Hamburg, 15. August:

Das traditionelle vrM-Stelldichein nach der Siegerehrung, diesmal in zwei "Etappen", wie üblich werden Vierbeiner, die nicht aus unserer Zuchtstätte kommen, für einen Moment "adoptiert".

Spannende Wettkämpfe gestern, bestens organisiert (Richtig auch die Entscheidung, nur ein Trial zu ziehen), gegenüber dem Vortag etwas mehr Wind, sodass es nicht so drückend war, und letztlich auch ein erfolgreiches Abschneiden derer vom rauhen Meer - nun ist das Deutsche Derby auf der 350m-Sandbahn am Hamburger Höltigbaum schon wieder Geschichte. Die Finalplatzierungen vom rauhen Meer: Doppelsieg bei den Hündinnen durch Rotkäppchen Rubin (Kaja und Christian Flögel) und Prairie Bunny (Uta und Peter Keller), dazu Quisquis (Hans-Jürgen Thomas) auf Platz fünf, bei den Sprinterrüden "Bronze" für Rinaldo Rinaldini (Kaja und Christian Flögel) sowie Rossini (Michaela und Frank Rochlitz) auf Rang vier: Eine tolle Bilanz! Etwas getrübt durch das Pech von Rubens (Manuela Massow), aber darauf komme ich später. Alle Fotos wie immer frei verfügbar, bei Publizierung bitte mit Quellenangabe www.whippetzuechter.de . Noch 'mal: Whippies und Besitzer: Ihr wart Spitze!

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Neun Damen stellten sich zum Wettkampf, liefen zu dritt in drei Trials, die besten sechs direkt ins Finale. Zunächst rannte Prairie Bunny vorn ein einsames Rennen in 22,83 Sekunden, mit Abstand folgten Sotiria vom Badenermoor (24,68) und Naomi von Analuna's (26,35). Dann war Quisquis die Nummer eins, blieb mit 22,99 unter der 23-Sekunden-Barriere und verwies Sapana vom Badenermoor (23,49) sowie Cassedy's Coco (23,85) auf die Plätze. Schließlich rannten Dévaj 1976 Daytona und Rotkäppchen Rubin lange Kopf an Kopf, mit dem besseren Ende für den Gast aus Fürth (22,82), "Ruby" folgte eine Hundertstel zurück vor Thalin vom Badenermoor (23,70).

Hündinnenfinale mit Prairie Bunny (w.), Thalin (str), Rotkäppchen Rubin (r), Sapana (g), Daytony (r), Quisquis (s).

Realistische Hoffnungen auf den Sieg im Endlauf durften sich nach meiner Einschätzung vor allem Daytona, Rotkäppchen Rubin und Prairie Bunny machen. Eigentlich natürlich auch Quisquis. Aber wir wussten vom Besitzer, dass sie eine weiße Hitze hatte (platt ausgedrückt: Läufigkeit ohne Blut). So waren auch die Reserven bereits nach dem Trial weitgehend verbraucht. Im Finale spielte Kiki keine große Rolle, schaffte es aber, als Fünfte in 23,61 Sekunden die Rote Laterne an Sapana (23,68) zu übergeben. Davor als Vierte Thalin (23,45).

Vorn war mir klar, dass es für unser Duo gegen Daytona, die über einen konstant exzellenten Start verfügt, schwierig werden würde. Doch der Auftakt war diesmal für die bayrische Rennerin suboptimal. Vielmehr setzte sich Prairie Banny gleich in Führung. Als sie eingangs der Gegengeraden an mir vorbeiliefen, war außen auch Rotkäppchen Rubin in günstiger Position, Daytona hing innen etwas fest.

Schnelles Sextett: Rotkäppchen Rubin, Prairie Bunnyx, Daytona, Thalin, Quisquis, Sapana

Auf die Zielgerade kam Prairie Bunny mit Vorsprung. Sie ist wie Mama Madam Brett eine Allrounderin, startet gut, hat auch hinten 'raus gut Luft. Die Stärken von Rotkäppchen Rubin liegen im Finish, hat sie von Papa Eoin. So war ich mir, als unsere drei tollen Mädels im Ziel waren, nicht sicher, ob es für "Josy" noch gereicht hatte. Hatte es nicht ganz, um zwei Hundertstel kam das 18 Monate alte Nachwuchstalent noch vorbei: 22,90 zeigte die Uhr für Rotkäppchen Rubin, 22,92 für Prairie Bunny. Mit 23,21 Sekunden hatte sich Daytona noch überlegen "Bronze" gesichert, war aber sicher unter Wert geschlagen. Tolles Rennen! 

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Sprinterjungs on tour: Daario (r), Kojak (b), Ocean of Blue (s), Rinaldo Rinaldini (w), Casper (g)

"Tolles Rennen"- das läßt sich auch für die Sprinterjungs sagen, vor allem für Dévaj 1976 Daario. Der behauptete sich im Endlauf in 22,26 Sekunden klar vor seinem Zuchtgefährten Kojak (22,70), Rinaldo Rinaldini (23,16), Alabastas Ocean of Blue (23,47) und Cassedy's Casper (24,18). "Naldo" hat mir dabei sehr gefallen, kam nicht gut ins Rennen, setzte sich dann in Kurve vier auf die dritte Position. Im Vorlauf hatte Daario sogar die Whippettagesbestzeit von 22,17 auf die Bahn getrommelt, stark beim zweiten Auftritt auch Kojak mit 22,70. Naldo hatte sich bei seinem dritten Platz in 23,16 Sekunden unterwegs renntechnisch noch sehr unreif  verhalten, das kostete Zeit. Motorik und Psyche werden im kommenden Jahr optimiert sein. Rein läuferisch kann er sicher jetzt schon unter 23 Sekunden bleiben.

Daario die Nummer eins vor Kojak, Rinaldo Rinaldini, Ocean of Blue und Casper

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Nach einigen Absagen waren bei den Rüden sechs Kämpfer im Einsatz, die sich jeweils zu dritt vorstellten. Dabei erwischte Widerunner Fast Company's Eskimo von außen einen Blitzstart und ließ bis ins Ziel in sehr guten 22,56 Sekunden nichts anbrennen. Rubens vom rauhen Meer (Manuela Massow) lief dahinter solide 23,06, blieb deutlich vor Culann's Ace of Spades (23,76). Im anderen Lauf imponierte Favorit Enrico vom Roten Schopf in 22,35 Sekunden, der drittschnellsten Whippetzeit des Tages,. Nur Sprintersieger Daario war zweimal schneller. Rossini behauptete sicher Platz zwei (23,05) vor Winsome Yankees Irish Blue (23,93).

Meine Einschätzung vor dem Finale war so, dass ich vorn Enrico vor Eskimo Joe erwartete, aber mit Chancen für den Bottke-Schützling, das zu drehen. Danach einen Zweikampf der beiden R-Wurfbrüder Rossini und Rubens, dann Ace of Spades und irish Blue im Duell um Rang fünf. Voraussetzung: Alle kommen gleichmäßig ins Rennen und können frei laufen.

Es lief anders! Die Jungs (Enrico/r, Eskimo Joe/b, Rossini/w, Rubens/s, Ace of Spade/g und Irish Blue/str) kamen relativ gleichmäßig vom Start weg, lediglich Ace of Spade klappte etwas nach, was ihn aber aus der folgenden Turbulenz heraushielt. Die kam Ende Kurve 2. Der NWR hat auf FB ein Bild publiziert, dass das Geschehen aus einer gegenüber meinen Aufnahmen leicht versetzten Perspektive zeigt. Dieses Foto und mein Bildsextett liefern keinen Hinweis auf die im Anschluss erfolgte Disqualifikation von Rubens. Der musste wie Rossini froh sein, das Ganze unbeschadet überstanden zu haben. Bemerkenswert auch, dass die Bahnbeobachtermeldung nicht von der Bahnbeobachterin stammte, die unmittelbar am Geschehen stand. Die hatte nach eigener Aussage nichts Regelwidriges gesehen. Sei's drum, abgehakt.

Sportlich war Eskimo Joe vom Ganzen nicht betroffen, ging eingangs der Gegengeraden in Führung und verteidigte diese konsequent bis ins Ziel. Als er als Erster auf die Zielgeraden kam, aber Favorit Enrico nicht weit zurück agierte, war ich gespannt. Der Führende verteidigte seine Position jedoch nicht nur, sondern baute sie sogar etwas aus. Enrico war natürlich unter Wert geschlagen, blieb fast eine Sekunde über seiner Vorlaufzeit. Dass Eskimo Joe ungeachtet der Tatsache, dass er selbst keinen Körperkontakt gehabt hatte, auch ein wenig von den Turbulenzen beeinflusst war, zeigt seine Siegerzeit von 22,95. Das gilt ebenso für Rossini, der mit 24,02 Sekunden als Vierter hinter Ace of Spade (23,98) fast eine Sekunde gegenüber seiner Trialzeit eingebüßt hatte. Fünfter war Irish Blue (24,23). Noch einmal: So ist der Sport, allen Athleten geht's gut, das ist das wichtigste!

Ehrung für (v.l.) Eskimo Joe, Enrico, Ace of Spade, Rossini und Irish Blue.

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Zum Abschluss noch einige Aufnahmen aus den Vorläufen. Da stand ich eingangs Kurve drei. Die obigen Bilder der Finals entstanden eingangs der Gegengeraden. Wie immer habe ich versucht, möglichst alle Teilnehmer aufs Bild zu bekommen. Es geht mir nicht um tolle Aufnahmequalität, indem ich z.B. die Hunde näher heranhole, dabei einiges weglasse, sondern um die Darstellung der Rennsituation. Manchmal sind die Abstände zu groß, z. B. gleich zu Beginn waren bei den Hündinnen im Vorlauf von Prairie Bunny die Kontrahentinnen einfach zu weit zurück.

Quisquis (rot), Sapana (blau) und Coco (weiß):

Daytona (rot), Rotkäppchen Rubin (blau) und Thalin (weiß):

Rüden, zunächst Eskimo Joe (rot), Rubens (blau) und Ace of Spades (weiß):

Irish Blue (b), Rossini (gelb), Enrico (streifen):

Sprinterrüden, Daario (rot), Rinaldo Rinaldini (blau), Casper (weiß), Kojak (blau):

Das war's für heute: Eine schöne Woche! Für die, die im Rheinischen sein werden: Bis zum Wochenende in Köln!

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Hamburg, 13. August:

Glücklich wieder daheim, und das ohne Stau! Von woher? Vom Nationalen Derby in Hamburg-Höltigbaum. Sehr gut gefallen hat es uns bei diesem Rennen, das zum ersten Mal unter dem Namen firmierte. Internationales Derby hieß es in der Vergangenheit, bis der DWZRV adäquat auf Veränderungen von außerhalb reagierte, die die Whippetfreunde nicht nur hierzulande nicht in den Zustand der Glckseligkeit führten. Sei's drum! Uns hat es heute in der Elbmetropole Spaß gemacht, wir bedanken uns bei den Verantwortlichen für die angemessene Reaktion auch auf die Wettergegebenheiten. So wurde, auch bei den acht Whippethündinnen, nur ein Vorlauf durchgeführt. Am späten Vormittag waren die Titelkämpfe bereits über die Bühne gegangen, die Siegerehrung um 13.00 rundete das Bild ab.

Ermöglichte allen Rennern und Besitzern die Derbyteilnahme: Das Hamburg-Helferteam

Und die Truppe vom rauhen Meer? Fünf Whippies bewarben sich in drei Klassen um sportliche Meriten. Im Rahmenprogramm sicherte sich unsere Madam Brett den Sieg bei den gemischten Sprintersenioren. "Vize" wurde ihr Sohn Oberbootsmann (Simone und Kay Massow) bei den Rüden, Rang vier ging an Quarterback (Petra und Detlev Bentrup). Im Duell der Hündinnen erkämpfte Kittys Tochter Ottilie, Liebling der Familie unserer Tochter Rachel Klara und ihres Mannes Sebastian, "Bronze". Platz sechs ging an Molly Malone (Uta und Peter Keller). Bestens, diese Bilanz, Glückwunsch an die Hunde und ihre Besitzer!

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Night Flash Tagliafico eingangs der Gegengeraden im Finale bereits vorn, ihm auf den Fersen außen Oberbootsmann, innen wie an der Schnur gezogen Eoin vor Quarterback und Moscow Mule.

