins Ziel.

Verdiente Auszeichnung für (v.l.) Peruan, Prince Ippi, Dellinger, Cloud, Kiwi Soda und Silent Quick Silver.

Eine gelungene Veranstaltung und ein schöner Tag, war die atmosphärische Bilanz der Besitzer der drei Renner vom rauhen Meer.

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Cluvenhagen, 27. April:

"Was soll das denn jetzt, gestern ging's doch auch ohne diese untötige Zwischenstation?" So scheint sich dieses S-Wurftrio vom rauhen Meer zu fragen. Die Kleinen wissen: Jetzt geht's los zum Spaziergang. Und den genießen sie, laufen völlig problemlos an der Leine und begegnen auch Autos oder Radfahrern mittlerweile total cool. Im nur 250 Meter entfernten Wald wird dann nach Herzenslust getobt, die allgemeine Leinenpflicht in Niedersachsen vom 1.4. bis 15.7. dürfen sie getrost ignorieren.

Neun Wochen alt wurde das Septett gestern. Am vergangenen Wochenende haben uns Schwesterherz, Sonnyboyliston und Sammy Davis verlassen. Eine halbe Stunde vor der heutigen Tour, die jeweils etwa eine halbe Stunde dauert, hat sich auch Sampras mit seinem Besitzer auf den Weg ins neue Familiendomizil gemacht. Vom Trio, das uns vor einigen Tagen verließ, haben wir bereits beste Rückmeldungen erhalten. Sie fühlen sich wohl, mischen ihr neues Domizil auf. Das hat sich Sampras sicher auch für heute vorgenommen. Am Trio Sistercharlie, Spartacus und Salamanca (auf den Bildern von links) dürfen wir uns nur noch bis Freitag erfreuen. Ein bisschen Wehmut kommt bei diesem Gedanken schon auf.

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Cluvenhagen, 27. April:

Hervorragend entwickeln sich die vier Jungs und drei Mädchen unseres S-Wurfes (Winsome Yankees Eoin x Ottilie vom rauhen Meer), die gestern neun Wochen alt wurden. Und was uns besonders freut: Sie werden ihr Leben jeweils in einer liebevollen, sportaffinen Familie verbringen, und wir werden sie im Rennsport wiedersehen! Schwesterherz, Sonnyboyliston, Sammy Davis und Sampras sind ja bereits in ihrem neuen und endgültigen Zuhause. Spartacus, Sistercharlie und Salamanca werden uns übermorgen verlassen. Das war unser 2022er Zuchtprojekt, dessen Großmutter die Dame, um die es in den folgenden Zeilen geht, ist! Jetzt ein Blick in die Zukunft:

Für die Freunde und Liebhaber der Renner vom rauhen Meer: Anfang Januar wird in unserer Zuchtstätte der  2023er Wurf fallen, Namen mit T als erstem Buchstaben sind dann Trumpf! Madam Brett, Spitzenklasse sowohl im Renn- als auch im Zuchtbereich, wird ihren vierten und letzten Wurf haben. Ihre Kinder aus unseren Würfen O und P demonstrieren schon ihre Klasse auf dem Geläuf. Der R-Wurfnachwuchs nach Winsome Yankees Eoin wird morgen 15 Monate alt, imponiert bereits eindrucksvoll im Training. "Kitty", wie Madam Brett nach der zauberhaften jungen Dame aus Tolstois "Anna Karenina" gerufen wird, kommt stets superpünktlich, sodass wir mit ihrer Läufigkeit in der zweiten Oktoberhälfte rechnen, Deckakt Anfang November. Klare Sache für uns, dass wir selbst eine junge T-Dame dauerhaft in unsere Familie aufnehmen werden. Das untere Bild zeigt Kitty, die bis auf zwei, als sie jeweils Zweite wurde, alle ihre Rennen gewann, unterwegs zum Sieg beim Verbandssiegerrennen 2019. Oben die Toprennerin und Spitzenvererberin daheim mit ihrer Siegerschleife für den Titel Verbandssieger S&L, den sie nach ihrer v-Berwertung in der Schau überlegen gewann.