Ein Sextett stellte sich bei den Rüden vor, Favorit der belgische Gast Night Flash Tagliafico. Er wurde dieser Rolle auch vollauf gerecht. Zunächst gewann er sein Trial in 22,56 Sekunden vor Winsome Yankees Eoin (23,12), bei dem wir uns schon auf den morgigen Auftritt von vier seiner Kinder unseres R-Wurfes im Deutschen Derby freuen, und DYKA'S GENTLE Moscow Mule (25,30). Den anderen Lauf entschied der Deutsche Kurzstreckenmeister 2022 Oberbootsmann (22,63) für sich, bezwang seinen Zuchtgefährten Quarterback (23,40) deutlich, Dritter klar zurück Smokey Bones (24,58), der danach zurückgezogen wurde. Sollte eine Verletzung der Grund sein, wünschen wir gute Besserung.

Tagliafico die Nummer eins vor Oberbootsmann, Eoin, Quarterback und Moscow Mule.

Auch im Finale ließ Tagliafico nichts anbrennen und gewann unangefochten in 22,51 Sekunden. Ebenso ungefährdet war Oberbootsmann (22,91) auf dem "Silberrang". Dahinter versuchte Quarterback auf der Zielgeraden noch eine Attacke auf den Drittplatzierten Eoin, doch dieser wehrte sie ab und verwies "Coopi" (23,31) in 23,27 Sekunden auf den vierten Rang. Moscow Mule (33,74) folgte mit etwas Abstand.

Nach seinem Trainingsunfall in Hildesheim eine Woche vor dem dortigen Rennen zeigte "Obi" sich völlig wieder hergestellt. Auch vor diesem Hintergrund war vor allem die Vorlaufzeit top. Quarterback, im Juli überzeugender Sieger beim Welfenrennen in Garbsen, zeigte vor allem kämpferisch eine sehr gute Leistung, ließ nichts unversucht, doch noch "Bronze" zu ergattern.

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Zweimal Hündinnen-Trial (Kurve 3), oben Ottilie (rot) vor innen Silini (schwarz), außen Hazara (blau) und Quintana (weiß), unten Reality d'Indy (rot) vor außen Dorie Stark (schwarz), innen Molly Malone (blau) und Lilli Vanilli (weiß).

In den Vorläufen der Achterkonkurrenz erwischte Ottilie einen Topstart, führte lange, ging aber in Kurve drei und vier deutlich nach außen und wurde von Night Flash Silini (22,94) in 22,97 Sekunden noch abgefangen. Eine Hundertstel zurück als Dritte Europameisterin Winsome Yankees Hazara (22,98) vor Quintana vom Badenermor (23,71). Den anderen Lauf holte sich überlegen Favoritin Oochigea's Reality d'Indy (B, 22,72) vor Fast Company's Dorie Stark (23,41), Molly Malone vom rauhen Meer (23,57) und Lilli Vanilli (NL, 24,35).

Breite Front eingangs der Gegengeraden im Endlauf, v.l. Dorie Stark, hinten Molly Malone, davor Hazara, Ottilie, Silini und Reality d'Indy.

Das Finale ließ dramaturgisch nichts zu wünschen übrig, mit letztlich leistungsgerechtem Ausgang mit Reality d'Indy (22,74) vor belgischer Landsfrau Silini (22,88). Ottilie war nicht so überragend gestartet wie im Trial, dennoch sehr ansprechend. In der Kurve 3 bekam sie nach Auskunft dort stehender Whippetfreunde noch einen leichten Bodycheck, auf der zielgeraden setzte sie sich noch sehr gut in Szene, ohne letztlich das vordere Duo ernsthaft gefährden zu können. Aber Platz drei hielt sie in 23,04 Sekunden sicher vor einer exzellenten Hündin wie Hazara (23,18), Dorie Stark (23,45) und Molly Malone (23,74) folgten etwas zurück.

Mit "Frida" auf Platz drei waren wir sehr zufrieden. Nach ihrem Sieg beim A-Klasseneinstand in Hildesheim Anfang Oktober 2021 war sie am 22. Februar Mutter unseres siebenköpfigen S-Wurfes (gedeihen prächtig, tolle Exterieurs, hervorragende Größen) nach Winsome Yankees Eoin geworden, lief dann bei ihrem Sieg in Hildesheim vor zwei Wochen zum ersten Mal nach knapp zehn Monaten wieder auf einer Bahn. Jetzt also dieser sehr ehrenwerte dritte Rang. Molly Malone war im letzten Jahr in diesem Rennen Derbyzweite. Über die Form von damals verfügt die knapp Fünfjährige derzeit nicht, doch schlägt sie sich dennoch wacker.

Schnelles Damensextett mit Reality d'Indy, Silini, Ottilie, Hazara, Dorie Stark und Molly Malone.

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Seit Juli 2019 bis Mai 2022 nicht mehr auf der Bahn, dann einzige Teilnehmerin beim Solorennen in Bermatingen im Mai und der überlegene Vorlaufsieg bei der Hildesheimer Rose vor zwei Wochen mit anschließendem Rückzug vor dem Finale (Sandburn). Mittlerweile 22fache Mutter (drei Würfe) mit Kindern, die bestens auf sich aufmerksam machen. Dazu im letzten Oktober nach einem häuslichen Unfall die Amputation eines Zehs, exzellent durchgeführt von Dr. Apelt sen. in Essen: Gemeint ist unsere Rennbahn- und Zuchtkoryphäe Madam Brett. Kitty ist einfach - nun ja eben Kitty.

Kitty vorn unscharf, die Kamera entschied sich im Trial in Kurve 3 primär für Fallen Angel und Flash Back. unten Finalstart mit diesem Trio.

Identische Rangfolge beim Trio der gemischten Größenklasse bei den Senioren. Dabei musste Flash Back of Villy Whippet beide Male ein Damenduo vor sich dulden. Zunächst siegte Madam Brett, nach dem Problem in Hildesheim wieder topfit, auf der 270m-Distanz in 19,79 Sekunden deutlich vor Fallen Angel of Villa Whippet (19,20) und deren Wurfbruder (19,30). Dann blieb Kitty im Finale trotz akzeptablem, aber nicht optimalem Start noch einmal unter der 18-Sekunden-Barriere (17,99), für Fallen Angel wurden 19,12, für Flash Back 19,28 Sekunden gestoppt.

Neben sportlichen Aufgaben wartet auf Kitty natürlich ihr vierter Wurf. Da sie bisher stets pünktlich läufig wurde, rechnen wir in der ersten Novemberhälfte mit dem Deckakt und in der ersten Januarhälfte mit den Babys.

Dazwischen liegt der Samstag vor Weihnachten, genau der 17. Dezember! An diesem Tag findet ab 18.00 das traditionelle Gemeinschaftstreffen aller "rauhen Meere" statt. Herzlich willkommen alle aktuellen und ehemaligen Besitzer von Whippies aus unserer Zuchtstätte, alle Besitzer von Junghunden, Freunde, Neuinteressenten..., seid alle herzlich willkommen!!! Lokalität ist wie im letzten Jahr das Lokal Weserterrassen, Weserblick 6, 28332 Achim. Wir freuen uns schon auf Euch alle!

Aber jetzt wieder aktuell: Morgen geht's für mich erneut nach Hamburg! Solo, ohne Hunde und leider auch ohne Karin. Bei ihr hat sich heute wieder die Patellasehne gemeldet. Die ist derzeit leicht entzündet. Kein Sport, nur Spazierengehen und Gymnastik, also möchte sie kein Risiko eingehen. Drückt aber von daheim allen die Daumen, vor allem auch für Verletzungsfreiheit und gutes Überstehen der Hitze für alle Beteiligten! Ein Tag ohne Karin, schwierig aber unvermeidbar! Jetzt gibt's Abendessen, allen einen schönen Abend!

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Cluvenhagen, 13. August:

Eine traurige Nachricht hat uns heute erreicht: Im Alter von 14 Jahren, einem Monat und 14 Tagen musste Tula Gorm vom rauhen Meer (Besitzerin: Dr. Claudia Rittner) nach schwerer Krankheit von ihrem Leiden erlöst werden. Wir trauern mit der Besitzerin um diesen wunderbaren Hund und bedanken uns für die vielen Jahre liebevollen Umgangs mit "Vivchen" im häuslichen Umfeld. Tula Gorm war ein auf der Rennbahn erfolgreicher Hund, u.a. 3.Platz;Internationaler Sandbahn-Champion & Rookie of the Year 2010, Gewinnerin des Grasbahncups Goldenes Horn 2010, Vize-DWZRV-Verbandsrennsiegerin 2011;6.Deutsches Derby 2011; 4. Deutsche Kurzstreckenmeisterschaft 2012; 5. VBSR 2012; 6.Intern.Derby 2012.  Aber auch in der Familie und in ihrer heimischen Hundeschar war sie unverzichtbarer Teil der Gemeinschaft.


Wir haben zwei Bilder herausgesucht, einmal im Alter von knapp vier Monaten daheim im familiären Umfeld, dazu unterwegs zum 2. Platz beim Verbandssiegerrennen 2011! Wir wünschen den Besitzern viel Kraft für die nächste, schwierige Zeit ohne dieses Schätzchen! Herzliches Beileid!

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Cluvenhagen, 07. August:

Fünfmal sind gestern in Zehlendorf und Kleindöttingen Athleten vom rauhen Meer an den Start gegangen. Und das sehr erfrolgreich, denn es gab zweimal "Gold" und dreimal "Bronze". Für die Siege sorgten Millowitsch (Dirk und René Engmann) im Brandenburgischen und Rotkäppchen Rubin (Kaja und Chriastian Flögel) in der Schweiz. Ihr Wurfbruder und Familienkumpel Rinaldo Rinaldini wurde dort Dritter. Das gelang nördlich von Berlin auch Quarterback (Petra und Detlev Bentrup) sowie Opal Tiara (Jana und Torsten Müller).

Die Nummer eins in Zehlendorf: Millowitsch vom rauhen Meer

Millowitsch und Quarterback hauten in der siebenköpfigen A-Klasse der Rüden auch gleich tüchtig 'rein. Im ersten Durchgang auf der 350m-Sandbahn legte "Willy" 23,51 Sekunden aufs "Parkett", dahinter ordneten sich in respektvollem Abstand Dellinger Ready go (CZ, 23,81) und Draven Majesticanis (PL, 25,45) ein. Der andere Lauf sah "Coopi" (23,66) deutlich vorn, das Trio Dévaj Night of Speed (HU, 24,17), Aaron Bon Esprit (CZ, 24,66) und I am the Wind Bang Bang (PL, 25,48) hatte das Nachsehen. Der zweite Auftritt brachte für den erneut siegreichen Millowitsch eine Steigerung auf 23,22 Sekunden mit Knight of Speed (23,70) und Aaron (24,09) auf den Plätzen. Dellinger (23,54) vor Quarterback (23,75), Draven (25,71) und I am the Wind (26,01) war die Rangfolge im anderen Lauf.

Das Finale sah dann einen Millowitsch, der Start-Ziel nichts anbrennen ließ und sich vom Feld löste. Nach 23,24 Sekunden war Willy im Ziel, gefolgt von Dellinger (23,61), Quarterback (23,87), Aaron (24,43), Knight of Speed (24,73) und Draven (25,37).

Bei den A-Klassehündinnen bewarb sich ein Quartett um sportliche Meriten. Opal Tiara gab in der Nachhitze ihr Bestes, wurde zweimal Dritte. Zunächst in 24,23 Sekunden hinter Dévaj 1976 Funny Girl (23,79) und Quintana vom Badenermoor (24,16), aber vor dem ungarischen Gast Hashira Pagawa (25,54). Dann im Endlauf in 24,16 Sekunden hinter Quintana (23,83) und Funny Girl (23,97) vor der Ungarin, die ihre Zeit aus dem Vorlauf auf die Hundertstel genau wiederholte.

Die Nummer eins in Kleindöttingen: Rotkäppchen Rubin

In Kleindöttingen beim Derby um die Goldene Siegerdecke startete Rotkäppchen Rubin im Gewichtsrennen in der Klasse 12,70 bis 14,49 Kilogramm. Im Trial dieser Hündinnenkonkurrenz lag sie in 18,702 Sekunden für die 280 Meter vor der Ungarin Dévaj 1976 Daenerys (18,900). Im Finale lief sie dann als Siegerin die beste Zeit dieser Klasse an diesem Tag mit 18,342 Sekunden. Auf den Plätzen folgten Dévaj 1976 Carrera (18,471), Daenerys (18,753) und Oochigea's R'White Pearl (18,787).

Für Wurfbruder Rinaldo Rinaldini gab's in der Rüdenkonkurrenz (über 18,10 Kilo) im Vorlauf Platz drei in 18,614 Sekunden vor Dark Dragon's Captain America (18,857). Es siegte Xantiano Vlapan (18,370) vor Dévaj 1976 Whiskey on the Rocks (18,601). Auch im Finale wurde "Naldo Dritter (18,702), diesmal vor Xantiano (18,868). Platz eins eroberte Whiskey on the Rocks (18,580) hauchdünn vor Captain America (18,588). Für die Flögel-Schützlinge geht's jetzt nach Hamburg.

Erkämpfte sich "Bronze": Rinaldo Rinaldini

Nach dem Wettkampf im belgischen Awans vor einer Woche hatte man auch in Kleindöttingen die Whippies, wenn genügend Teilnehmer einer Klasse am Start waren, nach Geschlechtern getrennt laufen lassen. Seh' ich sehr positiv!

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Hildesheim, 01. August:

"Hildesheimer Rose", das ist der Name des Rennens, zu dem der Windhundrennclub Niedersachsen gestern auf die Rennbahn in der Bischofsstadt eingeladen hatte. Die Hunde und ihre Besitzer brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen: Die Atmosphäre war harmonisch, das Wetter akzeptabel (Erst auf der Rückfahrt gerieten wir in Starkregen), die Wettkämpfe spannend auf gutem Niveau, auch für Speis' und Trank war bestens gesorgt. Die Renner vom rauhen Meer waren in Form, allen voran Ottilie! Als Siegerin der Hündinnen-A-Klasse war die Silberne Rose ihre, unser Schwiegersohn Sebastian und Enkelin Marie Elisabeth nahmen die Trophäe bei der Siegerehrung stolz in Empfang (Foto oben). Erfreulicherweise waren auch wieder einige ausländische Teilnehmer angereist, wir hoffen, dass es auch ihnen gefallen hat!

Ottilies Mama ist Madam Brett, und da sind wir gleich bei unserem Pechvogel des Tages. Drei Jahre hat Kitty kein Rennen und kein Bahntraining mehr gehabt, sieht man einmal von ihrem Start als einzige Teilnehmerin ihrer Klasse am Solorennen in Bermatingen am 29. Mai während der Nachhitze ab. Drei Würfe mit insgesamt 22 hochveranlagten Kindern hatte sie mittlerweile. Sie soll drei/vier Rennen laufen, ehe sie in der ersten Novemberhälfte den Deckakt ihres vierten und letzten Wurfes haben wird. Eine Zehamputation nach häuslichem Unfall, exzellent durchgefährt von Dr. Apel sen. in Essen im letzten Oktober, hat sie bestens überstanden. Gestern also nach langer Zeit der erste Auftritt gegen Konkurrenz. Und Kitty war sehr gut drauf. Start-Ziel sicherte sie sich den Vorlauferfolg in 18,88 Sekunden ungefährdet gegen Dévaj 1976 Sweety (20,48) und Crazy Runner's Nancy (21,15). Leider hat sie sich auf dem etwas weichen Geläuf den Fuß zwischen den Ballen so aufgescheuert, dass wir der Empfehlung der umsichtigen Bahntierärztin Prof. Goericke-Pesch folgten und sie zurückzogen. Sicher ist sicher! Da auch Sweety zurückgezogen wurde, war Nancy im Finale allein, verbesserte sich auf 20,88 und holte sich den Sieg in der S&L-Wertung der Oldtimer, Glückwunsch!.

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Viel Platz auf der Bahn, aber Nebraska Tornado (rot) und Rocket liebten es unterwegs eng, aber regelkonform...

So musste in den Finals als erste der "rauhen Meere" Nebraska Tornado (Yvonne Gerlach) 'ran. Ihren Vorlauf der fünfköpfigen Konkurrenz hatte "Pebbles" in 25,07 Sekunden sicher gewonnen, Runner up Crazy Runner's Rocket (25,28) vor Darkdragon's Dirty Diana (25,29) sowie Tasinia (25,68) und Sotiria (26,81) vom Badenermoor. Zum Finale traten nur Nebraska Tornado und Rocket an. Es war ein spannendes Duell, das letztlich Rocket verdient für sich entschied. Erfreulich: Beider Kontrahentinnen waren in 24,61 und 24,71 unter der 25-Sekunden-Barriere geblieben. Gut gemacht die Damen, und so ein wenig "vom rauhen Meer" ist Rocket als Galileo-Tochter ja auch...

Beide Hauptdarstellerinnen schick in schwarz: Rocket und Nebraska Tornado

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Als Nächste hatte Ottilie ihren Finalauftritt. Sie hatte drei Tage nach ihrem vierten Geburtstag und neun Tage, nachdem ihr siebenköpfiger S-Wurf fünf Monate alt geworden war (Spartacus, Sistercharlie und Salamanca schauten sich den Auftritt ihrer Mama an) ihre Vorläufe sicher gewonnen. In der neunköpfigen A-Klassenkonkurrenz der Damen gab sie zunächst in 24,46 Sekunden Quintana vom Badenermoor (25,16) und Dark Dragon's Brianna (25,33) deutlich das Nachsehen, dann sahen Quintana (25,01) und Brianna (25,37) nach Steigerung auf 24,27 nur ihre Hacken.

Frida (blau) war dankbar für die Lücke, die die Konkurrenz aufgemacht hatte.

Für das Finale hatten Karin und ich uns überlegt, wenn möglich Box 1 zu wählen. Ein Risiko, denn Ottilies Stärken liegen eher hinten heraus. Aber Durchgang zwei hatte eindrucksvoll die Stärke des tschechischen Gastes Esssence of Life Cinpress (2. VL 24,14) gezeigt. Und zu Beginn der Gegengeraden fotografierend, erschrak ich prompt, als Frida mit als Letzte aus der Kiste kam. Doch die Konkurrenz drückte nach außen, sodass unser Schützling unter den Augen seiner Besitzer (Tochter Rachel Klara und Schwiegersohn Sebastian, dazu die zweijährige Enkelin Marie Elisabeth und ihr sieben Wochen alter Bruder Emil Friedrich) innen Platz hatte und als sie an mir vorbeiliefen bereits die Nase nach vorn streckte.

Ottilie die Nummer eins vor Essence of Life, Ulla, Quintana und Sapana.   

Letztlich war der Erfolg ungefährdet, die Zeit okay, zumal Frida sich am Donnerstag beim Pinkeln (Sie legt Wert darauf, dazu ins Unterholz zu entweichen) vertreten hatte. Wir waren dankbar, dass Tierärztin und Tierchiropraktikerin Rebecca Trepte, die im Winter mit Familie ihr neues Domizil 200 Meter von unserem Haus entfernt bezogen hat, Blockaden löste. Daheim angekommen, galt der erste Anruf gleich ihr, um Dank abzustatten. Wir können die junge, hilfsbereite Dame wärmstens empfehlen.

Für Frida wurden 24,41 Sekunden gestoppt, dahinter kamen Essence of Life (24,59), Ulla Vlapan (CZ, 24,69) sowie Quintana (25,33) und Sapana (26,04) vom Badenermoor ins Ziel. Ottilie, bildhübsch und vor dem Rennen deutlich ruhiger als ihre Mama, geht's jetzt ins Nationale Derby und ins Verbandssiegerrennen.

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In der neunköpfigen Konkurrenz der A-Klasserüden waren wir mit drei Jungs vertreten. Der gemeldete Rachmaninov, der hier seinen Renneinstand geben sollte, hatte leider vergangene Woche während eines Spaziergangs das Falsche gefressen, war zwar samstags wieder hergestellt, doch an einen Start war nicht zu denken. Der Körper war geschwächt.

Rossini im Finale unter weiß an den Rails, außen unter schwarz Millowitsch.

Sein Wurfbruder Rossini (Michaela und Frank Rochlitz) gewann seinen Vorlauf Start-Ziel in 24,06 Sekunden vor Wiss Vlapan (CZ, 24,23) und Crazy Runner's Quicktip (24,48). Dann entschied der tschechische Gast Peruan of Bohemia Snap Dogs (24,21) sein Duell mit Millowitsch vom rauhen Meer (Dirk und René Engmann, 24,53) und seinem Landsmann Dellinger Ready Go (24,58) für sich. Traurig waren wir, als Prince Ippi (Simone und Kay Massow) im Scheitelpunkt Kurve 3/4 Remus vom Badenermoor unfair attackierte. Ein dis war die Folge, Karin, Simone und ich bedauerten vor allem den Leidtragenden Remus. Es ist das zweite dis für "Theo", er wird erst wieder ins Renngeschehen eingreifen, wenn gezielte Förderung Abhilfe verspricht. Im zweiten Durchgang behauptete sich Rossini (24,14) vor Millowitsch (24,36), Quicktip (24,57) und Cloud z Podsmrcku (CZ, 25,37).

Damit hatten "Rudi" und "Willy" unter weißer und schwarzer Decke das Finale erreicht. Hier hatte Rossini einen schwachen Start, pochte aber konsequent auf die Innenbahn und hatte Glück, dass das letztlich auch klappte. So war er früh Zweiter hinter Sieger Wiss. Diese Position hielt er bis ins Ziel, auch wenn er zum Schluss sichtlich müde war. Nach meinem Eindruck etwas schneller war auf der Zielgeraden Millowitsch, der mit dem dritten Platz (24,31) hinter Wiss (24,07) und Rossini (24,24) sehr angenehm überraschte. Der unter Wert geschlagene Peruan, der das Rennen schon in der Startkurve verloren hatte, führte den Rest ins Ziel (24,46), blieb vor Quicktip (24,57) und Dellinger (24,72). 

Sechs schnelle Jungs, von links Wiss, Rossini, Millowitsch, Peruan, Quicktip und Dellinger

Spätestens seit seinem Triumph in Bermatingen im Mai wissen wir, dass Willy immer wieder 'mal positiv auf sich aufmerksam macht. Rudi kam angeschlagen aus dem Welfenrennen, ein Testlauf über 280m vor einer Woche ergab keine Beanstandungen, seine Leistung an der Innerste war solide. Auch für ihn geht's jetzt ins Derby.

Zum Abschluss noch einige Bilder. Zunächst Ottilies Sohn Spartacus vom rauhen Meer mit seiner Besitzerfamilie Pape, der sich wie seine Geschwister Salamanca (Hanna Hillers) und Sistercharlie (Birgit Voge) schon 'mal anschauen wollte, wie das beim Rennen so vor sich geht. Dann Birgit Voge mit ihrem Windhundtrio, aus dem Sistercharlie im Frühjahr ein Quartett gemacht hat, sowie die Rochlitz' mit ihrem Rossini. Dass Rudi mit "Charlie" bestens klar kam, zeigt das dritte Bild. Danach eine Aufnahme, die während der Würdigung der Helfer entstand, ohne deren Einsatz eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre. Und schließlich traditionell ein Foto derjenigen "rauhen Meere", die nach der Siegerehrung noch vor Ort waren. Dank noch einmal vor allem an unsere Besitzer mit ihren Hunden. Es hat Riesenspaß mit Euch gemacht!




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Cluvenhagen, 29. Juli:

Eine traurige Nachricht haben wir heute erhalten, als Holger Wübbenhorst anrief: Vale Mantovani vom rauhen Meer ist verstorben! Plötzlich und ohne Symptome, die im Vorfeld darauf hinwiesen! Wir trauern mit Gesa und Holger um diese liebenswerte ältere Dame, die am 9. April 13 Jahre alt geworden ist. Bildhübsch, mit freundlichem, sozial-integrativem Charakter, gab die von der Statur her eher kleine "Vania" auch auf der Rennbahn stets Ihr Bestes. Hab' zur Erinnerung noch 'mal Fotos herausgesucht, oben beim  Besuch ihrer künftigen Familie bei uns mit sechseinhalb Wochen, unten als aufmerksame Beobachterin und im Wettkampf on tour.