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Oberhausen, 23. April:

Topausbeute für die drei Vertreter vom rauhen Meer beim heutigen Rennen 21. Grasbahnmeister auf der 350m-Bahn in Oberhausen. Leider war die Zeitnahme defekt, doch die Rangfolgen konnten natürlich korrekt ermittelt werden. In der Sprinterklasse der Rüden war in einem bärenstarken Feld letztlich Ollie Fliptrik (Kaja und Christian Flögel) die Nummer eins, bei den Hündinnen der A-Klasse gab es einen Doppelerfolg für Uta und Peter Keller, denn die Erste Prairie Bunny gehört ebenso zur Familie wie deren Runner-up Molly Malone. Für die Siegerin gab's zusätzlich den Ehrenpreis "Silberne Halskette", überreicht von der Stifterin Hannelore Fischer für den tagesschnellsten Whippet, wobei die Zeitnahme diesmal wohl inoffiziell erfolgt war.

In der Größenklasse der Rüden waren sieben Rüden am Start, doch da Ikarus of blueline franconia's nach dem ersten Trial zurückgezogen wurde, konnten die anderen Jungs sich gleich "ins Finale stürzen". Ollie Fliptrik hatte seinen ersten Auftritt gewonnen. Im Endlauf überquerte "Ollie" dann als Erster die Ziellinie. Runner-up war Dévaj 1976 Whiskey on the Rocks vor Winsome Yankees Gatlin, Alabastas Maharaja, Dévaj 1976 Fly like a Falcon, die "Rote Laterne" trug Lucky Runner van Dia-Robinne ins Ziel.

Qualitativ alles bestens, quantitativ ausbaufähig, das ist die Bilanz der Hündinnen-A-Klasse, denn nur drei Damen bewarben sich um Siegeslorbeer. Dabei hatten es Prairie Bunny und Molly Malone mit Effloresco's Pepita zu tun. Letztlich war "Josy" sichere Siegerin, "Momo" eroberte ebenso sicher den zweiten Rang. Für beide geht es jetzt nach Hildesheim zur Kurzstreckenmeisterschaft. Auch Ollie wird dort seine Visitenkarte abgeben.

Die Fotos zeigen zunächst Ollie Fliptrik, dann "Josy" und "Momo" und schließlich Hannelore Fischer mit Uta Keller und der Siegerin.

 

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Cluvenhagen, 18. April:

Gelungene Premiere! Heute haben die Welpen unseres S-Wurfes, die morgen acht Wochen alt werden, zum ersten Mal unser Nachbargrundstück als Tobewiese genutzt. Hintergrund: Wir haben das 2500qm große Areal, ein kleiner Wald mit 120 Bäumen (Kiefern, Fichten, Birken) unserem Nachbarn abgekauft. Dazu unser Wohngrundstück mit Bungalow und Garten mit WPC-Zaun eingezäunt, mit Tor zum neuen Gelände.

Karin hat mit der Feuerwehr geklärt, dass die Nachwuchsleute mittels Fällen der Bäume ihren Sägeschein erwerben. Diejenigen Hölzer. die die Feuerwehrleute dann nicht mitgenommen haben, wurden nach Absprache mit Karin von Bauern abgefahren und als Weidepfähle genutzt. Ein Gartenbaubetrieb hat dann den Boden bearbeitet, Rasen eingesät und das Ganze so eingezäunt, dass ein Drunterherbuddeln nicht möglich ist.

Karin mit ihrer Konsequenz hat auch schon in anderer Hinsicht für klare Verhältnisse gesorgt: Anfragen, ob das Grundstück zu verkaufen sei, um darauf Häuser zu bauen, hat sie abgelehnt. Solange wir leben, wird in dieser Hinsicht nichts geschehen, da unsere Kinder alle Eigentum haben, ist für später an unsere Enkel gedacht. Auch als dörfliche Hundewiese wird das Gelände nicht genutzt werden. Ebensowenig als Abstellfläche auf Pachtbasis an Wohnwagen und Wohnmobilbesitzer. Was das so alles gibt, auch ein Begehren, das Areal für eine Geflügelzucht auf Pachtbasis zu nutzen, wurde von uns abschlägig beschieden. Es soll einfach unsere zwei- und vierbeinige "Truppe" erfreuen.

Durch ein Tor in unserem Garten geht's jetzt auf die Trainings- und Spielwiese für große und kleine Hunde, aber auch für die Familie. Das erste Boccia- und Crocketturnier ging schon mit großem Spaß über die Bühne. Durch ein anderes Tor zu einer anderen Straße sind wir, wenn wir möchten, auch schon nach 250 Metern im Moorgelände. Optimale Bedingungen für Groß und Klein. Einige Trainingseinheiten zur Antrittsverbesserung haben Kitty, Fanny und Besuchshunde schon absolviert, heute also die Premiere für die Welpen. Die waren begeistert, haben sich in kürzester Zeit müde getobt. 