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Cluvenhagen, 27. Juli:

Klein, aber mit großem Kämpferherzen, das war sie auf der Rennbahn! Eine großartige Vererberin, das zeigte sie bei ihren Würfen G und M vom rauhen Meer. Jetzt reüssiert sie auch noch im Ring: Contessa Maddalena vom rauhen Meer! Gerade hat sie das Malheur überstanden, von einer Greydame umgerannt worden zu sein, da kommt die folgende Nachricht zur rechten Zeit: "Jule" ist Deutscher Veteranen-Champion!


Glückwunsch an die knapp Zwölfjährige und ihre Besitzer Dirk und René Engmann! Die beiden schickten uns das Foto der Urkunde, ich habe dazu ein Bild herausgesucht, das Julchen im Alter von knapp fünf Wochen mit Karin zeigt! Frühreif war sie, physisch und psychisch, das verleitete den Züchter bei der Abgabe zum Statement: "Seid aber nicht traurig, falls sie zu groß wird!" Na ja, geworden ist sie knapp 46 cm "hoch"! So ist das mit den Prognosen...

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Cluvenhagen, 26. Juli:

Von einem wunderschönen Harzurlaub (wie in jedem Jahr anlässlich der achttägigen Galopprennwoche in Bad Harzburg) mit vielen familiären Aktivitäten sind wir zurück, zufrieden, aber sehr beansprucht. Als wir letzten Donnerstag Verwandte besuchten, zeigte das Thermometer in deren Garten knapp 40 Grad! So gab's den Hundespaziergang morgens um 5.30, den zweiten abends um 21.30. Kitty, Fanny und Frida war's wurscht! Aber nicht nur unsere Aktivitäten machten uns Freude, auch die Nachrichten, die aus Garbsen und Hünstetten von den beiden Landessiegerrennen einliefen, waren top! Im "Vorhof" der Landeshauptstadt starteten "rauhe Meere" in fünf Klassen, viermal stellten sie den Sieger, in der fünften Klasse gab's Rang zwei. Und im Süden war "Bronze" und Platz fünf im B-Finale das Resultat.

Schnelles Damensextett mit (v.l.) Prairie Bunny, Sweet Sabeau, Opal Tiara, Quick-Start, Quisquis und Molly Malone

Siegewohnt ist Prairie Bunny vom rauhen Meer (Uta und Peter Keller) in ihren Rennen. Auch in der Stadt an der Leine war sie auf der 360m-Grasbahn die Nummer eins. Ihren ersten Vorlauf der neunköpfigen Hündinnen-A-Klasse gewann sie in 23,43 Sekunden vor dem dänischen Gast Quick-Start (23,94) und ihrer Zuchtgefährtin Opal Tiara (Jana und Torsten Müller 23,97). 23,72 lief Quisquis vom rauhen Meer (Hans-Jürgen Thomas) und lag damit vor Molly Malone vom rauhen Meer (24,27) und Bina's Live vom Roten Schopf (24,57). Durchgang zwei sah Prairie Bunny (23,69) deutlich vor der Dänin Sweet Sabeau of Gasbyfirst (24,06), knapp dahinter Molly Malone (24,11). Quisquis lag auch beim zweiten Auftritt vorn (23,88), ließ Racing King's Ruby Tuesday (24,14) und Bina's Live (24,59) hinter sich. Auch Opal Tiara reüssierte, rannte 23,84 vor Quick-Strart (23,92) und Ringeldingel vom Badenermoor (24,42).

Im Finale war "Josy" erneut sicher Erste, lief 23,62 Sekunden und verwies Sweet Sabeau (23,88) auf den "Silberrang". Rang drei ging an Opal Tiara, für "Ayda" wurden 23,96 Sekunden gestoppt. Quick-Start (24,05 kam als Vierte ins Ziel vor der sicher unter Wert geschlagenen Quisquis (24,10), die das CACL erhielt, und Molly Malone (24,39).

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Im fünfköpfigen Pendant der Rüden  gewann Crazy Runner's Rebell (23,94) das Trial hauchdünn vor seinem Zuchtkumpel Quicktip (23,96), Remus vom Badenermoor (24,02), Quarterback vom rauhen Meer (Petra und Detlev Bentrup, 24,02) und dessem Zuchtkollegen Rossini (Michaela und Frank Rochlitz, 24,36). Das Finale sah dann Quarterback mit Steigerung auf 23,74 vorn. Im Zusammenhang mit dem sg am Tag zuvor bei Richter Henne in der offenen Klasse hatte er sich damit auch S&L gesichert. Platz zwei erlief sich hauchdünn besiegt Rebell (23,76) vor Remus (23,84) und Remus (23,96). Rossini endete in 24,36 abgeschlagen. der Youngster, der im Juni bei seinem Renneinstand in Eilenburg die A-Klasse überlegen gewonnen hatte und anschließend in Münster in 22,79 Sekunden Gesamtachter eines Elitefeldes geworden war, blieb deutlich unter den Erwartungen. Nach dem Rennen schonte "Rudi", hat aber am vergangenen Samstag in Hildesheim einen Test über 280m zufriedenstellend absolviert, es war demgemäß nichts Ernstes. Quarterback zeigte sicher die beste Leistung seines Rennlebens, vor allem setzte sich der spätreife Bursche diesmal mit vollem Einsatz durch, klasse gemacht, "Coopi"!

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Rossinis Wurfbruder Rubens (Manuela Massow), in Eilenburg beim A-Klassensieg Rossinis als B-Klassenerster im selben Leistungsbereich, ließ auch diesmal nichts anbrennen. War ihm im Vorlauf (24,05) Culann's Ace of Spades (24,07) noch dicht auf den Fersen, so gestaltete "Ruby" das Finale deutlich überlegen. Mit 23,49 lief er eine Zeit, die an diesem Tag außer von der A-Klassensiegerin Prairie Bunny (23,43) nur vom Sprinterbesten, Madaki's Metallica (23,42), unterboten wurde, und der ist schließlich u.a. Europameister seiner Klasse. Hinter Rubens liefen Ace of Spades (23,95), dessen Zuchtkollegen Amor (24,25) und Xeno (24,37) ins Ziel, dann kamen True Type Obsidian (25,31) und True Type G'Omari (25,57). Ruby hat getan, was er konnte, mit zunehmendem Alter wird er sich noch weiter steigern. Freut uns!

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Sprinterdamensextett mit (v.l.) Quezon City, Quantanamera, Caprice-Rose, Callista, Sweety.

Quezon City vom rauhen Meer hieß die Siegerin bei den Sprintern (Jessica Jacob/Martin Dodl). Heidi ließ sich im Finale auf nichts ein, triumphierte in 23,82 Sekunden hochüberlegen vor Quantanamera vom Badenermoor (24,88), Caprice-Rose vom roten Schopf (25,02), Cassedy's Callista (25,10) und Oldtimer Dévaj 1976 Sweety (26,06). Bereits das Trial hatte "Heidi" in 24,36 Sekunden vor Caprice-Rose (24,60) klar für sich entschieden, mit der Steigerung im Finale aber richtig positiv überrascht! Die leichte Hündin, die es in dieser Klasse allein vom Gewicht her nicht einfach hat, ist dennoch dabei, ihren Weg zu machen.

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Nebraska Tornado vom rauhen Meer (Yvonne Gerlach) setzte sich in der siebenköpfigen Hündinnen-B-Klasse im Vorlauf in 24,55 Sekunden durch, blieb überlegen vor Fierce Fireball Her Majesty (25,66) und Cassedy's Cinderella (25,67). Das Finale brachte eine sichere Siegerin Sabana vom Badenermoor (23,71). Dahinter platzierte "Pebbles" sich mit deutlicher Verbesserung auf 24,06 auf dem Silberrang vor Cassedy's Coco (24,58), Cinderella (25,23), Racing King's Rey (25,26) und Her Majesty (25,43). Für die Zweite geht's jetzt in Hildesheim weiter, wo Karin und ich auch sein werden, und wo wir uns schon drauf freuen.

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In Hünstetten auf der 350m-Sandbahn zeigte Rotkäppchen Rubin vom rauhen Meer (Kaja und Christian Flögel) erneut eine Klassevorstellung. In der exzellent besetzten, neunköpfigen A-Klasse der Hündinnen sicherte sich die knapp 18 Monate alte Nachwuchsrennerin Rang drei (22,47) knapp hinter Dévaj 1976 Daytona (22,41) und Oochigea's Reality d'Indy (F, 22,42), ließ die starke Night Flash Silini (B, 22,49) hauchdünn hinter sich. Fünfte wurde Crazy Runner's Questa (23,08) vor Dévaj 1976 Funny Girl (H, 23,35). Angesichts der Wärme hatte es nur einen Vorlauf gegeben. Dabei hatte "Ruby" ihr Trial in 22,55 Sekunden vor Silini (22,61) und Funny Girl (23,31) für sich entschieden.

Auch Ruby's spätreifer Wurfbruder und familiärer Gefährte Rinaldo Rinaldini gefiel sehr, lief als Vorlaufdritter der 16köpfigen Sprinterklasse in seinem Lauf 22,86 und schaffte dann als Fünfter des B-Finales 23,00 Sekunden. "Naldo" wird sich mit zunehmender Reife weiter steigern.

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Beringen/B, 12. Juli:

Querry Boy vom rauhen Meer

Den zweiten Rang beim Rennen "Gouden Haas" auf der 345m-Bahn in Beringen sicherte sich vorgestern in Gewichtsklasse 3 (14,240 bis 16,240 kg, gemischt) Querry Boy vom rauhen Meer (Noah Collard) ungefährdet in 21,465 Sekunden hinter seinem guten Kumpel Old Road's Tyson (21,222). Oochogea's Tyfoon (21,844) führte in diesem A-Finale den Rest des Feldes vor Pegasus Lindo des Fleurs de Vence (21,972), Ursula Queen (22,144) und Black Bullet LJ Grace Dog (22,499) ins Ziel. Tyson gewann Start-Ziel. Tooboy hatte sich frühzeitig an die zweite Stelle gesetzt, kam dem Führenden auf der Zielgeraden sogar etwas näher, ohne ihn aber reell noch in Gefahr zu bringen.

Im Vorlauf wurde "Tooboy" hinter Black Bullet LJ (21,435) in 21,540 Sekunden ebenfalls Zweiter, Dritte Ursula Queen (21,784) vor Old Road's Ryleigh (22,480). Das zweite Trial hatte dann Tyson (21,451) gegen Querry Boy (21,547) für sich entschieden, Rang drei ging an Ursula Queen (21,702) vor Pilgrim Lindo des Fleurs de Vence (22,113).

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Cluvenhagen, 05. Juli:

An drei Orten in drei Ländern sind Whippies vom rauhen Meer am vergangenen Wochenende aktiv gewesen! Und das mit hervorragendem Erfolg! So gewann Peppy Lapeau (Michaela Walk) in Oesterreich die gemischte Größenklasse beim Wettkampf Storch von Marchegg. In Beringen belegte in Gewichtsklasse 3 beim Rennen Großer Preis von Belgien Querry Boy (Noah Collard) Patz drei. Das Kiepenkerlrennen stand in Münster an. Für Rotkäppchen Rubin (Kaja und Christian Flögel) sprang ein zweiter Platz in der Hündinnen-A-Klasse heraus, ebenso für Jack Sullivan (Petra und Detlef Bentrup) bei den gemischten Sprintersenioren. Rossini (Michaela und Frank Rochlitz) kam im B-Finale der A-Klasserüden als Zweiter ins Ziel. Das Siegerehrungsfoto von Rotkäppchen Rubin haben wir von Dunja Baensch, das von Jack Sullivan schickte Tanja Haase. Die Rennbilder in Münster machte Frank Rochlitz, und die Aufnahme von Peppy Lapeau erhielten wir von Michaela Walk. Die Veranstalter in Münster reagierten im Übrigen adäquat auf die Temperaturen, indem sie nur einen Vorlauf zogen, dann das Finale.

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Zweimal Rotkäppchen Rubin (weiß) im Trial, oben mit Questa (rot) und Coraline (blau) kurz nach dem Start, unten das Trio am "Hasen".

Nach zwei Siegen zum Auftakt und "Bronze" im Bundessiegerrennen sicherte Rotkäppchen Rubin sich in Münster auf der 350m-Sandbahn hinter der deutlichen Siegerin Night Flash Silini (B, 22,39), aber vor Europameisterin Winsome Yankees Hazara (22,93) ungeachtet eines suboptimalen Starts in 22,77 Sekunden den zweiten Rang. Den Einlauf komplettierten Crazy Runner's Questa (23,17) und Shiva van't nieuwe Woud (23,18). Im Vorlauf hatte "Ruby" in 22,89 vorn gelegen, Runner up mit respektvollem Abstand Questa (23,39) vor Coraline Fancy That (B, 23,39). Rotkäppchen Rubin stabilisiert sich auf hohem Niveau, muss noch ihren Start erfolgversprechender gestalten. Am Tag zuvor hatte sich Ruby im Übrigen in der Schau bei Prof. Dr. Friedrich vorgestellt. Auch da reüssierte sie, den das vorzüglich, das sie in der Zwischenklasse erhielt, war die Grundlage für ihren Sieg in der Wertung Jahressieger Schönheit und Leistung,Glückwunsch auch dazu! 

Schnelles Damenquintett mit Silini, Rotkäppchen Rubin, Hazara, Questa und Shiva.

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Zweimal B-Finale on tour, Rossini unter blau kurz nach dem Start, dann auf der Gegengeraden noch in Front vor Eskimo Joe.


Nach dem Sieg in Eilenburg im ersten Rennen seiner Laufbahn traf es Rossini im Westfälischen deutlich schwieriger an. Dennoch hielt sich der Youngster hochachtbar. Im Vorlauf rangierte er in 22,91 Sekunden vor seinem Papa Winsome Yankees Eoin (23,29), Sieger Ghan buri ghan's War Pony (22,66). Damit hatte er sich als Gesamtachter unter blau für das B-Finale qualifiziert. Hier startete "Rudi" sehr gut, lag vorn, doch letztlich kam Fast Company's Eskimo Joe (22,63) noch sicher vorbei. Der Rochlitz-Schützling verbesserte sich gegenüber dem Trial auf 22,79 Sekunden, platzierte sich vor  seinem Vater Eoin. Der erfahrene Kämpe blieb mit 22,93 ebenfalls noch unter der 23-Sekunden-Barriere. Dahinter folgten Remus vom Badenermoor (23,20), Crazy Runner's Quicktip (23,25) und Homerun Inventum (23,40). Für Rudi geht's jetzt ins Welfenrennen nach Hannover. Der 17 Monate alte Rüde ist ein sehr hoffnungsvoller Nachwuchsrenner, das Stehvermögen wird noch kommen.

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Oldtimertrio mit Fajana Anathé, Jack Sullivan und Fallen Angel

"Alle neune", um ein Erfolgssynonym aus dem Kegelsport zu entlehnen, waren im Bereich des Möglichen, als in der gemischten Sprinterklasse der Senioren Jack Sullivan das Trial auf der 275m-Strecke überlegen in 18,50 Sekunden vor den Zuchtgefährtinnen Fajana Anathé (18,93) und Fallen Angel (19,73) of Villa Whippet gewann. Alle neune ein Hinweis darauf, dass der Bentrup-Schützling seine letzten acht Rennen gewonnen hat. Doch im Finale lief es nicht nach Plan. Der Siebenjährige kehrte mit einer Verletzung aus dem Rennen zurück. Habe soeben mit den Besitzern gesprochen, er ist auch mit zwei Tagen Abstand noch nicht fit. Wir wünschen gute Besserung und baldige Rückkehr aufs Geläuf. Das soll aber den Sieg von Fajana Agathé nicht schmälern. Sie steigerte sich auf starke 18,67 Sekunden, lag deutlich vor "Jack" (19,39) und Fallen Angel (19,51).

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Peppy Lapeau

Deutlich nach oben zeigt die Leistungskurve von Peppy Lapeau nach Ende ihrer Nachhitze in der zweiten Junihälfte. Dem sicheren Sieg in der Größenklasse der Hündinnen in Eilenburg folgte jetzt ein ungefährdeter Erfolg bei den gemischten Sprintern in ihrer österreichischen Heimat. Storch von Marchegg heißt das Rennen, und "Peppy" behauptete sich auf der 360m-Distanz in 22,42 Sekunden vor Dévaj 1976 Ginger Rocket Angel (22,63), Xsara Brodwinek (24,28) und Colwyn Titus Fritz (25,02). Gegenüber den 22,59 Sekunden als Zweitschnellste des Trials hatte Peppy sich um 17 Hundertstel verbessert. Die schlanke, hochbeinige Dame wird im Oktober drei Jahre alt, hat sicher noch weitere Reserven.

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Eine scharfe Klinge schlägt in unserem Nachbarland Belgien auch der zwei Jahre alte Querry Boy. Auf dem 345m-Parcours in Beringen war "Tooboy" im Gewichtsrennen in Klasse drei im Einsatz. Am Schluss kam er auf einen ehrenvollen dritten Rang. In der neunköpfigen Konkurrenz lieferte Querry Boy zunächst 21,78 Sekunden ab, wurde Zweiter vor Gold Run's Lady Luck (22,26), Sieger Barchabell's Sterling (21,74). Eine Steigerung auf 21,668 Sekunden hinter seinem Kumpel Old Road's Tyson (21,311) vor Siroj van't Nieuwe Woud (21,858) brachte Tooboy die Finalteilnahme unter blauer Decke.

Im Endlauf triumphierte dann Tyson (21,484) vor Sterling (21,594) und Querry Boy (21,647), der zuletzt noch an das Führungsduo herankam. Dahinter platzierten sich Siroj (22,008) und Slater (22,109). Tooboy hatte einen mäßigen Start, auch unterwegs immer etwas Abstand zum Führungsduo, kam aber auf der Zielgeraden enorm auf und wäre kurz hinter dem Ziel Zweiter gewesen.

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Cluvenhagen, 04. Juli:

"Restaurant Jacob in Nienstedten an der Elbe" heißt das populäre Bild, das der Impressionist Max Liebermann 1902 auf der Lindenterrasse des Restaurants hochoben über der Elbe mit dem Fluss im Hintergrund malte. Ein Dibond-Kunstdruck hängt neben unserem Hauseingang. Das obere Foto zeigt das Werk, davor steht Karin und hält den am 22. Februar geborenen, zu dem Zeitpunkt drei Wochen alten, Sampras vom rauhen Meer im Arm.

Exakt 120 Jahre nach Entstehen des Liebermann-Gemäldes waren wir am Wochenende zum Essen zu Gast in dem Zwei-Sterne-Restaurant an der Elbchaussee mit unserem Sohn Ron Marian und seiner Frau Anitha, Lehrer und Biotechnologin in der Hansestadt, sowie unseren Enkeln Luise und Marlene. Es hat mir Riesenspaß gemacht, exakt von der Stelle aus, an der damals der Künstler stand und sein Kunstwerk schuf, die Unsrigen zu fotografieren. Sieht man die untere Aufnahme, könnte man meinen, die Zeit sei stehengeblieben. Die Whippies World Spirit, Madam Brett und Ottilie? Die waren froh, bei den Hitzegraden daheim im relativ kühlen Haus bleiben zu dürfen, bestens versorgt für die Zeit unserer Abwesenheit von unserer Tochter Rachel Klara und ihrer Familie, den Besitzern von Ottilie.

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Eilenburg, 27. Juni:

Drei schöne Tage haben wir am Wochenende anlässlich des Sachsenrennens in Eilenburg verbracht. Nicht unerheblich dazu beigetragen hat neben einer freundschaftlichen Atmosphäre auch das sportliche Abschneiden derer vom rauhen Meer. In vier von fünf Wettbewerben waren sieben unserer Renner am Start, eroberten dabei vier Siege, zwei zweite Plätze und einen vierten Rang. Super gemacht von den Whippies und ihren familiären Coachs! Respekt!!!!!!!  Fotografiert habe ich im Übrigen in den Trials am Start, in den Finals beim Einbiegen auf die Gegengerade.

Erwähnenswert: In der Vaterstatistik gab's für Galileo vom rauhen Meer (Dirk/René Engmann) durch Prairie Bunny (Uta/Peter Keller) und Peppy Lapeau (Michaela Walk) sowie Winsome Yankees Eoin durch Rossini (Frank und Michaela Rochlitz) sowie Rubens (Manuela Massow) jeweils zwei Triumphe. Nun rufen wir 'mal die Großmutterstatistik ins Leben! Da freute sich Galileos Mama Contessa Maddalena (Dirk und René Engmann) zusätzlich über die zweiten Ränge von Molly Malone (Uta und Peter Keller), Prince Ippi (Simone und Kay Massow) sowie den vierten Rang von Millowitsch (Dirk und René Engmann).

Oma "Jule" selbst hatte sich am Tag zuvor in der Schau bei Richterin Dr. Bennemann das V1/CAC in der Veteranenklasse gesichert. Die kleine optische Reminiszenz zeigt Jule und Sohn "Leo" bei ihrem Schauerfolg in Bermatingen (siehe Bericht vom 6. Juni).

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Zweimal Peppy Lapeau, oben unter gelb im Vorlauf, unten im Finale unter rot.

Nach dem Motto Ladies first fange ich bei den Rennberichten 'mal mit den Damen an und hier mit unserem ausländischen Gast Peppy Lapeau in der Sprinter-Hündinnenklasse. Michaela Walk hatte die Anreise aus Österreich nicht gescheut, um ihre "Peppy" zu präsentieren. Die ist jetzt aus der Nachhitze 'raus, was man ihr auch ansehen konnte. Und brannte vor Tatendrang. Bereits das Trial entschied sie auf der 355m-Sandbahn für sich,  ließ in 23,77 Sekunden die ungarischen Dévaj 1976-Gäste Tinkle Bell (24,30) und Hypnotic Love (24,58) klar hinter sich, Vierte wurde Cassedy's Callista (25,64).

Auszeichnung für Peppy Lapeau, Tinkle Bell, Hypnotic Love und Callista.

Den Endlauf dominierte erneut "Peppy. Bis eingangs der Gegengeraden war noch alles offen, dann setzte sie sich mit zunehmender Distanz von der Konkurrenz ab und überquerte die imaginäre Ziellinie nach 23,68 Sekunden. Bei identischer Rangfolge wie im Vorlauf lag Tinkle Bell (24,06) vor Hypnotic loive (24,84) und Callista (25,30). Nach diesem guten Auftreten fiel die sechsstündige Heimreise den Gästen sicher viel leichter...

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Zweimal zu Vorläufen antreten mussten im neunköpfigen Feld der Hündinnen-A-Klasse Prairie Bunny und Molly Malone.


Fotos vom 1. Vorlauf, oben Molly Malone unter rot, unten Prairie Bunny unter blau.

Zunächst setzte sich Molly Malone Start-Ziel in 23,76 Sekunden gegen Dévaj Funny Girl (H, 24,23) und Bina's Live vom roten Schopf (24,34) klar durch. Dann behielt Prairie Bunny (23,62) die Oberhand gegen Essence of life Cinpress (CZ, 24,11) und Dévaj 1976 Journey (H, 24,16).

Der zweite Durchgang sah Josy erneut als Erste (23,65), dahinter liefen Essence 23,99, Belbet Grace Dog (CZ) 24,26. Molly Malone lag erneut vom Start an vorn, ließ aber in Kurve vier stark nach und musste sich in 24,26 Sekunden mit Platz zwei hinter Priscilla Bohemia Snap Dog (24,26) begnügen, blieb vor Journey (24,36). Damit hatten "Josy" und "Momo" den Endlauf unter roter und blauer Decke erreicht.

Prairie Bunny vor Molly Malone, das blieb bis ins Ziel unverändert.

Vor dem Endlauf war ich etwas verunsichert. Die Wärme hatte auch Josy und Momo zu schaffen gemacht. Letztere war überholt worden, Erstere hatte die Zielgerade herunter keine frische Galoppade. Vor allem Molly Malone überraschte mich dann sehr positiv. Prairie Bunny setzte sich mit gewohnt starkem Willen gleich an die Spitze, innen folgte ihre Familiengefährtin. Auf der Zielgeraden wirkte Josy etwas müde, doch davon war bei Momo keine Spur zu sehen. Im Gegenteil verkürzte sie den Abstand zu Josy sichtlich, letztlich war es nur eine Zehntel. Zeitweise sah es so aus, als könne Momo sogar gewinnen. Mag sein, dass sie auch diesen Gedanken hatte und ihr das die "zweite Luft" verschaffte.