Hintergrund war für uns auch, dass sich in Coronazeiten manche Sachlagen verändert haben. So war das erste Tobetraining für Welpen über Jahre immer am 900 Meter entfernten, von Wald umgebenen See. Das fürchten wir jetzt etwas, denn es gibt etliche im Dorf neue Hunde, denen nicht zu trauen ist, nicht immer auch in Händen von erfahrenen Besitzern.


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Cluvenhagen, 18. April:

Einen soliden "Bronzeplatz hat beim Rot-Weiß-Rennen auf der 350m-Grasbahn in Köln gestern Millowitsch vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann) erobert. Es siegte Home Run Inventum (22,23) vor dem niederländischen Gast Kinto Supersonic (22,38). Hinter Willy (23,00) kamen Ato Boldon van de Scheldeschooiers (CH, 23,40), Qinu vom Leineufer (23,53) und Crazy Runner's Rebell (23,57) über die Ziellinie. Im Vorlauf hatte der Engmann-Schützling in 23,06 Sekunden Rang drei hinter Kinto (22,42) und Home Run (22,66) belegt.

Unglücklich verlief das Rennen heute in Rijssen/NL für Quezon City vom rauhen Meer (Jessica Jacob). Im Weltergewicht (12,50 bis 13,99 kg) dieses Gewichtsrennens auf der 350m-Grasbahn kam sie im 21köpfigen Feld im ersten Durchgang in 22,01 Sekunden knapp hinter Pink Pop (21,99) auf Rang zwei, war insgesamt Siebte mit besten Aussichten, sich noch auf einen Finalplatz zu verbessern. Doch durch einen unverschuldeten Irrtum vor dem Start war sie in ihrem Lauf in Lauf zwei nicht dabei. Auf das B-Finale verzichtete die Besitzerin dann nachvollziehbarerweise.

 

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Cluvenhagen, 15. April:

Er hat Tradition in unserer Zuchtstätte, der erste Spaziergang mit den Welpen. In der Regel drei Tage nach der ersten Impfe. Heute ging's für den S-Wurf, der Dienstag acht Wochen alt werden wird, los! Wie immer aus diesem Anlass gab's zunächst zwei Kilometer Autofahrt zu einer Nebenstraße, die zur Freilichtbühne führt. Dann an der Leine auf diesem selten befahrenen Weg Richtung Hauptstraße. Dort auf dem Fußgänger-/Radweg ein kurzes Stück gehen, heute am Karfreitag allerdings mit wenig Verkehr auf der benachbarten Straße. Anschließend abbiegen auf den Schützenplatz (ein großes Rasenareal), Leinen los und toben. Schließlich durch den Wald an der Freilichtbühne vorbei zurück zum Auto. Gesamtdauer etwa 20 bis 25 Minuten. Die Kleinen haben nach kurzer Zeit sehr gut mitgemacht.

Die erste Tour absolvierten wir mit den vier Jungs Barnie (Sampras/rot, Maske, weiße Abzeichen), Lenny (Spartacus/rotgestromt, Maske, weiße Abzeichen), Sammy (Sammy Davis/isabellgestromt, weiße Abzeichen, auch ausgeprägt am Kopf) und Sonny (Sonnyboyliston/isabellgestromt, Maske, weiße Abzeichen). Beim zweiten Ausflug waren dann die Mädchen Charlie (Sistercharlie/isabellgestromt, Maske, weiße Abzeichen), Lena (Schwesterherz/rotgestromt, Maske, weiße Abzeichen/kleine Blesse) und Sally (Salamanca/rotgestromt, Maske, weiße Abzeichen/große Blesse) an Bord. Leider ist mir ein Malheur passiert. Von den Jungs habe ich reichlich Aufnahmen gemacht, als die Mädchen dran waren, war sehr schnell der Speicher voll. Ist mir zuletzt vor Jahren bei einer Rennsiegerehrung passiert, ein Windhundfreund half damals mit seinen Bildern aus.