Prairie Bunny die Nummer eins vor Molly Malone, Ulla, Priscilla, Journey und Essence.

Letztlich war die amtierende Deutsche Kurzstreckenmeisterin aber die Siegerin (24,27) vor der letztjährigen Zweiten im Internationalen Derby (24,37). Ulla Vlapan (CZ, 23,78), in den Trials nur zwei Hundertstel hinter Momo, sicherte sich Rang drei (24,41) vor Priscilla (24,67), Journey (24,95) und Essence (25,01). Die sechs Damen wussten, wie gewiss auch die Endlaufteilnehmer in der Rüden-Sprinterklasse, nach drei Läufen an diesem Tag sicher, was sie getan hatten...

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Zweimal Rubens, im Vorlauf oben unter weißer Decke, unten im Finale unter rot hat er sich bereits klar abgesetzt.

Das erste Rennen seines Lebens bestritt in der gemischten B-Klasse Rubens vom rauhen Meer. Und der knapp 17 Monate alte Rüde ließ es bereits im Vorlauf so richtig krachen. Start-Ziel setzte er sich mit zunehmender Distanz immer weiter von den vier Widersachern ab. Im Ziel standen exzellente 23,46 Sekunden zu Buche. In respektvollem Abstand folgten Cassedy's Coco (24,60), Eroica Pernilla Blume (25,30), Cassedy's Cinderella (26,20) und Culann's Zen Zen (26,18). 

B-Klassenquartett mit Rubens, Coco, Eroica und Cinderella.

Auch im Endlauf brauchte Manuela nicht um ihren Schützling zu zittern. "Ruby" war eine Klasse für sich und nach 23,54 Sekunden im Ziel. Runner-up erneut Coco (24,45), dahinter Cinderella (26,21) vor Eroica (26,26). Der Sieger steht sicher vor einer vielversprechenden Zukunft im Wettkampfsport.

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Diese Aussage gilt uneingeschränkt auch für seinen Wurfbruder Rossini. Im Trial der sechsköpfigen Rüden-A-Klasse brauchte "Rudi", um es scherzhaft zu sagen, etwa die Hälfte der Distanz, um zu erkennen, dass der Ernst des Lebens ihn erreicht hat. Dann wirkte die Galoppade energischer. Letztlich landete er in 23,89 Sekunden auf Rag zwei hinter seinem Zuchtkumpel Prince Ippi. "Theo" fuhr den Sieg Start-Ziel ein, brachte 23,89 Sekunden auf die Bahn. Dahinter kam Peruan Bohemia Snap dog auf 24,23 Sekunden, sicher unter Wert. Ich konnte nur erkennen, dass in Kurve 3/4 irgendetwas war, weil der Tscheche und sein ungarischer Mitstreiter Dévaj 1976 Just in time an Fahrt verloren. Letztlich wurde Letzterer disqualifiziert.

Auf geht's im Trial,  oben mit Rossini, Prince Ippi, Peruan und Just in Time, unten Wiss, Dellinger und Millowitsch.

Der zweite Lauf dieser Klasse sah einen starken Wiss Vlapan (23,39), der seinen tschechischen "Landsmann" Dellinger Ready Go (23,78) und Millowitsch vom rauhen Meer (23,97) deutlich distanzierte. Damit war ein packendes Finale vorprogrammiert.

Das Trio vom rauhen Meer unterwegs vorn mit Rossini (schwarz), Prince Ippi (blau) und Millowitsch (gelb).

"Wenn schon Ernst des Lebens, dann auch richtig", schien sich Rossini gesagt zu haben, denn vom ersten Meter des Endlaufs an war er voll auf dem Posten und übernahm die Führung. Leider rutschte Mitfavorit Wiss in der Anfangsphase des Rennens etwas weg und büßte damit seine Chancen ein. Rudi erledigte sein Pensum souverän, sein Erfolg kam nie in Gefahr. Sehe ich bei Rubens in Charakter und Exterieur sehr stark seinen Vater Eoin, so ist Rossini der Mama Madam Brett sehr ähnlich. 23,46 standen am Ende bei seiner Wettkampfpremiere zu Buche, damit lag er deutlich vor Prince Ippi (23,88). Ich freute mich schon für Millowitsch über "Bronze", da nahm "Willy" auf den letzten Metern noch Fahrt 'raus, wäre etwas weiter nur Fünfter geworden. So erkämpfte sich Dellinger (23,93) Rang drei vor dem Engmann-Schützling (24,03), Peruan (24,09) und dem sicher unter Wert geschlagenen Wiss (24,55).

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Zweimal der R-Wurf ( Winsome Yankees Eoin x Madam Brett), einmal am 28. Januar 2021 kurz nach der Geburt, einmal mit sechs Wochen!


Abends daheim habe ich unsere Madam Brett erst einmal informiert, wie sehr sie die Wettkämpfe geprägt hat: Mama der beiden vorn platzierten A-Klasserüden, des Siegers der gemischten B-Klasse, der Siegerin bei den A-Klassehündinnen und der Ersten bei den Sprinterdamen, wow! Freut uns natürlich auch besonders im Hinblick auf die erste Novemberhälfte 2022: Dann wird Kitty im Ausland gedeckt werden und im Januar ihren vierten und letzten Wurf bringen!

Aber zurück nach Sachsen! Noch einmal: Ein wunderschönes Wochenende für Karin und mich als Schlachtenbummler und Fans! Der Wermutstropfen: Die rührigen Veranstalter hätten einen deutlich größeren Zuspruch verdient gehabt, wie wir ihn aus der Vergangenheit auch kannten. Wir wünschen uns, dass sich bundesweit der Zuspruch wieder in Richtung "alter Zeiten" entwickeln wird! Zum Schluss noch das traditionelle Gruppenfoto aller beteiligten "rauhen Meere"! Leider nicht gut gelungen, beim nächsten Mal wieder besser, versprochen!

 

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Cluvenhagen, 26. Juni:

Liebenswerter Familienhund, schnelle und erfolgreiche Rennerin sowie als Mutter unseres am 12. März 2012 geborenen D-Wurfes (8/1) auch bewährte Mama, all das vereinte Miss Pinkerton vom rauhen Meer in ihrer Person. Heute erhielten wir die Nachricht, dass "Missie", die am 2. Mai sechzehn Jahre alt wurde, als Letzte ihrer Geschwisterschar verstorben ist. Wir trauern mit Gesa und Holger Wübbenhorst und werden diesen liebenswerten Hund immer in bester Erinnerung behalten. Die Bilder zeigen Missie "on tour", mit Holger bei der Ehrung und als fürsorgliche Mama kurz nach der Geburt ihrer Neunlinge.

 

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Cluvenhagen, 22. Juni:

E

Rotkäppchen Rubin

Nach zwei Siegen zum Auftakt hat beim Bundessiegerrennen auf der 355m-Sandbahn in Gelsenkirchen Rotkäppchen Rubin vom rauhen Meer (Kaja und Christian Flögel) im dritten Rennen ihres Lebens einen hervorragenden dritten Rang belegt. Dabei wurde sie im Trial Zweite (23,19) hinter Europameisterin Winsome Yankees Hazara (22,86), blieb vor Crazy Runner's Questa (23,34) und ihrer Zuchtgefährtin Quisquis (23,54). Letztere kam mit einer Verletzung zurück, der umsichtige Besitzer Hans-Jürgen Thomas zog sie daraufhin zurück. Wir wünschen gute Besserung, sei bald wieder an Bord, Kiki! Die ebenfalls gemeldete Opal Tiara, unlängst Zweite der Deutschen Kurzstreckenmeisterschaft, wurde auf der Fahrt von Dresden in die Ruhrgebietsmetropole  läufig, durfte sich mit ihren Besitzzern Jana und Torsten Müller die Geschehnisse leider nur von außen ansehen.

So ging "Ruby" unter weißer Decke in den Endlauf. Hier starteten vier der Damen sehr gut. Leider kam Rotkäppchen Rubin mit Verspätung auf Touren. Noch ärger erwischte es hinter ihr die unter gelb ins Rennen gegangene Run before Beauty Tirza. Im zweiten Streckenabschnitt imponierte Ruby aber mit Speed und Kampfgeist, blieb auf dem "Bronzeplatz" mit 22,96 Sekunden sogar noch unter der 23er-Grenze. Vor ihr entschied Hazara ein spannendes Duell in 22,81 Sekunden gegen Dévaj 1976 Daytona (22,90) für sich. Die weitere Rangfolge: Questa (23,56) vor Tirza (23,64) und Dragonfly vom Roten Schopf (24,21). Als Fan daheim habe ich mir das Rennvideo mehrfach angesehen: Das war schon beeindruckend, was die Tochter von Eoin und Madam Brett vor allem auf der zweiten Rennhälfte auf die Bahn zauberte!

Für Ruby geht es jetzt wie für ihren Zucht- und Familienkumpel Rinaldo Rinaldini Anfang Juli ins Rennen nach Münster. Der blieb in Münster etwas unter Form, allein schon über seine Wurfschwester gerechnet. In Bermatingen drei Wochen zuvor hatten beide ihre Klasse gewonnen (Nebenbei: Lokal Gladiator Cinnemon Star, am Bodensee Zweite hinter Ruby, gewann am Wochenende die österreichischen Championships der Hündinnen überlegen!), dabei war "Naldo" etwa eine Zehntel schneller gewesen. In der Stadt meiner Fußball-Lieblinge in königsblau wurde der sechzehneinhalb Monate alte Rüde zunächst Dritter in 23,40, belegte im zweiten Durchgang Rang vier (23,50) und hatte somit das von Europameister Madaki's Metallica gewonnene Finale als Achter verpasst. Der großrahmige, substanzvolle Rüde ist physisch und psychisch ein Spätentwickler. Es würde mich nicht wundern, wenn wir Naldo erst 2024 im Leistungszenit sähen.

Oberbootsmann vom rauhen Meer

Im Leistungszenit längst angekommen ist Oberbootsmann vom rauhen Meer (Simone und Kay Massow). Das dokumentieren unter anderem der Gewinn der Deutschen Kurzstreckenmeisterschaft im Mai und Rang vier bei der EM im vergangenen Herbst. In Gelsenkirchen wirkte der knapp Vierjährige nicht so frisch wie gewohnt. Dennoch lief er solide. Vorlauf eins sah ihn in 22,96 Sekunden vor Remus vom Badenermoor (23,37) und Home Run Inventum (23,70). Das zweite Auftreten brachte 23,20 Sekunden, damit musste er Fast Company's Eskimo Joe den Vortritt lassen (23,13), Dritter sein Zuchtkollege Quarterback (Petra und Detlef Bentrup, 23,57). "Coopi" war zunächst Vierter in 23,67 Sekunden geworden. Damit war der Zweijährige insgesamt Achter.

Den Endlauf bestritt dann "Obi" unter schwarzer Decke. Am Ende sprangen 23,27 heraus. Er hatte wieder einmal sein Bestes gegeben. Wir sind stolz auf Dich Obi, und natürlich auch auf die anderen Fighter, nicht nur die Starter im Pott, sondern auch die in Oesterreich und Belgien, auf die ich noch komme. Hinter sich gelassen hat der Sohn von Chichicastenango und Madam Brett den fünfeinhalbjährigen Winsome Yankees Eoin (23,35). Ich erinnere mich noch an dessen Start ins Wettkampfleben, jetzt ist er schon so etwas wie ein Oldtimer der A-Klasse, bestreitet seine fünfte Saison. Dass dieser Hund mir emotional/mental total liegt, daraus habe ich nie ein Geheimnis gemacht. Heute war seine exakt vier Monate alte Ottilie-Tochter Salamanca vom rauhen Meer mit Besitzerin Hanna Hillers zu Besuch: Bestens im Maß, Top-Charakter.

Zurück zum aktuellen Geschehen: Da hatte Favorit Ghan buri ghan's Wade Wilson den längsten Atem, siegte in 22,60 Sekunden und komplettierte meines Wissens damit seine Sammlung an Renntiteln auf nationaler Ebene. Der Vizeeuropameister musste aber alles geben, um den Nachwuchsrenner Enrico vom Roten Schopf (22,82) letztlich sicher auf Distanz zu halten. Rang drei ging mit Winsome Yankees Kingston ebenfalls an einen jungen Mann, der in 23,06 Sekunden um "Bronze" nicht zittern musste. Vierter Eskimo Joe, der zuletzt noch um eine Hundertstel an Oberbootsmann vorbeikam.


Die Leute, mit denen ich gesprochen habe, sprachen von einer gelungenen Veranstaltung mit gutem und spannendem Sport in entspannter Atmosphäre. Auch das Wetter war nicht so geworden, wie im Vorfeld lange zu befürchten war. Zum Schluss noch zwei Bilder von den Siegerehrungen der Hündinnen (oben) und Rüden, die wir Ulli Sicking verdanken. Da ich die Einläufe beschrieben habe, zeige ich sie ohne weiteren Kommentar.

Acht Siege hintereinander, das ist die exzellente Bilanz, die Senior Jack Sullivan vom rauhen Meer jetzt aufzuweisen hat. Den letzten Triumph dieser Serie fuhr er im Rahmenwettbewerb des Bundessiegerrennens ein. 280 Meter mussten die Oldtimer absolvieren und "Jack" nahm natürlich auch keine Rücksicht darauf, dass ein Damentrio versuchte, dem männlichen Widersacher Paroli zu bieten.


Jack Sullivan

Bereits im Vorlauf war der Siebenjährige in 18,55 Sekunden überlegen. Ihm am nächsten kam First Lady of Villa Whippet (19,20) vor Dévaj 1976 Sweety (19,78) und Crazy Runner's Nancy (21,17). Auch im Finale ließ der Schweizer Kurzstreckenmeister von 2017, im selben Jahr auch KSM-Vize und EM-Dritter, nichts anbrennen. Jetzt wurden 18,64 Sekunden gestoppt. Die Rangfolge auf den Plätzen blieb identisch, First Lady (20,34) vor Sweety (19,79) und Nancy (20,57).

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Jetzt wie angekündigt ins Ausland. Im österreichischen Krenglbach fanden die Championships des Nachbarlandes statt. Mit an Bord Peppy Lapeau vom rauhen Meer  bei den Sprinter-Damen. Mit der Zweieinhalbjährigen war Besitzerin Michaela Walk zuletzt bei der niederösterreichischen Meisterschaft in Marchegg gewesen. Auf dem 360m-Kurs hatte sie in der Größenklasse der Hündinnen 22,53 und 22,33 Sekunden in den Trials abgeliefert. Damit startete sie im Finale unter schwarzer Decke. Diese Einordnung konnte sie im Endlauf sogar noch verbessern, denn in 22,56 Sekunden lag sie nur neun Hundertstel hinter Rebecca und vier hinter der Zweiten Dévaj 1976 Cinderella auf Platz drei. Hinter ihr rangierten die Dévaj-Vertreterinnen Dolly Roll (22,65), mit 22,06 die Vorlaufschnellste, Ginger Rocket Angel (22,97) und Hypnotic Love (24,06). Peppy habe, so Besitzerin Michaela Walk, lange geführt, sei dann aber sehr nach außen gewichen. Außerdem ist die schwarze Lady noch in der Nachhitze. In jedem Fall: Gut gemacht, Peppy!


Das gilt auch für ihr Abschneiden in Krenglbach. Bei den Titelkämpfen kam sie auf dem Kurs, der mit 350 Metern angegeben ist, in den Trials auf 20,86 und 20,89 Sekunden. Damit ging's erneut unter schwarzer Decke in ein Finale. Dort ließ sie in 21,04 Sekunden Hypnotic love (21,56) hinter sich, wurde Fünfte hinter dem Dévaj-Trio Cinderella (20,62), Ylva Morningstar (20,63) und Ginger Rocket Angel (20,92), Vierte Dare to Dream Fancy That (20,96).

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Querry Boy vom rauhen Meer

Eine Woche länge her ist schon der Wettstreit "Blue Riband" auf der 345m-Grasbahn im belgischen Beringen. Im Gewichtsrennen ging Querry Boy vom rauhen Meer an den Start. Der Zweijährige von Noah Collard gab seine Visitenkarte in der Klasse 3 (bis 14960 g) ab. 21,953 und 21,755 waren die Vorlaufzeiten für "Tooboy". Im Endlauf zeigten die Uhren 22,687 Sekunden. Das reichte dennoch zu einem starken vierten Rang in dieser Klasse, die mit 18 Athletinnen und Athleten (Gewichtsrennen werden gemischt gelaufen) quantitativ und qualitativ sehr gut besetzt war. Auch hier Gratulation!

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Cluvenhagen, 06. Juni:

Erste Station der Tour: Schloss Lichtenstein

Von einem wunderschönen, neuntägigen Bodenseeurlaub sind Karin und ich gestern zurückgekehrt. Intergriert in die Tour war die Teilnahme an der Windhundsportveranstaltung in Bermatingen am 28. und 29. Mai. Fazit: Alles top! Die Reiseeindrücke ebenso wie die Wettbewerbe, sportlich und atmosphärisch! Da weiß ich gar nicht, womit ich anfangen soll!

Harald Henne und Dirk Engmann mit "Jule" und "Leo".

Am besten mit der samstäglichen Schau. Harald Henne richtete die Whippets, und zeigte sich vor allem von den Schützlingen von Dirk und René Engmann sehr angetan. So erhielt die knapp zwölfjährige Contessa Maddalena vom rauhen Meer in der Veteranenklasse das Vet.CAC, wurde im Stechen beste Hündin. Ihr achteinhalbjähriger Sohn Galileo war ebenfalls in der Veteranenklasse im Einsatz, erhielt Vet.CAC und nach Stechen das Attribut bester Rüde, dann auch noch das BOB. Ein anderer "Jule"-Sohn, Millowitsch, der auch in anderem Zusammenhang noch auftauchen wird, erhielt in der Gebrauchshundklasse das V1/Res. CAC!  Ebenfalls stellten sich der frischgebackene Deutsche Kurzstreckenmeister Oberbootsmann (Simone und Kay Massow) sowie Youngster Rotkäppchen Rubin (Kaja und Christian Flögel) dem Juror, bekamen in der Offenen bzw. Jugendklasse ein sg.

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Start zum Vorlauf mit (v.l.) Pippin, Game of Thrones, Millowitsch, Oberbootsmann

Nach einem gemütlich verbrachten Abend waren am Tag darauf die Renner dran. In drei von vier Klassen waren Whippies vom rauhen Meer im Einsatz. Und das auf der 260m-Grasbahn mit exzellentem Erfolg. In der Reihenfolge ihrer Finalauftritte gehe ich auf die Geschehnisse ein. Also zunächst die Rüden der A-Klasse. Da gab's im Trial einen sicheren Erfolg für Oberbootsmann in 16,60 Sekunden vor Game of Thrones (16,93), Millowitsch (17,16) und Effloresco's Pippin (17,74).

Hatte ich im Vorlauf am Start fotografiert, so stand ich im Finale ausgangs der Kurve. Von dort sah ich einen exzellenten Antritt von Millowitsch (ganz im Gegensatz zum Trial), doch war, als es in die Kurve ging, Favorit "Obi" bereits vorn. So nahm ich die Kamera hoch, doch als die Hunde im Sucher auftauchten, war kein Obi in Sicht. Gerade, als ich den Apparat 'runternehmen wollte, huschte direkt vor mir der Massow-Schützling durchs Bild.

Er hatte offensichtlich durch sein Tempo die Kurve nicht richtig gekriegt, im Rennsport genauso problematisch wie im Leben. So lieferten sich vorn "Willi" und Game of Thrones ein heißes Match, das der Renner mit dem Namen der populären rheinischen Frohnatur in 16,774 zu 16,781 Sekunden für sich entschied. Mit 16,798 Sekunden war Oberbootsmann als Dritter noch dicht zum Führungsduo aufgelaufen. Pippin komplettierte in 17,89 Sekunden den Einlauf. Obi war natürlich durch das Malheur etwas unter Wert geschlagen, doch wenn Willy wie im Finale einen Topstart hinlegt, ist der Bursche nicht zu unterschätzen.

War als Erster im Ziel: Millowitsch, unten die vier Jungs bei der Ehrung


Wie wichtig der Sieg für "Willy" im Kampf um den Bermatinger Bären, den der Gesamtsieger A- und B-Klasse aus Schönheit und Leistung erhält, war, zeigte sich spätestens bei der Siegerehrung. Culann's Alessandro, ein bildhübscher roter Rüde (Sohn von Galileo vom rauhen Meer!), hatte nicht nur am Samstag ein V1 in der Schau erhalten, sondern gewann auch das Rennen der B-Klasse. Fazit: Gemeinsam mit Familie Bosler als seinen Besitzern und Dirk und René als Eigentümern von Millowitsch durften wir uns bei Punktegleichheit freuen, dass die beiden Kämpen jeweils die begehrte Auszeichnung erhielten.

Gemeinsam stark: Millowitsch und Alessandro

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Im Pendant der Hündinnen ging für vom rauhen Meer Rotkäppchen Rubin an den Start. Die problemlos maßige junge Dame hatte unlängst ihr erste Rennen im Sportlerleben für sich entschieden. Auch beim zweiten Auftritt standen die Chancen gut, doch waren mit Loyal Gladiator Cinnamon Star und Dragonfly vom Roten Schopf zwei Widersacherinnen am Start, die ebenfalls eine scharfe Klinge schlagen wollten.

Auf geht's für Dragonfly, Rotkäppchen Rubin und Cinnamon Star (v.l.) im Vorlauf.

Nach 16,90 Sekunden war "Ruby" im Ziel des Vorlaufes. Nur neun Hundertstel zurück folgte Cinnamon Star, dann etwas Abstand zu Dragonfly (17,84). Damit war ein spannendes Finale vorprogrammiert.

Kopf an Kopf Richtung Ziel: Rotkäppchen Rubin (r) und Cinnamon Star.

Der Endlauf brachte vor allem das Duell zweier gleichwertiger Kontrahentinnen. Nebeneinander stürmten sie an mir vorbei in Richtung Zielgerade. Am Schluss hatte Ruby mit Steigerung auf 16,594 Sekunden die Nase vorn, für Cinamon Star zeigte die Uhr 16,774, dann erneut etwas Abstand zu Dragonfly. Die beiden jungen Damen vorn schenkten sich nichts, sind sicher im Topleistungsbereich eine Bereicherung. 

Schnelles Damentrio: Rotkäppchen Rubin, Cinnamon Star, Dragonfly.

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Acht Bewerber stritten in der gemischten Sprinterklasse um sportliche Meriten. Darunter mit Rotkäppchen Rubins Wurfbruder und Familiengefährten Rinaldo Rinaldini, Olli Fliptrik (ebenfalls Kaja und Christian Flögel) sowie der aus Österreich angereisten Peppy Lapeau (Michaela Walk) drei Whippies vom rauhen Meer.

Zweimal Sprinter im 1. VL, oben v.l. Yssabeau, Ollie Fliptrik, Haven Sunbeam on my Soul, Maharaja, unten Bello Ragazzo, Rinaldo Rinaldini, Ikarus, Peppy Lapeau.

Zunächst spielte Alabastas Maharaja Trumpf aus, gewann seinen 1. Vorlauf (16,854) vor Ollie Fliptrik (16,88), Sylvianne's Yssabeau (19,333) und Amazing Soul Haven Sunbeam on my Soul (19,407). Dann setzte sich Rinaldo Rinaldini (16,819) vor Peppy Lapeau (17,029), Bello Ragazzo vom roten Schopf (17,040) und Ikarus of blue line Franconia's (18,281) in Szene. Bein zweiten Auftritt war "Naldo" erneut vorn, steigerte sich auf 16,59 Sekunden und blieb vor "Peppy" (16,82), den anderen Lauf sicherte sich "Ollie" (16,77) vor Maharaja (17,07). Die beiden Letzteren hatten damit das Finale unter blauer und schwarzer Decke erreicht, doch die umsichtigen Besitzer wollten kein Risiko eingehen. Angesichts der Tatsache, dass beide leichte Blessuren aufwiesen, zogen sie ihren jeweiligen Schützling zurück.