Sei's drum: Es hat letztlich allen viel Spaß gemacht, auch wenn es anstrengend war. Mit dabei, und das hat nach meinem Eindruck den Kleinen am besten gefallen, auch unsere 21 Monate alte Enkelin Marie Elisabeth im Kinderwagen, begleitet von ihrer Mama Rachel Klara. Und unser zwölfter Enkel! Aber der hält sich noch versteckt, wird planmäßig im nächsten Monat das Licht der Welt erblicken. Noch 'mal zu Marie: Ihr Kinderwagen hatte es den Sprösslingen besonders angetan. Sonny ist sogar hinten in die Ablage gekrabbelt und ließ sich anschließend stolz ein paar Meter kutschieren. Ich weiß nicht, ob er freiwillig wieder 'rausgekommen wäre. Und Barnie schaffte es sogar vorn in den Kinderwagen, schlappte Marie begeistert ab.

Jetzt aber zu den Bildern, chronologisch korrekt zunächst die Herren der Schöpfung, last not least fünf Aufnahmen der Ladies:


 

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Cluvenhagen, 10. April:

"Besuch? Da gibt's nur eins: Attacke! Die schnappen wir uns!" Hanna Hillers konnte sich kaum retten vor den Zuneigungsbekundungen unseres S-Wurf-Septetts vom rauhen Meer. Sie ist heute vor allem bei uns, um sich an ihrem künftigen familiären Neuzugang Salamanca zu erfreuen. Aber natürlich auch an "Sallys" Geschwistern. Und sie war begeistert von den Kleinen, wie alle Besucher bisher. Ein ganz ruhiger Wurf, auch während der Tobereien mit und ohne Hanna war die Geräuschkulisse nahezu von Lautlosigkeit geprägt. Erinnert mich an den Nachwuchs meines Lieblings Hedda vor knapp 40 Jahren.
Übermorgen steht die vierte Autofahrt im Leben an, dann geht's zum Impfen und Chippen! Die Zeit vergeht, manchmal subjektiv empfunden viel zu schnell...

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Cluvenhagen, 29. März:

Alle gegen einen: Auf der Decke über dem Korkboden in unserer Wohnküche haben sich die sieben Kleinen unseres S-Wurfes intensiv ihrem Züchter "gewidmet"! Da wurden auch schon 'mal Volkers Ohren getackert, in jedem Fall der Kopf intensiv abgeschlappt. Fünf Wochen alt wird das Septett heute. Alle entwickeln sich prächtig. Bemerkenswert am heutigen Wiegen: Die vier Jungs sind nahezu gleich schwer, die drei Mädchen auf etwas niedrigerem Niveau ebenfalls! Jetzt schlafen sie. Zuerst in der Sonne herumtoben, dann Attacke auf Volker - das macht müde!

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Cluvenhagen, 22. März:


Das war sie, die Jungfernfahrt unseres S-Wurfseptetts (https://whippet.breedarchive.com/animal/testmating?dam_uuid=9ffcb33d-7954-4e25-85fd-fa40bc1bfab1&sire_uuid=94f92043-f44a-47dc-a2ff-8cc05434ac51): Wie seit Jahrzehnten stand heute mit vier Wochen die erste Autofahrt für die Sprösslinge an: Zwei Touren, jeweils etwa 20 Minuten, über die Hauptverkehrsstraße und auch über Nebenstraßen. "Was kommt jetzt?" So fragen sich natürlich die Kleinen, wenn es geborgen in Karins Armen die 15 Meter zum Auto geht. Dann Platz nehmen auf dem Hintersitz, ich steige vorn ein und los geht's. Unterwegs gibt's Leckerchen, das Ganze soll ja schließlich in angenehmer Erinnerung bleiben. Und der Erinnerung dienen auch die Bilder, unten zwei von den Jungs, oben eins von den Deerns. Das obere Jungenfoto zeigt von links Spartacus ("Lenny"), Sonnyboyliston ("Sonny") und Sammy Davis ("Sammy"), oben Sampras ("Barnie"), die Mädchen (Rufnamen sind noch offen) mit v.l. Schwesterherz, Salamanca, Sistercharlie. Mit fünf und sechs Wochen wird die Tour jeweils wiederholt, ehe mit sieben Wochen die Fahrt zum Impfen und Chippen ansteht. Für heute gilt erst einmal die Anerkennung den Hauptdarstellern: Klasse gemacht, Leute!!! Und Karin, die bei so etwas natürlich wie gewohnt stoische Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt!!! Da freut sich der Chauffeur...

 

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