Klare Verhältnisse eingangs der Geraden im Finale: Naldo (rot) vor Peppy (weiß), Bello Ragazzo (gelb) und Ikarus (streifen)

Blieb ein Viererfeld. Hier drängte Naldo sofort auf die Entscheidung, gewann Start-Ziel mit Steigerung auf 16,479 Sekunden, der schnellsten Whippetzeit im Rennen. Ebenso klar wurde Peppy Zweite (17,024) vor Bello Ragazzo (17,570) und Ikarus (17,779).

Ehrung für die Sprinterrüden mit (v.l.) Rinaldo Rinaldini, Peppy Lapeau, Bello Ragazzo und Ikarus.

Naldo hat mich positiv überrascht. Der substanzvolle Rüde ist unstrittig ein Spätentwickler. Allerdings hatte er heute auch jeweils freie Bahn. Ich habe ihn zum ersten Mal live gesehen. Auf Videos glaubte ich manchmal zu erkennen, dass er bei Störungen die Aktion verliert, auch 'mal die Beine wechselt, was immer mit Bodenverlust verbunden ist. Ist dem so, wird es sich mit zunehmender Reife verlieren. Auch Peppy habe ich zum ersten Mal live rennen sehen. Sie hielt sich hochachtbar angesichts der Tatsache, dass sie ihren etwa 75. Tag der Läufigkeit hatte. Da wird in einigen Wochen noch ein anderer Dampf aus dem Kessel kommen. Bei Ollie hoffen wir, dass er bald wieder voll fit ist und zeigt, was er kann. Beweisen muss der knapp Vierjährige nichts mehr. Gleiche guten Wünsche gelten natürlich auch für Maharaja.

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Prince Ippi

Drei Teilnehmer stellte vom rauhen Meer im Solorennen, Prince Ippi (Simone und Kay Massow) in der Rüden-A-Klasse, Remarque (Susanne Webers) in der Sprinterklasse und unsere Madam Brett bei den Sprintersenioren. Da sie jeweils der einzige Vertreter ihrer Klasse waren, konnten die Besitzer in aller Ruhe den Bemühungen ihrer Schützlinge zusehen. Dabei imponierte besonders Prince Ippi. "Theo" lief 16,809 und in zweiten Durchgang mit 16,272 die schnellste Whippetzeit der Veranstaltung. Nach seinem überraschenden dis bei der KSM führen seine Besitzer ihn langsam wieder an die eigentlichen Aufgaben seines Sportlerlebens heran. Seine läuferischen Qualitäten sind unstrittig.

Remarque (oben) und Madam Brett (unten)


Remarque präsentierte 16,953 und 17,170, lief sicher, aber noch ohne etwas unreif, nicht auf der "direttissima". Er wird demnächst das erste Mal mit anderen agieren. Wenn es wieder Hundepässe und Trainingskarten geben wird, dann auch die Formalia zum Einstieg ins Wettkampfgeschehen erledigen. Unsere "Kitty" lief am 84. Tag ihrer Läufigkeit, hatte auch Mühe mit dem Streckenradius, nahm nach Auskunft von Windhundfreunden, die in Startnähe günstiger postiert waren, auch unterwegs eine Bremsung vor. Eventuell hat sie sich da die Daumenkralle eingerissen, jetzt gibt's eine Pause. Wir denken, dass sie am 30.7. in Hildesheim wieder voll fit ist. Aber in jedem Fall gilt alle konzentration ohnehin ihrem vierten und letzten Deckakt Anfang November. Ach ja: Gelaufen ist unser "Noch-Moppelchen" (als "Vollblutweib" nimmt sie die Hitze auch gewichtsmäßig sehr ernst...) 17,119 und 17,037.

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Das war's vom Rennen in Bermatingen, das heißt noch nicht ganz: Zum Abschluss noch zwei Kollektivfotos. Zunächst ein Schnappschuss von der verdienten Anerkennungsprozedur für die Mitarbeiter der harmonisch und gut organisiert durchgeführten Veranstaltung, dann das gewohnte Gruppenbild derer vom rauhen Meer und ihrer Besitzer, mit dabei als Vertreter der Gastgeber Jo Statti! Hat Spaß gemacht, hier dabei zu sein!

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Cluvenhagen, 05. Juni:

Im zweiten Rennen ihres Lebens hat heute auf der 375m-Sandbahn in Landstuhl Rotkäppchen Rubin vom rauhen Meer ihren zweiten Sieg errungen. Der 16 Monate alte Schützling von Kaja und Christian Flögel gewann beim Landessiegerrennen Baden Kurpfalz den Wettkampf der Hündinnen. Im Fünferfeld hatte die junge Dame bereits das Trial in 24,58 Sekunden vor Crazy Runner's Questa (24,97), Emma Peels Apple Crumble (25,12), Alabastas Naomi Night Star (25,81) und Baileys vom roten Schopf (26,77) für sich entschieden. Im Finale war "Ruby" in 24,68 Sekunden nicht zu schlagen. In identischer Rangfolge wie im Vorlauf folgten Questa (24,81), Emma Peels Apple Crumble (24,99), Naomi Night Star (25,89) und Baileys (26,93) auf den Plätzen.

Wurfbruder Rinaldo Rinaldini belegte in 24,85 Sekunden Rang vier bei den Sprinterrüden hinter Winsome Yankees Gatlin (24,53), Dévaj 1976 Life is Life (24,57) und Dévaj 1976 Whiskey on the Rocks (24,79). Damit hatte "Naldo" sich gegenüber dem Trial (4.) um 29 Hundertstel verbessert.

Beim Großen Preis von Gelsenkirchen ging auf dem 355m-Sandparcours der Ruhrmetropole für vom rauhen Meer in der Rüden-A-Klasse Quarterback (Petra und Detlef Bentrup) an den Start. "Coopi" wurde im Vorlauf Dritter in 23,63 Sekunden hinter dem Vorlaufschnellsten Nightflash Taglafico (22,57) und Enrico vom roten Schopf (23,10). Da die zweiten Vorläufe wegen drohender Wetterprobleme abgesagt wurden, wurde der Bentrup-Schützling in dem von Marty Supersonic (22,87, VL 22,66) gewonnenen Wettbewerb damit Gesamtelfter.

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Cluvenhagen, 28. Mai:

Das Hansa-Union-Rennen in Hamburg-Höltigbaum hat heute auf dem 350m-Sandparcours auf dem Programm gestanden. Dabei gab es für vom rauhen Meer hervorragende Resultate mit "Silber" durch Quisquis (Hans-Jürgen Thomas) in der Hündinnen-A-Klasse. Im Pendant der Rüden belegte Wurfbruder Quarterback (Petra und Detlef Bentrup) Platz drei, und die B-Klasse der Hündinnen sah Nebraska Tornado (Yvonne Gerlach) als Vierte. Im Solorennen war Jakkalberry (Julia und Leif Bottke) einziger Starter bei den Sprintersenioren, zeigte sich in 18,04 und 18,06 Sekunden für die 270m-Distanz in sehr guter Form.

Quisquis gewann ihr Trial in 23,13 Sekunden vor dem belgischen Gast Shiva van't Nieuwe Woud (23,39) und Crazy Runner's Roxanne (23,87). Im Finale zeigte "Kiki" erneut großen Kampfgeist und sicherte sich hinter Favoritin Night Flash Silini (B, 22,76) in 23,27 Sekunden Platz zwei vor Shiva (23,45), Quick-Start (NL, 23,90), Roxanne (24,16) und Quintanera vom Badenermoor (24,27). Quarterback belegte im fünfköpfigen Feld der Rüden-A-Klasse im Vorlauf in 23,55 Sekunden Platz vier. Das Finale sah "Coopi" mit Steigerung auf 23,22 Sekunden. Das wurde mit Rang drei vor Crazy Runner's Quicktip (23,82) und Dévaj 1976 Xanthios (23,95) belohnt. Der Sieg ging nach Belgien an Night Flash Tagliafico (22,52) vor seinem belgischen "Landsmann" Vai Avanti Tiamo (22,85). Nebraska Tornado lieferte in der Hündinnen-B-Klasse als Zweite im Trial 24,03 Sekunden ab. Der Endlauf brachte für "Pebbles" Platz vier knapp hinter den "Medaillenrängen" in 24,12 Sekunden vor Blade (NL, 24,28) und Dyka's Gentle Moskow Mule (25,01). Nummer eins war Racing King's Ruby Thursday (23,81) vor Cassedy's Coco (24,01) und Sweet Sabeau of Gasbyfirst (24,07).

Benennen wir im Übrigen seit Beginn unserer Zucht die kleinen Schätzchen nach erfolgreichen Galoppern aus den Bereichen Vollblutzucht und -rennen, so stand für das heutige traditionsreiche Windhundrennen in Hamburg-Höltigbaum auch der Galopprennsport Pate: Das Union-Rennen in Köln ist in jedem Jahr drei oder vier Wochen vor dem Galoppderby in Hamburg-Horn die letzte große Vorprüfung für die Spitze der Dreijährigen, denen das Derby vorbehalten ist, ehe es in die Elbmetropole geht. Und im Rahmen des Derbymeetings ist der Hansapreis, in der Regel eine Woche vor dem "Blauen Band", die traditionsreiche Prüfung für hochklassige ältere Pferde, doch haben auch hier schon Dreijährige reüssiert. Angelehnt an die Ausschreibung des Galoppderbys für Dreijährige (Premiere in Deutschland 1869 in Hamburg) wurde vor vielen Jahren auch die Ausschreibung des Deutschen Windhundderbys gestaltet: Für die Jahrgänge der dann jeweils ein- bis dreijährigen Renner! So schließt sich der Kreis!

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Cluvenhagen, 24. Mai:

Noch dreimal schlafen, dann geht's los: Kommenden Freitag fahren wir nach Bermatingen in eine Ferienwohnung. Am Wochenende treffen wir uns mit "rauhen Meeren" auf der dortigen Bahn, Samstag Schau, Sonntag Rennen. Und wir sind zum ersten Mal am Bodensee, wollen die Zeit vor allem auch touristisch nutzen. Pfingstsamstag werden wir wieder daheim sein!

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Cluvenhagen, 24. Mai:

In der letzten Woche haben wir über den Tod von Qualtinger vom rauhen Meer berichtet, aktuell erreichte uns eine traurige Nachricht über Seargeant Pepper vom rauhen Meer. "Chili", so erfuhren wir von den Besitzern Elke Lüllmann und Ralf Ehresmann, ist seit heute nicht mehr unter uns.

So eine Information ist immer Anlass zu einer kleinen historischen Retrospektive. Chili war von Anfang an in seinem häuslichen Rudel mit den Wurfbrüdern High Baroque und Hamond vom rauhen Meer ein Integrationsfaktor. Bewegungsfreudig, aber nie hektisch, passte er gut zu den beiden "Platzhirschen", hielt die letzten Jahre solo die innerfamiliäre Whippetfahne hoch. Auf der Rennbahn verfügte er über eindrucksvolles Können, gewann mit dem Wettbewerb "DWZRV-Jubiläumssieger 2009" in Bad Homburg sogar ein Titelrennen. Schneller Antritt, das war sein Markenzeichen, doch kam er ab und an verspätet aus der Box und neutralisierte damit seine Stärke.

Wir trauern mit Elke und Ralf um diesen freundlichen Burschen, werden ihn immer in Ehren halten. Die Bilder zeigen Chili, der im November 15 Jahre alt geworden wäre, zunächst vor Ralf auf dem Siegerpodest, dann solo im Ruhemodus und schließlich zweimal on tour.

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Zehlendorf, 21. Mai:
Schnelles Trio: Oberbootsmann, Millowitsch, Xanthios
Nahtlos an seine Klasseleistung von vor sechs Tagen, als er in Hildesheim die Deutsche Kurzstreckenmeisterschaft gewann, hat Oberbootsmann vom rauhen Meer heute beim Nationalen Rennen auf der 270m-Sandbahn in Zehlendorf angeknüpft. Bereits im Trial knackte der knapp Vierjährige den Bahnrekord, lief 17,82 Sekunden. Als Sieger des Finals steigerte "Obi" sich noch einmal auf 17,74, blieb damit klar vor seinem Zuchtgefährten Millowitsch (18,64, VL 18,57) und Dévaj 1976 Xanthios (18,71, VL 18,44). Obi und Willy: Habt Ihr super gemacht, Glückwunsch von Karin und mir auch an die Besitzer Simone und Kay Massow sowie Dirk und René Engmann.

Oberbootsmann vom rauhen Meer

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